Motivation

Die geforderte Rendite eines Assets i hängt von dessen gemeinsamer Schwankung mit dem Markt σim (systematisches Risiko) ab Steigt die Marktrendite z.B. um 1 Prozent, so steigt die geforderte Rendite des Assets i um β Prozent und umgekehrt (übrige Variablen unverändert).

Hier erfährst du, wie man mit der Richtigen Strategie sogar eine unendliche Rendite erzielen kann. Nein, ganz im Ernst, als Kind habe ich das schon geschafft: Ich möchte dieses Ergebnis interpretieren.

Alles Quatsch und Zauberei?

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Die Höhe der Dividende ist von Unternehmen zu Unternehmen verschieden, da nicht nur verschiedene Ausschüttungspotenziale vorhanden sind, sondern sich auch die Aktienanzahl unterscheidet. Selbst wenn zwei Unternehmen die gleiche Höhe der Gesamtdividende ausschütten, weicht die Dividende pro Aktie voneinander ab, falls die Gesamtzahl der Aktien nicht identisch ist.

Für einen Aktionär mit jeweils gleich vielen Aktien von beiden Gesellschaften würden dann, trotz identischer Gewinne auf beide Aktien, unterschiedlich hohe Dividenden entfallen. Die Dividendenrendite ist der Wert, der die Vergleichbarkeit verschiedener Unternehmen ermöglicht. Dabei wird die Dividende pro Aktie ins Verhältnis zum aktuellen Aktienkurs gesetzt.

Die Dividendenrendite macht die relative Höhe von Dividenden vergleichbar. Je höher die Dividendenrendite ist, desto interessanter ist das Unternehmen unter sonst gleichen Voraussetzungen, denn umso schneller kann die anfängliche Investition in eine Aktie unabhängig von der Aktienkursentwicklung zurückerhalten werden.

Stetige Dividendenausschüttungen sind für ein Unternehmen ein Zeichen von Stabilität. Kann ein Unternehmen über einen langen Zeitraum hinweg eine Dividende ausschütten, obwohl eventuell wirtschaftliche Abschwungphasen in diesem Zeitraum inbegriffen waren, kann dies als klares Indiz dafür gewertet werden, dass eine gewisse operative und bilanzielle Stetigkeit und Stabilität vorherrscht.

Von Unternehmensseite her gibt es dabei verschiedene Dividendenstrategien. Während das eine Unternehmen Dividenden bezüglich der absoluten Höhe stetig hält, bevorzugen andere eine Ausschüttung etwa eines gewissen prozentualen Anteils des Jahresüberschusses. Gesellschaften, die sich in einem Stadium zunehmender Reife befinden, könnten hingegen die Steigerung der Dividende in prozentualen oder absoluten Schritten bevorzugen.

Eine Beobachtung der Ausschüttungen vergangener Jahre kann die Politik eines Unternehmens verdeutlichen und Aufschluss über das zukünftige Ausschüttungsverhalten geben. Wie hoch die Ausschüttung eines Unternehmens ist, lässt sich mittels der Ausschüttungsquote messen, welche die Dividende ins Verhältnis zum Jahresüberschuss setzt.

Dies ist insbesondere bei der Betrachtung eines längeren Zeitraums sinnvoll. Von nicht weniger wichtiger Bedeutung ist jedoch aber auch der Teil des Jahresergebnisses, welcher im Unternehmen verbleibt, also der Thesaurierungssatz bzw. Im Umkehrschluss ist die Einbehaltungsquote derjenige Betrag, der nach Dividendenausschüttung im Unternehmen verbleibt.

Die Einbehaltungsquote ist deshalb von Bedeutung, da das Unternehmen den nicht ausgeschütteten Teil des Jahresergebnisses dazu verwenden kann, aussichtsreiche Investitionen zu tätigen und so den Unternehmenswert eventuell weiter zu steigern. Die nachhaltige Wachstumsrate ist diesbezüglich eine wichtige Kennzahl. Diese gibt die Wachstumsrate der Dividende, die für eine bestimmte Höhe der Eigenkapitalrendite aufrechterhalten werden kann vorausgesetzt die Kapitalstruktur bleibt unverändert , an.

Rechnerisch ergibt sich die nachhaltige Wachstumsrate wie folgt:. Anhand der Formel wird ersichtlich, dass das Dividendenwachstum abhängig von den einbehaltenen Beträgen des Jahresüberschusses sowie der erzielten Eigenkapitalrendite ist. Werden die einbehaltenen Erträge mit derselben Eigenkapitalrendite verzinst, steigt die Wertschöpfung, sodass in der Folge auch die Ausschüttungen bzw. Dividenden wiederum erhöht werden können. Je höher die Rentabilität eines Unternehmens, also je höher die Eigenkapitalrendite, desto stärker fällt das Dividendenwachstum aus.

Andersherum bedeutet dies auch, dass das Dividendenwachstum desto niedriger ist, je niedriger die Einbehaltungsquote bzw. Die eingangs gestellte Frage nach der Sinnhaftigkeit von Dividenden wird wieder aufgeworfen. Die Betrachtung der nachhaltigen Wachstumsrate macht deutlich, dass Dividendenausschüttungen insbesondere dann sinnvoll sind, wenn Unternehmen die erwirtschafteten Jahresüberschüsse nicht für Investitionen verwenden können, welche eine der Eigenkapitalrendite entsprechende Rendite erzielen.

Kann ein Unternehmen die Mittel investieren und damit Renditen auf mindestens dem Niveau der Eigenkapitalrendite erzielen, sollte dieses Unternehmen dann sogar gar keine Dividende ausschütten.

Aktionäre sind in diesem Fall besser beraten, auf die Dividende zu verzichten, um eine höhere Wertschöpfung zu ermöglichen. Eine weitere Darstellung verdeutlicht diesen Punkt nochmals. Dabei ist die geforderte Rendite die Renditeforderung eines Investors unter Berücksichtigung der jeweiligen Risikoklassifizierung der Aktie. Typischerweise ist die Renditeforderung für Aktien deutlich höher als etwa für Anleihen, insbesondere da Eigenkapital nachrangig ist und somit das höhere Risiko birgt, vollständig verloren zu gehen.

Die obige Gleichung zeigt, dass die Dividendenrendite negativ mit der nachhaltigen Wachstumsrate korreliert. Je höher also die nachhaltige Wachstumsrate ist, desto kleiner fällt die Dividendenrendite aus. Dies ist konsistent mit der Tatsache, dass reife Unternehmen, die über eine lange Historie verfügen, oftmals stabile Dividenden ausschütten, diese sich aber relativ behäbig entwickeln.

Entsprechend ist die Dividendenrendite bei diesen Unternehmen häufig niedrig, aber kontinuierlich. Unternehmen dieser Kategorie sind insbesondere in gesättigten Branchen, etwa der Versorgungs- oder Nahrungsmittelbranche, oftmals anzutreffen.

Dividenden eignen sich in bestimmten Fällen auch, um den Wert eines Unternehmens zu bestimmen. Dabei gibt es komplexe Modelle, die jedoch an dieser Stelle den Rahmen sprengen würden und vielmehr ein eigenständiges Themengebiet darstellen. Zur Illustration sei jedoch das Grundmodell der Unternehmensbewertung per Dividenden erläutert.

Das einfachste Dividendenmodell basiert auf der Bewertung einer Aktie anhand der erwarteten Dividende. Derzeit würde also die erwartete Dividende für das laufende Geschäftsjahr in Frage kommen, welche dann im kommenden Jahr ausbezahlt werden wird.

Zur Bewertung wird die erwartete Dividende durch die Differenz aus der geforderten Rendite und der nachhaltigen Wachstumsrate der Dividenden siehe oben herangezogen:. Wieder ist dieselbe Abhängigkeit gegeben wie in der vorherigen Gleichung. Je niedriger die geforderte Rendite bzw. Das gleiche gilt umgekehrt.

Die Ausschüttung von Dividenden ist nicht unbedingt notwendig, um eine gute Rendite mit Aktien zu erzielen. Vielmehr machen Dividendenausschüttungen nur dann Sinn, wenn ein Unternehmen nicht über die Möglichkeit verfügt, Investitionen zu tätigen, die eine ausreichende Rendite abwerfen. Beispielsweise die Gesamtkapitalrendite oder die Eigenkapitalrendite.

Tatsächlich gibt es noch duzende weitere Rendite-Arten. Gemeinsam haben sie aber alle eines: Doch welches Verhältnis ist für uns als Investoren überhaupt von Belang? So mag es zwar durchaus interessant sein, die Gesamtkapitalrendite einer Investition zu kennen, doch was nützt uns diese Zahl denn? Im Kern sagt sie aus, wie profitabel das Gesamtprojekt ist. Doch erfahren wir mit dieser Information noch nichts darüber, was wir an diesem Geschäft verdienen!

Kapitalrückfluss Investiertes Eigenkapital. Hätten wir nur Euro investiert bei gleichem Kapitalrückfluss, wäre die Rendite Prozent. Bei nur 10 Euro eigenem Kapital wäre die Rendite 1. Doch was nun, wenn wir die Euro erhalten, ohne eigenes Geld investiert zu haben? Dann erhalten wir als Ergebnis für die Rendite als Näherungswert unendlich. Die Antwort ist offensichtlich ja! Tatsächlich gibt es sogar viele Möglichkeiten, aber nicht jede davon ist gleich gut.

Die erste Option beschreibt eindeutig einen Kredit. Doch damit werden auch die Nachteile sofort offensichtlich: Wir bekommen einen Kredit normalerweise nicht kostenlos, was die Rendite schmälert. Zudem will auch der Kreditgeber irgendwann sein Geld zurück, was die langfristige Finanzierung schwieriger macht. Wir kaufen Anteile an einem Unternehmen für 1. Dessen Wert verdoppelt sich, sodass unsere Anteile 2. Im Ergebnis haben wir kein eigenes Geld mehr im Unternehmen. Wenn das Unternehmen nun noch eine Dividende ausschüttet, erhalten wir eine Auszahlung ohne eigenes Geld im Unternehmen investiert zu haben.

Die Rendite ist unendlich. Alternativ könnte man auch die Gesamtsumme verkaufen und den Gewinn in ein Unternehmen investieren, das eine hohe Dividenden-Rendite aufweist. Oder man findet ein weiteres Unternehmen, dessen Wachstum eine Kursverdopplung zulässt, sodass man sein Kapital wieder schnellstmöglich entnehmen kann. Die dritte Variante mit dem Kauf von Optionsscheinen ist im Prinzip eine abgewandelte Aktienstrategie.

Der Vorteil bei Optionsscheinen ist, dass von Anfang an nicht das gesamte Kapital investiert werden braucht. Gleichzeitig erfordern die zeitlichen Grenzen aber auch eine bessere Strategie beim Umgang mit Fehlern und Verlusten.

Es ist daher viel Erfahrung notwendig, um alle Risiko-Faktoren richtig zu bewerten und zu berücksichtigen. Auf genau diese Weise arbeiten die erfolgreichsten Immobilienunternehmen. Sie kaufen unterbewertete Häuser für wenig eigenes Geld und leihen sich den Rest zum Kaufpreis von einer Bank.

Die Wahrheit ist, mit jeder Aktie, deren Wert sich gegenüber dem Kaufpreis erhöht, ist eine unendliche Rendite möglich. Das schwerste ist, diesen Vorgang möglichst oft zu wiederholen. Das schwere ist es, die Chance auf hohe Gewinne zu behalten, ohne das Risiko für einen Totalverlust zu erhöhen. Ich will den Totalverlust vermeiden. Dass eine einzelne Investition nicht immer erfolgreich sein kann, werde ich später noch darlegen.

Das Risiko ist immer gleich, wenn man sich vorher die Strategie richtig überlegt hat. Wenn man es genau nimmt, sinkt das Risiko sogar, weil mit der Zeit immer mehr fremdes Geld investiert ist, und der Anteil vom eigenen Kapital sinkt. Nichts anderes sagt ein Kursgewinn von Prozent aus! Wir haben Euro eigenes Kapital und Euro fremdes Kapital! Man muss dieses Verhältnis aber nicht dadurch erzielen, weil man eine Aktie findet, deren Kurs sich verfünffacht!

Wie hoch schätzt du diese Chance denn ein? Stattdessen kann man aber auch eine Aktie finden, die ihren Kurs verdoppelt. Aus diesem Grund vertraue ich meiner verbesserten Buy-and-Hold-Strategie. Sie ist sehr einfach und im Kern darauf ausgerichtet, die unendliche Rendite möglichst oft zu ermöglichen.

Die Grundelemente kennt jeder Aktienanleger bereits in- und auswendig: Verluste beschränken und Gewinne laufen lassen. Dass das möglich ist, beweist ein Blick in mein eigenes Aktiendepot. Wer diese Aussage glaubt, hat offenbar vergessen, warum er investiert! Wer ist denn durch Gewinne mitnehmen reich geworden? Der Knackpunkt ist auch hier wieder die Strategie. Entscheidend ist nicht, welche Aktien man kauft, sondern aus welchem Grund. Aber man sollte vom Ergebnis nicht überrascht werden und sich vorher überlegen, wie man mit dem Resultat umgeht.

Zudem sollte man Verluste als Teil der Anlagestrategie begreifen. Niemand trifft immer die richtige Auswahl. Wer das nicht berücksichtigt, hat von Beginn an schon verloren. Ich gebe zu, dass ich beim Verkauf von Hyundai Motors leicht gezögert habe. Sollte ich wirklich den Gewinn schon mitnehmen?

Die Kursentwicklung sieht derzeit wirklich fantastisch aus und der nächste Ex-Dividende-Termin ist erst zum Jahresende. Ich habe mich dann aber für meine Strategie entschieden. Auch in Zukunft werde ich von der Kursentwicklung des Unternehmens profitieren.

So wie Du Dir die unendliche Rendite berechnest, ist es ein Kinderspiel eine unendliche Rendite zu erzielen. Nein, ganz im Ernst, als Kind habe ich das schon geschafft: Nicht nur das Geld, welches ich angelegt hatte, hat Zinsen erzielt. Nein, auch die Zinsen, die ich im Vorjahr gutgeschrieben bekam, haben wieder Zinsen erwirtschaftet. Nach Deiner Definition habe ich also eine unendliche Rendite bekommen! Wenn das die Volksbank gewusst hätte, hätte sie sicher Werbung damit gemacht ;-.

Dafür muss sich kein Kapital verdoppeln. Ich fürchte übrigens, Du rechnest Dir die Welt schön, wenn Du sagst, dass das Risiko sogar sinkt, wenn der Anteil des eigenem Kapital am Anlagekapital sinkt.