Umschlagshäufigkeit der Forderungen


Das kann — wie im Eingangsbeispiel — ein Auftraggeber sein, der dem Auftragnehmer die Bezahlung für eine Lieferung oder Leistung schuldig ist. Verwirklicht sich das Debitorenrisiko, verwandeln sich die intakten Forderungen in zweifelhafte Forderungen.

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Die Factoringgebühr wird vom Factor für die erbrachten Dienstleistungen erhoben, d. Der Zinssatz, den die Factoringgesellschaften anwenden, ist - entsprechend der Marktzinsentwicklung - variabel. Factoring ist als erlaubnis- und aufsichtspflichtige Finanzdienstleistung im Kreditwesengesetz KWG definiert und näher geregelt vgl. Factoringunternehmen unterliegen daher der Aufsicht durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht BaFin und die Deutsche Bundesbank.

Teilen Sie Ihr Wissen. Mindmap Hilfe zu diesem Feature. Professorin für Finanzwirtschaft und Nachhaltigkeit. Eine Einführung unter deutschen Rahmenbedingungen. Weblinks Website des Deutschen Factoring-Verbandes e. Die Summe der Debitoren weist die offenen Forderungen aus. Offene Forderungen stellen Einnahmen dar, die allerdings noch nicht gebucht wurden. Einerseits können diese Forderungen im Rahmen der Bilanzklarheit nicht bei den Einnahmen verbucht werden.

Findet seitens des Käufers keine sofortige Barzahlung oder Vorauskasse statt, entsteht für den Verkäufer das sogenannte Debitorenrisiko.

Der Gewinn aus dem Verkauf kann noch nicht in der Bilanz aktiviert werden, da die Zahlung noch offen und nicht garantiert ist. Erst wenn der Zahlungseingang erfolgt ist, kann der Umsatzerlös auch buchhalterisch realisiert werden.

Dabei handelt es sich um eine Wertberichtigung. Zweifelhafte Forderungen müssen ebenfalls bilanziert werden. Die Höhe richtet sich nach der Ausfallwahrscheinlichkeit. Bleiben die Debitoren die Zahlung definitiv schuldig, muss der offene Rechnungsbetrag abgeschrieben werden.

Die Abschreibung führt zu einer Kürzung des Unternehmensgewinns. Gerade dann, wenn ein Unternehmen viele Kunden hat, ist es üblich, Kundennummern zu vergeben.

In der Buchhaltung werden diese zu Debitorennummern. Im Rechnungswesen des Unternehmens wird die Debitorennummer zusammen mit den Rechnungsnummern von Zahlungen und den dazu gehörigen Verwendungszwecken erfasst. Es ist unproblematisch, wenn ein Unternehmen zum debitorischen Kreditor wird und die Forderung innerhalb eines Wirtschaftsjahres verrechnet wird.

Grund für die nicht sofortige Bezahlung kann ein vereinbarter Zielverkauf , aber auch ein Zahlungsverzug sein. Diese Forderungen bilden bei den meisten Unternehmen den wichtigsten oder wesentlichen Vermögensgegenstand des Umlaufvermögens in der Bilanz.

Ein Forderungsmanagement soll dafür sorgen, dass die unbezahlten Lieferungen im Hinblick auf die Bonität der Abnehmer und die Fälligkeit überwacht werden. Dieses Debitorenrisiko besteht in der Gefahr, dass die Abnehmer zu spät, nicht oder nicht vollständig bezahlen oder gar insolvent werden. Es kann gemindert oder ausgeschaltet werden durch die Lieferung unter Eigentumsvorbehalt.

Dieser ist eine originäre Kreditsicherheit , die der Lieferant mit dem Abnehmer vereinbart und bei Nichtbezahlung der Forderung dazu führt, dass der Lieferant die gelieferten Waren vom Abnehmer herausverlangen kann. Verwirklicht sich das Debitorenrisiko, verwandeln sich die intakten Forderungen in zweifelhafte Forderungen.

Für die Forderung spezifisch ist, dass sie auf einem Schuldverhältnis im weiteren Sinne beruht. Dies unterscheidet sie von den dinglichen Ansprüchen, die auf einem absoluten Herrschaftsrecht beruhen.

Forderungen gründen sich auf Personenbeziehungen, dingliche Ansprüche sind hingegen sachbezogen. So handelt es sich etwa bei einem Anspruch des Eigentümers auf Herausgabe seiner Sache gegen den Dieb um einen sachenrechtlichen Anspruch, der auf der Rechtsbeziehung des Eigentümers zu dieser Sache beruht. Forderungen sind dagegen beispielsweise der Anspruch des Verkäufers auf Kaufpreiszahlung gegen den Käufer aus dem Kaufvertrag oder der Anspruch des Unfallopfers auf Schadensersatzzahlung gegen den Verursacher, denn sie basieren auf einer Rechtsverbindung zwischen den beteiligten Personen, die entweder von diesen gewollt Vertrag oder gesetzlich angeordnet gesetzliches Schuldverhältnis sein kann.

Auch öffentlich-rechtliche Beziehungen können Gegenstand von Forderungen werden, z. Eine Forderung aus einem Vertrag ist zu bilanzieren, wenn an den Kunden geleistet und die Gegenleistung noch nicht erfüllt wurde. Zu den Forderungen innerhalb der kurzfristigen Vermögenswerte zählen:.

Angaben , sowie F49a, F53 — F59, F89 — Unterschiede zur gesetzlichen Regelung auf nationaler Ebene lassen sich insbesondere bei der Bewertung von Forderungen feststellen.

Forderungen und Ausleihungen werden nach HGB grundsätzlich zum Rückzahlungsbetrag bilanziert, sofern nicht aufgrund des Vorsichtsprinzips auf den niedrigeren beizulegenden Wert abzuwerten ist.