Mensch oder Maschine? Robo-Advisor versus klassische Finanzberatung

Innerhalb der Aktiensuche können Sie zwischen verschiedenen Suchkriterien wählen. Im Einzelnen wird nach Branche, Index und Land der gewünschten Aktien gefiltert.

Wir betreiben rein quantitatives Management. Aber natürlich stimmt auch, das VaR in der Praxis eben nicht einfach nur statisch ist, sondern es Phasen mit höheren und niedrigeren Verlustwahrscheinlichkeiten gibt und deswegen die Portfolio-Allokation dynamisch optimiert werden kann. Durch die sehr lange Seitwärtsbewegung des DAX in den letzten ca. Wir haben ein Scoring Modell entwickelt, um aus den tausenden ETFs am deutschen Markt laufend diese auszuwählen, die aufgrund verschiedener Parameter für unsere Anlagestrategie und unsere Kunden am geeignetsten sind. Es geht Ihnen weniger um die Produktauswahl, sondern Sie suchen einen Sparringspartner, mit dem Sie Ihre Ideen ernsthaft und konstruktiv besprechen können.

Was ist das Produktversprechen der Robos?

In diesem Blog schreibt Thomas Timmermann in seiner Funktion als Fondsmanager über die Entwicklungen am Aktienmarkt und die Auswirkungen auf die Strategie der ComStage Alpha Dividende Plus ETFs.

Denn im Rahmen der quantitativen Selektion achten wir u. Dies gelingt zumindest den soliden Unternehmen, welche die höheren Einkaufspreise an den Endkonsumenten weitergeben können. ETF oberhalb der Inflationsrate liegen. Die nächste Ausschüttung steht Anfang Dezember an. Bis dahin sind es gerade einmal zweieinhalb Monate. Die zweite Tabelle fasst die bisherigen Ausschüttungen zusammen. In der nächsten Woche sollte der Schwung dann genutzt werden, um nicht nur die und Tage-Durchschnittslinien zu überspringen, sondern auch die bestehenden Abwärtstrends.

Der trotz der Gewinne heute sehr stark hinterher hinkende europäische Aktienmarkt ist fundamental begründet. Obwohl der Dienstleistungssektor steigt, ist der Index für das Verarbeitende Gewerbe auf das niedrigste Niveau seit 2 Jahren gesunken.

Es gibt ja auch zurzeit viele potenziell belastende Themen: Wie wird der Budgetplan von Italiens neuer Regierung aussehen? Wie wirken sich langfristig die protektionistischen Zölle der USA auf die europäische Wirtschaft aus?

Auf der anderen Seite halten schwächere Wirtschaftszahlen bei zwar gefühlter, aber nicht gezählter Inflation die EZB Geldpolitik expansiv und das wiederum stützt die Aktienmärkte. Die Märkte honorieren heute Chinas Absicht, als Antwort auf den Protektionismus der amerikanischen Regierung, Zölle zu senken, statt zu erhöhen.

Davon profitiert natürlich die europäische Exportindustrie. Bitte limitieren Sie immer Ihre Börsenorders! Neben den super Wirtschaftsdaten sollten auch die US-Zölle preistreibend sein, da die günstigen Produktionsketten aus China ja mit Steuern belegt werden Zumindest kurzfristig werden die USA die für Milliarden Dollar importierten chinesischen Güter die jetzt mit Zöllen belegt werden nicht selbst ersetzen können. Dafür fehlen die richtigen Fabriken und vor allem billige Arbeitskräfte.

Steigende Zinsen und eine sich abflachende US-Zinskurve sind mittelfristig eine Belastung für die amerikanischen Aktienmärkte. Die europäischen Aktienmärkte stabilisieren sich weiter auf niedrigem Niveau. Bisher verläuft die Erholung schwach und überzeugt nicht wirklich. Während die Einzeltitelauswahl des Aktienbasisportfolios alle drei Monate mit Hilfe der quantitativen Aktienselektion überprüft und angepasst wird, gilt es prinzipiell in jedem Moment eines Handelstages die optimale Exponierung zu bestimmen.

Unter Exponierung wird die tatsächliche Risikoquote, also die Summe aus gekauften Aktien und Derivatepositionen verstanden. Im Asset Management bedient man sich hierzu einer Performancebeitragsanalyse. Wie der Name vermuten lässt, wird die Gesamtperformance des Fonds den einzelnen Komponenten zugeordnet.

Man spricht dann vom jeweiligen Performancebeitrag, z. Konkret wird der Zeitraum Gleichzeitig erhöhte die Türkische Zentralbank den Leitzins auf unerwartet hohe 24 Prozent, Die Rendite zehnjähriger Staatsanleihen liegt heute knapp unter 3 Prozent! Zudem erholten sich die asiatischen Aktienmärkte zum Wochenende leicht.

Mit Blick auf die europäischen Aktienmärkte stellt sich nun die Frage, ob wir nach erfolgreichem Abprallen von den Tiefstständen aus dem März dieses Jahres nun wieder auf dem Weg zu neuen Allzeithochs sind? Nach oben gilt es den Widerstand bei Danach sind ein paar Zwischenhochs bis zum Allzeithoch bei ca.

Die Stärke und Weite der Erholung der nächsten zwei Tage wird uns mehr Aufschluss darüber geben, ob es mittelfristig seitwärts weitergeht, oder ob wir unmittelbar davor sind, in eine deutliche Korrektur einzutreten. Erfreulicherweise gab es bei beiden Fonds in den vergangenen schwachen Börsentagen Zuflüsse.

Das frische Fondsvolumen nutzen wir gestern, um Aktien in beiden Fonds nachzukaufen. Dadurch ist die Exponierung - passend zur technischen Erholung - leicht gestiegen. Euro und beim ETF auf ca.

Technisch wirkt nun die Marke von Für eine klare Trendwende nach oben reicht der Tag heute noch nicht, Auf der fundamentalen Seite sind die Wirtschaftszahlen für Deutschland zwar weiter sehr gut, Die blau abgebildeten Auftragseingänge bewegen sich in der Tendenz abwärts und liegen leicht unterhalb des Niveaus von November , Ebenfalls abgebildet sind die Industrieproduktion gelb und die Exporte grün. Die dünne Linie ist der DAX. Warum sind die Auftragseingänge so interessant?

Die zweite Grafik gibt uns noch mehr Informationen über die Auftragseingänge. Die Auftragseingänge aus dem Nicht-Euroraum fallen am stärksten. Dies wiederum liegt an den sich verschlechternden Wirtschaftszahlen in den Emerging Markets und in Asien. Dabei gibt es in den USA viel interessantere Zinskurven. Oben abgebildet sind die Renditen für 5-jährige Staatsanleihen.

Denn dann gibt es zusätzlich noch Währungsgewinne. Sollte irgendetwas die amerikanischen Aktienbesitzer beunruhigen, liegt es nahe, die Gewinne mitzunehmen und in die inzwischen attraktiven Anleihen umzuschichten.

Das Pfund konnte sich dementsprechend auch leicht erholen. Auch in Italien entspannt sich die Situation ein wenig. Im Chart oben sehen Sie die jährige Rendite für italienische Staatsanleihen.

Der Chart zeigt aber auch, dass diese Senkung den Gesamtanstieg in diesem Jahr nicht rückgängig macht! Dieser Index ist der am meisten beobachtete Index für die Entwicklung der Schwellenländer inkl. Die negative Entwicklung ist sowohl auf die zuletzt schwächeren Aktienmärkte als auch auf die teilweise sehr stark abgewerteten Währungen der Länder zu erklären.

In den heutigen globalen Handelsketten spielt eine wirtschaftliche Schwäche der Schwellenländer natürlich auch eine Rolle für die europäischen Unternehmen. Dort steht der Test der Tiefststände vom März diesen Jahres bei 3. Eine sofortige Erholung — wie beim letzten Mal — scheint diesmal angesichts der Aggressivität der Abwärtsbewegung in den letzten Tagen eher unwahrscheinlich.

Obwohl es in dieser Woche zu einer leichten Beruhigung in der Nähe der Supportzonen kommen kann Der Analyse-Chart oben zeigt, wie schnell er durch diese Unterstützung gefallen ist. Im Langzeitchart oben sieht man, dass nun auch der 9-Jahres-Trend s. Blog von vor 2 Tagen kurz vor dem Bruch ist.

Es sieht also nicht gut aus. Neben unserer bestehenden Kernabsicherung haben wir nun auch Futures und kurzfristige Optionen Calls verkauft. Die Exponierung schwankt bei beiden ETFs zurzeit stark zwischen ca. Zu diesem Zeitpunkt 7. In allen Profilen nutzen wir die erhöhten impliziten Volatilitäten, um Seitwärtsrenditen zu generieren. Die nächste Woche wird volatil bleiben Die US-Konjunkturdaten fielen im August erneut gut aus. Im Euroraum zeigte sich das Bild gemischt. Während Auftrags- und Produktionsdaten zu Monatsbeginn eher schwach tendierten, stabilisierten sich die Einkaufsmanagerindizes.

In Deutschland kam es sogar zu einem überraschend deutlichen Anstieg des Ifo-Geschäftsklimaindex. Zudem belegen die Daten, dass sich die immer besser werdende Lage am Arbeitsmarkt inzwischen auch in einem Anstieg der Lohnkosten niederschlägt.

Dies spiegelt sich allerdings noch nicht in der Kerninflationsrate wider, die noch immer um die 1-Prozent-Marke schwankt. Auf politischer Seite sind es einmal mehr die Wendungen im Zollstreit, die für Aufmerksamkeit sorgten.

Die Unsicherheit über die Budgetpläne der italienischen Regierung hält an, allerdings bemüht sich Finanzminister Tria offensichtlich die Märkte zu beruhigen, in dem er betont, die Bedenken der Märkte und Ratingagenturen zu berücksichtigen.

In diesem Marktumfeld konnten sich, wie die erste Tabelle oben zeigt, die auf Basis der quantitativen Aktienselektion investierten Aktien aus der Teilstrategie Europa unterdurchschnittlich behaupten und verloren mehr als der Markt. Die Wertentwicklung der einzelnen Branchen divergierte in diesem Marktumfeld deutlich. ETF vorliegende Fokussierung auf Finanz- und Versicherungswerte in Europa hat dementsprechend im Berichtsmonat gelitten, wenn gleich die überdurchschnittlich hohe Dividendenrendite insbesondere Versicherungen über die Zeit positiv wirken wird.

Der Anteil an Banken wurde durch die Überprüfung und Anpassung des Aktienbasisportfolios wie letzte Woche beschrieben reduziert. Das Niveau von Der Chart zeigt dies deutlich. Sollte dieses Niveau nicht halten, geht es weiter abwärts, in Richtung Wie im Blog gestern beschrieben, ist dann aber der 9-jährige Aufwärtstrend gebrochen. Es wird also ernst am deutschen Aktienmarkt!!! Da in zwei Tagen Optionspositionen auf dem Niveau bei Wir rechnen heute mit einigen Transaktionen… insbesondere, wenn die Die Absicherungspositionen machen sich bereits bezahlt… beim ETF stehen wir zurzeit bei ca.

Interessanter ist aber der hintere Chart: Dort sehen Sie den langfristigen Trend seit Um diesen sehr langen Zeitraum darzustellen, habe ich Monatswerte verwendet. Zwei besondere Kursmarken habe ich hier markiert: Durch die sehr lange Seitwärtsbewegung des DAX in den letzten ca. Dafür müsste der DAX auf ein Niveau von unter Da er in diesem Jahr schon zweimal bei Geschieht dies jedoch zum dritten Mal, wird es wegen dieses langfristigen Aufwärtstrends sehr ernst!

Umgekehrt wäre eine Bestätigung dieses Bereichs sehr positiv: Da der Trend zurzeit konstant um mehr als 1. Und die Technik auszublenden, wäre auch sehr einseitig, denn oft kommen die technische Signale lange vor den fundamentalen Begründungen.

Und gerade auf der fundamentalen Seite gibt es ja zurzeit sehr viel Ungewissheit über die Zukunft! Auf diesem Niveau sind für heute keine Transaktionen geplant. Die Finanzmärkte berührt das bisher nur am Rande Wir müssen die weitere Entwicklung bei den Brexit-Verhandlungen jedoch im Blick halten, denn als Exportmarkt steht England zurzeit an fünfter Stelle s.

Exportzahlen im hinteren Schaubild oben: Während wir in den letzten 12 Monaten ca. Deutlich zu sehen ist auch die spürbare Abschwächung der Exporte nach England schon seit einigen Monaten! Zu welchen Bedingungen die deutsche Wirtschaft ab April nächsten Jahres Waren nach England exportieren kann, ist unsicher Gestern war es wieder soweit: Diejenigen Aktien, die in das Universum der durch quantitative Selektion bestimmten Qualitätsaktien eingegangen sind, werden erworben und im Gegenzug werden diejenigen Aktien verkauft, die es nicht mehr unter die Top 25 USA bzw.

Zur Beibehaltung der gewünschten Länderallokation werden die drei Regionen bewusst singulär betrachtet. Die Aktien werden gleichgewichtet, dies entspricht 6 Aktien. Hier wurden insgesamt 5 Banken verkauft. Der Aktienselektionsalgorithmus setzt aber auch bei der Kennzahl Volatilität Grenzen, wie sie von einer konservativen Dividendenstrategie bzw.

Es werden also bevorzugt Aktien mit unterdurchschnittlicher Schwankung selektiert. Dieses Beispiel ist zudem ein guter Beleg, wie dynamisch sich die Branchenallokation an das ändernde Marktumfeld anpasst. In klassischen ETFs, die einen konkreten Index abbilden, bleibt die Branchenallokation mehr oder weniger starr. Hier lässt sich Folgendes festhalten: Immobilienaktien bilden weiterhin eine insbesondere zum Grunduniversum ausgeprägte Säule und Aktien der Telekommunikationsbranche werden neu aufgenommen.

Und auch China muss bangen: Auf der positiven Seite bleiben die soliden deutschen Wirtschaftsdaten und auch die Aussicht auf eine noch viel länger andauernde lockere Geldpolitik der EZB… sollte eine dieser potenziellen Krisen wirklich zuschlagen. Nicht zu vergessen sind die immer weiter steigenden amerikanischen Aktienkurse, denen aber kein anderer Markt so richtig mehr folgen will.

Der Analyse-Chart oben zeigt, wie der Index in einen Keil hinein läuft. So konnte er auch nicht den dick eingezeichneten Abwärtstrend testen. Der hintere langfristige Chart zeigt, dass es zurzeit technisch um sehr viel geht: Der lange Aufwärtstrend seit ist in Gefahr, nachhaltig gebrochen zu werden. Krämer hat heute Morgen darauf geantwortet: Es dürfte alleine durch seine Existenz eine Eskalation in Italien verhindern.

Letztlich zwingen die ungelösten Probleme Italiens die EZB dazu, noch sehr lange an ihrer lockeren Geldpolitik festzuhalten. Ich erwarte deshalb keinen klassischen Zinserhöhungsprozess. Das stützt die Kurse risikoreicher Assets, wie z. Aktien, weiter, auch wenn sie zwischenzeitlich wegen Italien nachgeben können.

Die von der EZB angefachte Vermögenspreisinflation ist noch nicht vorüber. Dort hatten wir gestern Abend schöne Allzeithochs! Diese Preise sind in letzter Zeit stark gestiegen und signalisieren steigende Sorgen institutioneller Anleger um die langfristige Bonität Italiens. Nach meinen Ausführungen im Blog vom Dezember ist zurzeit ca. Diese Kosten verfolgen wir laufend In schlechten Marktphasen sollten dann die potenziellen Gewinne aus der Absicherung weit höher sein als die bisher aufgelaufenen Absicherungskosten.

Dies gilt natürlich nicht, wenn die Aktienmärkte immer nur steigen oder seitwärts gehen… in diesem Fall braucht man keinen ETF mit aktiver Absicherungsstrategie! Das sicherheitsorientierte ideasTV-Zertifikat s. Nachrichten beflügeln die Börsen zum Wochenstart: In den nächsten Tagen wird es dann technisch richtig spannend. Zuerst kommt die Tage-Durchschnittslinie bei Ob es gelingt, angesichts der europäischen Belastungsfaktoren diesen Weg zu bestreiten, bleibt jedoch abzuwarten.

Mit unserer relativ hohen Exponierung sind wir gut positioniert… mit unserer Kernabsicherung jedoch auch für einen Rückschlag gewappnet. Der Präsident ist stolz und twittert: Und unsere amerikanischen Aktien im ETF freuen sich auch darüber! Bei uns gibt es zwar auch einen Aufwärtstrend Die US-Aktien sind also fast doppelt so gut gelaufen wie die deutschen!

Doch was helfen Vergangenheitsbetrachtungen, wenn uns eigentlich die Zukunft mehr interessiert? Widmen wir uns also lieber dem eigenen Kontinent… und machen wir uns weiter Sorgen um Italien. Oben abgebildet ist die Entwicklung der Renditen für 5-jährige Staatsanleihen Demnächst wird die populistische Regierung ihre Budget Planung abgeben Naja, man kann z.

Put-Optionsscheine auf den DAX kaufen. Wählt man eine lange Laufzeit, wie z. Dezember , kostet das ca. Die Absicherung für ein Depot von z. Und wenn der DAX gar nicht fällt? Dadurch konnten wir auch die Exponierung an die bessere Marktstimmung anpassen: Im ETF haben wir zurzeit ca. Im ETF liegen wir übrigens seit Auflage mit unserer Absicherungsposition vorne… seine Absicherungskosten haben die Performance also nicht negativ beeinflusst.

Dafür müssen wir aber fast täglich an der Anpassung der Optionsstruktur arbeiten. Im laufenden Berichtsmonat fällt u. Für die weitere Entwicklung bleibt abzuwarten, ob sich die Wünsche einer schwächeren Währung des US-Präsidenten durchsetzen oder die amerikanische Notenbank an dem durch solide Konjunkturdaten unterstützten Zinserhöhungszyklus festhält. ETF im laufenden Monat positiv bemerkbar gemacht hat. Die Auswahl der Titel berücksichtigt insbesondere die Kriterien niedrige Volatilität und hohe erwartete Dividendenrendite.

Das daraus resultierende Branchenportfolio stellt dann das Basisportfolio der Dividendenstrategie für die nächsten drei Monate dar. Der zweite Chart oben zeigt die aktuelle Branchenzusammensetzung und in der nächsten Woche werde ich Ihnen die Veränderungen aufzeigen.

Es ist der sechste längere Aufwärtstrend seit Oben im Chart sind die sechs Aufwärtstrends nummeriert. Der aktuelle Aufwärtstrend befindet sich nun im zehnten Jahr Die vorherigen Aufwärtstrends dauerten nur drei bis fast acht Jahre Unser Aktienmarktstratege Andreas Hürkamp geht davon aus, dass der Aufwärtstrend anhalten wird. Er sieht zwar kurzfristige Rückschlaggefahren, glaubt aber, dass die wachsende Geldmarktmenge und die nicht inverse Zinsstrukturkurve in den USA dem Trend weiter grünes Licht geben wird.

Es stellt sich jedoch grundsätzlich die Frage, ob die Korrekturen in der Vergangenheit vorauszusehen waren oder davor gewarnt wurde? Zölle, Türkei, Italienische Staatsverschulden, geopolitische Konflikte….

Wegen der technisch angeschlagenen Lage und der Gefahren einer Abkühlung bleiben wir jedoch vorsichtig, ohne das Aufwärtspotenzial zu zerstören.

Es wird berichtet, er hätte Europa und China beschuldigt, ihre Währungen zu manipulieren. Dabei hatte der US-Dollar es technisch siehe Chart oben gerade geschafft, sich mit neuer Stärke gegen den Euro aus einer längeren Seitwärtsbewegung zu befreien.

Warum ist das wichtig? Ein schwacher Euro bzw. In der Summe sieht das nach der Fortsetzung der mittelfristen Seitwärtsbewegung aus! An den Belastungsfaktoren, die in der vergangenen Woche hier im Blog erwähnt wurden, hat sich dabei wenig verändert.

Der sieht leider nicht so gut aus! Denn der seit bestehende Aufwärtstrend wurde gebrochen. Vielleicht schafft es der Index ja noch einmal, ihn zurückzuerobern… aber das wird schwierig.

Beim DAX sieht es identisch aus. Steigen die Preise, so wird die Ausfallwahrscheinlichkeit höher eingeschätzt und umgekehrt. Noch halbwegs unbemerkt kündigt sich hier neben Zöllen und Türkischer Lira ein weiterer Belastungsfaktor an.

Der ETF geht unverändert mit einer Exponierung von ca. Obwohl wir vor ca. Sollte sich doch wieder die Seitwärtsbewegung durchsetzen, setzen wir nach wie vor auf Zusatzerträge aus kurzfristig verkauften Optionen.

Die beiden Charts oben sind eindeutig und völlig unpolitisch: Die Italienischen Staatschulden wachsen weiter und die Kosten dafür Zinsen für jährige Italienische Staatschulden auch.

Seit der Etablierung der neuen Regierung hat sich die Lage nicht entspannt… und wird bestimmt bald wieder mehr in den Vordergrund rücken. Da sich die technische und fundamentale Lage siehe ideastv Sendung mit Andreas Hürkamp gestern weiter verschlechtert, haben wir die Exponierung weiter gesenkt: Der erste Chart oben zeigt die Entwicklung des Index in einheimischer Währung seit Der Index ist stark gestiegen und nahm in einheimischer Währung eine solide Entwicklung Der zweite Chart oben zeigt den gleichen Index in Euro In der Summe sind aber die Aktien nicht weniger Wert als Anfang Hier erkennt man, dass Aktien doch Sachwerte sind Die beiden ETFs und sind fast vollständig in Aktien investiert.

Die Absicherung findet nicht durch Umschichtung in Anleihen statt. Anleihen können einer starken Währungsabwertung nicht standhalten, da sie keine Sachwerte sind. Die erste Grafik zeigt, wie viel Euro eine Türkische Lira zurzeit wert ist: Der 5-Jahres-Chart zeigt ihren dramatischen Absturz.

Leider gab es an dieser Front heute wenig Entspannung. Die Märkte haben heute Morgen sehr nervös begonnen. Wenn die Probleme näher an die Euro Kernzone rücken, dürfte es mehr Abwärtsdruck geben. Der zweite Chart zeigt den DAX. Noch konnte er die mittelfristige Aufwärtslinie verteidigen. Aber viel zusätzlichen Druck darf es hier nicht mehr geben….

Der DAX ist gerade erst in die Absicherungszone eingetaucht. Heute Morgen ist die Türkische Lira eingebrochen und hat alle Finanzwerte in Europa unter Druck gebracht, denen eine hohe Exponierung in Türkischen Anleihen zugetraut wird. August beschriebene Support-Zone nach unten durchbrochen. Die neu entflammte Krise um die Türkische Lira zeigt, wie schnell wir an den Märkten wieder einen europäischen Krisenmodus haben können! Richtig kritisch wäre es, wenn z. Italien Auslöser einer neuen Euro-Krise werden würde.

Denn dann würde ganz Europa in Mitleidenschaft gezogen Dort hat der Index zuletzt zweimal nach oben gedreht. Bei den beiden ETFs war heute nichts zu tun. Sie verdienen zurzeit attraktive Seitwärtsprämien: Bisher entwickelt sich der Überschuss ähnlich wie letztes Jahr und ist nur geringfügig unter dem Allzeithoch von Vermutlich wird es auch weiterhin gut laufen. Denn das durch die Steuersenkung in den USA unterstützte starke Wirtschaftswachstum begünstigt gerade den Import von deutschen Qualitätsprodukten… also genau die Produkte, die der amerikanische Präsident eigentlich mit Zöllen belegen will.

Bleibt es nur bei Drohungen, dürfte der Nachfrageeffekt die gedämpfte Stimmung überkompensieren. Die hintere Grafik ist auch sehr interessant. Dort sind die deutschen Arbeitskosten im Vergleich zu Europa ex Deutschland dargestellt. Die Arbeitskosten nähern sich langsam dem Europäischen Durchschnitt an. Das ist gut und schlecht zugleich: Zurzeit halten sich viele marktbestimmende Faktoren einfach die Waage… daher bleiben wir bei unserer hohen Exponierung in den beiden ETFs mit entsprechend niedrigen Absicherungskosten und setzen erst einmal auf einen leicht steigenden Seitwärtsmarkt.

Da unsere Aktien auf Basis einer quantitativen Aktienselektion bestimmt werden, die zusammengefasst nicht teuer bewertete, konservative Dividendenplayer sucht, fallen Aktien wie Apple mit einer Bewertung von 1. Dass sich das Bild aber schnell wieder drehen kann, zeigt der Verlauf der relativen Wertentwicklung während des Jahres Der hintere Chart oben zeigt daher den dramatischen Verfall gegenüber dem Euro.

ETF ist von dieser Abwertung aber nicht berührt! In unserer Sendung heute Abend um Entscheidend für die Exportindustrie ist aber vor allen Dingen auch der Euro-Devisenkurs. Deutlich zu sehen ist der breite Korridor zwischen ca. Unsere beiden ETFs sind auf leicht steigende Seitwärtsmärkte eingestellt. Da die täglichen Seitwärtsprämien aus verkauften kurzfristigen Optionen zurzeit die Kosten der Kernabsicherung überkompensieren, erwirtschaften wir durch unsere Derivate-Positionen bei unverändertem Marktniveau zurzeit zusätzliche Erträge.

Sollte der Markt trotzdem einbrechen, steht unsere Kernabsicherung bereit: In diesem Marktumfeld behaupteten sich, wie die erste Tabelle oben zeigt, die auf Basis der quantitativen Aktienselektion investierten Aktien aus der Teilstrategie Europa erneut gut und übertrafen sogar den Markt.

Die zweite Grafik zeigt die Wertenwicklung der einzelnen Branchensegmente im Juli Die erste Grafik oben erklärt den Zusammenhang: Nicht nur die IFO-Erwartungen brechen dann ein, sondern auch die realen wirtschaftlichen Daten, wie z. Dies entspricht dem Durchschnitt der letzten 35 Jahre. Wegen den ultra-niedrigen Zinsen und der konstanten sinkenden Arbeitslosenquote sollte sich hier auch in den kommenden Monaten nicht viel ändern.

Durch die wachsende Geldmenge steigen die Konsumausgaben weiter Wie in diesem Blog schon oft erwähnt, ist der Schaden des Protektionismus-Feldzugs des amerikanischen Präsidenten nicht absehbar. Während die Entspannung bzgl. Europa für eine deutliche Erholung der Märkte sorgte, ist nun China wieder an der Reihe. Es bleibt abzuwarten, welche Zölle am Ende dann wirklich umgesetzt werden Ebenfalls eingezeichnet ist die Kernabsicherungszone zwischen Wir nutzen die Ruhe am Markt, um unsere Teilabsicherungspositionen anzupassen.

Die relativ hohe Exponierung passt zu einem Seitwärtsmarkt, der zeitlich voran gekommen ist und der sich technisch verbessert hat. Bei einem plötzlichen Markteinbruch liefert diese Position die Erstabsicherung. Vergleichbare Positionen existieren im DAX Durch den Verkauf von sehr kurzfristigen Optionen versuchen wir, die Kosten der Teilabsicherung zu minimieren. Gut zu erkennen ist aber auch, dass seine letzten beiden Versuche im Mai und Juni diesen Jahres gescheitert sind!

Wir haben folglich unsere Absicherungsposition der verbesserten technischen Situation angepasst und die Exponierung erhöht: Wer hätte das gedacht? Plötzlich ist der Handelsstreit, der zwischen Europa und den USA zu eskalieren drohte, wieder beigelegt. Als Finanz- Mathematiker habe ich per Definition ein weniger ausgeprägtes Politikverständnis. Es erscheint mir durchaus schwierig, derartig sprunghafte Meinungsänderungen zu modellieren. In Summe hält das breit diversifizierte, 50 Titel umfassende Aktienportfolio mit der Wertentwicklung der europäischen Standardindizes gut mit.

Hier unterstützen heute zusätzlich noch die Banken aus der Eurozone. Der aktuelle Kursrutsch von Facebook ist allerdings noch nicht in den Zahlen eskomptiert. Es bleibt in allen Bereichen die Hoffnung, dass am Ende die Vernunft siegt. Es gibt zurzeit wenig Neues zu berichten Die Märkte bewegen sich wirklich kaum vom Fleck. Die Eintrübung im ersten Quartal scheint also erst einmal überwunden. Dagegen belasten die Handelsspannungen nach wie vor die wirtschaftlichen Aussichten.

Die Grafik oben zeigt den Verlauf seit Aktuell befinden wir uns mal wieder zwischen der und Tage-Durchschnittslinie. Angesichts der bestehenden Risiken halten wir an unserer Kernabsicherung fest und versuchen, diese so gut wie möglich kurzfristig zu refinanzieren. In Wirklichkeit haben sich die Kernrisiken an den Märkten aber nicht verändert… und in der Summe gehen wir seitwärts.

Der Chinesische Yuan wertete in den letzten Tagen und Wochen unerwartet stark ab. Noch wissen wir nicht, wie hart der amerikanische Präsident die EU mit neuen Zöllen belasten will. They truly have taken advantage of the U. Zweifelsohne schweifen die Gedanken auch in Richtung des schönen Urlaubslands Italien ab. Kurzfristig scheinen die Markteilnehmer die gebotene, im europäischen Vergleich höhere Verzinsung vereinnahmen zu wollen.

Zusätzlich spielen technische Aspekte eine Rolle, wie beispielsweise das über die Sommermonate vorliegende geringere Angebot. Auch seitens der Politik ist wohl mit einer lethargischen Sommerpause zu rechnen. Die Entspannung auf der Rentenseite zeigt sich auch mit Blick auf die Performance-Attribution nach Ländern, welche im zweiten Chart visualisiert wird.

Im Rahmen der vierteljährlichen Überprüfung der Einzeltitel, welche auf Basis eines quantitativen Aktienselektionsmodells ausgewählt werden, hatten wir Ende Mai die Aktienquote Italien erhöht. Das erste Halbjahr ist vorbei! Die Volatilität hat spürbar über alle Anlageklassen hinweg zugenommen.

Wie die erste Tabelle oben zeigt, war die Wertentwicklung des Aktienportfolios im 1. Halbjahr im positiven Terrain. Regional konnten die amerikanischen Aktien besser abschneiden als die europäischen Indizes. Wir haben im Blog bereits mehrfach über die extreme Bewertung dieser Aktien gesprochen und aufgezeigt, warum die quantitative Aktienselektion als Basis der Dividendenstrategie der Alpha ETFs zu keiner Investition mehr rät.

Eine der Börsenweisheiten, an die ich glaube, lautet jedoch: Die Deutsche Telekom-Aktie notiert aber schon länger nicht mehr über Euro. Alle anderen Branchen sind im negativen Bereich. Zudem haben sich die Branchen auch regional stark unterschiedlich entwickelt bis auf IT und Telekommunikation, beide erzielten eine vergleichbare Performance in Europa und in den USA.

Historisch hohe Dividenden und eine sehr gute Wirtschaftsauslastung sind Vergangenheitsdaten Brexit laufen nicht gerade reibungslos und der amerikanische Präsident twittert wenig Wertschätzung für die deutschen Handelsbilanzüberschüsse. Die Linie in der Grafik oben zeigt seinen Absturz auf einen Wert von minus 24,7. Das ist der fünfte Rückgang in Folge. Die Balken in der Grafik zeigen die Auftragseingänge - die zuletzt positiv überraschten.

Wegen der steigenden fundamentalen Risiken haben wir die Absicherung in den letzten Wochen etwas hochgefahren. Die eigentliche Herausforderung ist aber die nicht stattfindende Korrektur. Der DAX ist nach wie vor in einer Seitwärtskonsolidierung und weit davon entfernt, einem Abwärtstrend zu folgen. Er wird von den wieder gesunkenen Zinsen und auch vom schwächeren Euro unterstützt … und der amerikanischen Börse geht es unverändert sehr gut. Daher halten wir die Grundabsicherung an Bord, ohne die Chancen, von steigenden Kursen partizipieren zu können, aufzugeben.

Überraschend bessere deutsche Wirtschaftsdaten konnten den Markt in den letzten Tagen stabilisieren. Zu dem vermuteten Test der Tiefststände des Jahres ist es zum Glück nicht gekommen. Der hintere langfristige Chart zeigt, dass der Index in den letzten 12 Monaten kaum weitergekommen ist. Wir bleiben also bei unserer Strategie der Kernabsicherung. Die Exponierung liegt beim ETF bei ca. Während die US-Stimmungsindikatoren weiterhin auf hohem Niveau verharren, ist in Europa bereits ein deutlicher Abwärtstrend eingetreten.

So ist beispielsweise der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe in Europa im Juni den sechsten Monat in Folge gefallen. Diese schwächeren Stimmungsindikatoren spiegeln sich inzwischen auch in den Auftrags- und Produktionsdaten wider. Der Arbeitsmarkt entwickelt sich allerdings diesseits wie jenseits des Atlantiks positiv.

EUR auf 15 Mrd. Mit einer Zinswende ist vor dem Ende des Sommers allerdings nicht zu rechnen. Auf politischer Seite dominierte einerseits der weiter eskalierende Handelsstreit das Geschehen. Andererseits bestand Verunsicherung aufgrund des drohenden Auseinanderbrechens der Regierungskoalition in Deutschland aufgrund der Uneinigkeit in der Flüchtlingspolitik. In diesem Marktumfeld konnten sich die auf defensive Werte fokussierten Aktienselektionsstrategien gut behaupten.

Sowohl das amerikanische, als auch europäische Teilportfolio konnte, wie obige Tabelle zeigt, den Markt outperformen. In Asien greifen bald die ersten höheren Zölle der Trump-Regierung. An der Währungsfront hat sich der Euro ebenfalls leicht erholt. Im zweiten Chart oben sieht man das zurzeit das Potenzial für eine weitere Euro-Abschwächung bei ca.

In der Summe bleibt es jedoch bei einer sommerlichen Seitwärtsbörse mit eindeutigen Abwärtsrisiken. Technisch gesehen, sieht der Index jedoch noch viel besser aus, als z.

Dieser müsste oberhalb von Diese beginnt bei ca. Die Absicherungszone endet bei ca. An dieser Stelle hätte der Index ca. Doch so heftig muss es nicht kommen! Der US-Dollar ist in der gleichen Zeit nach einer sehr ausgeprägten, vorübergehenden Schwächephase ca.

Da wir die Währung im ETF nicht absichern, So sieht ein Kursrutsch von 1. Die heutige Entlastungsrallye überzeugt nicht wirklich. Wir haben sie in den letzten Tagen ausgeweitet, Zudem können wir nicht sicher sein, Unter dieser Zone hätten wir Abwärtspotenzial bis ca.

Zusätzlich erwirtschaften wir weiterhin Seitwärtsprämien aus sehr kurzfristig verkauften Call-Optionen max. Nachdem wir in der letzten ideasTV Sendung auf den asiatischen Kollateralschaden der Trump-Zölle auf die europäische Exportindustrie eingegangen sind, Wie reagiert Europa ist hier die Kernfrage.

Vor allem, wenn das Wirtschaftswachstum nachlässt und die dann verstärkt weiter steigenden Staatschulden in Italien refinanziert werden müssen? Trotz unserer Vorbereitungen auf schlechteres Börsenwetter befindet sich der DAX unverändert in einer Seitwärtskonsolidierung Beide Fonds sind auch nach wie vor nach oben offen… und freuen sich auch über wieder steigende Aktienkurse! Als Resultat des laufenden Handelskrieges, politischer Unsicherheiten und harten Konjunkturdaten werden die Wachstumserwartungen nach und nach korrigiert.

Die Erfahrung zeigt, dass die Anpassungen meist zu gering und zu spät kommen und unter Umständen im Kollektiv getroffen wurden. Diese Änderung des Marktumfeldes trifft jede Branche in unterschiedlicher Weise. Bei Betrachtung des ersten Charts erkennt man, wie das pessimistischer werdende Konjunkturumfeld die Wertentwicklung zyklischer Branchen Industrie, Gebrauchsgüter, Grundstoffe belastet. Es wird die sogenannte relative Stärke der zyklischen Branchen gegenüber den defensiven Branchen Versorger, Gesundheit, Verbrauchsgüter dargestellt.

Eine steigende Linie bedeutet, dass zyklische Branchen besser laufen als defensive Branchen und vice versa. Da die Linie aktuell weit oberhalb des Startpunktes ist, erkennt man zudem wie stark die Outperformance war.

Die Wende ist zumindest eingeläutet und eine Analyse der einzelnen Teilportfolios zeigt, wie schnell sich eine Underperformance in eine Outperformance wenden kann. Im zweiten Chart oben möchte ich eine weitere zentrale Abhängigkeit darstellen. Fallende Renditen begünstigen Immobilienaktien und belasten Bankenwerte. Auch bei einer deutlicheren Flucht in Qualität erscheint das Rückgangspotential der Zinsen begrenzt.

Mittelfristig werden sich die aktuell günstig bewerteten Banken wieder mindestens besser als die teuer bewerteten Immobilienaktien entwickeln. Etwas weniger stark abhängig vom Zins sind die Versicherer, die wir aufgrund ihrer zusätzlich sehr hohen Dividendenrendite im Portfolio quantitativ selektiert und erworben haben. Im laufenden Monat zeigten diese eine relative Schwäche, sollten ihren defensiven Charme aber bald ausspielen.

Technisch gesehen sieht man oben im ersten DAX-Chart, Gestern kauften wir Aktien in beiden Fonds nach, Wir setzen weiterhin auf einen Seitwärtsmarkt und halten für alle Fälle eine Kernabsicherung an Bord. Die Exponierung senkten wir in beiden ETFs auf ca.

Seit Mitte sinkt das Geldmengenwachstum M1 in China. Zurzeit wächst die Geldmenge nur noch um ca. Der jährige Durchschnitt liegt bei ca. Das zurückgehende M1 Geldmengenwachstum könnte die Wirtschaftsabschwächung in China noch verstärken.

Und diese sind derzeit schon sichtbar! Heute bewegen wir uns auf dem Niveau der Tage-Durchschnittslinie bei Der ETF hat zurzeit eine Exponierung von ca. Nach dem Sprung über die Die beiden ETFs verfügen über eine Grundabsicherung in allen relevanten Märkten und wir versuchen mit Seitwärtsrenditen die Kosten dieser Absicherung plus die laufenden Kosten der Fonds zu überkompensieren. Die durch Anteilsverkäufe gestiegenen Kasse-Positionen werden wir demnächst zur Aufstockung der Aktien verwenden.

Ich wünsche Ihnen einen schönes Wochenende ETF aktuell selektierten schwedischen Aktien zu beleuchten. Leicht zu erkennen sind zwei absolute Schwergewichte, nämlich die Sektoren Industriewerte und Finanzwerte. Das mag per se keine Schwäche sein, denn z. Aber eine breitere Diversifikation, wie wir sie im ETF fahren, resultiert mittelfristig in eine risikoadjustiert betrachtet bessere Performance. Für das laufende Jahr per Nicht vergessen dürfen wir an dieser Stelle aber die Entwicklung der Schwedischen Krone.

Die schleichende Abwertung der Schwedischen Krone in den letzten 5 Jahren hat sich in nochmals intensiviert. Im ETF sind aktuell vier schwedische Aktien vertreten: Insbesondere die beiden erstgenannten Banken zeichnen sich durch eine relativ günstige Bewertung und eine überdurchschnittlich hohe Dividendenrendite aus.

Sehr positiv war und ist die aktuelle Bewertung, wenngleich die Wertentwicklung, wie die vieler Autobauer aktuell, zu wünschen übrig lässt. Ob die Eskalation dann die klügste Antwort ist, bleibt abzuwarten.

Schaut man sich die Grafik oben an, sieht man, Leider kommt diese Entwicklung zur falschen Zeit. In China verschlechtern sich seit Monaten die Wirtschaftsdaten! Die technische Verschlechterung ist von weitem erkennbar: Der langfristige Aufwärtstrend ist nach unten durchbrochen Die Börse reagiert also bereits auf das schlechtere Wirtschaftsklima. In der Summe geht es einfach nur seitwärts! Genau darauf setzen wir auch, um unsere Kern-Absicherungsstrategie zu finanzieren.

Die Rahmenbedingungen für die Aktienmärkte haben sich in den letzten Wochen nicht unbedingt verbessert. Zur neu aufkeimenden Unsicherheit und den langfristigen Gefahren an der Börse werde ich heute ab 18 Uhr in einem Webinar bei finanzen.

In den letzten 25 Jahren waren die Zinssätze jedoch nur ca. Aus der Sicht Deutschlands sind die unnatürlich niedrigen Zinsen und der u.

Die Kehrseite der Medaille ist das wachsende Risiko einer schwachen amerikanischen Aktienbörse. Und steigende Zinsen schmälern den Appetit, in hoch bewertete Aktien zu investieren.

Wie an jedem Freitag haben wir kurzfristig fällige Optionen um zwei Wochen verlängert, um auch weiterhin Zeitwertprämien in Seitwärtsmärkten zu vereinnahmen. Zurzeit sieht technisch alles sehr gut aus und wir sind nach oben weiter offen. Auf der fundamentalen Seite haben jedoch die Risiken eindeutig zugenommen s.

Wir halten also an unserer Absicherungsstrategie fest Die erste Tabelle oben zeigt das durchschnittliche Gewicht und den Performancebeitrag je Land aus der Eurozone für den Zeitraum Natürlich kann ich mir ein Schmunzeln nicht verkneifen, wenn ich konstatiere, dass hier die Goldmedaille an Finnland, gefolgt von Italien geht. Im aktuellen Jahr liegt der Performancebeitrag von Deutschland und Frankreich im negativen Terrain. Erst gestern Abend erhöhte die amerikanische Notenbank den Leitzins erneut und avisierte zwei weitere Zinsschritte in Die drei Aktien mit dem besten Performancebeitrag in kommen aktuell allesamt aus Finnland.

Er ist ein guter Indikator für die US-Inflation. Der Markt erwartet morgen eine weitere Zinserhöhung der amerikanischen Zentralbank. Im zweiten Chart ist die Rendite für 5-jährige amerikanische Staatsanleihen zu sehen. Im Vergleich ist die Rendite von 5-jährigen Bundesanleihen im negativen Bereich!

Doch das gilt nicht für ganz Europa! Sie läuft von Diese Strecke dürfte auch dem negativsten Sommer-Szenario gerecht werden. Obwohl wir heute eine leichte Entspannung bei den italienischen Zinsen sehen, gibt es viele alte Belastungsfaktoren, die sich verstetigt haben.

Wir bereiten uns daher auf hohem Niveau auf schlechteres Börsen- Wetter vor! Die bisherigen Kosten für unsere Absicherung nach knapp einem Jahr Fondslaufzeit können sich sehen lassen: Ziel der Strategie bleibt, die Absicherungskosten in Seitwärtsmärkten zu verdienen und im Falle eines Einbruchs zu jedem Zeitpunkt eine Kernabsicherung an Bord zu haben.

Der europäische Aktienmarkt zeigt sich heute von seiner starken Seite. Nach einer sehr schwachen Eröffnung konnte er sich im Laufe des Tages fast vollständig erholen. Dabei sind die potenziellen Belastungen alles andere als verschwunden. Der erste Chart zeigt mal wieder die Rendite jähriger italienischer Staatsanleihen. Russland sollte seiner Meinung übrigens wieder in die dann G-8 aufgenommen werden.

All dies scheint die Aktienmärkte aber nicht weiter zu bewegen. Dabei gibt es zusätzlich schlechte Wirtschaftsdaten zu verdauen. Der zweite Chart zeigt die heute Morgen veröffentlichten Daten der Industrieproduktion und Fabrikbestellungen. Beide Daten sind unerwartet im April gesunken. Wir erzeugen mit diesen sehr kurzen Terminpositionen Seitwärtsrenditen, um unsere Kernabsicherung zu finanzieren.

Also nicht erschrecken, wenn der Kurs entsprechend tiefer notiert! Die Gutschrift müsste am Mittwoch auf Ihrem Konto sein. Den Berichtsraum Mai beendeten die weltweiten Aktienmärkte nach einer Berg- und Talfahrt eher uneinheitlich. Ausschlaggebend waren die unterschiedlichen Auswirkungen auf politischer Ebene, die unter anderem aus den USA, Italien und Spanien kamen. Im späteren Verlauf jedoch sorgten aufkommende Sorgen wegen der anstehenden italienischen Links-Rechts Regierung mit ihrem Anti-EU Kurs und ebenso der möglicherweise anstehende Misstrauensantrag gegen den spanischen Ministerpräsidenten für neuerliche Nervosität.

Dabei wurden die Kurse wieder auf Talfahrt geschickt. Wie die Tabelle belegt, sind insbesondere Finanzwerte unter die Räder gekommen. Gesteuert über die quantitative Selektion liegt der Schwerpunkt aktuell auf Versicherer, einer Untergruppierung der Finanzwerte. Bei den Bankentiteln im Einzelnen gerieten vor allem italienische Banken massiv unter Druck. Rein bezogen auf den Mai war die Branchenallokation zweifelsohne nicht zufriedenstellend.

Aber analytisch betrachtet ist dies für eine Dividendenstrategie nicht vorgesehen. Mittelfristig, so zeigen es diverse Studien renommierter Hochschulen und Indexanbieter, werden strapazierte Bewertungsskalare wieder zu ihrem historischen Mittelwert tendieren und somit der NASDAQ nicht von Allzeithoch zu Allzeithoch ziehen.

Amazon wirklich so viel wert wie der halbe DAX? Die Zahl gilt natürlich über einen gesamten Konjunkturzyklus hinweg. Daher setzen wir weiterhin über die quantitative Selektion auf Aktien und somit Branchen mit relativ günstiger Bewertung und attraktiven Dividendenrenditen. Wenn der Markt sich wieder auf fundamentale Daten fokussiert, wird die Outperformance wieder erreicht sein. Da er erst fünfeinhalb Monate alt ist, dürfen wir an dieser Stelle keine exakten Angaben zu seiner Wertentwicklung machen.

Der Handelskrieg um Importzölle für nach Amerika importierte Waren ist also noch lange nicht zu Ende! Die Märkte starten trotzdem leicht positiv in die neue Woche. Handlungsbedarf besteht nach den Anpassungen der letzten Woche erst einmal nicht. Die Grafiken oben zeigen die Veränderungen ihrer Zusammensetzung. Die rot markierten Aktien zeigen die Verkäufe, die grün markierten Aktien die Käufe.

Dabei erfolgt die Aktienselektion auf Basis eines quantitativen Verfahrens, das insbesondere die Höhe der zu erwartenden Dividendenrendite berücksichtigt.

Dies führt dazu, dass Gewinne teilweise realisiert und unterdurchschnittlich gelaufene Aktien verbilligt werden aber natürlich nur, wenn diese Titel weiterhin im Fokus der quantitativen Selektion stehen.

Anfang des Jahres war der Euro, z. Der Chart oben zeigt, Zwar ist ein Teil des Grundes nicht so positiv, Im langen Chart erkennt man gut…, dass die Zone rund um 1,15 auch ein wichtiger Unterstützungsbereich ist.

Rein technisch dürften wir also zumindest hier erst einmal stehen bleiben. Heute haben sich die Börsen vom Rutsch der letzten Tage leicht erholt,… wir müssen aber nachhaltiger steigen, Die jüngste Konsolidierung ist noch nicht abgeschlossen! Der kurzfristige Analyse-Chart zeigt den sehr negativen Indexverlauf heute. Im Langzeit-Chart sieht man auch, dass der Index erneut am langfristigen Abwärtstrend gescheitert ist.

Immerhin konnte der Anstieg der jährigen Renditen für italienische Staatsanleihen während des Tages gestoppt werden und wir befinden uns nur noch knapp über dem Ausgangsniveau des Vortages bei ca. Die Stärke der Abwärtsbewegung signalisiert die zeitliche Ausdehnung der Seitwärtsmärkte.

Eine Unterbietung der Jahrestiefstände aus dem ersten Quartal sehen wir zurzeit jedoch nicht! Zurzeit ist die theoretische jährliche Seitwärtsrendite sogar höher als die Dividendenrendite Wir haben zu sehr attraktiven Konditionen sehr kurze Optionen mit einer Laufzeit von bis zu 2 Wochen an der Terminbörse verkauft und sie mit - im Verhältnis — günstigen, sehr langfristigen Optionen abgesichert.

Gleichzeitig haben wir durch diese Transaktionen die Exponierung gesenkt. Parallel läuft bei beiden Fonds zurzeit die quartalsweise Überprüfung und Anpassung des Aktienportfolios. Es sind einige neue Aktien an Bord gekommen und die Dividendenrendite ist noch einmal erhöht worden. Tim Wottawah wird darüber morgen im Blog berichten. Nun ist es gar nicht erst zur Regierungsbildung in Italien gekommen. Es gibt Neuwahlen im Herbst. Das Thema der italienischen Staatschulden ist aber aus den Märkten heute nicht gewichen.

Ein sehr guter Indikator hierfür ist der obige Analyse-Chart des Abstands der Rendite jähriger italienischer Staatsanleihen zu den jährigen deutschen Staatsanleihen. Im Langzeit-Chart sieht man, wie plötzlich die Bewegung stattgefunden hat. Der italienische Staat wird also in Zukunft für die Finanzierung der Staatschulden wieder mehr Zinsen zahlen müssen zurzeit ca. Es lohnt sich, die weitere Entwicklung des Renditeabstands zu beobachten.

Während der deutsche Staat sich erneut über niedrige Zinsen freuen kann zurzeit ca. Für den Euro kann eine ausufernde italienische Staatschuldenkrise gefährlich werden.

Daher reagierten heute die Aktienmärkte auch eher verhalten. Trotz Feiertag sieht es nach einer sehr interessanten Woche aus! Insgesamt hat die neu entfachte Diskussion über die italienischen Staatschulden den Euro weiter in die Knie gezwungen: So richtig weit ist er insgesamt nicht gekommen Ein schwacher Euro und niedrige Zinsen sind gut für die europäischen Aktien… Strukturell noch nicht gelöste Probleme in Europa, die potenzielle Einfuhr von Handelszöllen und eine eher angespannte geopolitische Gesamtlage sind auf der anderen Seite nicht so gut für europäische Aktien.

Diese Strategie hat beim Einbruch der Märkte im Februar diesen Jahres für eine deutliche Kursstabilisierung gesorgt und sich damit in diesem ersten Test gut bewährt. Da die Märkte aber zurzeit noch nicht in einem klaren Abwärtstrend sind, gilt es, die Kosten der Absicherung so niedrig wie möglich zu halten.

Wir verzichten daher auf eine Vollabsicherung und versuchen, permanent Zusatzrenditen durch den Verkauf von kurzfristigen Optionen mit max.

Gestützt von der lockeren Geldmarktpolitik der EZB halten sich die europäischen Aktienmärkte bisher ganz gut. Die Belastungsfaktoren nehmen jedoch eher zu und sind teilweise strukturell und nachhaltig. Es lohnt sich daher, sich dem Thema Absicherung täglich neu zu stellen und die breite Spanne der Möglichkeiten kostengünstig an den Terminmärkten wohl dosiert zu nutzen.

Wird sich der DAX komplett abkoppeln können? Dieses Thema ist noch nicht vom Tisch und bedroht mittelfristig die deutsche Automobilwirtschaft. Technisch lassen gleichzeitig zudem die Kräfte nach… eine Fortsetzung der Konsolidierung auf hohem Niveau scheint am wahrscheinlichsten. Es war zu erwarten und ist auch deutlich erkennbar: Die Trump Regierung gibt mehr Geld aus!

Dieser wachsende Schuldenberg, der u. Soll ich den Robo-Advisors mein Geld anvertrauen oder weiter Selbstentscheider bleiben? Nach der fünften E-Mail mit diesen Fragen im Postfach habe ich beschlossen: Jetzt machst du dazu einen Artikel. Noch mehr Fintechs bei Payment and Banking. Easyfolio ist ein Sonderfall. Ich habe aufgeschrieben, was ich finden konnte. Wenn Ihnen das nicht reicht, kontaktieren Sie am besten den Anbieter direkt. Ich habe munter von allen Homepages die Produktversprechen zu einer Masterliste zusammenkopiert und diese kommentiert.

Sie wollen wissen, ob Sie zur Zielgruppe gehören? Dann überspringen Sie die Werbeversprechen auf der Homepage und scrollen gleich in den Footer der Website. Dort lesen Sie dann Absätze, die so oder so ähnlich klingen:. Wertpapiere hinreichend auch hinsichtlich der Provisionszuflüsse informiert hat. Die Entscheidung für den Kauf oder Verkauf von Finanzprodukten triffst Du eigenständig und eigenverantwortlich.

An allen Absätzen ist nichts auszusetzen. Sie zeigen aber klar: Hier wird nicht Händchen gehalten. Das ist ein Angebot für mündige Selbstentscheider. Weil Banken und Robos nur scharf auf Ihre Unterschrift sind. Die Geeignetheitsprüfung ist kein Börsenführerschein, bei dem man auch durchfallen kann, sondern eine Compliance-Nummer.

Die Bank fragt, Sie antworteten, Sie unterschreiben, die Bank heftet ab. Es kracht an Börse, Sie fühlen sich schlecht behandelt und wollen die Bank verklagen. Die Anwälte der Bank amüsieren sich königlich und halten Ihnen die von Ihnen unterschriebene Geeignetheitsprüfung unter die Nase: Freundchen, wir haben dir nur das verkauft, was im Rahmen der Compliance erlaubt war.

Das waren deine Angaben und jetzt schleicht dich! Nützt Ihnen aber nix. Sie paukt keiner raus. Sie müssen die Robo-Advisors nicht nur bezahlen, sondern die Verträge auch genau durchlesen und verstehen. Das Robo-Start-up und die depotführende Bank. Insbesondere die Gewinnbeteiligungen haben es mir angetan: Wie genau funktioniert das mit der Gewinnbeteiligung? Wie genau wird das High-Watermark-Konzept umgesetzt? Wenn wir uns einmal anschauen, was die Robo-Advirsors bieten, stellen wir fest: Das können Sie auch selbst.

Ausführlich habe ich das im Artikel " ETF: Die Mischung ist egal " dargestellt. Was bedeutet "advisor" auf Deutsch? Nun, entweder etwas ist Robo oder es berät mich. Ein Robo geht nicht individuell auf mich ein, sondern zieht sein Ding durch. Es gibt Situationen, in den ich sehr für Robo bin. Seit die Autoindustrie massiv auf Roboter, Qualitätsmanagement und genormte Prozesse setzt, ist das Phänomen des Monatsautos praktisch verschwunden.

Ein Berater oder Betreuer agiert ganz anders. Während der Robo sein Qualitätshandbuch zückt und sagt: Beim Advisor bin ich handelndes Subjekt. Ich bekomme einen Ratschlag oder mehrere Ratschläge. Es ist mir überlassen, diese Ratschläge. Die ganzen Robos liefern eine Dienstleistung, die ich selbst erbringen kann. Ich kann genau die Produkte kaufen, die auch die Robos kaufen. Für mich bedeutet das: Ein Robo mindert meine Rendite.

Ein echter Selbstentscheider braucht keinen Robo. Tja, Finanzwesir, für einen Veteranen wie dich mag das ja stimmen. Aber ich habe keine Speznas-Ausbildung. Ich fühle mich als Einzelkämpfer unsicher. Das kann ich gut verstehen.

Aber was wollen Sie dann bei einem Robo-Advisor? Hier sind die Robos blank und ziehen sich auf ihr "execution only" zurück. Die Websites der Robos sind Vertriebs-Tools. Durch das "execution only" vermeiden die Robos die Angemessenheits- und Geeignetheitsprüfung. Das ist schlecht fürs Geschäft. Quirion wirbt damit, die "erste Online-Vermögensverwaltung Deutschlands" zu sein und "Honorarberatung bequem per Telefon oder persönlich vor Ort" zu bieten.

Was Sie brauchen, ist kein Anlageberater. Sie brauchen einen Finanz-Seelsorger. Höhe der jährlichen Verluste durch das "Behavioral Gap". Selbst wenn es Support gäbe: Wie soll der Mitarbeiter wissen, welche Worte der Zuversicht und des Trostes für Sie die richtigen sind? OK, Finanzwesir, das verstehe ich. Aber einen echten Honorarberater kann ich mir nicht leisten.

Der kostet Euro pro Stunde und ich habe nur Das einzige was funktioniert: Sie schrauben Ihre Risikotoleranz hoch. Das kann man trainieren. Sie brauchen dazu einen Mental-Coach. Dieses Schaubild zeigt, was es ausmacht, wenn Sie bereit sind, den Aktienanteil von Euro monatlich auf Euro zu versechsfachen. Damit holen Sie sich natürlich auch die entsprechenden Schwankungen ins Depot. Der Fall "mit Coach": Sie bezahlen Ihrem Finanzcoach 2.

Es geht Ihnen weniger um die Produktauswahl, sondern Sie suchen einen Sparringspartner, mit dem Sie Ihre Ideen ernsthaft und konstruktiv besprechen können. Das vermindert Ihre Jahressparrate von 2. Im ersten Jahr zahlen Sie 2. Wie wirkt sich dieser Aderlass auf Ihr Vermögen aus? Wenn Ihr Finanzberater es schafft, Sie so einzustellen, dass Sie Ihre Risikotoleranz verdoppeln, hat er sich mehr als bezahlt gemacht. Wenn man dieses Szenario mit günstigeren Zahlen durchspielt, kommt man nach 30 Jahren fast auf eine Verdoppelung des Vermögens.

Und das nur, weil man sich mehr traut. Indem man sich zuerst ein bisschen traut, feststellt, dass man es überlebt hat, und sich daraufhin etwas mehr traut. Ein Trainer beschleunigt den Prozess. Die meisten Anleger brauchen keinen Finanzberater, der ihnen irgendwelche Produkte heraussucht, sondern einen Mental-Coach. Mein Robo wird von zwei Jährigen gegründet. Sie hat als ausgebildete Steuerberaterin die entsprechende Abteilung bei Apple geleitet.

Er ist Volljurist, kennt die steuerlich relevanten Gesetze von Belize bis Belgien und hat für Amazon die Steuerströme gemanagt. Damit die Plattform gut zu bedienen ist, haben sich die beiden einen erfahrenen IT-Mann ins Boot geholt. Entscheidend ist das Steuerthema. Der Hebel liegt in der Steuergestaltung und dem kreativen Ausschöpfen aller Möglichkeiten, die die Doppelbesteuerungsabkommen bieten.

Normale ETFs kann ich selbst kaufen. Einen ETF steuerlich tunen kann ich nicht. Das können nur Profis mit langjähriger Erfahrung. Hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

Wollen Sie wisssen, wenn sich hier etwas tut unter anderem neue Artikel, Veranstaltungen mit und von mir? Wenn ja, dann melden Sie sich zum Freitags-Newsletter an.

Hi Finanzwesir, toller blog den ich seit kurzem verfolge. Wenn ich mir aber die Untersuchungen darüber angucke, geht es immer nur um das Markttiming, bei dem man versucht, bei hohen Kursen zu verkaufen und dann bei niedrigeren Kursen wieder einzusteigen. Aber wie sieht es eigentlich aus, wenn man versucht, einfach nur die Nachkäufe zu timen?

Mit dem Ergebnis war ich immer sehr zufrieden, das kann aber auch am allgemeinen Bullenmarkt der letzten vier Jahre gelegen haben. Was dabei bisher passiert ist:. Ich brauche ein gewisses Markttiming für Nachkäufe also ganz einfach psychologisch, um mich mit meinen Nachkäufen wohl zu fühlen.

Markttiming ist hier also einfach stressfreier für mich. Und solange ich bei guten Kursen nichts verkaufe, habe ich auch nicht das Gefühl, dass dieses "Markttiming funktioniert nicht" überhaupt meinen Fall meint. Denn nicht jeder möchte auf die reichende Hand bzw. Wenn ich sehe, was für komplizierte Fragen von Lesern und Hörern kommen, die Du bei Robo Advisern einfach gar nicht hast, dann helfen mindern sie die Angst.

Deswegen haben Robo Adviser für mich definitiv eine Daseinsberechtigung - genau wie Honorarberater. Und wer sich Sicherheit erkaufen will, der soll sein Geld dafür ausgeben. Ist sinnvoller als das Geld den hungrigen Beraterbanken in den Rachen zu werfen. Das ist dann auch die Zielgruppe dieser neuen Art der Fintechs. Aniong, Du hast genau meine Art des Market Timing beschrieben. Ich brauche das rein aus psychologischen Gründen.

Verkaufen habe ich nicht vor. Einkaufen bei "günstigen" Gelegenheiten lässt mich als Champ fühlen. Ich achte nur darauf, dass ich im Jahr jedoch die Summe anlegen, welche ich mir vorgenommen habe.

Im welchen Zeitraum ist nun, auf 30 Jahre gesehen, völlig egal - nur meiner "Schnäppchenjäger" Seele eben nicht. Nochmals vielen Dank dafür. Müsste ich mich zwischen den hier vorgestellten Anbietern entscheiden, würde ich wohl zu Easyfolio greifen. Die "Robo-Advisors", die grad aktuell so am deutschen Markt sind, sind tatsächlich eigentlich relativ uninteressant. Was ist denn eigentlich deren tatsächlich erbrachte zusatz Leistung?

Wow, was für ne Leistung, dafür brauchts den Advisor nun wirklich nicht. Wie hier im Blog schon öfter beschrieben, kann man das Risiko also die Schwankungsbreite auch ganz einfach und kostenlos selbst über seinen Investitionsgrad steuern indem man einfach einen bestimmten Teil des Kapitals auf dem Tagesgeldkonto lässt Staatsanleihen bringen ja grad sowieso eh nicht mehr.

Automatisches Rebalancing - das mach ich selbst nur einmal im Jahr und dauert maximal 10 Minuten von der Berechnung bis zur Ausführung. Das ist keine "Arbeit" die ich nun unbedingt an einen Mittelsmann, der dafür noch seine Gebühren haben will, abgeben muss. Alles andere sind Sachen die auch stinknormale Online-Broker schon selbstverständlich anbieten.

Ich meine, am Ende kommts doch nur auf die Frage an: An welche Zielgruppe richten sich diese Robo-Advisors? Achja, Herr Wesir, eine kleine Zwischenbemerkung zu etwas, was zwar weniger mit Robos zu tun hat, du aber auch angesprochen hast:. Markttiming aufgrund fundamentaler Bewertungskennzahlen, Markttiming aufgrund charttechnischer Signale, etc. Es gibt eine Menge Studien zu verschiedensten Handelsstrategien, die "funktionieren".

Hier zum Beispiel http: Ähnliche Handelsansätze und positive Ergebnisse gibt es z. Und das sind alles auch keine zappeligen Daytrading-Geschichten, sondern handeln nur ein paar mal im Jahr. Anstatt pauschal zu sagen "Markttiming funktioniert nicht" wäre es besser formuliert wenn man sagt "Die Mehrzahl der Privatanleger schafft es nicht, durch eigenes Handeln eine Überrendite ggü.

Das liegt aber daran, das die meisten Anleger eben KEINE konsequente Handelsstrategie verfolgen, sondern emotional handeln und da sind wir wieder im Feld Börsenpsychologie und auch nicht die Disziplin haben eine Strategie wirklich langfristig genug zu verfolgen um phasenweise Unterperformances durchzustehen.

Überrendite durch Auswahl von Assetklassen funktioniert nicht? Ist auch das etwas unglücklich formuliert, ansonsten widersprichst du dich selbst, denn Aktien was ja auch nur eine Assetklasse ist haben langfristig eine Überrendite ggü dem risikolosen Zins gebracht, wie du an anderen Stellen ja oft genug richtigerweise betonst.

Und Stockpicking funktionert nicht? Das ist auch wieder Definitionssache. Stockpicking ist nicht nur lari fari blind Aktien auswählen.

Eine konsequente Unternehmensauswahl aufgrund von stringenten Kriterien z. Genauso gibt es darüber hinaus auch noch andere "Stockpicking"-Ansätze quality, volatility, momentum, size, etc. Und es ist sicher gut, gerade die Anfänger vom hektischen hin-und-her traden abzuhalten, und ihnen zu sagen dass sie nicht z. Zumindest beschäftige dich doch etwas mit ihnen, um eine konkrete, qualifizierte Kritik zu bringen, warum zum Beispiel eine Value-Strategie in der Zukunft keine langfristigen Überrenditen mehr bringen würde bzw.

Vom grundsätzlichen Ansatz hast du bei deinen Behauptungen mit Sicherheit Recht. Auf jedenfall, wenn man sie unter deiner relativ kurzen Anlagedauer betrachtet. Die Wissenschaft ist sich allgemein einig, dass es absolut egalisiert wird, wann und zu welchen Kursen du deine ETFs kaufts, wenn:. On topic, Ich bin der Ansicht, dass die Produkte schon eine Daseinsberechtigung haben.

Allerdings sind Sie wirklich nur für Anleger-Neulinge top. Ich finde es ist mal wieder ein Versuch der Finanzbranche an den ETFs wenigstens ein wenig zu verdienen: Wer sich ein wenig schlau gemacht hat und versteht was da mit seinem Geld passiert, der bekommt das Ganze selbst viel individualisierter und günstiger hin.

Wer von der Materie keine Ahnung hat und einfach sein Geld in eine Blackbox steckt, der wird beim ersten Kursknick Panik schieben und verkaufen, eben weil er gar nicht versteht in was er da eigentlich investiert. Bliebe also ein informierter Anleger, der den Aufwand von Portfoliozusammenstellung samt Rebalancing abgeben und nur noch in einen Topf einzahlen möchte. Die Wissenschaft ist sich allgemein einig, dass es absolut egalisiert wird, wann und zu welchen Kursen du deine ETFs kaufts.

Ja, und deshalb mach ich das auch oft so wie von Aniong beschrieben: Beim Kaufen versuchen einen günstigen Zeitpunkt zu erwischen, also klassisch den Markt zu timen, dann aber buy-and-hold und gar nicht erst versuchen, einen günstigen Verkaufszeitpunkt zu erwischen. Wir sind eine arbeitsteilige Welt. Ich lege mein Vermögen lieber in die Hand eienr institutionellen Vermögensveraltung. Habe da klare Absprachen und verstehe einfach, was die für mich tun: Renditejagd ist lächerlich, denn der Markt macht Rendite.

Dass ist so, als wollte ich Einfluss auf Ebbe und Flut nehmen. Klar kann ich im Meer schwimmen - zumindest eine Weile lang. Aber hoffentlich kommt kein Sturm oder keine Strömung. Da bin ich lieber in meinem Luxusliner Vermögensverwaltung. Ja, der schwankt auch ein wenig, ist aber Krisen- und Strömungssicher: Bis auf ein paar Schrauber - kein Mensch. Ist aber auch sau-kompliziert. In die investierst Du monatlich eine feste Rate und fertig ist die Laube.

Mehr als das Doppelte solltest Du dann nicht in Aktien investieren. Die behaupten das auch zu können und haben die gleichen Vehikel zur Verfügung. Die Realität sieht traurig aus. Hallo Christoph, da ist die Zwischenbemerkung ja länger als der Kommentar zur Sache ;- Das finde ich wunderbar. Du hast grundsätzlich recht, ich hätte das genauer fassen können. Mach' ich aber nicht, auch in Zukunft nicht. Genaz einfach, wenn ich das so apodiktisch schreibe und ein Anfänger hält sich dran, was passiert dann?

Ich will die Leute vom Tagesgeld in die Aktie bekommen. Gerne auch nur mit einem kleinen Anteil und gerne auch nur mit der Marktperformance also möglichst geringe Kosten. Für Menschen wie Dich schreibe ich nicht.

Du brauchst mich nicht. Solche Leser wie Du oder auch Dummerchen schreiben diese wunderbaren Kommentare. Die brauche ich, die brauchen wir. Jemand liest meinen Artikel, findet ihn gut und plausibel. Dann arbeitet er sich durch die Kommentare und liest Deinen. Auch vernünftig und plausibel vorgetragen.

Der Leser, die Leserin fängt an nachzudenken und sich zu überlegen: Wie stehe ich dazu. Mission erfüllt, mehr will ich gar nicht erreichen. Was Deine Anmerkung zu den Strategien angeht: Wenn ich sie dann am Haken habe, gibt es welche, die zufrieden damit sind.

Andere werden abenteuerlustig, fangen an sich mit den entsprechenden Strategien zu beschäftigen und schreiben einen: Ob sie dann auf die Langstrecke gehen, sprinten oder Hürdenläufer werden, geht mich nix mehr an.

Man muss auch mal loslassen können ;-. Nochmals Danke für den langen Kommentar. Ich werde weiterhin plakativ bleiben, um mir diese Kommentare zu sichern ;-. Dann macht es doch so. Hauptsache es bleibt im Rahmen. Mittelt sich sowieso aus. Man ist nicht immer der Champ, mal greift man auch daneben. Wichtig ist nur, dass man stolz auf sich und sein Depot ist. Finanzrocker Du bist ja ein Marketingfuchs.

Wie bei den Wrestlern schön die Gegensätze hochstilisieren um den Podcast zu befeuern ;-. Volkmar Einspruch Euer Ehren. Wir sind nicht mit der christlichen Seefahrt unterwegs, sondern auf mit der "Rendite" in den Untiefen der Finanzsee. Wer sagt Dir, dass der Käpt'n nicht total zugekokst auf der Brücke steht und von einem Haufen Nutten "abgelenkt " wird. Alles in allem lässt es sich wieder einfach mal auf den Punkt bringen: Informiere dich und mach' es selbst, bevor andere dir Helfen - dein Geld loszuwerden: Auf dem Blog von Vomitorium gibt es hierzu diesen Artikel: Wir freuen uns über Eure Beiträge zu diesem Artikel und wollten uns kurz die Zeit nehmen, unseren Risikomanagement-Ansatz besser zu erklären, da es vermutlich aufgrund der Kürze des Beitrags nicht komplett klar werden konnte, inwiefern sich dieser von dem unterscheidet, was ein Privatanleger umsetzen kann.

Mehr Details dazu findet Ihr bei Interesse hier: Das Ganze basiert auf einer laufenden Risikoprojektion, die aus Tausenden von sogenannten Monte-Carlo-Simulationen besteht und die für jedes Portfolio auf Basis aktueller Risikodaten zu den einzelnen Anlageklassen berechnet werden. Diese Technologie basiert auf neuesten Erkenntnissen der Kapitalmarktforschung zum Thema empirisch nachweisbarer Zusammenhänge und erfordert einiges an Datenbearbeitungskapazität sowie einen sorgfältig parametrisierten Algorithmus.

Mit einem Blick in die Kristallkugel hat das nichts zu tun, denn wir behaupten nicht, dass wir die künftige Wertentwicklung einzelner Aktien vorhersagen könnten. Wir nutzen aber die empirisch gut belegte Tatsache, dass Risiken sich kurzfristig sehr gut vorhersagen lassen siehe auch https: Wir sind uns sicher, dass unser Service von einem "DIY-Investor" nicht repliziert werden kann, denn die von uns angewandte Technologie war aufgrund ihrer Komplexität, der Datenanforderungen und der Rechenintensität für die Erstellung der Simulationsrechnungen in der Vergangenheit nur institutionellen Investoren zugänglich.

Hinzu kommt die sorgfältige und arbeitsintensive Auswahl und laufende Überprüfung des ETF-Portfolios hinsichtlich Kriterien wie Kosten oder Liquidität - hier suchen wir aus einem Universum von 1. Unser Ansatz des laufenden Monitorings und der damit einhergehenden Umschichtungen kann dagegen helfen, mehr Transparenz darüber zu schaffen, welche Portfoliozusammensetzung mit welchem Verlustrisiko einhergeht und genau das Verlustrisiko zu wählen, mit dem man sich auch kurzfristig komfortabel fühlt.

Natürlich können auch wir kein maximales Verlustniveau garantieren: Auf unserer Risikoseite finden sich ausführliche Hinweise: Übrigens ist unser Ansatz fundamental anders als das, was oft als "Rebalancing" bezeichnet wird: Wir passen unsere Investorenportfolios auf Basis unserer Risikoprojektionen an, ohne mit statischen Gewichten zu hantieren.

Es geht also darum, das aktuelle Verlustrisiko zu verstehen und auf genau dieser Basis dynamisch Anpassungen vorzunehmen, anstatt dogmatisch an fixen Gewichten festzuhalten. Auch mit einem simplen Einstellen von "Stop-Loss-Orders" für das eigene Portfolio kann man unseren Ansatz nicht vergleichen, denn das kann jeder Anleger in der Tat ganz einfach selbst machen.

Aber dabei werden schlichtweg Verluste realisiert, sobald sie eintreten. Bei unserem Ansatz geht es dagegen darum, auf Basis der aktuellen Marktsituation und des aktuellen Risikos bestimmter Anlageklassen bereits abzuschätzen, wie volatil die Märkte in den nächsten Tagen und Wochen sein werden und daher Umschichtungen antizipativ vorzunehmen.

Wie oben erwähnt, ist das kein Blick in die Kristallkugel, sondern erfolgt auf Basis empirisch validierter Modelle, da Risiken im Unterschied zu Renditen korreliert sind. Es geht also nicht um Verkäufe von Wertpapieren, sobald eine bestimmte Verlustschwelle überschritten wurde, sondern um eine Abschätzung künftiger Verlustwahrscheinlichkeiten und daher einer zukunftsorientierten Anpassung.

Zudem schichten wir Portfolios auch dann um, wenn sie auf Basis der Risikoprojektion zu konservativ erscheinen - denn dann gibt man unnötig Renditepotenzial auf.

Wie vom Finanzwesir richtig gesagt, bringt langfristig nur höheres Risiko auch höhere Renditen. Auch eine solche Umschichtung zur Vermeidung eines zu konservativen Portfolios kann eine Stop-Loss-Order natürlich nicht gewährleisten.

Wir freuen uns über jeden, der sich unser Konzept auf unserer Website genauer anschaut, denn dann sollte schnell klar werden, was der einzigartige Mehrwert unserer Technologie ist.

Auch bei uns gibt es keine Kapitalgarantie! Das glaube ich gern. Meine Frage ist nur: Muss er das denn überhaupt? Geht das nicht auch einfacher. Was nicht da ist, kann auch nicht kaputtgehen. Blöd nur, wenn eine sich der Zukunften mit Orks und Feuersbrünsten materialisiert.

Diese Zukünfte sind ja wie Münzwürfe. Jeder Münzwurf ist unabhängig vom seinem Vorgänger. Nur weil etwas unwahrscheinlich ist, ist es noch lange nicht unmöglich. Das funktioniert aber nur, wenn die Schwankungen soweit im Rahmen bleiben. Wenn das Geschäft ruhig läuft, kann man Prognosen wagen, die dann auch recht gut zutreffen werden.

Die seltenen Ereignisse sind per Definition nicht vorhersehbar. Sonst wären sie keine seltenen und überraschenden Ereignisse, sondern nur starke Schwankungen. Dagegen kann auch ein Algorithmus nicht an. Das sind dann immer die Tage an denen sie in der Tagesschau sagen: Das ist auch mein Hauptkritikpunkt: Auf der Psycho-Ebene haben die Robos nichts zu bieten.

Dazu stehe ich mehr denn, denn ich habe auf dem Finanzbarcamp eine Session von Joachim Goldberg gehört. Unglaublich, was für Abgründe sich da auftun. Ich bin mehr denn je davon überzeugt: Die Produktauswahl ist nicht unwichtig, aber es ist die mentale Stärke die über Wohl und Wehe entscheidet.

Da haben die Robos nichts zu bieten. Und wie hilft mir da ein Robo? Volle Kraft voraus und habe die entsprechenden Schwankungen im Depot. Dann stelle ich fest: Auch Scalable kann erst reagieren, wenn ich sage: Wenn die Börse auf Talfahrt war, kann Scalable das auch nicht mehr ändern.

Ich sehe hier keinen grundsätzlichen Unterschied zu einem selbstverwalteten Depot. Ihr schichtet täglich um? Mich überzeugt das Konzept nach wie vor nicht. Zuviel Glaskugel und Dr. Der Scalable-Kommentar war einer der eloquentesten, die ich je im Blog gehabt habe. Wenn etwas zu sehr nach St. Vielleicht sitze ich auch in 30 Jahren hier und denke "verdammt, hätte ich dochmal darein oder hierhin investiert". Die Vergangenheit der aktiven Investment Vehicles deutet allerdings darauf hin, dass ich mit meinem passiven Ansatz ganz gut liegen werde: Allerdings bin ich mir auch nicht sicher ob der typische Kunde von Scalable hier in diesem o.

Na, da habt Ihr aber jetzt die Marketing-Keule ausgepackt - Respekt! Mal schauen, ob ich alles soweit kapiert habe. Logisch, irgendwann muss der Algorithmus ja ein Ergebnis rausspucken. Liefe der jeweils 24h, wüsste man einen Tag zu spät, was zu tun gewesen wäre. Das ist in meinen Augen bis hierhin auch das, was jeder Daytrader mit irgendwelchen Regeln anstellt.

Es gibt fixe Regeln und stur danach wird entschieden. Jetzt wird es für mich spannend. So sagt ihr https: Nicht die Kurse lassen sich vorhersagen, aber die Risiken. Was ist denn dann das "Risiko"? Dass der Kurs fallen könnte, vielleicht? Dass die Kurse steigen könnten, empfinde ich nicht als "Risiko", eher als "Chance".

Schwankt es also im Oktober ganz dolle, so wird dies mit hoher Wahrscheinlichkeit auch im November so sein. War gestern ordentlich was los, wird's heute bestimmt auch so sein. Kann ich mir ganz gut vorstellen. Mal ist nix los an der Börse und dann wogen die Wellen. Aber woher um alles in der Welt wollt ihr a-priori wissen, dass Volatilität etwas negatives bedeutet.

Bloss weil es im Oktober ganz doll geschwankt hat nach oben und nach unten und vielleicht in der Tendenz sogar mehr nach oben , braucht man doch kein Geld von Aktien in Anleihen umschichten. Schon der alte Kostolany wusste: Also damit überzeugt ihr mich nicht. Das liegt aber wahrscheinlich an mir, denn ihr zielt ja auf Kunden ab, die nicht so dolle Schwankungen haben wollen.

Trotzdem wollen die Kunden aber an den tollen Möglichkeiten der Börsen partizipieren. Sorry, aber spätestens da klingen bei mir die Alarmglocken. Und dafür braucht man dieses ganze Algorithmen-Gedöns? Ich erkenne es immer noch nicht: Raus aus den Aktien, sobald Schwankungen eine bestimmte Schwelle überschreiten und erst wieder einsteigen, wenn's lange genug ruhig war?

Im Backtesting kann man da bestimmt ganz tolle Parameter finden, für die das prima geklappt hat, aber wie stabil sind solche Parameter? Und was mich auch irritiert: Was genau unterscheidet Euch denn von den Betreibern von Mischfonds? Die wählen ja mitunter auch ETFs als Anlagevehikel aus und schichten immer schön um und im Gros sieht's bei denen leider auch nicht wirklich goldig aus. Ein- und Ausstiegtiming so wie ihr es ja quasi auch betreibt klappt bei denen nicht.

Haben die nicht die nötige Rechenpower an Bord oder den richtigen Algorithmus gefunden? Erik Podzuweit, Mitgründer Scalable Capital sagt am Grundsätzlich denke ich, dass wir bei sehr vielen Themen absolut der gleichen Meinung sind, wir es aber noch nicht geschafft haben klarzumachen, was wir genau machen und warum. Nein, das ist zumindest nicht unsere Zielkundschaft. Wir bieten Vermögensverwaltung für Kunden die ihr Geld nicht selber managen wollen evtl.

Wer selber machen kann und will und idealerweise noch Eier aus Stahl hat und jegliche Marktschwankungen abwettern kann, der braucht kaum Hilfe beim Investieren. Wer es als Leser bis auf diesen Blog geschafft hat, der gehört doch leider zu einer beneidenswerten Minderheit. Die meisten Menschen, die Geld am Kapitalmarkt anlegen wollen, haben doch bis auf die Vertriebsmaschinerie der Industrie oder das Nichtstun keine guten Alternativen wenn sie nicht selber managen wollen.

Es ist mir überlassen, diese Ratschläge oder mehrere Ratschläge. Der Begriff Robo-Advisor ist irreführend. Denn genau darum geht es, um das Investment Management — zu Deutsch: Ein Berater hat keine Pflicht, die Anlageempfehlung oder das Kundendepot laufend zu überprüfen. Die Entscheidung, die Empfehlung des Beraters umzusetzen, muss der Kunde immer selbst treffen. Der Kunde muss für jede Transaktion selbst tätig werden und unter Umständen weiteren Rat einholen. Bei der Vermögensverwaltung VV ist dies gänzlich anders.

Er nimmt dem Kunden also die Arbeit ab. Die Vermögensverwaltung ist zudem ein sehr elitäres Produkt und wird in der Regel erst ab einem frei verfügbaren Geldbetrag von k EUR angeboten. Scalable Capital unterscheidet sich hier, wir sind der einzige banken-unabhängige Online-Vermögensverwalter in Deutschland. Ein wichtiger Bestandteil unseres Risikomanagmentansatzes ist, die Kunden in turbulenten Marktphasen nicht alleine zu lassen, sondern das Risiko ihres Portfolios zu kontrollieren. Die kann keiner vorhersagen, obwohl die meiste Zeit und Energie an den Finanzmärkten darauf verwendet wird.

Eine Rendite von z. Anders jedoch bei Risiken. Risiken sind keine unabhängigen Münzwürfe, anders als Renditen korrelieren sie miteinander und treten in Clustern auf, d. Das lässt sich empirisch nachweisen, in allen Anlageklassen zeigt sich dieses Verhalten. Ich habe dazu zwei gute Charts, wie kann ich die hier posten? Es geht nicht darum, keine negativen Wertentwicklungen zuzulassen, die musst Du eingehen wenn Du eine Rendite über dem sicheren Zins erlangen möchtest.

Es geht darum, festzulegen wieviel Risiko Du eingehen willst. Wir sehen Risiko als Deine Währung, um langfristige Performance einzukaufen. Nur ob Du hohes oder niedriges Risiko eingehen willst soll Dir überlassen sein und zu Deiner Risikotoleranz passen.

Die am Markt vertriebenen Lösungen erlauben es dem Kunden nicht zu verstehen, wieviel Risiko er überhaupt eingeht. Kann ich beim moderaten Portfolio nur die Hälfte verlieren? Dieses Risiko sind wir bestrebt einzuhalten. Wir überwachen täglich und beabsichtigen einmal wöchentlich zu Handeln, um die Risikovorgaben einzuhalten und gleichzeitig die Tranksaktionskosten unter Kontrolle zu halten. Erik Podzuweit, Mitgründer von Scalable Capital sagt am Denn die Vola ist die über positive und negative Kursschwankungen gemittelte Streubreite.

Eine derartige Mittelung ist jedoch nur angebracht, wenn sich positive und negative Renditen spiegelbildlich verhalten. Doch in der realen Finanzwelt sind Renditen weder symmetrisch noch normalverteilt. Negative Kursausschläge sind meist extremer als positive und treten wesentlich häufiger auf als es die Normalverteilung zulässt. Dadurch werden Verlustpotenziale bei der Verwendung von Volatilität systematisch unter- und Gewinnpotenziale überschätzt. Deshalb konzentrieren wir uns bei Scalable Capital explizit auf Verlustrisiken und nicht einfach Schwankungsrisiken.

Kein Problem, man bekommt ja besonders im Finanzbereich viel erzählt wenn der Tag lang ist. Da ist es vernünftig zweimal hinzuschauen. Grundsätzlich können wir das Risiko eines Investments in zwei Komponenten zerlegen: Asset-Klassen mit einem hohen Basisrisiko liefern langfristig durchweg höhere Renditen z. Es besteht also langfristig ein positiver Zusammenhang zwischen Basisrisiko und Rendite. Beim Überschussrisiko ist die Tendenz allerdings genau entgegengesetzt: Phasen mit hohem Überschussrisiko gehen eher mit einer schwachen Renditeentwicklung einher und umgekehrt.

Gutes Risikomanagement muss beide Komponenten in Einklang bringen. Unsere Anlagestrategie zielt zunächst darauf ab, jedes Portfolio in dem vom Kunden festgelegten Risikokorridor zu halten. Dazu werden ETFs, die verschiedene, breite Assetklassen abbilden mit geeigneten Basisrisiken kombiniert. Zeigen unsere Risikoprojektionen aufgrund von Änderungen in den Überschussrisiken oder des Zusammenwirkens der ETFs eine drohende Verletzung des Korridors an, werden die Portfoliogewichte entsprechend angepasst.

In risikoarmen Marktphasen wird hingegen in ETFs mit höheren Basisrisiken umgeschichtet, um so zusätzliches Renditepotenzial auszuschöpfen.

All das wirkt sich im Mittel positiv auf die Performance aus. Zudem verringert die Risikosteuerung das Risiko, dass Anleger in schwierigen Marktphasen entnervt aussteigen und sich wieder auf Sparbuchzinsen beschränken.

Wir betreiben rein quantitatives Management. Umschichtungen erfolgen somit nicht aufgrund von subjektiven Meinungen zu vermeintlich günstigen Ein- und Ausstiegszeitpunkten sondern sind Folge einer Abweichung von dem gewählten Portfoliorisiko wir werden aktiv wenn Dein VaR droht nach oben oder unten verletzt zu werden.

Ich habe es mir hier beim Antworten etwas einfach gemacht und Teile des Interviews mit unserem Mitgründer Prof. Bei Interesse hier das vollständige Interview: Insbesondere zum springenden Punkt Nr. Kurse sind ein Random Walk, Risiken nicht — diese haben eine Struktur und nachweisbare temporale Abhängigkeit. Zu den Kosten habe ich eine Frage an Dich: Ich frage deshalb, weil ich beim Betrachten der von vielen Banken erhobenen Gebühren verwundert war.

Bei vielen zahlt man gerne auch mal 1,,00 Euro oder mehr. Bei uns sind monatliche Einzahlungen kostenlos. Erstmal Danke für den Kommentar und das ihr euch der direkten Kritik hier stellt. Gut, also schau ich mir mal euer Konzept mal genauer an: Aus folgendem Anlage-Universum https: Die Allokation wird dann ständig überwacht und ca.

Aber ob ich nun zu eurer Zielgruppe gehöre, na mal sehen. Das kriegt jeder, der sich mal ein bischen damit beschäftigt, auch noch selbst hin. Kann ja sein, das ihr dazu noch irgendne ganz tolle "secret sauce" verwendet, die nicht so leicht replizierbar ist, aber wenn ihr mir das schon mit Stichworten wie "besondere Komplexität" verkaufen wollt, schreckt mich das eher ab weil sich dahinter oft nur besondere Fragilität verbirgt.

Reizt mich leider weniger, da ich aus eigener Erfahrung im Erstellen und Testen von Handelsprogrammen und Portfolio-Optimizern sagen kann "Traue keinem Roboter, den du nicht selbst programmiert hast!

Mich würden ja mal wenigstens genauere Daten zur Transaktionshistorie eurer Portfoliomodelle interessieren. Eure Allokations-Grafik geht bis ins Jahr zurück da viele der benutzten ETFs noch nicht existierten, nehme ich mal an hier wurde mit Index-Daten simuliert? Wie wärs wenn ihr mal ein paar Equity Kurven mit veröffentlicht oder würde das zu sehr eurem Ansatz "wir versprechen keine Rendite aus der Vergangenheit" widersprichen? Klar, eure Webseite ist zielgruppengerecht schön web2.

Das ist noch nichmal eine Kritik, im Gegenteil, solche Informationen können euch ja helfen besser Kunden zu überzeugen. Value-at-Risk ist nicht unbedingt eine neue, esoterische Metrik, sondern wird in der Finanzwelt schon lange und oft benutzt. Allerdings ist auch sie, wie alles, nicht all-erklärend und komplett frei von Kritik.

Gerade der von dir gern zitierte Herr Taleb bemängelt, das sie in der Praxis oft falsch benutzt wird, und sich niemand auf sie als alleiniges Risikomanagement verlassen sollte.

Nur weil mit z. Wer Value-at-Risk einfach naiv mit Maximum Drawdown verwechselt und am besten noch dementsprechend hochhebelt , wird früher oder später sein blaues Wunder erleben. Auch Scalable muss ja in den Risikohinweisen kleingedruckt zugestehen, dass mögliche Verluste die VaR-Grenze übersteigen können, damit auch ja keiner hinterher verklagt wird.

Gerade im amerikanischen Raum gibt es ja auch einige Blogs die Musterporfolios nach ähnlichem Prinzip betreiben, da kannst du auch die aktuellen Live-Renditen solcher Ansätze nachverfolgen. Ein paar Missverständnisse vielleicht abbauen, gerne, aber die Werbung überlass ich lieber den Anbietern die damit Geld verdienen wollen, und ja da könnte Scalable sicher noch etwas nachbessern, denn selbst ich der dem Konzept zumindest ja nicht ganz grundlegend ablehnend gegenübersteht bin noch nicht interessiert, die Extragebühr zu berappen nur um mein Kapital von einer Blackbox hin und her schieben zu lassen.

Value-at-Risk ist schon etwas leicht anderes und nicht einfach mit Volatilität gleichzusetzen. VaR hat, wie ich oben gesagt hatte, natürlich auch seine eigenen Probleme bei Google kann man dazu sowieso noch viel eloquentere Erklärungen finden, wenns einen wirklich interessiert , aber es passiert schon mehr als eben nur die Assets nach möglichst niedrigen Schwankungen zu gewichten wobei selbst solche naiven Risk Parity-Ansätze auch für manche Zwecke ihre Berechtigung haben. Auch wenn es hier wieder nur um die reine Volatilität statt VaR geht, muss ich sagen dass es doch schon empirisch belegt ist, das steigende Volatilität besonders mit fallenden Aktienkursen zusammenhängt.

In Phasen, wo der Vix ruhig dahindümpelt, sind die Aktien meist brav am steigen. Steigt der Vix hingegen stark an, ist das meist mit einem Aktieneinbruch verbunden. Genaueres dazu zb hier: Egal, aber das es selbst bei reinen Aktien einen historisch bewiesenen "Low Volatility Faktor" kurzgesagt, schwankungsarme Aktien entwickeln sich langfristig besser als schwankungsstarke gibt, wurde hier im Blog in einigen Kommentaren auch von mir schon angesprochen, die entsprechenden Studien und Index-Vergleiche kann man sich leicht ergoogeln.

Ja, das steht erstmal scheinbar im Widerspruch zum allgemeinen "Finanz-Gesetz", das besagt das mehr Rendite immer nur mit mehr Risiko einhergehend zu erreichen ist, aber wie gesagt, deswegen werden solche Faktoren ja auch als "Anomalie" bezeichnet.

Aber natürlich, wie bei allem, vertrau auch hier nicht einfach irgendjemandem, sondern lieber auf deine Alarm-Glocken ich nenne es bei mir den Bullshit-Detektor. Um denen sein Geld anzuvertrauen, sollte man das dahinterstehende Konzept schon wirklich durchgehend verstanden haben, und da haben die bisherigen Anbieter noch wirklich zuwenig Mehrwert demonstriert. Der Hinweis auf den Vergleich mit Mischfonds ist dabei goldrichtig, die machen wenn sie "dynamic" oder "unconstrained" sind und nicht starren Min-Max Investitionsmandaten unterliegen ja im Grunde auch nichts anderes als aufgrund irgendwelcher algobasierter Bewertungsmodelle die Assets hin und her schichten, und die Mehrzahl von denen schneidet dabei auch nicht besser als ein simpler ETF-Benchmark ab.

Ob Scalable das besser macht, kann ich nicht beurteilen, und das sie auf ihrer Webseite nicht die Daten bereitstellen, die eigentlich nötig wären um das beurteilen zu können kann mir ja keiner erzählen dass sie ihre Algos nicht ausgiebig gebacktestet haben ist schonmal nicht gerade als unbedingt positiv anzusehen. Christoph der mit den GmbHs sagt am Wow, da ist wirklich Dr. Ich werde mir wohl die Arbeit von Robert Engle einmal genauer anschauen müssen um an dieser Stelle besser informiert zu sein.

Ich investiere zur Zeit ca Dazu kommt das Glück, dass ich meine beiden Favoriten bei der Ing Diba als Aktionsetfs kostenlos kaufen kann. Einzig und alleine die Zukunft wird darüber Entscheiden wer jetzt wie gut war: Ich bin auf jedenfall schon gespannt.

Franz Linner, verantwortlich für fintego sagt am Ich freue mich jede Woche auf den Newsletter und habe seit Monaten schon darauf gewartet bis es auch mal mein Thema erwischt. So, jetzt ist es endlich soweit und ich stelle mich natürlich auch der Diskussion. Sie haben alle recht mit dem was Sie schreiben. Sie alle hier haben diese Meinungsbildung für sich schon geschafft bzw. Für Sie wären andere Lösungen nicht das richtige. Aber viele Leute sind nicht soweit.

Daher sollte man auch nicht diskutieren, ob Robo-Advise-Produkte richtig oder falsch sind, sondern man muss darüber sprechen, ob die Produkte für die normalen Anleger taugen. Viele Menschen haben kein Vertrauen in die Aktienmärkte. Das kann an der generellen Einstellung liegen oder daran, dass sie sich in den letzten Jahren in irgendeiner Form die Finger mit Aktien z. T-Aktie, Neuer Markt, etc. Die Zinsen sind historisch niedrig und die Inflation führt zum realen Geldverlust z. Und das wird vermutlich noch eine schöne lange Zeit so bleiben.

Das verstehen die Leute zwar, aber am Ende hört man immer wieder denselben Satz: Inflation mag schon sein, dann gehe ich eben ein paarmal weniger zum Pizzaessen aber ich habe nichts mit Aktien verzockt und mein Geld ist noch da. Dass das ökonomischer Blödsinn ist wissen wir alle, aber so ist die Realität und diese Menschen muss man überzeugen, dass sie bei ihrer Kapitalanlage etwas tun müssen.

Da gibt es dann viele Wege, einer davon sind die angebotenen Robo-Advise-Lösungen. Diese sprechen aus meiner Sicht Leute an, die schon etwas selbstbewusster bei der Kapitalanlage sind und sich auch gerne mal selber informieren.

Wichtig ist mir zu erwähnen, dass ich persönlich nur etwas von Robo-Advice-Lösungen halte, die in Form einer standardisierten Fondsvermögensverwaltung umgesetzt werden. Das mag sein, der Bogen ist aber auch eine Absicherung für den Kunden. Im Ernstfall wird ihm auch gesagt, dass das Produkt nicht für ihn geeignet ist und es kommt nicht zum Abschluss.

Auch die Festlegung von Verlustschwellen ist ein Sicherheitsaspekt für den Anleger. Das jährliche Reporting wurde auch schon angesprochen. Ja, jede depotführende Stelle muss das liefern. Bei der echten Vermögensverwaltung ist das aber wesentlich ausführlicher und kommt auch mindestens halbjährlich. Wem das nicht reicht und dann noch Fragen hat, der kann zumindest bei uns immer anrufen und mit dem Service oder mit mir oder einem meiner Mitarbeiter sprechen.

Wer langfristig investieren will und dabei nicht am Kapitalmarkt anlegt, begeht einen Fehler. Für die Kapitalanlage gibt es viele Möglichkeiten. Neben do it yourself sind auch Robo-Adviser eine von vielen Lösungen. Jede Variante hat ihre Daseinsberechtigung, je nach Anlegertyp der dahinter steht. Ja, ich glaube auch, dass Ihr dem interessierten Anleger etwas klarer machen müsst, warum er in Euch investieren soll. Da gibt es wohl auch tatsächlich einen Mehrwert des Anbieters durch das Ausnutzen steuerlicher Spielräume "Tax Harvesting".

Steuernsparen kapiert jeder Depp - na, ja, in D wird das sogar etwas übertrieben hoch in der Bedeutung für einen Anlageerfolg eingestuft. Dass das Volatilitäts-Korrelations-Modell nur einen Mehrwert hat, wenn eine hohe Vola vermehrt bei fallenden Märkten auftritt, erschlagt ihr in einem!?

Chris weist in seinem Kommentar ja nochmal darauf hin und ich kann mir durchaus vorstellen, dass diese Korrelationen gibt. Und sei es nur in der verlinkten Unter-Unterseite für Freaks wie uns hier, die bei Begriffen wie Korrelation, Volatilität, Varianz, Standardabweichung oder VaR nicht gleich schreiend aus dem Raum rennen. Dass Mischfonds nicht mit Eurem Ansatz zu vergleichen sind, finde ich übrigens nicht ganz einleuchtend.

Mischfonds-Manager dürfen mitunter den kompletten Markt abdecken und könnten zumindest auch ETFs verwenden. Insbesondere letztere sagen doch ähnliches über sich: Ich mache das nur ganz selten, da die meisten Blogs auf denen Leute anonym diskutieren können schnell unsachlich werden.

Hier ist die Qualität aber meist sehr hoch. Stimme Dir zu und möchte hier von der Community auch nicht falsch verstanden werden: Man muss aber gute Nerven haben und sich um die eingegangenen Risiken nicht viel scheren. Aktives Anfassen des Portfolios ist in den meisten Fällen nur teuer und oft schädlich.

ABER man kann empirische Erkenntnisse der Risikoforschung zur Steuerung der Portfoliorisiken in einem bestimmten Umfang einsetzten und am besten geschieht dies mit Hilfe von Technologie, d. Ja ehrlich, ein gleichwertiges Investmentmodell zu coden ist wirklich sehr aufwendig. Ich gebe Dir mal ein paar Daten und hoffe das kommt nicht zu angeberisch rüber: Wir bauen seit fast einem Jahr an dem Modell und haben es jetzt marktreif.

Unsere Entwickler kommen u. Selber nachbauen ist also nicht unmöglich, aber teuer. Ganz wichtig ist mir jedoch: Wir wollen mit einem empirisch fundierten Konzept und mit Verwendung von Technologie eine professionelle Geldanlage für den langfristigen Vermögensaufbau bieten.

Nur hat der Privatinvestor dazu keinen Zugang. Wir wollen institutionelles Investment Management Privatinvestoren zugänglich machen und das zu geringeren Kosten als üblich.