Baugeld-Rechner: Baufinanzierungen im Vergleich

Nach der Zinserhöhung der EZB vom 7. April übertreibe der Markt mit seinen Erwartungen zur Straffung der. Geldpolitik in der Eurozone, so Chefökonom Léon Cornelissen.

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Prozentrechner

Zinsprognose / Wie geht's weiter mit den Bauzinsen? Die Bauzinsen bestimmen, wie teuer Ihr Baudarlehen wird. Behalten Sie deshalb die Zinsentwicklung der kommenden Monate im Blick, wenn Sie eine Immobilie anschaffen möchten.

Wann der ideale Zeitpunkt für den Forward-Abschluss ist, kann keiner genau sagen. Diesen Strafzins werden viele Banken dazu nutzen, die Verzinsung von Kundeneinlagen weiter zu senken. Dies könnte dann auch als Abwehr von Spargelder gewertet werden. Warum soll eine Bank einem Sparer Guthabenszinsen bezahlen, wenn sie selber nicht genügend Kredite vergeben kann und sie bei der EZB Strafzinsen bezahlen muss?

Einen Negativzins für Kundengelder wird so schnell nicht geben. Lediglich in Krisenzeiten vertraute der Anleger eher dem deutschen Staat als den Pfandbrief-Angeboten. Dies bedeutete, dass die Staatsanleihen zu geringeren Zinsen angeboten werden konnten als die Pfandbriefe. In normalen Zeiten kann man getrost die Entwicklung der Hypothekenzinsen an den Bundesanleihen oder auch an der Umlaufrendite ausmachen.

Keine leichte Antwort wenn man sich die letzten 12 Monate ansieht. Wenige hätten den Mut gehabt, so eine Prognose abzugeben.

Und wie sieht es die nächsten 12 Monate aus? Vermutlich ist dies abhängig von der Leitzinsentwicklung in den USA. Wenn man auch noch unterstellt, dass auch die sonstigen Anlagezinsen sich extrem verbilligt haben, dann ist auch diese Refinanzierungsmöglichkeit zur Zeit wesentlich günstiger.

Also die Banken verdienen mit dem Dispo aktuell mehr als von 20 Jahren. Noch dazu wenn man bedenkt, dass die Ausfallquote bei Ratenkrediten sehr gering ist und kürzere Festgeldanlagen mit noch weniger Zinsen angeboten werden. Schlechtere Bonität lassen sich sehr viele Banken mit kräftigen Zinsaufschlägen bezahlen. Einige Banken passen zum Quartalsende ihre Zinsen einfach an die Euriborveränderung an.

Viele Banken machen dies erst, wenn sich der Euribor im Vergleich zum letzten Quartal um mindestens 0,25 Prozentpunkte verändert hat. Da sich seit einigen Jahren dieser Wert nicht so stark verändert hat, sind auch die meisten variablen Kredite unverändert geblieben.

Einige Banken haben trotz Koppelung an den Euribor ihre Dispozinsen gesenkt — ungeachtet der Referenzzinsentwicklung. Die Anlagezinsen werden in nächster Zeit nicht wirklich steigen. Somit kann es ratsam sein, sein Geld für einige Zeit im Festgeld zu parken und wirklich höhere Zinssätze abzuwarten. Bei der geringen Inflationsrate kann man fast von einem Werterhalt sprechen — was zur Zeit ja schon nicht schlecht ist.

Eigentlich ging es die letzten 35 Jahre bei den Baugeldzinsen immer bergab. Nach der Wiedervereinigung gab es eine kurze kräftige Erhöhung um 2,5 Prozentpunkte und seit dem wurden die Bauzinsen immer billiger. Die Ratenkredite verbilligten sich auch durch Wettbewerb im Online-Geschäft. Man kann immer leichter per Mausklick einen Ratenkredit beantragen. Dies bedeutet, dass man leicht abschätzen kann, wie sich die Hypothekenzinsen in den nächsten Tagen verändern werden, wenn man täglich die Bundesanleihe beobachtet.

Spannend wird es in den nächsten Wochen und Monaten, wenn die amerikanische Notenbank eventuell bereits im September oder vielleicht auch erst im Dezember die Leitzinsen ein wenig anheben sollte.

Wir erwarten dann leicht steigende Zinsen auch bei uns in Deutschland. Schafft sein Tagesgeldkonto die Inflationsrate zu schlagen? Erst wer sich auf die Suche nach besseren Angeboten machte, konnte unterm Strich ein kleines Plus erwirtschaften. Die Anleihe ist zwar wieder auf dem Weg zu einem gewissen Abstand, aber die früheren Abstände dürften so schnell nicht wieder erreicht werden.

Zum Glück liegt auch die Inflationsrate weiterhin unter einem Prozent. Aber Trost ist dies auch keiner. Tagesgeld wird weiterhin leicht fallen, solange die EZB die Leitzinsen nicht verändert und entsprechend viel Geld im kurzfristigen Bereich zur Verfügung steht. Die Kurven der beiden Zinsen zeigt sehr deutlich, dass diese beiden Produkte keine direkte Verbindung haben. Zuerst verändern sich die absolut sicheren Staatspapiere und im Schlepptau dann auch die Pfandbriefrenditen und daraus folgernd auch die Hypothekenzinsen.

Wenn die Bundesanleihen schon wieder leicht nachgeben, verteuern sich die Hypothekenzinsen weiterhin.

Nicht viel aber doch leicht steigend. Die wenigsten Banken verändern täglich ihre Zinssätze. Die meisten warten ein paar Tage ab und schauen wie sich der Anlagemarkt verändert und passen dann erst ihre Kreditzinsen für Baudarlehen an. Einige Zeit war der Abstand sehr gering und dann wieder recht erheblich. Letztes Jahr hatten sich die Hypothekenzinsen für 10 Jahre fest stark reduziert und die lange Zinsbindung hat im gleichen Zeitraum nicht mithalten können.

In diesem Jahr näherte sich selbst die Bundesanleihe fast dem Nullpunkt und da sind die ZInssenkungen stärker bei den längeren Laufzeiten bemerkbar geworden. Und aktuell geht die Schere wieder etwas auseinander. Einige Banken passen täglich ihre ZInsen analog diesem Verlauf an, andere warten noch ein paar Tage ab. Aber als Indikator ist er in jedem Fall zu verwenden. Wie man am Kurvenverlauf ersehen kann, ist der Verlauf relativ paralell — aber leicht um einen oder zwei Tage verschoben.

Ob die Zinsen nochmals das Niveau von Mitte April erreichen, ist nicht sicher und für uns sogar unwahrscheinlich. Wir erwarten eher weiter leicht steigende Zinsen mit einigen Wochen dazwischen, an denen die Hypothekenzinsen vielleicht sogar leicht nachgeben könnten.

Wenn man sich den Verlauf der Umlaufrendite seit einmal ansieht, dann ist die Reaktion nichts Einmaliges. Lediglich der kurze Zeitraum von 2 Wochen vom absoluten Tiefstpunkt zu einem etwas höheren Wert hat etwas überrascht. Aber jetzt von einer Zinswende zu sprechen wäre etwas verfrüht.

Da müssten schon noch einige Wochen mit steigenden Anleiherenditen der deutschen Staatspapiere Umlaufrendite einher gehen. Seit der Finanzkrise versuchen die verschiedenen Zentralbanken weltweit, das Geld zu verbilligen, damit die Bürger bereit sind, sich zu verschulden. Auch die Anlagezinsen wurden immer niedriger, was es den Banken es ebenfalls ermöglichte, die Kreditzinsen zu verbilligen.

Aber auch die hohe Anzahl von günstigen Online-Krediten trug zur kontinuierlichen Zinssenkungder letzten 20 Jahre bei. Die Renditen der Bundeanleihen bis 8 Jahre haben bereits eine negative Rendite. Folge dessen müsste die Bundesanleihe schon eine Minusrendite von fast einem Prozent aufweisen, dass die Hypothekenzinsen im Mittel auf Null Prozent nachgeben. Weil sich aber der Euribor so ähnlich wie der EZB -Leitzins verhält und dieser seit Monaten unverändert ist, gibt es auch für die Banken keinen verpflichtenden Grund die Dispozinsen zu senken.

Wenn man noch dazu ständig hört, dass die Sparkassen unter der geringen Zinsdifferenz zwischen Anlagezinsen und Kreditzinsen leiden, dann kann man schon verstehen, dass viele Bank sich am Dispo schadlos halten.

Vorbei die Zinsdifferenzen von einem Prozent und mehr. Das Sparbuch ist bald bei Null Prozent Zinsen und das durchschnittliche Tagesgeld nicht mehr weit entfernt. Zur Zeit profitieren die Immobilienfinanzierer wieder vom Vertrauen der Kapitalanleger, weil der Abstand zu den Bundesanleihen lediglich etwa 0,3 Prozentpunkte beträgt.

Der durchschnittliche Abstand der letzten 6 Krisenjahre liegt bei 0,48 Prozentpunkten. Okay, in den vergangenen Monaten und Jahren war die Inflationsrate einiges höher als der Tagesgeldzins. Die Sparkassen und Volksbank jammern, dass sie zu wenig Zinsdifferenzgeschäfte machen, obwohl viele Direktbanken schon seit Jahren mit wesentlich geringeren Zinsabständen zwischen Anlagezins und Kreditzins leben als dies bei den Sparkassen zur Zeit der Fall ist.

Wie die Kurve zeigt, laufen diese beiden Kurven relativ parallel nebeneinander. Die Umlaufrendite ist eine Mischung aus unterschiedlich lang laufenden Bundeanleihen, Die Hypothekenzinsen für 10 Jahre fest bestehen auch aus unterschiedlich langen Refinanzierungen, weil einzelne Darlehensteile ja bereits nach einem Jahr, zwei Jahren, drei Jahren und so weiter getilgt sind. Es gibt zwar kleine Abweichungen in der genauen Entwicklung, aber in der Tendenz folgt der Hypothekenzins der Umlaufrendite.

Dies ist die Betrachtung in die Vergangenheit. Muss ja nicht unbedingt für die Zukunft gelten. Und keiner hätte sich den Zinsverlauf so vorstellen können. Auch jetzt sagt man sich, die derzeit niedrigen Zinsen möglichst lange festschreiben, denn noch niedriger Zinssätze sind wieder nicht vorstellbar.

Seit einigen Jahren bewirken Zinssenkungen keine anziehende Inflation und wenig Wirtschaftswachstum. Jetzt versucht sie mit Anleihenkauf enorm viele Euros in den Markt zu pumpen, in der Hoffnung, dass dies die Wirtschaft und die Inflation in Schwung bringt.

Da bleibt trotz Risiko-Vorsorge etc. Dieses Thema Dispozins wird im Laufe der Zeit immer stärker vom Gesetzgeber reglementiert und daher für den Endkunden und für die Girokontowahl immer unwichtiger. Die Argumente Ausfallrisiko, Vorhaltung von Geldbeträgen und Verwaltungskosten scheinen vorgeschoben zu sein, denn sie hätten auch schon gegolten. Man kann unterstellen, dass die Differenz von zwei Prozentpunkten einfach einer höheren Marge dienen, um verschiedene neue Kosten und Wettbewerbsvorgaben zu kompensieren.

Wenn Verbraucherschützer Urteile erstreiten für die Kunden, dann werden die Zusatzkosten früher oder später in einer anderen Form an die Kunden weiter gegeben. Wenn sie unzufrieden wären, würden sie die Bank wechseln. Daher ist unser Mittelwert einiges höher als der von der Bundesbank, wo alle regionalen Angebote enthalten sind.

Es lohnt sich immer noch, sich um bessere Zinsen zu bemühen. In dieser Betrachtung ist die Abschlussgebühr nicht mit einbezogen, die natürlich die Rendite des Bausparen nochmals enorm verschlechtern würde. Es handelt sich nur um prozentualen Zinssätze ohne Extrabonus, wenn auf ein mögliches Darlehen nach mindestens 7 Jahren verzichtet wird. Dieser Bonus wurde nur bezahlt, um mehr reine Sparer anzulocken.

Die Restschuld im Nov. Hätte der Hausbesitzer die Zinsersparnis in eine erhöhte Tilgung investiert und immer die gleiche Rate von 1. Viele Banken haben sich für den Euribor 3 Monate entschieden.

Zu diesem Zinssatz leihen sich Banken untereinander Geld. Wie leicht zu erkennen ist, ist dieser zur Zeit absolut an der untersten Grenze. Wenn also der Euribor wieder ansteigen sollte, bedeutet dies fast zwangsläufig, dass die Banken zum Beispiel ihre Dispokredite und variablen Baudarlehen verteuern werden. Auf der anderen Anlageseite würden variable Ansparpläne von einer Euribor-Steigerung profitieren. Und auch die ausländischen Banken beginnen wieder ihre bessere verzinsten Angebote dem Zinsumfeld etwas anzupassen.

Ein Ende der Zinssenkungen in diesem Bereich ist noch nicht erkennbar. Wenn man bedenkt, dass die Banken ihren Kunden im Anlagebereich oft nur Minizinsen bezahlen und die Kreditausfälle seit Jahren sehr gering sind, sind die Margen vieler durchschnittlicher Kreditgeber immer noch bemerkenswert hoch. Folglich sind dort alle Sparkassen und Volksbanken mit ihren niedrigen Zinsen vertreten.

Daher ist unser Index immer etwas höher, weil auch die Spezialanbieter mit ihren attraktiven Zinsen besser gewichtet werden. Wer sich über den möglichen Tagesgeldzins informieren will, sollte sich nicht an der Masse der weniger guten Angebote orientieren, sondern an den besseren Offerten, die auch für jedermann zugänglich sind.

Etwas anders sieht die Laufzeit beim einjährigen Festgeld aus, die wesentlich stärker auf Marktveränderungen reagiert. Sparkassen stellen sogar ein Rechtfertigungsschreiben zum Dispozins zur Verfügung.

Wenn man die Vergangenheit sich anschaut, dann fragt man sich schon, wo sich die Kosten so extrem erhöht haben und das Ausfallrisiko, vor allem zur Zeit erhöht haben soll.

Mit den ausgefeiltesten Rechtfertigungen will man vielleicht die Politik beeindrucken und beeinflussen — vielleicht ist dies auch die einzige Absicht. Wer etwas mehr Zinsen haben will, bei fast vergleichbarer Sicherheit, entscheidet sich für deutsche Pfandbriefe. Auch die Griechenlandkrise hatte Auswirkung auf den Wunsch nach maximaler Anlagesicherheit. Dabei sind natürlich die Sparkassen und Volksbanken die hauptsächlich vertretenen Institute. Dabei stehen jeweils 6 Banken aus dem Sparkassen und Volksbankenlager 7 Direktbanken und 7 Spezialbanken gegenüber.

Die restlichen Banken gehören zu den Autobanken, Geschäftsbanken und immerhin 3 Banken bieten lediglich eine gesetzliche Einlagensicherung. Diese unterschiedlichen Zusammensetzung der Datenquellen spiegeln sich im Kurvenverlauf. Meist wurde gegen eine aufkommende steigende Inflationsrate interveniert, was auch viele Jahre funktionierte.

Aber leider ist in den letzten 5 Jahren kein gewünschter langsamer Inflationsanstieg zu erkennen. Die Angst vor einer Deflation wächst. Sicherlich gibt es immer einzelne Angebote mit höherer Rendite, aber der Durchschnitt schafft eben nur eine Verzinsung in Inflationshöhe. Wenn man dann noch die Abgeltungssteuer abzieht, dann ist man auch dabei kräftig im Minus. Seit Jahren warten die Anleger auf die vielbeschworene und vielleicht kommende Inflationssteigerung.

Zinssätze, die vor einigen Jahren als unvorstellbar gegolten hätten. Und es wird zur Zeit noch nicht von einer Zinswende gesprochen, sondern man geht davon aus, dass dieses Niveau einige Zeit anhalten könnte.

Ob die Banken die Leitzinssenkungen direkt an den Kunden weiter geben, ist nicht feststellbar, aber einen Zusammenhang gibt es schon. Vor allem auch, weil die Refinanzierung der Kredite durch Spareinlagen der Kunden immer günstiger geworden ist.

Ein lukratives Geschäft für die Banken. Erst seit dem Jahreswechsel zu hat sich das Blatt gedreht und die Inflationsrate ist höher als der Festgeldzins für 2 Jahre. Es lohnt sich gerade bei längeren Geldanlagen das beste ZInsangebot auszuwählen. Die bessere Verzinsung beim Tagesgeld ist vermutlich dem stärkeren Wettbewerb unter den Banken geschuldet.

Je geringer die gegen zu rechnenden Pfandbriefsätze, desto höher die Entschädigungszahlung. Vergehen zwischen der ersten Berechnung einer entsprechenden Entschädigung und der tatsächlichen Kreditrückzahlung einige Wochen und die Anlagezinsen sinken zwischenzeitlich, dann steigt in einem solchen Fall die Entschädigungshöhe an. Gültig ist eigentlich immer der Tag der Rückzahlung und nicht der Planung bzw.

Die DKB hat dies aktuell zum Selbst regionale Banken folgen dem Beispiel. Dieser Verzicht kostet die Banken auch nicht viel Geld, weil es sich dabei um relativ geringe Beträge handelt, die noch dazu meist nur für sehr kurze Zeit zusätzlich überzogen werden. Aber dem Kunden kann es egal sein, was der Beweggrund ist für eine Senkung.

Wichtig dabei ist immer nur, dass namhafte Anbieter von Ratenkrediten mit einer echten Senkung vorausgehen, weil dies viele andere dazu animiert, mitzuziehen. Dies funktioniert bereits seit vielen Jahren. Eine Weitergabe der Senkung bei den Dispozinsen wird nicht erfolgen. Und der Euribor ist schon seit 1,5 Jahren auf dem aktuellen Niveau. Wenn Banken also senken, machen Sie dies freiwillig und nicht wegen der Anpassung auf Grund der Referenzzinsveränderung.

Von anderen als Parkplatz, um gezielt zum richtigen Zeitpunkt in besser verzinste Anlageangebote zu investieren. Die einen haben den Aktieneinstieg verpasst und die anderen warten vergebens auf die höheren Anlagezinsen. Spricht nicht für die Tagesgeldanlage. Ausnahme, man ist bereit, sein Erspartes öfters zum Spitzenanbieter zu wechseln, dann können auch Renditen leicht über der Inflationsrate erreicht werden.

Die Tagesgeldzinsen verzeichneten dreimal in diesem Zeitraum echte Anlagechancen im Vergleich zum konservativen Sparbuch.

Beide Zinssätze bieten also keinen Inflationsausgleich. Übrigens, die FMH -Finanzberatung pflegt als einziges Unternehmen die reinen Sparbuchzinsen seit — selbst die Bundesbank bietet keine reinen Sparbuchzinsen mehr in ihrer Statistik.

Dabei denken sie weniger an Geldanlagen in Investments sondern in fest verzinsten Bankprodukten. Wer vor 4 Jahren sein Geld in einem Sparbrief von 4 Jahren angelegt hätte, hätte bei einer durchschnittlichen Verzinsung für Und so kann es die nächsten Jahre noch weiter gehen. Ein guter Sparbrief von 2 bis 4 Jahre sollte eine gute Anlageempfehlung sein.

Der durchschnittliche Zinssatz ist von fast drei Prozent auf mickrige 0,5 Prozent gesunken. Aber es gibt auch aktuell noch Neuverträge mit 1. Dies ist nichts Ungewöhnliches wie die kleine Kurve auch ausweist.

Bankprodukte, wie variable Darlehen, Dispokredite und manche Sparprogramme, die den Euribor für 3 Monate als Referenzzins verwenden, werden aber vermutlich noch nicht reagieren. In den meisten Bedingungen dürfte vermerkt sein, dass eine Veränderungen von 0,1 bis 0,25 Prozentpunkte für eine Zinsanpassung notwendig ist. Wer vom Sparbuch nicht lassen will, sollte sich zumindest Anbieter mit höheren Zinsen aussuchen.

Gleichzeitig ist zu empfehlen, wenigstens einen Teil des Ersparten für ein Jahr oder länger fest auf einem Sparbuch anzulegen.

Hierfür gibt es einiges höhere Zinsen, die meist sogar konkurrenzfähig sind mit einem Festgeldangebot. Bei beiden festgelegten Anlageformen ist eine vorzeitige Verfügung des Anlagekapital ausgeschlossen. Der Zinsverlauf der beiden Finanzierungsvarianten nähert sich in den letzten Monaten immer mehr an.

Alle Bausparkassen haben reagiert und die Zinsen sowohl bei den Guthaben als auch bei den Darlehen weiter abgesenkt. Da Bausparverträge für die Zukunft abgeschlossen werden, könnten sich diese in 7 bis 10 Jahren, wenn sie die Zuteilungskriterien erfüllt und die Hypothekenzinsen sich wieder verteuert haben, echt lohnen.

In den letzten Monaten ist die Schere wieder etwas auseinander gegangen. Eine Freude für jeden Bauherrn mit sehr langen Zinsfestschreibungen. Und gleichzeitig fehlen der EZB bald die Einflussmöglichkeiten, um die Inflation wieder auf die ideale Höhe von 1,5 bis zwei Prozent zu bringen.

Sicherlich kann auch die EZB Anleihen aufkaufen, aber diese Geldvermehrung kommt in Europa und hauptsächlich in Deutschland nicht so gut an.

Auch die negative Auswirkung von Deflation ist nicht bekannt und folglich auch nicht richtig vorhanden. Es gibt zwar keine gravierende Bewegung, aber ständig erfolgt irgendeine Absenkung — mal bei den Neukundenangeboten, mal bei der Zinsgarantie und dann auch wieder direkt beim Zinssatz.

Seit einigen Wochen ist der Festgeldzins sogar unter den Tagesgeldzins gesunken. Anscheinend glauben viele Anleger, dass es bei der aktuellen Tendenz fallender Leitzinsen eine kurze Festlegungszeit sinnvoller ist als das Tagesgeld, das wesentlich schneller auf Marktveränderungen reagiert. Wer die Niedrigzinsphase überbrücken will, sollte sein Geld wenigstens 2 oder 3 Jahre festlegen, denn dann erhält er eine bessere Verzinsung als beim Tagesgeld und das garantiert.

Es sind die Probleme in den Schwellenländern, die eine Unsicherheit bei den Anlegern verursachen und diese auf die extrem sicheren Bundesanleihen zurückgreifen lässt. Im Schlepptau davon verbilligen sich auch die Pfandbriefe und am Ende auch die Hypothekenzinsen. Dass wir einen neuen absoluten Tiefststand erreichen werden, ist zwar keine Prognose, aber nicht mehr ausgeschlossen. Interessant wird dieses Programm vor allem bei den wenigen Banken, die den KfW-Anteil wie Eigenkapital ansehen und somit das Hauptdarlehen der Bank mit besseren Zinsen vergeben können.

Unschlagbar günstig sind die KfW-Programme für Energieeffizientes Sanieren und Bauen, denn diese Programme , und werden vom Staat subventioniert. Fast viermal so hoch wie heute und trotzdem konnten die Leute Häuser bauen.

Wenn man dieses Zinshoch des Wiedervereinigungsbooms ausblendet sind die Hypothekenzinsen die letzten 30 Jahre immer billiger geworden.

Dieser Verlauf dürfte sich in den nächste Jahren nicht wiederholen. Viele Finanzierungsprofi gehen in nächster Zeit von gleichbleibenden bis leicht steigenden Zinsen aus. Interessant ist das fast lineare Absinken des Sparbuchzinses, auch Spareckzins genannt.

Übrigens, die reinen Sparbuchzinsen sind nur noch bei der FMH -Finanzberatung für die vergangenen 20 Jahre zu erhalten. Auch von der Bundesbank werden die reinen Sparbuchzinsen nicht mehr erhoben.

Bei niedrigen Bausparzinsen reicht die Verzinsung oft nicht aus, um die Abschlusskosten auszugleichen. Und je niedriger die Bank die Anlagegelder verzinst und je höher die Zinsen der Kredite Ratenkredite und Dispo vergeben werden, desto höher ist der Bankgewinn. Gleichzeitig sind die Ratenkredite unter Druck geraten, was die Marge der Banken reduziert. Gerade Regionalbanken Sparkassen und Volksbanken leiden unter der geringen Marge mit ihren teuren vielen Filialen.

Erst als die Allgemeine Deutsche Direktbank heutige ING -DiBa das Tagesgeldkonto als ihr Marketingkonto entdeckt hatte, sind auch viele andere Banken auf den neu entdeckten Kontotyp umgestiegen und haben sich mit Spitzenzinsen überboten. Dem Anleger konnte es Recht sein. Wir glauben, dass wir mit unserer Auswahl wesentlich eher Marktveränderungen abbilden können, als dies mit rund 2.

Erst seit der Finanzkrise konnte der Staat seine absolute Bonität ausspielen und musste den Anlegern weniger Rendite zusichern, als dies die Banken machen mussten, um langfristige Kundengelder zu erhalten. Seit einigen Monaten verlaufen die Kurven etwas unterschiedlich und beginnen wieder, ein gemeinsames Niveau zu erreichen. Und die Hauspreise waren auch damals nicht im Keller. Die Hausbesitzer waren nur bereit, für die Immobilie mehr vom Einkommen abzuzweigen.

Der Durchschnittszins seit liegt bei 5,84 Prozent. Bei den aktuellen Zinssätzen wäre also eine Tilgung von drei bis vier Prozent möglich, dann würde die Rate für Wenn man die Vergangenheitskurve sich ansieht, ist ein Einfluss des Leitzinses auf das Bankangebot unverkennbar. Warum sollten die Banken dem Privatanleger wesentlich mehr Zinsen bezahlen, wenn die Banken sich bei der Zentralbank mit billigem Geld versorgen können?

Viele Banken bieten auch schon Tagesgeldzinsen von unter 0,25 Prozent an. Die anderen haben sich für andere Konstrukte entschieden oder haben keinen gemeldet bzw.

Banken mit Koppelung an den Euribor können vorerst nicht davon ausgehen, dass sie von der Leitzinssenkung profitieren werden. Dies hat der Gesetzgeber so gewollt. Nur Minus bleibt Minus und das vor Abzug der Abgeltungssteuer. Seit der Finanzkrise ist diese Kurve etwas schwankend. Sind keine guten Aussichten für die Anleger.

Es ist also mit weiter leicht fallenden Festgeldzinsen zu rechnen. Ein Tagesgeldkonto oder ein längerfristig gewähltes Festgeldkonto wären hier die bessere Alternative. Jetzt ist es ja schon richtig offensichtlich, der Staat entschuldet sich auf Grund der Inflation. Kein Wunder, dass die Steuereinnahmen sprudeln, wenn selbst durch die geringe Inflation Löhne erhöht werden. Und wenn sich der Staat das Geld bei den Anlegern zu geringeren Zinsen borgen kann, dann ist eine Staatsentschuldung fast zwangsläufig.

Würde der Staat noch etwas mehr sparen, wäre ein spürbarer Schuldenabbau möglich. Ratenkredite werden innerhalb der Laufzeit komplett getilgt und folgedessen besteht die Refinanzierung aus unterschiedlich lange festgelegten Spargeldern. Man sieht im Kurvenverlauf auch, dass der Ratenkredit nicht sehr zeitnah sich den Veränderungen des Sparbriefes anpasst, aber der Einfluss der sinkenden Anlagezinsen ist offensichtlich. Wenn also die EZB die Leitzinsen senkt, sinkt auch der Anlagezins und daraus folgernd auch der Kreditzins, was die Absicht der Zentralbank gewesen ist.

Sicherlich hat dies etwas mit den niedrigeren Leitzinsen und Anlagezinsen zu tun. Mit dazu beigetragen haben sicherlich auch die Online-Angebote und ein relativ intensiv geführter Wettbewerb um die besten Kunden. Aber warum ist der Dispozins aktuell fast wieder auf dem Niveau von ?

An der Refinanzierung durch Leitzins und Anlagezins kann es nicht liegen — am höheren Ausfallrisiko auch nicht. Wohl doch am Streben nach maximaler Marge von den meisten Banken. Und wenn man in den letzten Tagen eine sinkende Umlaufrendite beobachten konnte, ist auch in den nächsten Wochen mit leicht fallenden Hypothekenzinsen zu rechnen.

Der Aufwärtstrend bei der Umlaufrendite und beim den Hypotheken ist erstmal gestoppt. Jetzt kommt es auf die Zusammensetzung der neue Regierung an und welche Euro-Katastrophen auf den Tisch kommen.

Warum sollte man sich dann für ein KfW-Darlehen Programm entscheiden? Die KfW-Darlehen werden auch nachrangig zu identischen Zinsen vergeben. Es spielt keine Rolle, ob der Bauherr 50 oder 90 Prozent finanzieren muss — der Zinssatz ist immer der Gleiche.

Die Hypothekenkurve besteht jedoch aus erstrangigen Zinssätzen, ohne Aufschläge für höhere Risiken und Beleihungsausläufen. Und hier ist der Vorteil der KfW-Zinsen zu finden. Bausparen lohnt sich zur Zeit nicht. Bausparverträge, die in den letzten 5 bis 10 Jahre abgeschlossen wurden, lohnten sich meist nicht, weil die Hypothekenzinsen zwischenzeitlich unter die durchschnittlichen Darlehenszinsen der Bausparverträge gesunken sind.

Ausnahmen bilden die Tarife mit weniger als zwei Prozent Sollzins. Weil aber Bausparverträge für die Finanzierung oder Darlehensablösung in 10 bis 15 Jahren gedacht sind, könnte der Abschluss eines Bausparvertrags sehr wohl eine gute Entscheidung sein. Bei genauer Betrachtung des Zeitraums sieht man, dass die Effektivzinsen bei den Ratenkrediten von 9,6 auf 6,4 Prozent absinken, während die Effektivzinsen bei den Hypothekenangeboten mit Zinsbindung von fünf Jahren von 4,4 auf 2,2 Prozent nachgeben.

Man sieht auch, dass die Ratenkredite nicht die Marktschwankungen mitmachen, wie dies bei den Hypothekendarlehen der Fall ist. Der Grund ist primär in der unterschiedlichen Refinanzierung und den Sicherheiten der Kreditvergabe zu finden. Während in früheren Jahren diese Situation nur einige Monate angehalten hat, müssen wir uns noch für einige Jahre damit abfinden. Und dies obwohl schon seit drei Jahren die Zinsanlage im Tagesgeld weniger Rendite erwirtschaftet als die Inflation entwertet.

Die EZB hat keine Veranlassung gegen eine Inflation von zwei Prozent zu intervenieren oder die Leitzinsen zu erhöhen, was dem Tagesgeldzins eine höhere Rendite verschaffen würde. Die Suche nach höheren Zinsangeboten ist somit fast Pflicht. Die Aussage ist fast immer die Gleiche: Von bis war der Leitzins immer um einiges höher war als der Tagesgeldzinssatz und erst seit der Krise die Banken den Anlegern höhere Zinsen bezahlen. Daher ist es nicht überraschend, wenn sich die Tagesgeldzinsen dem Leitzins annähern — oder sogar unterbieten.

Der Mittelwert für Tagesgeld laut Bundesbank Statistik liegt bereits unter dem Leitzins, weil dieser von der Bundesbank ermittelte Zinssatz überwiegend aus Zinssätzen der Sparkassen und Volksbank besteht. Für viele Finanzierungskunden Grund genug, vorliegende Finanzierungsangebote genau zu prüfen und dann auch fristgerecht zu unterschreiben.

Für Banken sind diese sehr moderat ansteigenden Zinsen eine ideale Situation: Sie können damit beim Kunden etwas Druck aufbauen, dass er sein Angebot unterschreibt und gleichzeitig ist der Anstieg so gering, dass die ausgereichten Angebote noch einige Tage Gültigkeit besitzen.

Schwieriger wird die Überlegung der Forward-Kunden: Jetzt doch schon ein Forward-Darlehen unterzeichen oder die nächste Zinsdelle abwarten, die höchstwahrscheinlich kommen wird? Und im Juni waren es sogar knapp drei Prozentpunkte. Da die EZB mit ihrer Zinspolitik auch auf Krisen und Entwicklungen reagiert und der Hypothekenzins aktuell sehr stark von Ängsten der Anleger profitiert, ist auch hier ein gewisser Zusammenhang feststellbar. Die besten Angebote bis etwa 60 Prozent Beleihung sind schon für 2,09 Prozent zu bekommen und das für 10 Jahre fest.

Nur als die Banken Kundengelder benötigten, gab es einiges mehr an Zinsen. Aber jetzt schwimmen die Banken in Anlagegelder und haben somit auch keine Veranlassung, wieder entsprechend hoch verzinste Angebote zu machen, Umso wichtiger ist es, sich um Angebote zu bemühen, die mehr als das Übliche bezahlen und die gibt es genügend.

Obwohl Zinsschwankungen von 0,25 Prozentpunkten nach oben oder unten normale Marktreaktionen darstellen. Erstmal waren alle überzeugt, die Krise ist vorbei. Man kann wieder in den südlichen Euroländer gut verzinste Anleihen mit wenig Risiko kaufen. Nachdem der Aktienkurs kräftig absackte und die weltweiten Konjunkturaussichten über Einflussnahme auf die eigene Währung erkauft wird, sind auch die Unsicherheiten wieder gestiegen.

Was den Hypothekenzinsen nicht geschadet hat. Die letzten 16 Monate wollten die Anleger nur Sicherheit.

Seit ein paar Wochen ist eine leichte Beruhigung festzustellen und der Wunsch erkennbar, etwas mehr Rendite einzufordern. Wenn man den Verlauf der Umlaufrendite sich ansieht, könnte man fast sagen, die kurzfristigen Anlagezinsen haben sich ganz gut gehalten.

Allerdings dürfte es hier auch noch etwas dauern, bis die Kurve wieder nach oben zeigt. Wenig ermutigend wird die Betrachtung, wenn man hier noch bedenkt, dass die Inflationsrate aktuell bei zwei Prozent liegt. Fast täglich teilt eine der Banken mit, dass sie den Zinssatz fürs Tagesgeld senken wird. Wenn man einige Jahre zurück blickt, ist diese Entwicklung nicht verwunderlich.

Warum sollten die Banken dem Privatanleger mehr bezahlen, als sie bei der EZB zahlen müssten, wenn sie sich dort Geld leihen? Auch dies war die Jahre vor der Finanzkrise normal gewesen und wir sind auch dem Weg dahin. Also, die Tagesgeldzinsen werden in den nächsten Wochen und Monaten weiter fallen.

Der Kreditnehmer hat die nächsten 15 Jahre garantiert die gleich hohe Rate und jede Inflationssteigerung reduziert seine prozentuale Belastung — bezogen auf sein Einkommen, wenn man unterstellt, dass auch die Einkommen analog der Inflation angehoben werden.

Die Differenz aus den beiden Kurven hat sich innerhalb von zwei Jahren halbiert. Euro liegen laut Bundesbank Statistik auf Spareinlagen mit dreimonatiger Kündigungsfrist — überwiegend sind dies klassische Sparbücher.

Gleichzeitig hatten wir eine Inflationsrate von 2,15 Prozent. Diese kleine Differenz von 1,5 Prozent summiert sich jährlich auf 7,5 Milliarden Euro Kaufkraftverlust. In diesen betrachteten zwei Jahren sind es bereits 15 Milliarden Euro und keiner regt sich auf. Nur ganz wenige Anleger tun was dagegen und wechseln in besser verzinste Angebote. Warum sollte man dann Festgeld anlegen, wenn es schlechter verzinst wird?

Der Zinssatz beim Festgeld ist die nächsten 12 Monate garantiert und beim Tagesgeld muss man fast täglich damit rechnen, dass auch die Aktionszinsen der ausländischen Banken nach unten angeglichen werden.

Sich ein gutes Festgeldangebot aussuchen und zuschauen, wie die Tagesgeldzinsen ständig weiter sinken. Der aktuell höchste Festgeldzins für 12 Monate liegt bei 2,35 Prozent und damit sogar über dem besten Tagesgeldzins. Der Abstand zwischen Festgeld-Index und Spitzenangebot ist relativ hoch. Erst seit der Finanzkrise bekommt der Tagesgeldanleger einen höheren Zinssatz, als sich die Banken selbst bezahlen.

Aber das Zinsangebot hat sich verändert. Das Kurzfristgeld schlägt die sicheren meist öffentlichen Anleihen. Wenn man die Dispozinsabsenkung dem Leitzins gegenüberstellt, dann haben die Banken kräftig gesenkt. Stellt man den Wert dem Euribor gegenüber, hätten sie noch mehr machen können. Wegen der weltweiten Rezession ist es für die Notenbanken fast unmöglich, mit höheren Leitzinsen gegen die Inflationsrate zu arbeiten.

Aber auch die Inflation wird nicht so schnell weiter steigen, denn die schwache Konjunktur drückt den Ölpreis wie auch die anderen Rohstoffpreise. Wir werden also diesen Kurvenverlauf noch einige Monate haben, was gleichzeitig bedeutet, dass auch die kurzfristigen Anlagezinsen unter der Inflationsrate liegen werden.

Während der Dispozins im Laufe der Jahre nur geringfügig die Marktschwankungen mitgemacht hat, wurden die Ratenkreditzinsen fast kontinuierlich billiger.

Einen günstigen Dispo sucht man sich nicht so einfach aus, da müssen die gesamten Kontoverbindungen auf eine billigere Bank transferiert werden. Dies kostet schon einiges an Aufwand. Dies wissen vorallem die kleinen regionalen Banken auszunutzen und verlangen Dispozinsen von 13 Prozent und mehr.

Wenn man den günstigsten Hypothekenzins aktuell von 2,19 Prozent für zehn Jahre fest dem höchsten Sparbriefzins von 4,05 Prozent gegenüber stellt, dann könnte man sogar noch die Abgeltungssteuer abziehen und man hätte damit sogar rechnerisch mit diesem Zinsdifferenzgeschäft einen kleinen Gewinn gemacht, Und das wäre ganz ohne Währungsrisiko möglich. Man bräuchte nur noch ein entsprechend werthaltiges schuldenfreies Grundbuch als Sicherheit — eine verrückte Zinswelt.

Die Notenbanken beginnen mit dem Ausstieg aus dem Krisenmodus. Wann wird die Ära ultraniedriger Zinsen vorbei sein? Endet ein langer Boom letztlich mit einem spektakulären Crash? Eine Kolumne von Henrik Müller. Zuvor arbeitete der promovierte Volkswirt als Vizechefredakteur des manager magazin. Es ist ein bisschen wie bei einer ausschweifenden Party. Noch dröhnt die Musik laut, die Tanzfläche ist voll. Doch allmählich wird es spät. Der eine oder andere schaut verstohlen auf die Uhr.

Noch ist das Fest nicht zu Ende, aber die ersten Gäste gehen. So ähnlich ist die Lage derzeit an den Finanzmärkten. Drei Jahrzehnte lang ging es im Trend nur nach oben. Vor allem Anleihen wurden immer teurer, während die Zinsen sanken. Als Masters of Ceremony agierten die Notenbanken. Sie sorgten für Stimmung, mit immer neuen Nummern hielten sie die Party im Gange. Inzwischen jedoch macht sich Nervosität breit.

Die ersten Gäste schielen nach dem Ausgang. Drei Jahrzehnte Aufwärtstrend, doch nun beginne eine neue Zeitrechnung. Gross' Einlassungen trafen auf flattrige Börsen: Kurse zuckten, die US-Zinsen schnellten hektisch nach oben, wenn auch auf immer noch niedrigem Niveau. Denn Anleger und Spekulanten fragen sich, wie entschlossen die Notenbanken die überschäumende Stimmung dämpfen werden - wie schnell, um im Bild zu bleiben, sie die Lautstärke herunterfahren werden. Es gibt wenig Zweifel daran, dass die Zinsen steigen werden.

Offen ist jedoch, wann , wie schnell und wie stark dies geschehen wird. Die Risiken, die von dieser Wende ausgehen, sind enorm. Sollte die Party an den Börsen abrupt zu Ende gehen, würden fallende Anleihekurse vielen in der Wirtschaft enorm zu schaffen machen: Für Banken beispielsweise würde es teurer, sich zu refinanzieren, was die Kreditvergabe an Unternehmen und Privatbürger erschweren würde. Hochverschuldete Staaten wie Italien , Griechenland oder Portugal müssten wohl ein weiteres Mal ihre Budgets zusammenkürzen.

Aber sicher ist das längst nicht. Die Federal Reserve scheint auf berechenbarem Kurs: Die Fed trennt sich, einem festen Programm folgend, von Wertpapieren und wird wohl dieses Jahr die Leitzinsen in mehreren Trippelschritten um insgesamt 0,5 bis 1 Prozentpunkte anheben. Nun richten sich die Augen auf Europa. Die Bank of England hat die Zinsen bereits angehoben.

Was macht die EZB als nächstes? Donnerstag entscheidet der Rat der Europäischen Zentralbank über den weiteren Kurs. Denn es geht weniger darum, was die EZB akut zu tun gedenkt - unmittelbar wirksame Entscheidungen sind diese Woche nicht zu erwarten -, als darum, was Draghi ankündigt. Sogar in Deutschland machten die Renditen einen kleinen Satz. Die Aufgabe ist knifflig: Draghi und seine Mitstreiter wollen möglichst berechenbar wirken.

Die Leitzinsen sind bei Null; auf Guthaben bei der EZB werden Strafgebühren fällig; und immer noch kauft die Notenbank Wertpapiere für 30 Milliarden Euro pro Monat - mindestens bis September dieses Jahres soll das Programm weiterlaufen, vielleicht auch länger, je nachdem, wie sich die Inflation entwickelt.

Der Aufschwung in der Eurozone gewinnt rascher an Fahrt als erwartet. Die Produktionskapazitäten sind zunehmend ausgelastet, die Arbeitslosigkeit sinkt. Nach gängigen Prognosen ist die Eurozone auf dem Weg zur konjunkturellen Überhitzung.

Ein Zustand, der sich in Deutschland längst eingestellt hat. Achten Sie Donnerstag auf den Ifo-Geschäftsklimaindex. Eigentlich müsste die EZB dringend aus dem Krisenmodus aussteigen: Anleihekäufe einstellen, Zinsen anheben, Strafgebühren abschaffen.