Sex-Skandal: Das ewige Rätsel um Rosemarie Nitribitt


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Das ewige Rätsel um Rosemarie Nitribitt


Und wer sie gekannt hat, will nicht über sie sprechen. Zu den Verweigerern zählt Gunter Sachs: Er antwortet spontan auf eine Interview-Anfrage - "Vergessen Sie nicht: Angeklagte dürfen lügen" -, ignoriert aber weitere Kontaktaufnahmen.

Immerhin, es gibt noch die alten Ermittlungsakten im Hessischen Hauptstaatsarchiv in Wiesbaden. Die Akten wären in den 50er-Jahren das bessere Drehbuch. Aber in Wirklichkeit halten es die Chronisten der Adenauer-Ära nicht einmal für berichtenswert, dass Rosemarie Nitribitt im Alter von elf Jahren einer Vergewaltigung zum Opfer gefallen ist. Das Düsseldorfer Jugendamt weist sie in ein Kinderheim ein und überstellt sie daraufhin im Jahr zu einer Pflegefamilie im Eifeldorf Niedermendig.

Sie verlebt eine normale Kindheit in der Provinz, wird erst mit zwölf Jahren verhaltensauffällig. Die "tadellose Führung des Mädchens hat sich mit dem Eintreffen der Besatzungstruppen abrupt verändert", notiert das Jugendamt der Kreisstadt Mayen in seiner Akte.

Die ein Jahr zurückliegende Vergewaltigung ist den Behörden nie bekannt geworden. Das reicht für die Rückkehr ins Heim, zumal das Jugendamt auch "Anzeichen von Schwachsinn" zu erkennen glaubt, weil sich das Mädchen "frech und herausfordernd" benehme.

Eine Odyssee durch mehrere Erziehungsanstalten beginnt. Zwischendurch bricht Rosemarie Nitribitt immer wieder aus, flüchtet erst nach Düsseldorf und dann nach Frankfurt. Da arbeitet sie schon als Tischdame im Frankfurter Bahnhofsviertel, wird noch einmal ins Heim eingewiesen, türmt wieder und nimmt sich einen Anwalt, der erreicht, dass sie vorzeitig für volljährig erklärt wird.

Eigentlich will die zierliche junge Frau Mannequin werden. Sie ist oft unglücklich verliebt, hat hastige Affären mit schwarzhaarigen jungen Männern, manchmal auch mit Frauen, während ihr ein älterer Liebhaber aus der Türkei Geld und Liebesbriefe schickt. Er stirbt während eines gemeinsamen Aufenthalts in San Remo an einem Herzinfarkt. Rosemarie Nitribitt nennt sich Rebecca, mit Nachnamen mitunter auch Rosenbaum, und inszeniert sich als Markenartikel des Frankfurter Nachtlebens.

Sie wartet nicht auf Auto fahrende Kunden, sondern verfolgt sie selbst, erst im Opel Kapitän, dann im berühmten schwarzen Mercedes SL. Mitunter feilscht sie um Benzingeld für ihren Mercedes. Vieles passt in diesem Leben nicht zusammen.

Sie trennt genau zwischen Freiern und Freunden, serviert ihre jungen Liebhaber aber meistens nach wenigen Wochen wieder ab. Sie hat Angst vor gewalttätigen Kunden und eifersüchtigen Ehefrauen, kokettiert aber damit, dass sie in den Vasen ihrer Wohnung Mikrofone versteckt hat.

Zur gleichen Zeit erkundigt sie sich schon nach Geschäftsmodellen für eine bürgerliche Existenz: Eine Pension oder eine Chemische Reinigung wäre ihr recht. Ford erscheint als habitueller Lügner, selbst in banalsten Alltagssituationen, Zelda Fitzgerald als geisteskranke Zerstörerin des Werks ihres gleichfalls komplett neurotischen Mannes.

Eines der absurdesten Kapitel des Buchs erzählt von einer Autoreise von Scott Fitzgerald und Hemingway, wo die beiden nichts anderes tun als literweise Whisky und Wein in sich hineinzuschütten und der Hypochonder Fitzgerald im Hotel einen Totalzusammenbruch erleidet. Hemingway ist hier keineswegs zu trauen, aller scheinbaren Genauigkeit der Erinnerung zum Trotz. Hemingway kann offenbar nicht anders, als sein Leben zur Legende zu machen.

Das Scheitern der zuvor so harmonisch geschilderten Ehe erwischt auch den Leser kalt: Hätten sie eben doch gehört, das wäre das eigentliche Thema gewesen und der Schluss, den Hemingway auch dreieinhalb Jahrzehnte später nicht schreiben konnte. Das sehr unangeseilte Schlusskapitel der Erstausgabe war von ihm selbst verworfen worden es wird nun im Anhang wiedergegeben. Obwohl Hemingway die Schuld am Scheitern der Ehe auf sich nimmt, sieht Dos Passos wie der eigentliche Strippenzieher aus; und auch Pauline kommt schlecht weg; er selbst dagegen ist vor lauter Schaffensstress zur Gegenwehr unfähig: Die eine ist neu und fremd, und wenn er Pech hat, liebt er sie am Ende beide.

Und die Rücksichtslose trägt den Sieg davon. Das alles ist eine so unglaubwürdige Version der Ereignisse, dass man sich fast schämt. Vom urigen Bauernhaus bis zur modernen Stadtvilla: Damit wir für jeden den Traum vom Eigenheim erfüllen können, gehen wir gerne auf Ihre Anforderungen und Wünsche ein. Das erste Wochenende im neuen Jahr steht vor der Tür. Welche Events hält dieses für die Bayern bereit? Für musikalische Freunde, Modellbau-Fans …. Pendler sind in München auf die S-Bahn angewiesen.

Doch immer wieder gibt es Störungen, Sperrungen und Ausfälle. Wir informieren Sie in unserem …. Beides steht auf dem Wunschzettel der …. Meistgelesen Meistkommentiert Meistgelesen Schrecklicher Unfall nach Wintereinbruch: Feuerwehrmann kracht mit Einsatzwagen in Lkw - seine Kameraden können ihn nicht mehr retten. Alle Infos zum Himmelsspektakel. Scholz stichelt gegen Seehofer - und verweist auf das Grundgesetz.

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