Wie viele Steuern muss ich auf meinen Gewinn bezahlen?


Der daraus resultierende Gewerbeertrag wird mit der Steuermesszahl multipliziert. Im darauf folgenden Jahr wurden die Steuersätze mit dem Revenue Act of erhöht und zum ersten Mal progressiv gestaltet: Dabei wird der Einkommensteil bis zu

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Die persönlichen Verhältnisse sind ausschlaggebend, ob für Sie die Einkommensteuer nach der Grundtabelle berechnet wird oder als gemeinsam veranlagte Ehegatten das Splittingverfahren angewandt wird.

Der Durchschnittssteuersatz ist der prozentuale Anteil des Steuerbetrags in Bezug auf das zu versteuernde Jahreseinkommen. Der Grenzsteuersatz oder marginale Steuersatz gibt an, welcher prozentuale Anteil von einem zusätzlichen Euro, der also über das bereits vorhandene zu versteuernde Einkommen hinausginge, rechnerisch an Steuern zu entrichten wäre.

Dies kann auch auf den letzten Euro des zu versteuernden Einkommens bezogen werden. In der Praxis kann es jedoch zu geringen Abweichungen kommen, da sowohl beim Einkommen, wie auch bei der Einkommensteuer auf ganze Euro abgerundet wird.

Die Gesamtbelastung ist die Summe der zu entrichtenden Abgaben aus Einkommensteuer, Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer. Der Grenzanteil ist der prozentuale Anteil von zusätzlichem zu versteuernden Einkommen, der nach Abzug der Steuern verbleiben würde.

Das Einkommen nach Steuern ist das nach Abzug von Einkommensteuer, Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer verbleibende Jahreseinkommen. Der Einkommensteuerrechner ermittelt anhand des zu versteuernden Jahreseinkommens die Steuerbelastung durch die Einkommensteuer sowie den Solidaritätszuschlag und die Kirchensteuer. Der Tarif ist für die Jahre und identisch. Die Berechnung für das Jahr unterscheidet sich von den zwei vorhergehenden Jahren nur durch die Einführung der so genannten Reichensteuer, die Einkommen über Für die Jahre und ergeben sich durch das in der ersten Jahreshälfte beschlossene Konjunkturpaket II jeweils leichte Steuerentlastungen.

Nachdem es in den Jahren und gegenüber den Vorjahren keine Änderungen gab, führt die leichte Anhebung des Grundfreibetrags in den Jahren und wieder zu geringen Entlastungen. Für das Jahr wurde der Grundfreibetrag im Laufe des Jahres rückwirkend zum Jahresbeginn leicht erhöht. In den Folgejahren bis wurde der Grundfreibetrag erneut erhöht und zusätzlich die Tarifzonen leicht angehoben und die Steuerberechnung entsprechend angepasst, um die kalte Progression effektiver auszugleichen.

Bei gemeinsam veranlagten Ehegatten kommt das Splittingverfahren zur Anwendung. Hierbei beträgt die Einkommensteuer das Doppelte des Steuerbetrags, der sich für die Hälfte des gemeinsamen zu versteuernden Einkommens beider Ehegatten ergibt. Der Solidaritätszuschlag ist im Solidaritätszuschlaggesetz SolzG geregelt.

Er beträgt 5,5 Prozent der fälligen Einkommensteuer, sofern diese den Betrag von Euro bei Alleinstehenden bzw. Er beträgt jedoch maximal 20 Prozent der Differenz zwischen der Einkommensteuer und der Freigrenze. Optional berücksichtigt der Rechner auch die Kirchensteuer. Neben der absoluten Steuerschuld in Euro ermittelt der Rechner auch die durchschnittliche Belastung in Prozent des zu versteuernden Einkommens.

Diese Durchschnittsbelastung gibt somit den Anteil des Einkommens an, der im Rahmen der Einkommensteuer bzw. Die ebenfalls errechnete Grenzbelastung gibt den prozentualen Steuersatz für die Einkommensteuer an, die rechnerisch für den letzten Euro zu entrichten ist bzw.

Bei stetiger Steuerfunktion gibt die Grenzbelastung somit an, wieviel von einem über das bereits angegebene Einkommen hinaus zusätzlich verdienten Euro rechnerisch an Steuer zu zahlen wäre. Die Grenzbelastung liegt immer über der Durchschnittsbelastung. Mit steigendem Einkommen nähert sich die Durchschnittsbelastung jedoch immer mehr der Grenzbelastung an.

Er liegt also umso höher, je mehr Sie verdienen. Die Spanne reicht dabei aktuell von 14 bis 45 Prozent. Hinzu kommen der Solidaritätszuschlag von derzeit 5,5 Prozent, dessen Abschaffung in der Politik vermehrt diskutiert wird, und ggf. Bei Personengesellschaften mit mehreren Gesellschaftern wird der Gewinn anteilig in der persönlichen Steuererklärung angegeben und versteuert. Die Verteilung der Anteile wird im Gesellschaftsvertrag geregelt.

Da die Einkommenssteuer prinzipiell nur einmal im Jahr, nämlich am Ende des Geschäftsjahres, fällig wird, sind viele Gründer überrascht, wenn es plötzlich zu einer Einkommenssteuerforderung durch das Finanzamt kommt. Manche sind mangels gebildeter Rücklagen nicht in der Lage diese Forderung fristgerecht zu begleichen.

Deshalb fordert das Finanzamt Vorauszahlungen , besonders dann, wenn die Steuerlast steigt. So verhindert der Fiskus, dass die einmal jährliche Steuerlast zu hoch wird. Am Jahresende wird die Einkommenslast gegen die Vorauszahlungen verrechnet. In einer vereinfachten Darstellung ermittelt sich das zu versteuernde Einkommen wie folgt:. Steuerliche Belastung ergibt sich aus: Sicher können Sie einen Onlinerechner nutzen, um die Einkommensteuer auszurechnen.

Damit hat der Unternehmer einen Anhaltspunkt für seine zukünftige Belastung. Eine hundertprozentige Aussage über die Höhe der Einkommensteuer kann mit dieser Berechnungsmethode natürlich nicht getroffen werden, denn sie ersetzt keinen Steuerberater.

Die Körperschaftssteuer ist quasi das Äquivalent zur Einkommenssteuer. Sie muss nur von Kapitalgesellschaften z. Der Steuersatz beträgt 15 Prozent, wobei es keinerlei Freigrenzen gibt. Wie bei der Einkommenssteuer ist eine jährliche Körperschaftsteuererklärung notwendig. Alle als Gewerbe geführten Personengesellschaften sowie alle Kapitalgesellschaften müssen Gewerbesteuer abführen, die die wichtigste Einnahme der Gemeinden in Deutschland ist.

Freiberufler müssen folglich keine Gewerbesteuererklärung abgeben. Da die Gewerbesteuer nicht allein anhand der Gewinne eines Unternehmens berechnet wird, ist es gerade für Gründer nicht immer leicht, ihre Höhe zu ermitteln. Ausgangspunkt der Berechnung ist der Gewerbeertrag , der im Grunde dem Einnahmenüberschuss bzw. Durch die Hinzurechnungen und Kürzungen soll die objektive Ertragskraft eines Unternehmens dargestellt werden. Dem Gewerbeertrag vor Verlustabzug können Gewerbeverluste aus den Vorjahren abgezogen werden.

Der sich dann ergebende Gewerbeertrag wird grundsätzlich auf volle Euro abgerundet. Abgezogen wird der Freibetrag in Höhe von derzeit Der daraus resultierende Gewerbeertrag wird mit der Steuermesszahl multipliziert. Sie beträgt seit 3,5 Prozent. Das Ergebnis ist der Steuermessebetrag der nun mit dem Hebesatz der Gemeinde , in der das Unternehmen seinen Sitz oder eine Betriebsstätte hat, multipliziert wird. Weil der Hebesatz nicht unerheblichen Einfluss auf die Höhe der Gewerbesteuer hat, ist er ein Mittel des Wettbewerbs unter den Gemeinden.

Um inländische Steueroasen zu verhindern, wurde er gesetzlich auf mindestens Prozent festgelegt. Als Selbstständiger sollten Sie wissen, dass die Gewerbesteuer auf die Einkommenssteuer anrechenbar ist. Jedes Unternehmen ist umsatzsteuerpflichtig. Die Umsatzsteuer, die umgangssprachlich auch als Mehrwertsteuer MwSt.

Die Umsatzsteuer wird auf nahezu alle Umsätze erhoben, die Sie im Inland erwirtschaften. Sie ziehen sie zwar ein, die Steuer gehört ihnen aber nicht. Stattdessen muss sie ans Finanzamt weitergeleitet werden. Da Selbstständige nicht nur Umsatzsteuer auf ihre Leistungen und Waren berechnen, sondern auch selbst welche zahlen müssen, wenn sie Einkäufe tätigen, gibt es den Vorsteuerabzug. Umsatzsteuer von betrieblichen Ausgaben kann von der eignen zu zahlenden Umsatzsteuer abgezogen werden.

Jungunternehmer müssen in den ersten zwei Jahren nach der Gründung eine monatliche Umsatzsteuervoranmeldung beim Finanzamt einreichen. Zusätzlich ist einmal im Jahr die Umsatzsteuererklärung notwendig. Von der Umsatzsteuer befreit sind Gewerbetreibende, die die Kleinunternehmerregelung für sich in Anspruch nehmen. Sie müssen keine Umsatzsteuer berechnen, weisen also nur einen Nettorechnungsbetrag aus.

Das reduziert die Bürokratie deutlich, hat allerdings den Nachteil, dass man sich die Umsatzsteuer, die für eigene Investitionen gezahlt werden muss, nicht vom Fiskus erstatten lassen kann.

Die Kleinunternehmerregelung lohnt sich deshalb vor allem für Unternehmen mit geringen betrieblichen Ausgaben. Wer als Unternehmer Mitarbeiter beschäftigt, der hat nicht nur einen finanziellen Aufwand durch die Berechnung und Abführung der Lohnsteuer, sondern muss auch den Arbeitgeberanteil von den Sozialversicherungsbeiträgen entrichten.

Das gilt für die Arbeitslosen-, Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung. Die Kosten für die Gesetzliche Unfallversicherung muss der Arbeitgeber sogar vollständig tragen. Je nach Branche werden ggf. So müssen Brauer beispielsweise Biersteuer entrichten. Auf Sekt, Prosecco und Champagner wird Schaumweinsteuer erhoben. Die Mineralöl- und Tabaksteuer sind weitere Steuerbeispiele, die nur bestimmte Unternehmen betreffen und deshalb hier nicht weiter erläutert werden. Es kann also nur eine grobe Hilfe des deutschen Steuersystems sein.

Es lässt sich nicht pauschal für jede Person sagen, wie viele Steuern Sie auf den erwirtschafteten Gewinns zahlen muss, weil eine Unmenge an Parametern, Kriterien und Eventualitäten bei jedem Einzelnen berücksichtigt werden müssen.