Schwerpunktfelder


Die gestiegene Volatilität ermöglicht eine für den Anleger Der Basispreis ist identisch mit der Höhe des Caps. Search WorldCat Find items in libraries near you.

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Von einer Zeitenwende ist zu hören, einem Neuanfang. Weil der Kreditsektor völlig in sich zusammengebrochen ist, haben die Amerikaner ihr Konsumverhalten radikal verändert. Auf Pump leben, das war gestern, jetzt wird gespart, gesund geschrumpft, wenn möglich die Kredite abgebaut. Die Sparquote, also die Ersparnis gemessen am verfügbaren Einkommen, die teilweise in den Vorjahren sogar in den Minusbereich abrutschte, zeigt wieder aufwärts.

Zu spüren bekommen das unter anderem die Automobilhersteller Ford, Chrysler und GM, die auf ihren Fahrzeugen sitzen bleiben. Mehrfach hat er den Konzernen in der Vergangenheit vorgeworfen, sich gegen die Entwicklung verbrauchsärmerer Fahrzeuge zu stemmen und trotz Milliardenverlusten hohe Vergütungen an die Vorstände auszuschütten.

Doch Obama wird gar nichts anderes übrig bleiben, als dem Trio unter die Arme zu greifen. Dabei geht es schon längst nicht mehr um ein mehr oder weniger an Krise es geht um die Substanz.

Wenn Obama es nicht schaf- Richtungswechsel: Neue Leitideen braucht das Land. Fallende Zinsen erhöhen die Attraktivität der Aktien. Diese Regel gilt allerdings nur in Wachstumsphasen. In einem konjunkturellen Abschwung oder einer deflationären Krise wie in Japan in den 90er Jahren sinkt der Zins. Gleichzeitig lässt die Krise die Unternehmensgewinne und Dividenden schrumpfen.

Die Aktienkurse sinken dadurch im Gleichklang mit den Zinsen. In den USA ist dies seit der Fall. In dieser Rallye kam es zu massiven spekulativen Übertreibungen am Immobilien- und Aktienmarkt. Der Kreditmarkt, Triebfeder des Wirtschaftskreislaufs, hörte auf zu existieren.

Das führte in der Folge dazu, dass die Wirtschaftstätigkeiten immer weiter zum Erliegen kamen. Es folgte eine Rezessionsphase mit rückläufigen Preisen, also eine deflationäre Krise. Zinssenkungen konnten die Wirtschaft nicht mehr in Schwung bringen.

Der Leitzins wurde Schritt für Schritt auf null Prozent geschleust. Die japanische Nullzinspolitik, die die Deflation knacken sollte, führte nur dazu, dass sich die Investoren günstig in Yen verschuldeten und das Geld nicht in Nippons Wirtschaft, sondern ins Ausland transferierten.

Erst spät entschlossen sich Japans Regierung und Notenbank zu einer Rekapitalisierung des Finanzsystems. Erst kam es zu einer Stabilisierung am Immobilienmarkt in Japan s. Doch was wird Obama tun müssen, um der Wirtschaft wieder auf die Beine zu helfen? Was die Welt in den nächsten Monaten und Jahren wohl sehen wird, ist ein gigantisches Konjunkturprogramm, mit dem sich die Amerikaner wie Münchhausen aus dem Sumpf ziehen wollen. Eine Entwicklung, die Oba- Zwei hochinteressante Bereiche, die eine genauere Untersuchung verdienen.

Mit der Forcierung der Entwicklung von schadstoffarmen Autos hat sich Obama allerdings ein Hintertürchen eingebaut. Falls es zu keiner offenen Unterstützung der Autokonzerne kommen wird, könnte er frische Gelder über die Förderung von Umweltschutzprogrammen für die Automobilbranche locker machen. Nach wurden mit Hilfe der Geldpolitik Rezessionen bekämpft. Ein Prozess des Schuldenabbaus, der deflationär wirkt, fand dadurch nicht mehr statt. Rezessionen wurden durch eine expansive Geldpolitik abgemildert.

Mit der Geldmenge stieg aber auch die Kreditmenge. Umweltschutz, das dürfte auch ein bestimmender Faktor für die gesamte Politik Obamas sein. Und das vor allem deshalb, weil man mit diesem Thema die Wirtschaft herrlich neu ankurbeln kann. Eine Kernthese des Buches lautet: Gerade letzteres ist von hoher Wichtigkeit. Die Immobilien- und Finanzkrise hat kräftig am Selbstvertrauen der amerikanischen Bürger gerüttelt. Für den nächsten US-Präsidenten wird es von existenzieller Bedeutung sein, neue Leitideen auszugeben.

Ein banales Konjunkturprogramm könnte diese Arbeit nicht leisten. Während Schweden und Japan lokale Krisenherde waren, die durch andere Volkswirtschaften aufgefangen werden konnten, hat es nun das Herz der ökonomischen Welt getroffen: Glichen alle früheren Krisen Entsprechend stiegen die Aktienkurse, was zu einem Rückgang der Dividendenrenditen führte.

In der aktuellen Krise wandelt sich dies wieder. Viele Hoffnungen ruhen auf Barack Obama. Shiller eher kleineren Schäden an der Karosserie, liegt nun ein Motorschaden vor. Ob und wie der repariert werden kann, steht noch nicht fest. Ein gefährliches und hochexplosives Gemisch hat sich dadurch zusammengebraut. Jede Krise wurde von Notenbanken und Regierungen durch eine expansive Geldpolitik und Konjunkturprogramme abgemildert. Von diesem Verhalten haben bisher alle, auch Deutschland als Exportnation, profitiert.

Der Ökonom erlebte in der Weltwirtschaftskrise, dass ein marktwirtschaftliches System bei flexiblen Preisen und Löhnen nicht automatisch zu Vollbeschäftigung und Markträumung Saysches Theorem zurückfindet. Der Staat muss in diesem Fall durch finanz- und geldpolitische Aktionen die gesamtwirtschaftliche Nachfrage wieder ankurbeln, bis Vollbeschäftigung herrscht. Die Geldpolitik wurde ein fester Bestandteil der Konjunktursteuerung.

Entsprechend schwungvoll gestalteten sich die Wirtschaftsjahre in der Nachkriegszeit. Eine Unterbrechung brachte die Ölpreiskrise in den 70er Jahren. Die Notenbanken versuchten den angebotsinduzierten Inflationsanstieg durch eine Ausweitung des Geldangebots abzumildern. Die Gewerkschaften nutzten jedoch die erhöhte Geldmenge zu Lohnerhöhungen. Es kam zu Zweitrundeneffekten und damit zu einem weiteren Anstieg der Inflation.

Danach senkte er die Zinsen rasch, um die Nachfrage zu stärken. Steuern wurden gesenkt und die Finanzmärkte dereguliert. Ein freier und wachsender Welthandel sorgte für mehr Konkurrenz und den Rückgang der Inflation. Die Beseitigung von Regulierungen führte zu technischen und ökonomischen Innovationen. Selbst Alan Greenspan gilt heute bei vielen Ökonomen als nachfrageorientierter Ökonom, der mit den von Keynes propagierten Instrumenten der Konjunktursteuerung Geldpolitik machte.

Bei jeder Finanzkrise und Selbst Greenspan konterte mit in jeder wirtschaftlichen Abschwungphase konterte er Leitzinssenkung. Ganz entgegen von Keynes, der den Einsatz nachfrageorientierter Geld- und Fiskalpolitik nur in Notfällen befürwortete, hielt Greenspan die Zinssätze dauerhaft niedrig.

Die Privathaushalte und Unternehmen lernten, dass in wirtschaftlichen Krisen stets der Staat und die Notenbank helfen. Das erhöhte die Bereitschaft zum Risiko. Nicht nur der Staat, auch die Konsumenten Januar 09 und die Unternehmen verschuldeten sich in den vergangenen Jahrzehnten immer stärker.

Die Notwendigkeit neuer Innovationen wurde dadurch gleichzeitig vermindert. Bis auf wenige innovative Standorte, unter anderem Silicon Valley, können viele US-Konzerne im weltweiten Konkurrenzkampf nicht mithalten. Die Automobilbranche ist dafür ein sehr gutes Beispiel. Der Trend zum energiesparenden Auto wurde hier nicht nur einfach verschlafen, er wurde schlichtweg ignoriert. Heute sind viele der in den USA hergestellten Kraftfahrzeuge unter technologischen Gesichtspunkten veraltet.

Für den Export waren und sind sie ungeeignet. Bisher hat das keinen gestört, da der Binnenkonsum, der immer weiter durch Kreditvergabe ausgedehnt wurde, genug Wachstum für alle US-Autokonzerne bot. Krisen, die diese Scheinwelt hätten entlarven können, wurden dank einer expansiven Geldpolitik ausgeschaltet. Bereits in den 50er Jahren waren entsprechende expansive Tendenzen auszumachen. Interessanterweise fielen sie damit in eine Zeit, in der der Kampf der Wirtschaftssysteme zwischen den USA und der Sowjetunion voll ausgebrochen war.

Krisen wurden einfach nicht mehr erlaubt, da sie als Eingeständnis einer Niederlage hätten gelten können. Um sie zu bekämpfen, wurde die Geldpolitik in Washington zu einem Werkzeug, mit dem man jederzeit das Wirtschaftswachstum forcieren konnte.

Die Frage ist nun, ob es die USA schaffen werden, einen neuen, kreditfinanzierten Boom auszulösen oder ob es zu einer Rückabwicklung der Schulden kommen wird. Verschiedene Staatsstellen haben bereits in den vergangenen Wochen mehrfach die Banken aufgefordert, neue Kredite zu vergeben. Die Panik und sowie den Zusammenbruch Die Schuldenexplosionen wurden von technologischen Entwicklungen gezündet, die die ökonomische Landschaft Kanäle , Eisenbahnen , Autos und Radio veränderten.

Übersteigertes Selbstvertrauen und Gier sorgen in solchen Phasen für steigende Kredite und eine Nachfrage nach Sachwerten. Der Preis der Sachwerte steigt dadurch. Dieser Vermögenszuwachs auf dem Papier gibt Unternehmern und Privathaushalten die Möglichkeit, die Verschuldung noch weiter auszudehnen. Auf die Euphorie folgt die Ernüchterung. In dieser Phase versuchen Unternehmen und Privathaushalte durch Vermögensverkäufe die Schulden abzubauen.

Bei diesem so genannten Deleveraging zeigt sich, dass die erzielten Verkaufserlöse die Schulden nicht abdecken. Bei einer Deckungslücke müssen Schuldner zur Schuldentilgung ihre Investitionen und ihren Konsum senken. Diese Nachfrageschwäche lässt die Gefahr einer deflationären Krise, also einer Rezession bei fallenden Konsumgüterpreisen, wachsen.

Das Ablaufmuster hat sich mit dem Wechsel vom goldgedeckten Geld zum Papiergeld geändert. Seit verhindern die Notenbanken mit dem Drucken von Geld deflationäre Krisen.

Die expansive Geldpolitik gibt dem Unternehmenssektor die Möglichkeit, die Verkaufspreise zu halten oder auch zu steigern. Das mindert die Gefahr einer Pleite. Gleichzeitig sorgt eine steigende Geldmenge auch für eine Stabilisierung der Aktienmärkte.

Die Unternehmen und die Privathaushalte sowie die Regierung haben gelernt, dass sie im Fall eines Wirtschaftsabschwungs Unterstützung durch die Zentralbanken erhalten. Das lässt die Risikobereitschaft steigen. Die Wirtschaftsteilnehmer weiteten ihre Kredite kräftig aus.

Auf den Privatsektor, also auf die Privathaushalte und die Unternehmen, entfällt ein Schuldenanteil von rund Prozent des Bruttoinlandsprodukts lag die Verschuldung des privaten Sektors ohne Staat bei rund zehn Prozent.

Vor allem hier explodierten die Schulden. Januar 09 Indexmonitor Ausgabenprogramme schaffen positive Impulse. Eine Verschärfung, die verständlich wird, wenn man bedenkt, welche Schlüsselrolle die Banken in einer Volkswirtschaft einnehmen. Die US-Notenbank hat zwar die Geldmenge monetary base in den zurückliegenden Wochen dramatisch ausgeweitet, doch das Geld wurde von den Finanzinstituten in Form von Krediten nicht weitergegeben.

Aus Angst vor weiteren Kreditausfällen horten sie das Geld lieber. Damit kommt es nicht dort an, wo es dringend gebraucht wird nämlich in der Realökonomie, bei den Unternehmen und den Privathaushalten. Die gewaltigen Staatshilfen zur Rekapitalisierung der Banken könnten jedoch dafür sorgen, dass sich die Kreditklemme bald löst. Es dürfte aber auch klar sein, dass sich auf langer Sicht dadurch die Ungleichgewichte eher gegenseitig hochschaukeln.

Ein erneuter kreditfinanzierter Boom wird eine Gesundschrumpfung verhindern. Der Welt bliebe damit zwar ein globaler Konjunkturabschwung erspart, doch nur um den Preis steigender Kreditrisiken. Letztendlich wird das Wirtschaftssystem immer weiter aufgeblasen. Das Geld, das aus der Kreditaufnahme und der nachfolgenden Investition oder Konsumausgabe entsteht, läuft an die Aktien- und Immobilienmärkte und sorgt dort für Spekulationsblasen.

Der Experte, der mit seinen Indizes auf Rohstoffe die Anlagemöglichkeiten für Investoren verbreiterte, warnte jetzt erneut: In der gesamten Geschichte der Menschheit wurde rund um den Globus noch nie so viel Geld geschaffen wie heute. Deshalb stuft er zurzeit das Risiko, dass es zu einer Depression kommt, als klein ein. Doch dafür warnt er vor der langfristig wachsenden Inflationsgefahr. Die Konjunkturpolitik der US-Regierung spricht dafür, dass derzeit eine deflationäre Krise verhindert wird.

Die Regierung in Washington fährt massive Konjunkturprogramme, um jenen Teil des Binnenkonsums zu kompensieren, der durch die Finanzkrise ausgefallen ist.

Traditionell vertreten die Republikaner nämlich in Sachen Wirtschaftspolitik eine zurückhaltende Einstellung. Getreu dem Motto Der Staat bestimmt die Spielregeln, alles andere macht die Wirtschaft selbst hätte McCain wohl eher auf Steuersenkungen gesetzt, um das Wirtschaftsgeschehen zu animieren. Bei fallendem Konsumentenvertrauen steigt jedoch die Bereitschaft der Haushalte, die Steuerrückzahlung zu sparen.

Obamas Ansatz, dass der Staat für zusätzliche Nachfrage sorgen muss, könnte sich daher als effizienter erweisen. Obamas Konjunkturprogramm hat allerdings auch Nebenwirkungen.

Die Staatsschulden werden enorm ansteigen, der US- Dollar möglicherweise wieder unter Abwertungsdruck geraten. Kurz- bis mittelfristig dürfte die US-Exportindustrie davon profitieren. Güterimporte aus dem Ausland werden zudem teurer. Das hilft beim Kampf gegen eine deflationäre Krise. Der Immobilien- und der Aktienmarkt, die im Falle einer Deflation weiter abrutschen dürften, erhalten dadurch positive Impulse. Und das würde wiederum dem Kreditmarkt neuen Schwung geben.

Die Investoren wissen um diesen Zusammenhang. Der Versuch läuft, soviel Geld ins System zu pumpen, dass der Kreditmotor wieder anspringt.

Bei der Geldmenge, die dafür eingesetzt wird, ist die Chance für ein Gelingen gut. Aussagekräftige Hinweise auf ein Ende der Korrektur oder gar Bodenbildung lassen sich technisch derzeit nicht erkennen. Bedenklich stimmt zudem der Blick auf die Einzelwerte, die ebenfalls weiteren Spielraum nach unten haben. Bescheidene Aussichten An grundlegend bessere Zeiten ist derzeit nicht zu denken Bestenfalls rafft sich der DAX nochmals zu einer Erholung auf mehr nicht!

Eine insbesondere mittelfristig negative Indikatorenlage, ungebrochene Abwärtstrends und ein noch keineswegs abgeschlossenes Korrekturmuster legen eine Fortsetzung der durchwachsenen Tendenz nahe. Weitere Schwäche wahrscheinlich Auch wenn sich kurzfristig das Pendeln um die Marke von Punkten noch fortsetzen kann, dürfte eine Rückkehr über diese Hürde sehr schwer fallen. Wohin man auch blickt, ist ein technisches Ende der Misere hier nicht erkennbar.

Ebenso ist das Sentiment noch weit von einem bereinigenden Sellout entfernt. Die auf allen Zeitebenen intakten Korrekturtrends sprechen eine klare Sprache! Abwärtsspirale ungebrochen Im Hinblick auf neue Baissetiefs unter denen von bzw Punkten ist nicht das Ob, sondern vielmehr das Wann die analytisch entscheidende Frage.

Wie weit das Treiben hier noch gehen wird, lässt sich mangels technischer Orientierungsmarken kaum mehr sinnvoll ableiten. Erholungen dürften fortan kaum über Punkte hinausgehen Erster Kurs: Besonders schlecht sieht es um die im Index gelisteten Bank- und Rohstoffwerte aus.

Das analytisch noch immer nicht komplette Abwärtsmuster lässt kaum einen Weg an weiteren Korrekturtiefs vorbeiführen, während Erholungen auf maximal Punkte limitiert bleiben Neue Tiefs in Sicht Trotz der bereits erlittenen Abschläge dürfte der Euro Stoxx 50 seine Korrekturtiefs noch nicht gesehen haben. Ein zwischen und Punkten nochmals möglicher Stabi lisierungsversuch kann über die darüber hinaus reichenden Risiken eines Tests der um Zähler gelagerten Supports nicht hinweg täuschen Erster Kurs: Januar 09 Mit Rohstoffpapieren besser gefahren Rohstoffaktien schwanken weit stärker als die Rohstoffe selbst oder Zertifikate darauf.

Dies zeigt ein langfristiger Vergleich von Ölpreis und Ölaktienindex sowie von Goldpreis und entsprechenden Indizes. Die Aktien der Ölkonzerne stehen derzeit massiv unter Druck, und zwar deutlicher als der Rohölpreis selbst. Noch zum Jahreswechsel notiert der Index bei Punkte, verlor aber innerhalb eines halben Jahres rund Punkte an Wert.

Ein Ende der Abwärtsspirale ist derzeit noch nicht abzusehen. Für Anleger ist dies eine schmerzliche Entwicklung. Verwundert stellen sie fest, dass Ölaktien in den vergangenen Monaten weit stärker unter Druck kamen als der Ölpreis. Ein Grund dafür ist schnell gefunden. Wer auf Ölwerte setzt, kauft heute nur sehr bedingt einen Anteil an Ölvorkommen ein. In den 70er Jahren kontrollierten die privaten westlichen Ölkonzerne noch knapp 50 Prozent der weltweiten Ölproduktion.

Aufgrund von Verstaatlichungen verringerte sich diese Quote bis jetzt auf weniger als 15 Prozent. Das spricht dagegen, dass steigende oder fallende Ölpreise das Vermögen Die zyklischen Ölaktien führen ein Eigenleben. Danach müssen sie die Energieträger an den Verbraucher liefern. Ölaktien sind damit zyklische Werte, die durchaus ein Eigenleben gegenüber dem Ölpreis führen können. Performen dagegen Goldminen den Goldpreis immer deutlicher aus, wächst die Gefahr eines Kursrückschlags.

Die Angst vor einer Rezession führte zu einem Kurssturz bei Ölaktien. Dies zeigt gleichzeitig, dass Ölaktien eine weit höhere Volatilität als der Ölpreis aufweisen. Januar 09 Indexmonitor dafür liefern die 70er Jahre.

In dieser Zeitperiode stieg zwar der Ölpreis, die Ölaktien tendierten aufgrund der Verstaatlichung von Ölvorkommen und der Wirtschaftsschwäche aber seitwärts. Die Konjunktur lief damals nicht rund der verminderte Ölverbrauch belastet die Ölaktien. Auch in der konjunkturellen Schwächephase von bis befanden sich die Ölaktien, aufgrund von ausreichendem Ölangebot aber auch der Ölpreis, auf Talfahrt.

Diese Entwicklung ist auch derzeit zu beobachten. Bei einer Erholung des Ölpreises die wird spätestens dann zu beobachten sein, wenn die Aussichten für die Weltwirtschaft wieder besser sind werden wahrscheinlich auch die Kurse der konjunkturempfindlichen Ölaktien wieder steigen. Danach könnte der Preis je Barrel bis auf Dollar anziehen. Erweist sich zudem Asiens Wirtschaft in der derzeitigen Abschwungphase als robust, sollte dies auch der Weltwirtschaft positive Impulse geben.

Im langfristigen Vergleich, also von Anfang ab, performten die Ölaktien den Preis für Brent Crude Oil aus auch wenn der Abstand zwischen den beiden in den Vormonaten deutlich geschrumpft ist.

Goldminen schafften nicht die Outperformance gegenüber Gold. Zudem zeigt der Blick in die Historie, dass in Zeiten rückläufiger Goldpreise die Aktien der Goldminen heftiger leiden, während sie in Zeiten steigender Edelmetallnotierungen kräftiger zulegen als das Preis für das gelbe Metall. Investoren, die Risiko und damit eine hohe Volatilität meiden möchten, fahren besser, wenn sie direkt auf Rohstoffe setzen. Zertifikate auf Rohstoffe bilden die Preisentwicklung des zugrunde liegenden Rohstoffs, also eines physischen Gutes, ab.

Belastung, die bei Unternehmen zu beachten sind, spielen bei direkten Rohstoffinvestments keine Rolle. Das Phänomen, dass Preise von Rohstoffen geringer schwanken als die Kurse der Rohstoffförderer, ist auch beim Gold zu beobachten. Absicherung gegen Wechselkursschwankungen Jim Rogers aber nur bei einem.

Unter anderem offerieren wir Ihnen exklusiv ein Investment in die erfolgreichen Rohstoffindizes der Börsenlegende Jim Rogers. Diese trifft nun bei Punkten auf hartnäckigen Widerstand. Die uneinheitlichen technischen Indikatoren lassen eher ein Scheitern an dieser Marke erwarten.

Ein eher unwahrscheinliches Überwinden der Stauzone von Punkten würde weiteres Erholungspotenzial bis an den Widerstand bei Punkten freisetzen. Die Ampel würde jedoch erst nach einem Überwinden des Abwärtstrends aktuell bei etwa Punkten auf Grün springen. Trotz eines bereits zweimaligen Verteidigens dieser Marke sind keine analytischen Anzeichen für eine bereits begonnene Bodenbildung erkennbar.

Fortgesetzte Abwärtsbewegung Wir rechnen in den kommenden Wochen mit weiteren Attacken der Bären bis zu der um Punkte gelagerten Unterstützung. Ob sich diese Marke dann als ein tragfähiges Niveau für eine ausgeprägtere Bear Market Rallye herausbilden kann, ist nach dem derzeitigen Stand der Analyse reine Spekulation. An der eher unbedeutenden Unterstützung bei Punkten sind zwar Stabilisierungsbemühungen auszumachen, das Fehlen positiver Divergenzen in den tech nischen Indikatoren lässt uns jedoch an deren Ernsthaftigkeit zweifeln Abwärtstrend setzt sich fort Selbst für den optimistischen Fall einer zwischenzeitlichen Erholung bis an den Widerstand bei Punkten rechnen wir in den kommenden Wochen mit weiteren Abschlägen bis auf die Haltelinie bei Punkten.

Das Gelingen einer Stabilisierung um diese Marke ist zurzeit nicht prognostizierbar. Trotz der Nähe dieser massiven Haltelinie liefern die technischen Indikatoren keinerlei Hinweise auf ein Ende der Talfahrt Noch Abwärtspotenzial Zwar sollte die Mega-Unterstützung dem Kursverfall kurz- zeitig Einhalt gebieten, mehr als eine Erholung bis an den Widerstand bei Punkten ist derzeit aber kaum vorstellbar. Vielmehr ist insbesondere nach dem Unterschreiten des bisherigen Jahrestiefs von Punkten mit weiterem Abgabedruck bis auf die nächsten Unterstützungen bei und Punkten zu rechnen Erster Kurs: Bullenmärkte clever erobern mit dem Trader-Konto!

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Januar 09 Immobilienmarkt keine Trendwende in Sicht? Die Immobilienpreise scheinen weltweit kein Halten zu kennen: Sie purzeln immer tiefer. Auf das Jahr hochgerechnet bedeutet das einen Verkauf von neuen Häusern, so wenig wie seit 17 Jahren nicht mehr und weniger als die Ökonomen in ihren Prognosen berechnet hatten. Diese kamen laut einer von Bloomberg Ende November durchgeführten Befragung auf einen Gesamtverkauf von neuen Häusern.

Eine Stütze deshalb, weil die Häuser quasi als Finanzpolster für den Konsum dienen. Bricht der Immobilienmarkt ein, droht gleichzeitig auch der Konsum zum Erliegen zu kommen, dieser ist aber für rund zwei Drittel des Bruttoinlandsproduktes der USA verantwortlich. Ganz im Gegenteil, der Abwärtstrend beschleunigte sich sogar noch einmal. Für Anleger besteht derzeit also noch kein Anlass, ein Engagement einzugehen. Bloomberg Immobilienindizes im Vergleich Punkte Indexiert: Doch als eine Art Frühindikator haben sie bisher verlässliche Prognosen erlaubt.

Ist hier ein Einbruch zu verzeichnen, kann man davon ausgehen, dass auch der restliche Markt in die Knie geht. Für September zeigen die beiden Indizes einen durchschnittlichen Preisrückgang von fast 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat an.

Trotz Stabilisierungsversuchen der US-Regierung, der Auflegung eines Milliarden-Rettungsprogrammes, mit dem auch der Häusermarkt unterstützt werden soll, scheint sich der Abwärtstrend zum Jahresende hin sogar noch einmal beschleunigt zu haben. Immobilienmarkt belastet die Gesamtwirtschaft.

Im Moment ist ungewiss, wie lange die Baisse-Party am Immobilienmarkt andauern wird. Und dennoch, gerade ein Blick auf diese beiden Beispiele zeigt, wie es laufen könnte im Schlechten wie im Guten. Aus dem Absturz zu Beginn der 90er- Jahre wurde ein verlorenes Jahrzehnt. Eine Entwicklung, die auch die Immobilienpreise widerspiegeln, sie konnten sich bis heute nicht erholen. Makroökonomische und gesellschaftliche Trends. Darüber hinaus gibt es aber makroökonomische und gesellschaftliche Trends, deren Analyse helfen kann, eine grobe Fahrtrichtung ohne Berücksichtigung von temporären Verirrungen und Pausen, so lange sie auch dauern mögen zu bestimmen.

Mittlerweile sei aber, so das CBO, der Bau von neuen Wohneinheiten mit einer geschätzten Jahresrate von weniger als unter diesen Trend gefallen. Erstens ein optimistisches, das davon ausgeht, dass sich die Lage am Immobilienmarkt Ende normalisieren wird; zweitens ein neutrales, das eine Normalisierung für in Aussicht stellt; und drittens ein pessimistisches, das erst für die zweite Jahreshälfte eine Erholung sieht. Welches Szenario am wahrscheinlichsten ist, lässt das CBO unbeantwortet. Zu einem nicht ganz so positiven Ergebnis kommt man, wenn man die Situation historisch betrachtet.

Past Cycles aligned with the peak in level of U. Real House Price Index in Q1 for comparison purposes. Derzeit werden aber weitaus weniger Wohneinheiten neu gebaut. Die Frage ist nur, wann? Gegen die Krise Trotz schwacher Konjunkturaussichten zeigt sich Siemens siegessicher.

Mit langfristigen Projekten und seinen Asientätigkeiten will der Konzern der Krise trotzen. Es ist sicher ambitionierter geworden, unsere Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr zu erreichen.

Doch sie bleibt bestehen. Auch wenn der Siemens- Aktienkurs nicht auf Anhieb ansprang, zeigten sich Investoren doch zufrieden: Endlich mal ein Manager, der der Krise die Stirn bietet. Ob Löscher seine Versprechungen allerdings einlösen kann, ist derzeit ungewiss.

Ungewiss ist aber nicht, dass bei Siemens in den vergangenen Monaten sichtbar umgebaut wurde. Das Stühlerücken in der Vorstandsetage nach der Schmiergeldaffäre nutzte der Konzernchef auch dazu, sich von ganzen Geschäftssparten zu trennen und an anderen Stellen Arbeitsplätze abzubauen. Über sollen es unterm Strich gewesen sein, die Löschers Rotstift zum Opfer gefallen sind. Dafür musste er allerdings tief in die Tasche greifen: Von diesen Altlasten befreit, stürzt sich Löscher nun auf die aktuelle Wirtschaftskrise.

Wir sehen in der Krise eine klare Chance für uns. Genährt wird seine Zuversicht von einem hohen Auftragsbestand von 85 Milliarden Euro, von dem 40 Milliarden Euro im kommenden Jahr wirksam werden. Vor allem in Asien sieht Löscher nach wie vor genügend Wachstumspotenzial.

Verglichen mit dem laufenden Jahr wurden für die durchschnittlichen Gewinnschätzungen je Aktie von den Analysten annähernd halbiert. Eine Übertreibung nach unten? Immerhin ist Siemens stark in Asien vertreten und verfolgt überwiegend langfristige Projekte.

Sollten sich die schlechten Prognosen im kommenden Jahr als all zu düster herausstellen, dürfte es an der Börse zu einem kräftigen Turnaround kommen. Unter Dividendengesichtspunkten bietet Siemens allerdings nicht allzu viel. Hier spielt man bestenfalls im Mittelfeld. Auch Siemens hat als international agierender Konzern unter dieser zu leiden.

Zuerst kam der Kurssturz, dann schlugen die Insider zu: Dabei war dies nicht die erste Ergebniswarnung. Bereits Ende Oktober hatten die Ludwigshafener angekündigt, dass es erheblicher Anstrengungen bedürfe, um die Zahlen des Vorjahres zu erreichen. Mit der neuerlichen Warnung wurde nun aus der Befürchtung Gewissheit: Man wird es nicht schaffen. Und dennoch, mit BASF setzen Anleger auf ein gestandenes deutsches Traditionsunternehmen, das derzeit niedrig an der Börse bewertet ist.

Gerade von diesem Segment erhoffen sich die Deutschen in Zukunft eine Stabilisierung ihrer Erträge, da die Spezialchemie als weniger schwankungsanfällig gilt als die Herstellung von Massenchemikalien. Und noch eine weitere Aktivität soll nicht unerwähnt bleiben: Lithium-Ionen-Batterien sind nämlich das Herzstück eines jeden Elektroautos. Auch für Dividendenjäger interessant. Nach der jüngsten Gewinnwarnung haben die Analysten ihre Schätzung zurückgenommen.

In diesen Schätzungen sind aber schon die negativen Konjunkturaussichten eingearbeitet. Bei einem Aktienkurs von zum Beispiel 25 Euro käme man nämlich immerhin auf eine Dividendenrendite von 7,8 Prozent. Für langfristig orientierte Anleger ein interessantes Kaufniveau.

Die rasante Kursrallye von bis lief synchron zur Ölpreishausse. Alternativen dazu gibt es ja im DAX kaum, da in ihm keine Ölgesellschaften gelistet sind. ON Punkte Stabilisierungsansätze Kurz vor dem Erreichen der markanten, aus dem Jahre herrührenden Haltelinie bei 22,20 Euro zeigen die diversen technischen Wochenindikatoren erste Anzeichen für eine Stabilisierung.

Für den Fall eines Überwindens erstgenann- 20 ter Marke ist sogar eine Befestigung bis an den Widerstand bei 30,40 Euro denkbar. Eine ausgedehntere Bear Market Rallye ist erst jenseits des Abwärtstrends möglich. Die ,,00 weiter fallenden Tagesindikatoren legen den Verdacht eines vergifteten Apfels nahe ,00 Bestenfalls seitwärts Wir rechnen zunächst mit einer Seitwärtsbewegung zwischen der Unterstützung bei 86,00 und dem Widerstand von ,00 20 US-Dollar.

Commodity Index Energie Perf Perf. Metals TR Index 1. Precious Metals TR Index 1. Flucht aus Rohstoffen Ein Schönreden der fallenden Rohstoffpreise als Korrektur eines überhitzten Marktes ist nicht mehr möglich. Der stockende Motor der globalen Konjunktur hat ihren Tribut mit einer Flucht aus dem Rohstoffsektor gefordert. Wegen der negativen Marktstimmung verkaufen viele Investoren ihre übergewichteten Positionen in Rohstoffen.

Ferner lockt die Aufwertung des US-Dollar und die damit einhergehenden höheren Rohstoffpreise in anderen Währungen die Investoren an, ihre Rohstoffbestände zu verkaufen. Der trotz Produktionskürzungen stark eingebrochene Ölpreis lässt die Ölproduzenten eine längere Rezession mit sinkender Nachfrage befürchten.

Ähnlich ergeht es den anderen in der Autoherstellung verwendeten Metallen, darunter Aluminium, Zink und Blech. Gold hat seinen Glanz nicht verloren. Nickel ist auf allen Fronten unter Druck, da es sowohl als Schmuck als auch in der Autoproduktion und in der vielerorts fast zum Stillstand gekommenen Baubranche verwendet wird.

Hält aber die fallende Nachfrage aus dem Westen an, wird auch China seine Produktion und daher seine Nachfrage nach Rohstoffen vorläufig erheblich drosseln, denn dieser Ausfall lässt sich nicht rasch durch die Ankurbelung der heimischen Nachfrage ausgleichen.

Januar 09 Tief durchatmen und wieder einsteigen? Die Rohstoffpreise stehen weiter unter Druck. Die sich abzeichnende weltweite Rezession hinterlässt schon ihre Spuren. Dennoch sprechen fundamentale Faktoren dafür, dass die Nachfrage nach Öl und anderen Rohstoffen weiter bestehen bleibt und die Preise auch wieder nach oben gehen könnten. Ready for take off: Nachholbedarf in den Schwellenländern bleibt bestehen.

Trotz Finanzkrise und weltweiter Rezession werden Rohstoffe nach wie vor begehrt bleiben. Selbst wenn die Wachstumsraten aufgrund der weltweiten Krise nicht an die prognostizierten Zahlen heranreichen, bleibt es dennoch ein ordentliches Wachstum. Der Nachholbedarf dieser Länder ist enorm. Schon allein diese beiden Nationen könnten die Weltwirtschaft wieder nach oben ziehen. An der Seite von China und Indien stehen aber noch weitere Länder, die so schnell nicht aus ihrem Wirtschaftswachstum aussteigen wollen.

Exchange Traded Funds auf Rohstoffindizes Marktbeobachter warnen davor, generell zu pessimistisch zu sein. Schon ein Blick auf die fundamentale Marktlage im Vergleich zu früheren Rezessionsphasen müsste eher optimistisch stimmen. Derzeit kann man bei Werten von 0,4 bis 0,7 Prozent kaum von einem Überhang sprechen. Der Ölpreis dürfte allmählich zur Ruhe kommen. Ein dauerhaftes Absinken unter die Dollar-Marke je Barrel sollte so verhindert werden können.

Die Phase des billigen Öls ist endgültig vorbei. Danach entfallen auf China und Indien in den nächsten 20 Jahren mehr als die Hälfte des weltweiten Wachstums bei den Primärenergien. Diese und andere Schwellenländer werden auch künftig alles daran setzen, ihren Lebensstandard zu verbessern. Rohstoffe und Aktien im Vergleich Punkte Indexiert: Der Wirtschaftsabschwung, der die Rohstoffnachfrage bremst, zwang nun auch diese Anlageklasse in die Knie.

Und auch die Kreditkrise, die zu einer Geldverknappung führt, belastet den Sektor. Wenn Liquidität knapp wird, werden riskantere Assetklassen verkauft. Dazu zählen Rohstoffe und Aktien Rogers Intern.

Aber auch der Index auf Futures für Nahrungsmittel verlor. Missernten und der Zufluss spekulativer Gelder haben bis Mitte für den Anstieg gesorgt. Bloomberg Investitionen dringend erforderlich. Daher müsste eigentlich sowohl in die Förderung als auch in die Infrastruktur kräftig investiert werden, um für die Zukunft gerüstet zu sein. Doch genau das Gegenteil ist derzeit der Fall. Aufgrund des niedrigen Ölpreises rechnen sich viele Vorhaben nicht mehr.

Dies ist allerdings zu kurzfristig gedacht. Je weniger jetzt in Förderung investiert wird, desto knapper und teurer dürfte auf lange Sicht das Rohöl auf den Märkten werden. Birol gibt zu bedenken: Wenn viele Investitionsvorhaben jetzt verschoben oder gar gestrichen werden, ist ab mit Engpässen bei der Energieversorgung zu rechnen.

Aus fundamentaler Sicht ist also langfristig wieder mit steigenden Ölpreisen zu rechnen. Je länger jetzt mit Investitionen in neue Kapazitäten gewartet wird, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit von kräftigen Preisschüben und entsprechenden Inflationsgefahren in der Kurzfristig mag es wegen der weltwirtschaftlichen Verwerfungen aber nochmal zu niedrigeren Notierungen kommen.

Jim Rogers, der den Beginn der Rohstoffhausse vorhergesagt hatte, verweist darauf, dass die Aktienkurse weltweit viel stärker als die Rohstoffpreise nachgegeben haben und setzt weiter auf Commodities. Das könnte durchaus eine richtige Entscheidung sein. Dies kann natürlich auch immer ein günstiger Einstiegszeitpunkt sein.

Dafür gibt es natürlich keine Garantie. Aber es spricht vieles dafür, dass es irgendwann wieder aufwärts geht, denn der langjährige Aufwärtstrend ist zumindest beim Öl noch intakt.

Als Hauptverursacher für diese Entwicklung gilt Aluminium. Aber auch bei Kupfer, Nickel und Zink stieg die Lagerhaltung deutlich an. Einerseits steht Weihnachten vor der Tür und in Indien beginnt die Hochzeitssaison. Im Nahen Osten waren die Goldkäufer schon im dritten Quartal aktiv. Im ersten Halbjahr Rohstoffguru Jim Rogers. Bloomberg war der Goldumsatz in diesen beiden Staaten dagegen noch gesunken. Von der Euphorie an den Rohstoffmärkten darf man sich getrost verabschieden, diese wird so schnell nicht wieder kommen.

Nach heftigen Übertreibungen mussten die Korrekturen zwangsläufig deutlich ausfallen. Denn wenn Liquidität gebraucht wird, dann wird alles zu Geld gemacht gerade die Rohstoffe. Euphorie wird es auch darum nicht mehr geben, weil nicht wenige daran zweifeln, dass es zu einem Engpass bei der Rohstoffversorgung kommen könnte.

Er begründet dies mit den freien Transportkapazitäten bei den Schiffen in den vergangenen Jahren. Und tatsächlich ist auffällig, dass es vor allem die Reeder waren, die schon frühzeitig auf eine schwächere Konjunkturentwicklung der Weltwirtschaft hingewiesen hatten.

Sie klagten über Überkapazitäten, als die Politik noch verkündete, die Krise sei lokal begrenzbar. Doch das ändert nichts an den Begehrlichkeiten, die in den Schwellenländern geweckt und noch nicht gestillt wurden.

So dürften die Preise nach Ansicht von Marktbe- Bloomberg Unterstützung für den Goldpreis vom Schmuckmarkt. Andere Rohstoffspezialisten sehen allerdings weitere Tiefststände voraus. Die Lagerbestandsdaten für Leichtmetalle würden keine wirkliche Entwarnung geben. Einmal geringes Interesse abgebildet in schwachen Kursen sowie stark gestiegene Lagerbestände. Anleger sollten nicht vergessen, dass die Gefahr von Manipulationen nicht gering ist.

So schoss im Jahr der Nickelpreis stark in die Höhe. Die diversen Wochenindikatoren zeigen nun zwar eine 80 überverkaufte Lage, aber auch nicht annähernd den Beginn einer Bodenbildung an Weiteres Abwärtspotenzial Analytisch eher unwahrscheinliche Erholungsversuche 40 37,30 sollten bereits bei 52 US-Dollar zum Scheitern verurteilt sein.

Die positiven Perspektiven bleiben auch nach dem zwischenzeitlichen Unterschreiten der Unterstützung bei US-Dollar bestehen. Die Tages- und Wochenindikatoren zeichnen weiterhin ein uneinheitliches Bild.

Drei kraftvolle Faktoren bestimmen derzeit die Entwicklung der amerikanischen Währung: Decoupling, Deleveraging und Repatriierung. Was passiert, wenn ein Land über seine Verhältnisse lebt, konnte die Welt vor wenigen Wochen eindrucksvoll am Beispiel Island beobachten.

Weil die Banken des kleinen Inselstaates mit einem Vielfachen des jährlichen Bruttoinlandsproduktes am globalen Finanzmarkt jonglierten, und dabei anscheinend die Übersicht verloren, musste Reykjavik um internationalen finanziellen Beistand bitten. De facto ist das Land nun bankrott, nur noch am Leben erhalten von Krediten aus aller Welt.

Eine Geschichte, die so schrecklich unschön ist, dass man sie am liebsten sofort wieder vergisst, doch Island macht Schule. Kapitalrückfluss beflügelt derzeit den US-Dollar. Währungs- und Zinsmonitor Wechselkurs Performance Perf.

Wenn die Finanzbranche hustet, bekommt Britannien eine Grippe, befürchtet man in London. Und in der Tat, die Bedeutung der Finanzbranche ist in England enorm. Allein im Finanzdistrikt der Londoner Innenstadt waren im vergangenen Jahr mehr als Menschen beschäftigt. Schätzungen zufolge könnten mehr als Stellen im Zuge der Krise gestrichen werden.

Damit ginge eine Wachstumsphase zu Ende, die fast 15 Jahre andauerte. Sie wurde von einem zügellosen Immobilienboom getragen. Wertsteigerungen kurbelten den Konsum britischer Hausbesitzer an, die ihre Ausgaben mit immer neuen Krediten auf ihren Immobilien finanzierten. Der Einbruch der Hauspreise sowie der neue Geiz der Banken, die keine weiteren Kredite beziehungsweise Umschuldungen zulassen, haben nun zum Ende des Aufschwungs geführt.

Um der Krise zu entkommen, will die britische Regierung in den kommenden Monaten auf rund 23,5 Milliarden Euro an Einnahmen verzichten. Der Preis dafür ist ein dramatischer Anstieg der Staatsschulden, die sich auf acht Prozent der jährlichen britischen Wirtschaftsleistung belaufen werden. Kritiker vergleichen den Premierminister Gordon Brown deshalb schon mit einem hoch verschuldeten Spieler, der am Roulettetisch sitzt und aus lauter Verzweiflung sein letztes Geld auf eine Zahl setzt.

Nervosität am Markt steigt. Selbst die Regierungsanleihen der führenden Wirtschaftsmacht USA, die gleichzeitig über die Notenpresse zur Herstellung der Weltleitwährung verfügt, werden nun mit einem höheren Kreditausfallrisiko bewertet.

Beispiele dafür sind England und Österreich. Bei Schwellenländern mit hohen Budget- und Leistungsbilanzdefiziten sind die Risikoprämien sogar rasant gestiegen. Die Kreditaufnahme in Yen erhöhte das Angebot an Yen. Diese Carry Trades werden nun aufgelöst.

Der Yen gewann dadurch deutlich an Stärke. Schwach präsentiert sich dagegen das Pfund. Investoren befurchten, dass London als Bankmetropole Opfer einer Ausweitung der Kreditkrise werden könnte. Das könnte das britische Pfund unter Druck bringen.

Decoupling deshalb, weil sich die Theorie von der Abkopplung der Emerging Markets vom Rest der Welt so nicht bewahrheitet hat. Und Staaten wie Brasilien, Argentinien und Südkorea hat es noch viel stärker erwischt.

Zwar soll damit nicht gesagt werden, dass diese Länder sich nicht doch früher oder später von der Rezession in den Industrieländern verabschieden und ihren eigenen Weg einschlagen, aber kurzfristig leiden sie eben doch unter dem Einbruch der Wirtschaftstätigkeit in Europa und in den USA. Deleveraging deshalb, weil es an den Aktienmärkten der Schwellenländer besonders hart zur Sache ging. Bestes Beispiel dafür ist Moskau. Die Börse in der russischen Hauptstadt musste zwischenzeitlich immer wieder den Handel einstellen, weil soviel Verkaufsaufträge aus dem Ausland kamen, dass eine vernünftige Abwicklung überhaupt nicht mehr möglich war.

Vor allem kreditfinanzierte Engagements wurden von den Ausländern ohne Rücksicht auf Verluste glattgestellt. Das brachte die Währungsverhältnisse in kürzester Zeit völlig durcheinander. Auf einmal scheint der US-Dollar wieder eine starke und begehrte Währung zu sein. Ausgerechnet jene Währung, deren Ende man schon vorhergesagt hatte. Bei der Repatriierung dürfte es sich aber nur um ein temporäres Phänomen handeln.

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch eine Meldung von Bloomberg. Zudem gelten diese Volkswirtschaften, aber auch die Irlands, als weniger konkurrenzfähig. Österreich gilt dagegen mit rund 58 Prozent des Bruttoinlandsprodukts als geringer verschuldet. Die Nähe zu Osteuropa macht der Alpenrepublik zu schaffen. Viele Länder im Osten werden aufgrund ihrer hohen Leistungsbilanz- und Budgetdefizite nun als riskanter eingestuft.

Bloomberg mit welchen Geldsummen bei der US-Notenbank verschuldet sind. Man muss es an dieser Stelle noch einmal deutlich klarstellen: Das Erstarken der amerikanischen Währung während der vergangenen Monate ist keine Spekulation auf eine rosige Zukunft der US- Wirtschaft, es ist vielmehr das Ergebnis der Bemühungen der Marktteilnehmer, sich von ihren Investitionen zu trennen.

Dananch folgen Island sowie zahlreiche Länder aus Osteuropa. Österreich, eigentlich eine stabile Volkswirtschaft, hat darunter besonders zu leiden s. Entsprechend schwach präsentiert sich derzeit auch die Währung des Königreichs. Diese als Carry Trades bezeichneten Deals werden nun ebenfalls abgebaut.

Und das stellt für die neue Stärke des Greenbacks ein wesentlicher Faktor dar. Washington dürfte versuchen, ihr Land mithilfe einer schwächeren Währung fit zu machen. Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass das stets ein beliebtes Mittel war, welches von den Politikern nach dem Ausbruch einer Krise eingesetzt worden ist. Sie hatten die Wahl zwischen einer Abwertung ihrer Währung oder ihre Wirtschaft in eine lange Deflation rutschen zu lassen.

Schweden und Finnland machten zum Beispiel von diesem Instrumentarium Gebrauch, nachdem in den 90er Jahren Immobilienspekulationsblasen, ähnlich wie nun in den USA, geplatzt waren. Der Export half den kleinen Ökonomien in Nordeuropa aus der Krise. Das ist jetzt grundsätzlich anders. Zwar dürfte der US-Dollar nun auch gegenüber dem Euro wieder deutlicher unter Druck geraten, doch die Schmerzgrenze für die Europäer und ihre Exportwirtschaft dürfte nicht all zu hoch liegen.

Besser sieht es bei den asiatischen Währungen aus. Euro mit neuem Schwung. Die jüngsten Währungsturbulenzen dürften allerdings noch eine weitere Folge haben: War dieser in vielen vor allem nordeuropäischen Ländern bisher verpönt, scheinen sich nun einige nach der europäischen Einheitswährung zu sehnen.

So wollen laut einer aktuellen Umfrage 46 Prozent der Schweden der Währungsunion beitreten. Im Jahr hatte man sich in einer Volksabstimmung noch gegen den Beitritt ausgesprochen. Wir hätten der Währungsunion schon vor Jahren beitreten sollen.

Dann wären wir jetzt besser dran, konstatiert Cecilia Malmstrom, schwedische Europaministerin. Der Staatshaushalt kommt schnell an seine Grenzen. Die wirtschaftliche Unsicherheit lässt zudem das internationale Kapital aus der eigenen Währung fliehen. Die Folge ist eine Abwertung. Die Währungsschwäche verschlimmert die wirtschaftliche Krise erheblich.

Vom noch 0,85 0,80 0,75 0, 0, frischen Ausbruch aus der von 0, bis 0, messenden Range verspricht der Euro auch in absehbarer Zukunft zu profitieren, was auch das rundum positive Indikatorenbild zeigt. Zudem bieten die vorgenannten Marken im Falle temporärer Konsolidierungspausen soliden Halt!

Mehrjahreshochs im Visier 0,70 0,65 0, An der Vormachtstellung der Euro-Bullen gibt es momentan nichts zu deuteln. In den kommenden Wochen dürften diese den Kurs weiter puschen und bis an die Mitte der 90er Jahre markierten Hochs bei rund 0,90 vordringen. Dort allerdings dürfte eine ausgedehnte Konsolidierung unausweichlich werden. In den kommenden Wochen wird sich 1,4 1,3 1,,32 die Aufwertung fortsetzen, ein Bruch der um 1, gelegenen Tiefs ist zu erwarten.

Der Euro hingegen dürfte für lange Zeit seinen technischen Zenit gesehen haben. Spätestens in Bereichen von 1,29 bis 1,32 aber sind jegliche Erholungsversuche der Gemeinschaftswährung 1,0 zum Scheitern verurteilt. Das Thema Inflation spielt danach keine Rolle. Und die Rezession dürfte zwar heftig ausfallen, mittelfristig sollte es aber wieder aufwärts gehen.

Ein Stück vom Rettungskuchen für jedermann. Wäre Henry Paulson Sportler, würde man über ihn vielleicht sagen, er sei noch nicht ganz fit, ihm fehle es noch an Form. Und das macht die Sache wesentlich komplizierter. Denn unklar ist, ob Paulson eine Linie verfolgt oder derzeit auch nur von den Ereignissen überrannt wird. Ursprünglich sollten mit dem Geld problematische Wertpapiere von den Banken abgekauft werden.

Doch dann wurden Milliarden US-Dollar in die direkte Rekapitalisierung von Finanzinstituten gesteckt, weil sich ein Aufkauf der Problemkredite laut Paulson als zu umständlich erwiesen hätte. Neue Aufteilung des Rettungspakets. Doch vor wenigen Tagen kam es zu ei- Januar 09 Anleihemonitor ner erneuten Änderung, nun sollen vom staatlichen Geldregen auch die amerikanischen Verbraucher und Hausbesitzer profitieren.

Paulson sprach konkret den Markt für Autokredite, Studentendarlehen und Kreditkartenschulden an. Mit der neuen Taktik soll vor allem sichergestellt werden, dass die Verbraucher weiterhin mit Krediten versorgt werden. Er macht 70 Prozent des Bruttoinlandsproduktes aus. Doch weil die Aussichten düster, die Zukunft ungewiss ist, igeln sich Kreditgeber, die Banken, die Kreditnehmer und die Verbraucher ein.

Bei ihnen läuft praktisch nichts mehr, ihre Autos, einst begehrte Kaufobjekte amerikanischer Konsumenten, bleiben bei den Händlern unangetastet stehen.

An der Börse ist man deshalb sehr misstrauisch geworden. Nichts dürfte das Vertrauen des Marktes in den Rettungsfonds derzeit mehr erschüttern als die Erkenntnis, dass mit ihm schlampig umgegangen wird. Schon in den vergangenen Tagen ist die Fieberkurve der Marktakteure sprunghaft nach oben geschossen. Es scheint so, als wollten die Investoren in einem sicheren Hafen überwintern.

Investoren wollen in einem sicheren Hafen überwintern. Satz versuchte Bundeskanzlerin Angela Merkel vor wenigen Tagen die deutsche Bevölkerung auf etwas einzustimmen, was diese wohl längst verstanden haben dürfte: Ein Abschwung, der Entwicklung der Anleihe-Futures Punkte sich aller Voraussicht nach quer durch alle Branchen ziehen und die Arbeitslosigkeit nach oben schnellen lassen wird.

Wie schlimm das Jahr aber wird, darüber streitet man sich an der Expertenfront sehr. In den beiden zurückliegenden Jahren konnte die deutsche Wirtschaft noch gut laufen. Sie profitierte einerseits von einer sehr dynamischen Weltkonjunktur, andererseits von einer relativ starken Binnennachfrage. Die Arbeitslosenquote ging im November auf 7,1 Prozent oder Personen zurück, das waren weniger als im Vorjahreszeitraum.

Damit verzeichnete Deutschland die niedrigste Arbeitslosenquote seit Anfang der 90er- Jahre. Doch diese Erfolgsstory scheint nun keine Fortsetzung zu finden. Wenn die Berliner Regierung im Januar ihre neuen Wachstumsprognosen auf den Tisch legen wird, rechnen manche Beobachter mit einer Katastrophe. Das liege daran, so Finanzwissenschaftler Clemens Fuest, dass wir so eine Krise noch nie erlebt haben und uns daher die Erfahrungen fehlen.

Besonders hart dürfte es dabei den Automobilsektor treffen. Für diesen sehen Experten bereits für das laufende Jahr einen Produktionsrückgang von zwei Prozent. Das wäre die erste Rezession in diesem Industriezweig seit Für wird, unter Berücksichtigung der aktuellen Auftragseingänge, unterm Strich gar mit einem Minus von vier Prozent gerechnet. Auch wenn es dann zum Ratlosigkeit in Deutschland.

Ganz ähnlich auch das Bild in Deutschland: Der Euro-Bund-Future ist auf über Punkte geklettert, so hoch stand der Terminkontrakt auf langfristige Bundesanleihen schon seit Jahren nicht mehr.

Ein verständliche Entwicklung, angesichts der wackeligen Aussichten zwischen Rhein und Oder wird ein Jahr schlechter Nachrichten sein. In der deflationären Krise, die Japan von bis durchlitt, flüchteten die Investoren bereits in japanische Regierungsbonds. Das Potential für einen weiteren Anstieg ist bei der niedrigen Rendite von 1,40 Prozent, die zehnjährige japanische Regierungsbonds bringen, begrenzt.

Januar 09 Jahresende hin wieder besser laufen sollte, könnte als Autorezessionsjahr in die deutsche Geschichte eingehen. Rezession und Deflation, das dürften, geht man nach dem Verhalten der Marktteilnehmer am Rentenmarkt, auch die bestimmenden Themen an der Börse in sein. Dominierte noch vor wenigen Wochen die Angst vor der Inflation die Diskussionen an den Aktienmärkten, rücken nun mehr und mehr Deflationsbefürchtungen in den Vordergrund.

Auf den ersten Blick eine für den Anleger schwer nachzuvollziehende Kehrtwende, scheinen sich doch Inflation und Deflation wie zwei Gegenpole zu verhalten. Nach dieser Definition wäre die Deflation also nicht nur das genaue Gegenteil zur Inflation, sie wäre in einer modernen Volkswirtschaft auch nahezu unmöglich. Doch so einfach ist es leider nicht, denn die Deflation ist vielseitiger geworden, sie hat sich quasi den Herausforderungen einer modernen Wirtschaft angepasst.

Die Deflation könnte nämlich in unseren Tagen als Kredit- und Kaufkraftklemme zurückkommen. Ein ähnliches Bild sehen wir auch bei den Privathaushalten. Sie halten sich mit Neuausgaben zurück, der Konsum bricht ein. Noch schlägt dieses Verhalten nicht auf das allgemeine Preisniveau durch, da die Hausse bei den Rohstoffen, vor allem beim Öl, die Produkte in den zurückliegenden Monaten teilweise erheblich verteuert hat. Der Anleihemarkt rechnet für die kommenden Jahre mit einem nominal geringeren Wachstum.

Am Anleihemarkt wird gleichzeitig aber auch eine reale Wirtschaftserholung in den kommenden Jahren eingepreist. Daher ist die Anleiherendite langfristig eng mit dem nominalen Wirtschaftswachstum korreliert. Da Renditen nicht nur auf aktuellen Marktbeobachtungen, sondern auf Erwartungen basieren, kann es kurzfristig zu Abweichungen kommen.

Dass die Inflation kein Thema sein wird, davon ist auch der Rentenmarkt überzeugt. Die Breakeven-Inflationsrate ist in den letzten Wochen nämlich deutlich zurückgekommen. Ein Phänomen, das bisher nur von wenigen Anlegern überhaupt wahrgenommen wurde. Die Break-even-Inflationsrate ist aber ein wichtiger Gradmesser für die Inflationserwartung des Marktes. Sie spiegelt den Unterschied zwischen der Nettorendite aus einer herkömmlichen, nominalen Anleihe und Am Anleihemarkt wird für die kommenden Jahre ein Anstieg des realen Bruttoinlandsproduktes von mehr als zwei Prozent erwartet.

Die geringere Differenz zwischen nominaler und realer Rendite zeigt klar, dass Käufer und Verkäufer von Anleihen einen starken Rückgang der Inflation in den kommenden Jahren erwarten. Sie sind dort ein sehr beliebtes Anlagevehikel. Der Rückgang der Break-even-Inflationsrate signalisiert, dass die Mehrheit der Marktteilnehmer am Rentenmarkt davon ausgeht, dass die Inflation vorerst keine weitere Gefahr darstellt. Es lohnt sich daher nicht, sich gegen sie über inflationsindexierte Anleihen abzusichern.

Doch warum sollte die Inflation nun auf einmal kein Thema mehr sein? Dafür werden im Markt mehrere Argumente angeführt. Das Gelddrucken der Regierungen wird keinen Inflationsdruck verursachen. Denn obwohl die Regierungen derzeit Liquidität in Hülle und Fülle bereitstellen, leihen die Banken sie nicht aus. Eine Ansicht, die auch von den Notenbanken geteilt wird. Rund um den Globus werden die Leitzinsen massiv zurückgenommen.

Da sie den Satz bereits Anfang Oktober runtergeschraubt hatte, ist der Zins nun binnen eines Monats um um Basispunkte gefallen. Advanced Search Find a Library. Your list has reached the maximum number of items.

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