Skript Grundzüge Finanzwissenschaft: Steuer-Theorien

Beachte: Nicht nur bei der Erklärungspflicht, sondern vor allem bei der Ermittlung des Einkommen-steuertarifes, werden alle Einkunftsarten, sowohl aus unselbstständigen als auch betrieblichenTätigkeiten zusammengerechnet.

Die Antwort ist einfach: Habe ich hier etwas falsch verstanden? Hier finden Sie eine Sammlung von verschiedenen Steuertipps:

Allgemeines zur Reichensteuer

Diogenes von Sinope | um Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg. Der Denkfehler liegt darin, nur davon auszugehen, man könne nur menschliche Arbeitskraft besteuern und Maschinen wie Roboter davon ausnehmen.

Siehst du das auch so oder habe ich da einen Denkfehler? Werde mir das am Wochenende mal durchrechnen. Es gibt aber eben auch den gegenläufigen Effekt, der weiter unten von Hardy und Uli beschrieben wird, dass ein früher Kauf der Rentenpunkte in der Regel günstiger ist, als ein später.

Durch das Aufschieben zahlt man also am Ende etwas mehr. Ein entsprechendes Einkommen und Steuersatz vorausgesetzt, würde ich aber dennoch die Zahlungen im Hinblick auf die Steuerentlastung optimieren. Hallo zusammen, lese jetzt schon etwas länger mit und finde diese Seite sehr gut und auch unterhaltsam.

Ich überlege auch schon etwas länger ob ich zwecks Kompensation der Abschläge eine Renteneinzahlung tätige. Wären über 70 TEUR. Hätte mit 63 ca. Auch wenn ich persönlich aktuell nicht absehen kann, wann ich in Rente gehen möchte, überlege ich mir trotzdem in die RV einzuzahlen.

Meine Steuerbelastung ist zudem sehr hoch. Eine Einzahlung in die RV in Höhe des noch offenen Betrages erscheint mir daher sinnvoll, auch wenn ich ggf. Aber dieser Punkt ist völlig offen. Damit würde sich ja das Finanzamt in Höhe meines durchschnittlichen Steuersatzes an den Kosten beteiligen.

Bin Jahrgang 64 und privat krankenversichert. In meiner Vergleichsrechnung würde sich das ganze nach 11 bis 12 Jahren lohnen. Bei unterstellten Entgeltpunkten von 38,77 Euro in würde dei Netto eingezahlte Summe sich nach 11,37 Jahren Brutto rentieren. Unterstelle ich die aktuell gültige Steuergrundtabelle, dann erst nach genau 15 Jahren. Da ich auch noch andere Renteneinkünfte habe, die die Steuerbelastung nach oben verschieben, erhöht sich dann der Wert auf 15,8 Jahre.

Da aber auch die Entgeltpunkte nach weiter steigen können, würde sich bei einem Entgeltpunktniveau von 41,15 EUR dann die o. Bei Renteneintritt 63 zzgl. Dann reduzieren sich dann die Zeiten auf 13,98 bzw. Ich bitte um Verständnis, wenn ich die ganzen Zahlen jetzt nicht nachrechne.

So viel sei aber gesagt: Sie passen auf jeden Fall in den zu erwarteten Rahmen. Gerade dann, wenn man die Einzahlungen nicht als Einmalzahlung vornimmt, sondern dies über mehrere Jahre streckt, kann man die Steuerspitzen damit noch besser ausnutzen. Ansonsten kommt es auch immer ein wenig darauf, welche Parameter man unter welchen Annahmen mit in die Rechnung einfliessen lässt. Gerade bei solch sehr langfristigen Überlegungen stellt sich aber auch immer die Frage, inwieweit kleine Details wirklich wichtig sind, da man ja ohnehin nicht einmal die grobe Entwicklung vorhersehen kann.

Und ist es für eine solche Entscheidung wirklich relevant, ob sich die Einzahlung schon nach 14 oder erst nach 17 Jahren gelohnt hat? Für mich selber würde es reichen, die folgenden drei Punkte zu wissen und zu akzeptieren: Ich kann dies teilweise durch Steuerersparnis besser: Ich werde meine Einzahlungen erst je nach Situation in Jahren zurückbekommen.

Hier ein Rechenbeispiel, bei dem die Fünftelregelung auf Abfindung in der Tat die vollen freiwilligen Rentenbeiträge abzudecken scheint. Annahmen etwa meine Daten: Die Steuerersparnis deckt recht genau die freiwillige Einzahlung, man hat also kostenneutral 2 Entgeltpunkte mehr auf dem Konto….

Oder sind da irgendwo Denk- oder Rechenfehler drin? Formeln für ESt und Fünftelregelung habe ich aus Wikipedia übernommen. Ich habe es zwar nicht nachgerechnet, aber der Rechenweg ist richtig und die Zahlen erscheinen mir plausibel. Vor daher gehe ich davon aus, dass es korrekt ist. Also fast… ein kleiner Fehler fällt mir gerade doch noch auf!

Damit werden sich leicht schlechtere Werte ergeben. Aber die Tendenz dürfte bleiben. Es passt dann wohl nur nicht mehr mit dem exakten Ausgleich. Klar, immer noch nicht alles, aber etwas mehr. Es müssen auch nicht genau 12 Höchstbeiträge sein, da man bis Ende März noch fürs Vorjahr nachzahlen kann und sollte — niedrigerer Höchstsatz , sobald man nicht mehr RV-pflichtversichert ist.

Auf jeden Fall demonstriert es den Vorteil von zvE 0 bei Fünftelregelung. Unter 0 bringt nicht mehr. Und es zeigt auch, dass eine Einzahlung in die Altersvorsorge sich durchaus aus dem Steuervorteil finanzieren lässt zumindest annähernd. Man soll ja sogar Fälle konstruieren können, bei denen am Ende mehr Steuerersparnis herauskommt, als man in die AV eingezahlt hat.

Damit gilt nach wie vor: Für den ersten Teil der Rechnung stimmt es zwar, dort bleibt die Steuer bei Null. Um die bisherige Rechnung vorerst zu komplettieren: Auch wenn darauf später Sozialabgaben zu zahlen sind, finde ich das Ergebnis gar nicht so schlecht.

Ist es denn sicher, dass die freiwillige Einzahlung komplett auf das zvE angerechnet wird und nicht auch auf die Abfindung? Wenn das zvE kleiner ist als die freiwillige Einzahlung, mindert die Differenz dann die zu versteuernde Abfindung? Ohne es genau überprüft zu haben: Die Rechnung wird immer dann gut aussehen, wenn der absetzbare Betrag das zvE möglichst nahe Richtung Null bringt.

Sie wird aber schlecht, wenn in dem Jahr der Abfindungszahlung kein oder nur ein deutlich geringes zvE vorliegt, weil der steuerliche Effekt bei der Anrechnung auf eine Abfindung wesentlich kleiner wäre als beim zvE. Und vor allem nicht vergessen: Freiwillige Einzahlungen können nur unter bestimmten Umständen gemacht werden hier: Verminderung des Abschlags für den vorzeitigen Rentenbeginn.

Erstmal danke fürs Feedback! Annahme der ESt-Formeln von Wie sich Grundfreibetrag, Progression usw. So wie ich die Fünftelregelung glaube verstanden zu haben, werden 2 Zahlen verrechnet: Genau weiss ich's natürlich erst mit dem ESt-Bescheid, und werde das Jahr wohl auch einen Steuerberater nehmen…. Freiwillige RV-Einzahlungen sind unter verschiedenen Bedingungen möglich: Flexi 99; auch V Die letzte Option habe ich erst neulich erfahren, wird aber quasi amtlich von der DRV beworben: Klar ist immer die "Wette auf Langlebigkeit" im Hinterkopf zu behalten.

RV durch Steuernachlass gedeckt, also amortisiert sich das schon nach 4 Jahren statt der üblichen Daumenschätzung 20 Jahre. Beliebig hohe Abfindungen bringen eher keinen Vorteil: Die Absetzung von Altersvorsorge-Sonderaufwänden ist auch limitiert auf Höchstbeitrag Knappschaft Auch wenn es hier ja eigentlich um die freiwilligen Einzahlungen in die Rentenversicherung gehen soll und nicht um die Fünftelregel dazu gibt es einen anderen Beitrag! In diesem Fall gilt: Letztlich findet nur ein Return on Invest statt und Rendite wird erst daraus, wenn alle Rentenbezieher verstorben sind.

Man sollte eben nur dann eine Versicherung abschliessen, wenn man auch eine Versicherung haben möchte bzw. Wer eine Kapitalanlage sucht, sollte keine Versicherung kaufen. Es gibt aber natürlich immer Sondersituationen, wie z.

Das finanziert sich quasi von alleine. Oder anders gesagt, man hat die Wahl, ob man das Geld lieber dem Finanzamt überweist oder lieber der Rentenkasse. In solchen Fällen wüsste ich dann, was ich wählen würde…. Hallo , ich habe mir dies letztes Jahr im Alter von 52 exakt von der Rentenversicherung ausrechnen lassen, wie hoch der Ausgleichsbeitrag ist, habe dann einen schriftlichen Bescheid bekommen und dann vom Steuerberater ausrechnen lasse, wie ich den Betrag auf die Jahre verteile in meinem Fall auf 5 Jahre.

Ich habe das Geld direkt auf dem im Bescheid der Rentenversicherung hinterlegten Konto überwiesen und bekam dann auf Nachfrage von der Rentenversicherung einen Einzeiler, mit der Bestätigung der Einzahlung. Auf dem jährlichen Rentenbescheid sieht man jedoch die Einzahlung nicht. Jetzt bin ich gespannt wie es sich auf die Steuer auswirkt. Jedenfalls wusste der Steuerbeamte nicht so genau, in welcher Zeile ich es eintragen sollte und überhaupt wusste er von der Möglichkeit sowieso nichts: Dann den Anteil für das jeweilige Jahr auch kurzfristig überweisen.

In der Mitte eines jeden Jahres wird der Wert eines Rentenpunktes neu berechnet; dann wird es teurer. Möglicherweise stimmt Deine Auskunft vom letzten Jahr schon heute nicht mehr. Steuerlich wirksam bleibt dabei immer der Maximalbetrag für die Altersvorsorge. Hallo Hardy danke für den Hinweis- was heisst Mitte des Jahres? Juli durch einen neuen aktuellen Rentenwert ersetzt. Auch ich habe mehrere Zahlungen gemacht; bei mir stand auf den Schreiben immer ein Gültigkeitshinweis und dass der Betrag sich erhöhen würde.

Mit den Einzahlungen in die gesetzliche Rentenversicherung wird kein Geld für die Rente zurückgelegt, sondern sogenannte Rentenpunkte bzw. Man kann maximal circa zwei Rentenpunkte im Jahr erwirtschaften; hier setzt die Beitragsbemessungsgrenze den Höchstwert. Man bekommt auch anteilige Rentenpunkte für: Da sich die Rente am Gehaltsniveau orientieren soll, wird der Wert eines Rentenpunktes zum 1. Juli eines jeden Jahres neu festgelegt. Die Werte seit In der Rentenphase werden die persönlich erworbenen Punkte mit diesen Werten wieder in Geld zurück gerechnet und ausgezahlt.

Der einzige extreme Nachteil der GRV ist: Ich kann nicht über eine sofortige Rentenzahlung verfügen. Durch die spätere Einzahlung , komme ich in den früheren Bezug und könnte damit meine Hoffnungen alles unter der Bettdecke hervorzuholen noch etwas verbessern.

Zusätzliche wie Peter auch schon oben mitgeteilt hat , die Ausfall- sicherheit des deutschen Staates. Es wird noch zwischen dem Durchschnittsentgeld West und Ost unterschieden. Dieses Durchschnittsentgeld wird erstmal vorläufig geschätzt, und ca.

Normalerweise steigt das Durchschnittsentgeld von Jahr zu Jahr, muss aber nicht so sein, in Zeiten hoher Arbeitslosigkeit kann es auch sinken wie von auf Weiterhin wäre es denkbar, das der Beitragssatz von Daher kostet ein Rentenpunkt im Jahr eine andere Menge Geld als oder , der Rentenpunkt hat aber den selben Wert.

Mit der Höhe der Rente, welche man für einen Betragspunkt bekommt, hat das erstmal nichts zu tun. Allerdings orientiert sich der Wert eines Rentenpunktes am Durchschnittsentgeld. Ich denke, man kann hier als Faustregel sagen: Wer eine hohe Abfindung steuerlich optimieren will, wird in der Regel mit einer Zahlung in einer Summe besser fahren.

Wer den Ausgleich über das normale Gehalt finanzieren will, wird in der Regel mit einer Aufteilung über mehrere Jahre besser bedient sein. Für das Thema kann es keine allgemeine Empfehlung geben, weil es sehr individuell ist.

Meine Motivation zu freiwilligen Einmalzahlungen ist folgende: Letzterer ist natürlich endlich! Daher habe ich mich entschlossen, durch Einmalzahlungen in steuerlich sinnvollem Rahmen den Prozentsatz der lebenslangen Leistungen noch etwas nach oben zu drücken. Auch wenn Renditerechnungen hier unsinnig sind, da es sich ja eher um eine Versicherung handelt, habe ich für mich mal nachgerechnet die Details sind recht komplex. Beispiel für Einzahlungen in Meine Investition nach Steuerersparnis ca 6.

Ist das jetzt viel oder wenig? Als Gegenrechnung lege ich die 6. Bei einem Kapitalentnahmeplan mit 7. Verlängere ich die Laufzeit auf 30J Lebensalter 93 , dann muss ich schon ca 3. Ich bleibe bei meiner Entscheidung.

Für andere Lebenssituationen kann die Rechnung anders aussehen, bei mir z. Ich kann diese Überlegungen sehr gut nachvollziehen, da sie sich teilweise auch mit meinen decken. Auch wenn ich mich seinerzeit für Rürup entschieden habe, so stand doch neben dem Steueraspekt! Dies sicher auch durch meinen frühen Ausstieg bedingt — immerhin fehlen dadurch fast 10 Beitrags-Jahre bis zum regulären Rentenbeginn. Und natürlich durch die Abschläge aufgrund des geplanten vorzeitgen Beginns.

Was allerdings bei den ganzen Zahlenspielen die meisten vergessen, ist die Tatsache, dass sich die Rente in der Regel ja auch jedes Jahr erhöht. Das mag zwar immer nur ein als lächerlich klein empfundener Schritt sein, aber über eine Laufzeit von 20 Jahren kann da schon was zusammen kommen.

Und schon sieht die Rechnung wieder anders aus. Aber am Ende kann man rechnen so viel man will — letztlich hängt es davon ab, wie lange man überhaupt in den Genuss der Rente kommt. Bedeutet das oben Beschriebene, Einzahlungen vor dem 1. Ich wollte eigentlich meine Einzahlung im Dezember machen. Sollte ich mich besser beeilen und dies noch im Juni machen? Man wird Dir dann die Summe mitteilen; in dem Schreiben wird auch stehen, dass der Restbetrag steigen kann. Hallo Hardy, die Anfrage habe ich schon letztes Jahr gestellt.

Sollte ich jetzt bis Dezember mit der Einzahlung warten oder noch im Juni einzahlen? Verstehe ich es richtig, dass es bis Juni mehr Rentenpunkte für einen bestimmten Einzahlbetrag gibt als nach dem Juni?

Das, was man Dir letztes Jahr ausgerechnet hat, wird wahrscheinlich nicht mehr stimmen. Stell die Anfrage doch jetzt noch einmal. Wenn man sich die Formel zur Berechnung des Ausgleichsbetrages im obigen Beitrag ansieht, sieht man, dass dort das Durchschnittseinkommen und der Beitragssatz die ausschlaggebende Rolle spielen. Diese verändern sich aber im Laufe des Jahres nicht und insofern bleibt sowohl der berechnete Betrag konstant, als auch die Anzahl der davon erworbenen Entgeltpunkte.

Es ist also egal, wann man im Laufe eines Jahres einzahlt. Richtig ist allerdings, dass sich das Durchschnittseinkommen jedes Jahr ändert in der Regel erhöht , und somit der zu zahlende Ausgleichsbetrag jedes Jahr höher wird. Und das gilt eben auch dann, wenn man seine Zahlungne auf mehrere Jahre verteilt. Ich habe nun auch mal über diesen Punkt nachgedacht und bin zu folgendem Ergebnis gekommen: Die Rentenversicherung rechnet mit dem aktuellen Rentenwert den Maximalbetrag aus, den Du in den folgenden 3 Monaten einzahlen darfst.

Hier wäre eine Berechnung nach dem 1. Die Entgeltpunkte für die jeweilige Einzahlung hängen nicht vom aktuellen Rentenwert ab sondern lediglich vom Durchschnitts Einkommen des Einzahlungsjahres. Es tut mir leid, aber die erste Aussage habe ich komplett nicht verstanden: Wenn man die Ausgleichszahlung für das Folgejahr optimieren möchte, kann der Antrag z.

Da der Bescheid 3 Monate gültig ist, kann somit auch noch am Anfang des Folgejahres auf Basis der Auskunft eingezahlt werden. Okay, somit wäre die 3-Monatsfrist erklärt. Diese besagt aber nur, dass die berechneten Zahlen innerhalb dieser Frist gültig sind.

Einzahlen kann man durchaus auch über einen längeren Zeitraum, in mehreren Raten. Auch über mehrere Jahre verteilt. Aber es ist natürlich richtig, dass sich die zugrunde liegenden Zahlen dabei ändern.

In der Regel zum Nachteil des Einzahlenden, da z. Beim Beitragssatz könnte es auch mal minimal in die andere Richtung gehen. Wer es ganz genau wissen will, müsste dann ggfs. Ich hatte meinen Antrag, eine Einmalzahlung leisten zu dürfen im Januar gestellt und das Amt hat die Antwort so lange herausgezögert, dass ich die Antwort nach der Rentenwerterhöhung am 1. Nun habe ich versucht zu verstehen, ob das jetzt ein Nachteil für mich war, also ob es vielleicht sogar Kalkül sein könnte, die Antwort erst nach dem 1.

Nach meinen Überlegungen, kam zunächst kein Nachteil für mich heraus, weil wie hier inzwischen auch bestätigt wurde, der Rentenwert nicht in die Berechnung der Entgeltpunkte eingeht.

Als weiteren Aspekt habe ich aber die erlaubte Maximaleinzahlung betrachtet. Als normal Rentenversicherungspflichtiger berechnet sich die maximal mögliche Einzahlung aus der voraussichtlichen Rentenkürzung beim vorgezogenen Renteneintrittalter bei mir 63 statt 67 Jahre.

Und in diese Formel geht der aktuelle an dem 1. Grundsätzlich solle es für den einzahlenden von Interesse sein einen möglichst hohen Betrag einzahlen zu dürfen weniger geht immer. Somit sollte der nun erhöhte Rentenwert positiv wirken. Hat da jemand mehr herausbekommen? Das ist die richtige Erkenntnis! Alles weitere ist weiterhin falsch bzw. Die Formel steht oben. Mehr gibt es nicht. Wenn es dazu Fragen, Kritik oder Anmerkungen gibt, immer gerne.

Ein Aufschieben der Beitragszahlung kann damit einen höheren Beitragsaufwand zur Folge haben, wenn das vorläufige Durchschnittsentgelt oder der Beitragssatz steigt. Somit würde eine Armortisation nach ,85 Mon. Jahr , gleich 18, Jahren erfolgen. Wenn ich diese Kapitalanlage also mit einer anderen verzinsten Kapitalanlage vergleichen wollte , müsste ich am Ende der Laufzeit , meinen Kapitalstock also die Einzahlung von ,26 Euro wiederbekommen.

Dieses geschieht aber bei Rentenversicherungen nur in den seltensten Fällen. Bei der GRV noch seltener. Unklar hierbei ist natürlich , wie hoch der Wert eines Rentenpunktes zum Tag meines ersten Bezuges der Altersrente sein wird. Sollte ich jedoch davon ausgehen , das der Rentenpunkt zu den erstmaligen Bezugstermin Rente also frühstmöglicher Auszahlpunkt deutlich mehr Wert ist , wird die Amortisationszeit natürlich erheblich verkürzt.

Würde dann bedeuten , das in z. Dafür jedoch trägt man 10 Jahre mehr das Emittentenrisiko Ausfallrisiko , sowie auch weiterhin das Risiko nach den 10 Jahren , noch weitere 14,45 Jahre bis zur Voll Armortisation am Leben teilzunehmen. Und diese Verlängerung wiederrum könnte m. Zusatzversicherungsbedingungen Witwen und Waisen beachten. PS Wenn jetzt von einer gewünschten Rendite ausgegangen werden soll , müsste erstmal die Zeit bis zur Vollarmortisation abgewartet werden.

Da jedoch das Risiko für die Versicherung immer weiter steigt , ist durch die Anhebung Renteneintrittsalter auf jetzt 67 Jahre Also hier erstmaliger Bezug wieder ein kleiner Ausgleich geschaffen worden.

Da würde ich mir halt Überlegen , ist der Grundbedarf an Versicherungsleistungen Rentenbezug bereits gedeckt????? Hier würde ich 45 Entgeldpunkte annehmen , welches einen Durchschnitsrentner nach 45 Jahren Beitragszeit mit einem normalen Durchschnittseinkommen ergibt. Somit dann Rentenauskunft einholen , seinen Bedarf prüfen , ggf.

Wäre ich jedoch in der Situation wie der Peter , würde ich mir bei 64 Entgeldpunkten welche z. Für den ersten Teil kann ich Dir zustimmen, insbesondere was die Vorgehensweise angeht: Überlegen, ob Grundbedarf an Rentenbezug ausreichend, dazu Rentenauskunft einholen, Bedarf und Möglichkeit der Aufstockung prüfen, ggfs. Steuer berücksichtigen und dann entscheiden. Was meine persönliche Lage angeht, möchte ich aber ein wenig korrigieren bzw.

Inanspruchnahme ab, bleiben also Brutto: Aber ich habe im Beitrag oben ja auch schon gesagt, dass ich für MICH keine Einzahlung mehr vornehmen werde, sondern darüber nachdenke, dies für meine Frau zu machen. Denn ihre eigene Rente ist deutlich!

Auch davon wird sie nicht verhungern müssen, aber ich sehe da noch ein wenig Nachholbedarf. Rechne wohl eher zwischen und Nettorente. Nein, nein — vergessen habe ich den steuerfreien Anteil der Rente nicht. Mir war es nur zu umständlich, die exakte Steuerbelastung auszurechnen. Denn ich beziehe ja bereits ein kleine Rürup-Rente, ebenso eine ebenso kleine Riester-Rente, dazu kommen noch sehr wechselhafte Einkünfte aus Kapitalerträgen und auch schwer kalkulierbare Einkünfte aus selbständiger Tätigkeit.

Daraus einen voraussichtlichen Steuersatz zu kalkulieren, ist nicht so einfach und zudem auch ziemlich ungenau. Und darum habe ich einfach mal einen angenommen — damit man was zum Rechnen hat. Und dann kommt auch noch irgendwann eine Riester-Rente meiner Frau dazu und später dann noch die gesetzliche Rente. Kann man sicher alles kalkulieren, aber manchmal bin ich einfach zu faul.

Nur so als Gedanke für WIR. Ein sehr guter Einwand bzw. Hinweis von Dir, Det. Und eigentlich hätte die Witwenrente mit all ihren Regelungen und Überraschungen sicher auch einmal einen gesonderten Beitrag verdient. Bin ich bisher noch nicht zu gekommen…. Aber dein Einwand ist mehr als berechtigt, denn es wäre schon ziemlich ärgerlich, wenn man erst viel Geld für eine Reduzierung eines Abschlages investiert und gerade der Wegfall dieses Abschlages dann später dazu führt, dass eine Witwenrente gekürzt wird.

Somit Rund k für 2 Personen an Kapitalstock Versicherungen m. Dieses Peter , ist was ich meine. Dieses muss ja auch erstmal geleistet werden. Also selbst bei 45 Entgeldpunkten , ja immer noch ca. Muss ja irgendwie auch bewältigt werden. Wieweit dann jeder von dem Durchschnittsrentner entfernt ist und evt. Man könnte es jetzt noch auf den Kapitalstock umrechnen , im Ergebnis jedoch etwa gleich.

Dieses ist auch die eigentliche Frage bei der KV Pflicht. Unabhängig von den Erträgen daraus. Selbst wenn ich Zins Null annehme z. Gurkenglas , also keine Erträge daraus könnte es dennoch die bessere Möglichkeit sein. Gerade im Alter , würde ich hier halt auch wegen der Chancen s. Stock in Eigenregie verwalten wollen. Alles was on Top dazu kommt ist Nett , aber m. Ja, Danke Det für Deine Überlegungen.

Sie können sicher helfen, das Bild ein wenig abzurunden, so dass sich jeder über seine eigenen Vorstellungen klar werden kann. Mir war mit dem Beitrag wichtig, die Möglichkeiten und die Konsequenzen aufzuzeigen, da beides nur selten in die Überlegungen einbezogen wird. Könnte man eigentlich die Ost-West-Ungerechtigkeit ausnutzen? Ich habe die ganzen Detail-Regelungen bei wechselnden und gemischten Wohn- und Arbeitsstätten nicht so parat, aber es gilt wohl die Grundregel, dass sich sowohl der Preis, als auch der Wert der Entgeltpunkte immer danach richten, wo sie erworben worden sind.

Rentenpunkte, die im Osten erworben worden sind, behalten auch später bei der Rentenberechnung ihren Ost-Wert, selbt wenn man inzwischen im Westen lebt. Bitte Peter Wenn jetzt noch ein paar Leser Interesse haben , könnten evt.

Insbesondere die Versicherungseigenschaft und der m. Und JA , Peter , wenn sich jetzt Einige , ein paar Gedanken machen , kann sich jeder selber Entscheiden , ob dieses Sinnvoll für Ihn ist , oder eben auch nicht. Aber ein Gefühl , für ein aufzubringenden Kapitalstock , Langlebigkeitsschutz , müsste damit schon mal zu bekommen sein.

Soweit schon mal gut, weil diese nur zur Hälfte besteuert wird und damit auch die Progression in Verbindung mit Fünftelregelung mindert. Meine Fragen jetzt zur Behandlung in der Steuererkläung bei den Altersvorsorgebeiträgen: Sehe ich das richtig, dass die Ausleichszahlung auf dieses Maximum angerechnet wird? Das macht aber steuerlich keinen Sinn, wenn es bei den Altersvorsorgebeiträgen nicht angerechnet wird, weil ich das Maximum schon mit der Ausgleichszahlung erreicht habe. Für diesen Fall wäre meine Alternative eine nachträgliche freiwillige Zahlung in die Deutsche Rentenversicherung für im nächsten Jahr.

Das sollte bis März möglich sein. Ist Euch bekannt, ob diese Zahlung dann in der Einkommensteuererklärung für ansetzbar ist, d. Ich lasse mich aber dazu gerne belehren, dass Ihre Vorgehensweise o. Zu Ihren eigenen Fragen möchte ich derzeit keinen Kommentar abgeben. Ich kenne sicher auch nicht alles, was es so gibt auf der Welt — ist aber aus meiner Sicht eher ungewöhnlich. Für die Bewertung dieser Zahlung wäre sicher einmal die genaue Formulierung des Aufhebungsvertrages interessant.

Sollte es ein Teil der Abfindung sein, den der AG da eingezahlt hat, ist diese Aufteilung nur dann schädlich, wenn die beiden Teile in unterschiedlichen Jahren geflossen sind. In welche Zeilen das nun einzutragen ist, kann ich nicht sagen. Diese Denkweise ist mir inzwischen völlig abhanden gekommen.

Dafür kann ich aber eindeutig bestätigen, dass alles, was in die Rentenversicherung eingezahlt wird zu einer Summe bis zu dem jährlichen Maximum steuerlich wirksam werden kann.

Werden diese erst in nachgezahlt, zählen sie aus Steuersicht auch für Genau, vom AG aus der Abfindung. Dies wird an anderer Stelle empfohlen als steuersparend 50 Prozent steuerfrei. Bedingung ist gradezu, dass es aus der Abfindung erfolgt. Von daher wäre einmal eine Quellen-Angabe interessant! Die Freistellung ist allerdings auf die Hälfte der insgesamt geleisteten zusätzlichen Rentenversicherungsbeiträge begrenzt. Für den verbleibenden steuerpflichtigen Teil der Rentenversicherung gilt Paragraf 3 Nr.

Ich bekomme die Abfindung für arbeitgeberseitig aufgelöstes Arbeitsverhältnis in Raten, aber alle in diesem Kalenderjahr Dazu wurde ein Auszahlungsplan vereinbart z. Ich habe noch nicht alles vollständig gelesen, sonden mich erst einmal auf den zugrunde liegenden Gesetzestext beschränkt. Und in der Tat gibt es hier offensichtlich eine weitere Gestaltungsmöglichkeit, die mir bisher verborgen geblieben ist. Insofern kann ich aber leider auch nichts zu weiteren Details sagen. Auch nicht zu den steuerlichen Folgen und der korrekten Einordnung der Zahlungen durch den Arbeitgeber.

Es tut mir leid, wenn ich hier nicht helfen kann, ich würde auf jeden Fall einen Steuerberater zu Rate ziehen. Auch um die weiteren Fragen hinsichtlich weiterer Einzahlungsmöglichkeiten in die RV zu klären.

Falls andere Leser hier bereits Erfahrungen mit dieser Vorgehensweise haben, würde ich mich natürlich freuen, wenn diese hier weitergegeben würden. Interessante Info, vielen Dank.

Das kannte auch ich bislang noch nicht und wirft für m eine Bewertung ein paar Fragen auf, vorausgesetzt, das ist so wirklich machbar. Gilt für den steuerlich ansetzbaren Höchstbetrag Vielleicht kann Thomas Schulze hier etwas Licht ins Dunkle bringen, ich würde mich freuen. Die Einzahlungsoption ab In der Niedrigzinssphase eine echte Alternative. Für Privatversicherte doppelt spannend , da der Beitragszuschuss steigt.

Im Internet findet mann eine Arbeitsrechtskanzelei in Mannheim, die sich mit der Thematik Abfindung und Freikaufen von Rentenabschlägen beschäft. Eine ordentliche Zusammenfassung wie ich meine. Darüber hinaus gibt es eine Studie von einem Finanzmathematiker Names Rainer Siepe, der Renditevergleiche zu alternativen Anlageformen in Augenschein genommen hat.

Kurz um, eine spannende Alternative, die altersunabhängig angeboten werden sollte…. Werden die Rentenpunkte erst mit dem vorgezogenen Renteneintritt hinzugerechnet oder mit dem Zeitpunkt der Einzahlung und somit Auswirkungen auf die Höhe einer Erwerbsminderungsrente?

Die ich auch nur mit meinen Vorstellungen also kein Wissen beantworten kann. Demnach ist es richtig, wie Du schon gesagt hast, dass man mit der Einzahlung Rentenpunkte erwirbt. Und die Anzahl der insgesamt erworbenen Rentenpunkte bis zum Eintritt der Erwerbsminderung ergibt ja zusammen mit der Anzahl der Jahre, in denen eingezahlt worden ist, einen Druchschnitt. Dieser wird dann hochgerechnet für die noch fehlenden Jahre.

Meiner Meinung nach sollte sich die Einzahlung auch auf eine Erwerbsminderungsrente auswirken. Aber zur Sicherheit wäre diese Frage besser bei einer Rentenberatung aufgehoben.

Oder aber in einem spezialisierten Forum s. Der Zeitpunkt der Einzahlung entscheidet: Also, wenn ich meine Abfindung am Elster wird mir helfen, das durchzuspielen….. Für die steuerliche Betrachtung gilt in der Regel das Ablussprinzip, d.

Was also in bezahlt wird, kann auch in für die Steuern geltend gemacht werden. Welche Überlegung steckt dahinter? Falls ich gesundheitlich anspruchsberechtigt bin, wäre die dann höher! Ist der Betrag für schon bekannt? Mit Elster habe ich ja nur den durchspielen können, da kam mein BreakEven auf Danach gibt es in meinem Fall keine Minderung der Steuer mehr. Soweit meine Recherchen ergeben: Der Höchstbeitrag ist Bemessungsgrenze , West: Bestätigt also deine Zahl.

Ich habe am Derzeit beantrage ich eine Anerkennung zur Schwerbehinderung und es ist nicht ausgeschlossen bis sogar eher wahrscheinlich, dass mein Arzt nächstes Jahr nach der Aussteuerung der Krankenkasse mir rät eine EU-Rente zu beantragen. Wenn ich nun noch eine höchstmögliche Einzahlung in die Rentenkasse vornehme, würde ich im ersten Schritt einen Teil Steuern auf die Abfindung sparen.

Zahlt die DRV z. Schwerbehinderung ist für eine EU-Rente erstmal irrelevant. Viel Glück beim EU- Rentenantrag. Spontan hätte ich die Frage so ähnlich wie Robben beantwortet. Beim näheren Hinsehen und überlegen kommen mir da aber Bedenken.

Denn schauen wir uns doch einmal die Formulierung an: Um es gleich zu sagen: Ich kann die Frage nicht beantworten. Aber man kann sich leicht denken, dass es verschiedene Antworten geben kann. Die schlechteste davon wäre: Mit dem ersten Tag der Krankschreibung. Und selbst da könnten wie von Robben schon erwähnt ein zurückliegendes Datum eingetragen sein. Ich gehe jetzt mal zur Rentenberatung und kläre mal wie das mit der Einzahlung überhaupt geht.

Gibt es auch einen Rechner im Internet, der mir die Steuerersparnis anzeigt, nach Eingabe von ein paar Eckdaten? Oder muss ich das mit mit einer Steuer-CD simulieren?

Meine Frau ist seit April krank geschrieben. Seit Oktober ist sie aus der Krankengeldzahlung gefallen. Es geht daher um den Beginn der Rente. Und dieser wird im Bescheid festgestellt und kann evtl.

Das hängt dann aber wohl wieder davon ab, was beantragt wurde. Im vorliegenden Fall wahrscheinlich das Datum, zu dem die Krankengeldzahlung eingestellt worden ist. Auch für die Einzahlung in die Rentenversicherung muss übrigens ein Antrag gestellt werden! Ich würde daher schnellstens! Ich gehe aber davon aus, dass es für eine Einzahlung zu spät ist.

Zumindest dann, wenn die EU-Rente genehmigt wird. Und vor diesem Bescheid wird wohl auch der Antrag auf Zuzahlung nicht bearbeitet werden. Schwieriger ist die Festlegung eines Datums für den Eintritt der Erwerbsminderung, wenn die vorliegenden Daten keine sichere Einschätzung der medizinischen Konstellation zulassen, z.

In der Praxis wird dennoch sehr häufig der Zeitpunkt des Reha-Antrags genommen, zu der in der Regel die Krankenkasse auffordert. Dann wird der Rehaantrag ungedeutet in einen Rentenantrag. Die ursprüngliche Intention war und ist, die früher in Rente zu gehen oder die Altersrente meiner Frau aufzubessern.

Ich habe mir auch noch einmal den Rentenantrag, den meine Frau gestellt hat, angeschaut. Im Anhang wird nach der Ursache und nach einem Datum gefragt, seit wann man sich selbst für erwerbsgemindert hält. Dort wurde April eingetragen, d. Nach den Hinweisen und Erklärungen von Euch beiden scheint aufgrund des gesamten Timings es wohl eher ausgeschlossen zu sein, dass eine Sonderzahlung auch die EU-Rente erhöhen könnte. Hallo Achim, leider lese ich erst jetzt Deine Frage und die bereits erfolgten Antworten.

Bei mir ist dieses Thema insofern auch im Sande verlaufen, da ich zum Rentenberatungstermin so schlecht dran war, dass ich ihn absagen musste. Vorher las ich bereits über diese erforderliche Antragstellung zur Sonderzahlung, Da es mir auch um die Steuerlastsenkung in ging aufgrund Abfindungszahlung wäre mein Antrag mit Sicherheit dieses Jahr nicht mehr bearbeitet worden und die Steuer dieses Jahr nicht mehr abzuwenden gewesen.

Darüber hinaus hatte ich ebenfalls den Gedanken, dass, falls eine EU-Rente im kommenden überhaupt Jahr bewilligt würde, diese möglicherweise rückwirkend und zeitlich vor meinen Sonderzahlungstermin festgelegt werden könnte. Damit hätte ich dann gar nichts gewonnen. Im angenommenen ungünstigen Fall würde die Sonderzahlung auf meine normale Altersrente angerechnet und wer weiss wie hoch bis dahin die Versteuerung und die Sozialabgaben darauf ausfallen — den Erlebensfall erstmal vorausgesetzt.

Ich hatte eigentlich das ganze Jahr schon dran gedacht unabhängig von einer zu erwartenden EU-Rente und die Sonderzahlung als Möglichkeit auch bis zum Ende des Jahres herausgeschossen. Leider war ich nicht tief genug im Thema und wusste daher nicht, dass man einen Antrag dafür stellen muss…. Ich will mich mal anstrengen, den nicht eingezahlten Betrag auf andere Weise lukrativ anzulegen.

Wobei ich dazu noch keine tolle Idee habe. Interessante Überlegungen und Kommentare, die ich mit Spannung lese. Wenn Liquidität nicht im Focus steht, man seine Ehefrau versorgt haben möchte und das Zinsniveau unverändert bleibt, eine allemal interessante Variante …..

Wer den Spitzensteuersatz bei der Einkommensteuer zahlen muss, für den ergibt sich aus der Abfindung mit Fünftelungregelung kein Vorteil. Zumindest dann nicht, wenn auch nach Fünftelung immer noch der Spitzensteuersatz übrig bleibt. Bei beliebig hoher Abfindung und sonstigem zVE ist sie egal. Die Finanzbeamten werden dann aber noch mal sehr genau drüberschauen…. Dies wird sich — sofern die Zinsen in der Eurozone auf niedrigem Niveau verharren — so schnell auch nicht ändern.

Und für die gesetzliche Rentenversicherung stehen die Prognosen für die kommenden Jahre gut. Bis können Anleger mit stabilen Beitragssätzen und Rentenzahlungen rechnen. Denn von an sind die guten Jahre in der Rentenversicherung vorbei.

Die Beitragssätze werden — wenn sich die Babyboomer in den Ruhestand verabschieden — steigen, das Rentenniveau wird sinken. Einzahlungen in die gesetzliche Rente werden dann unattraktiver. Lebensjahr an zusätzliche Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen und so eine Rentenminderung bei einem möglichen früheren Renteneintritt, etwa mit 63 Jahren, ausgleichen.

Wer vom Arbeitsleben mit 63 Jahren nicht genug hat und bis zur Regelaltersgrenze weiterarbeitet, erhöht mit den zusätzlichen Zahlungen seine endgültige Rente. Ermöglicht wird dies durch das Flexirentengesetz, das zum 1. Juli in Kraft getreten ist. Ein Urteil des Bundesfinanzhofs hat nun das Augenmerk auf eine schon seit bestehende Möglichkeit gelenkt, wie Arbeitnehmer, die eine Sonderzahlung erhalten, mit Ausgleichszahlungen in die gesetzliche Rentenversicherung Steuern sparen können.

Bedingung ist allerdings, dass sie früher in Rente gehen wollen. Das oberste deutsche Finanzgericht stellte am Einen kleinen Hinweis möchte ich dazu noch geben: Hoffentlich haben das alle Anderen auch so betrachtet. Derzeit wäre dafür ein Kapitalstock von ca. Also bei Neuaufbau , plus ggf. Sollte ich das verpasst haben , müsste ich dann ggf.

Bei untenstehender Betrachtung , habe ich dann mal ein max. Steht mir in 2 Jahren bevor, solange mache ich noch Theoriestunden… Ich plane, bis Juli 45 persönliche Entgeltpunkte pEP anzusparen, soweit nicht schon vorhanden.

Durch Nutzung der Sonderausgaben Altersvorsorge bis zum Limit. Netto aufs Konto gezahlt. C Wie kann ich die am besten zahlen??? Die können ja dann später , sich auch noch was von den Renten sollte ich doch mal Zuviel Rente haben , was ich pers. D Wann am besten zu bezahlen???

Somit kann ich jedes Jahr , mein zvE Im best. Bei der Aussage von Hr. Vermutlich werden deshalb durch Hr. Siepe , Einschränkungen bereits nachgeliefert , s. Smartinvestor Daher ist m.

Insbesonder in Hinsicht auf das Altersvermögen. Die neueste Untersuchung Ruhruni , lt. Hallo Det, bei mir ist das einfacher: Bei der Abfindung kommen noch ein paar dazu dann aber zu ca. Auskunftantrag an die DRV ist gestellt, mal sehen, wie lange die Antwort braucht…. Natürlich ist mir klar, dass sich diese ergeben, wenn man 45 Jahre ein Durchschnittseinkommen hatte.

Aber das als Ausgangspunkt für weitere Detailplanungen zu erklären, verstehe ich nicht. Warum sollten gerade diese 45 Punkte ein sinnvolles Ziel sein? Es macht doch viel mehr Sinn, sich einmal über eine voraussichtliche Rentenlücke Gedanken zu machen. Das ist je nach Situtation nicht so ganz einfach speziell in jungen Jahren , aber nur dann kann ich doch entscheiden, ob und wieviel da noch zu ergänzen ist. Ob mit GRV, priv. Und als Endergebnis könnte dann ggfs. Aber doch nicht am Anfang der Überlegungen.

Klappt schon ganz gut. Wenn es Dir Spass macht , völlig i. Trotzdem , ein Inflationsverlust , wenn vorher bei Null , rentierlich. Tja Peter , ich sehe es irgendwie auch ein wenig anders. Benötigete k dann da zuzuführen Bereits erledigt , plus ggf. Um aber einen Vergleichsrentner abbilden zu können oder auch ggf.

Insbesondere auf EK-Steuer Sicht. Okay — ich danke euch für die Erklärungsversuche. Vielleicht sollten wir es damit belassen und dies nicht in eine endlose Diskussion enden lassen, die am Ende doch die meisten Leser nur langweilen wird und vom eigentlichen Thema hier wegführt. Insofern sind aber die unterschiedlichen Ansätze einmal ganz hilfreich, um andere Leser bei ihren eigenen Überlegungen ein paar Inputs zu geben.

Plus UN Beteiligungen ca. Wenn dann davon ca. Vielen Dank für die tollen Tipps. Mein Arbeitsverhältnis endete am Ich möchte einen Tipp meines Steuerberaters weitergeben. Als Leihe kann kann mittels moderner Steuersoftware eigene Simulationen durchführen um zu optimieren. Diese Software berücksichtig alle Regeln inkl. Das Arbeitslosengeld, die Abfindung und die Ausgleichszahlung für Rentenabschläge müssen korrekt eingegeben werden und mittels einer Simulation wird die Erstattung ermittelt.

Man kann dann verschiedene Optionen z. In meinem Fall wird die Ausgleichszahlung komplett durch die Steuererstattung bis zu einem Betrag von Das ist besser als Rürup und andere Geldanlagen. Dieser Betrag erscheint auf Anlage N in Zeile Die einbehaltene Lohnsteuer in Zeile 11 und der einbehaltene Solidaritätszuschlag in Zeile 12 — Ausgleichszahlung für Rentenabschläge: Dieser Betrag erscheint auf dem Mantelbogen in Zeile Okay… der Tipp ist jetzt zwar nicht sooo spektakulär.

Sage ich fast in jedem dritten Kommentar zum Thema Steuern, dass man sich dass alles selber einmal durchrechnen sollte. Und das geht sogar kostenlos mit der Elster-Software.

Eine Frage zum Rechenbeispiel: Die habe ich doch bereits durch Beiträge erreicht. Ich bin bis dato immer davon ausgegangen, dass sich der Ausgleichsbetrag auf die fehlenden Entgeltpunkte bis zur Regelaltersrente bezieht. Dies bedeutet im Umkehrschluss, dass der Regelbetrag gar nicht erreicht werden kann? Besten Dank für eine kurze Rückmeldung. Sie haben das im letzten Satz schon richtig erkannt: Wer die vorzeitige Rente in Anspruch nimmt, muss im Prinzip mit zwei Faktoren rechnen, die die Rente kürzen:.

Man gibt in dem entsprechenden Antrag den gewünschten Zeitpunkt der Rentenzahlung an. Bei der Berechnung, wie hoch der Rentenabschlag zum beabsichtigten Rentenbeginn voraussichtlich sein wird, werden dann auch weitere fiktive Beitragszeiten für die künftigen Monate bis zum beabsichtigten Rentenbeginn prognostisch mit einbezogen.

Voraussetzung ist aber, dass im Monat, in dem der Antrag auf die besondere Rentenauskunft gestellt wird, für den Versicherten entweder Pflichtbeiträge zum Beispiel aufgrund einer abhängigen Beschäftigung, einer selbständigen Tätigkeit oder wegen des Bezugs von Sozialleistungen oder freiwillige Beiträge gezahlt werden. Bei versicherungspflichtigen Arbeitnehmern wird dabei das vom Arbeitgeber im Antrag bescheinigte derzeitige beitragspflichtige Arbeitsentgelt bis zum vorgesehenen Rentenbeginn berücksichtigt.

Liegen dazu keine Angaben vor, wird von den durchschnittlichen monatlichen Entgeltpunkten der Beitragszeiten des Kalenderjahres ausgegangen, für das zuletzt Entgeltpunkte, zum Beispiel auch für freiwillige Beiträge, ermittelt werden können.

Habe mich zu einer Ausgleichszahlung wegen vorzeitiger Inanspruchnahme einer Rente entschlossen. Oder ist der Abschlag in die Höhe des zu zahlenden Betrages bereits einkalkuliert? Ein vollständiger Ausgleich hätte mich über 40k gekostet. Bei der Hälfte davon ergiebt sich bei meiner Steuererklärung eine vollständige Refinanzierung durchs Finanzamt!

Der Abzug wegen vorgezogenem Rentenbeginn wird dadurch nicht verändert. Du müsstest eigentlich eine Bescheinigung über die Einzahlung bekommen haben. Ja Danke für die Antwort. Das Schreiben habe ich bekommen. Das Ergebnis überraschte die Beraterin selbst zwischendurch hat sie mehrmals in den entsprechenden Steuergesetzen nachgesehen! Zur Absicherung war ich noch beim Finanzamt dort wollte man meine Unterlagen nicht einmal anschauen.

Einzig der Tip wenn sich das Ergebnis des Steuerberaters und des Wiso Steuerprogramms decken könne es ja nicht falsch sein! LVAs gibt es schon seit über 13 Jahren nicht mehr. Okay, mal im Ernst: Die Bearbeitungszeiten der DRV sind tatsächlich manchmal extrem lang und ich empfinde das als einen unhaltbaren Zustand!

Das ist schon korrekt und völlig in Ordnung. Dazu gibt es ja Steuerberater. Wenn die dann unfähig sind, hilft wohl nur, sich einen anderen zu suchen. Hardy hat das zwar schon richtig gesagt, aber hier noch einmal etwas deutlicher: Ja, auch die zusätzlich erworbenen Rentenpunkte unterliegen natürlich!

Aber wenn das ohnehin durchs Finanzamt finanziert wird, würde ich mir über solche Feinheiten keine Gedanken machen. Mit dem Zugangsfaktor wird der Abzug für den vorgezogenen Rentenbeginn ja bereits in den Betrag der Ausgleichszahlung eingerechnet. Solange der im Antrag genannte Rentenbeginn nicht verschoben wird, erfolgt somit keine weitere Kürzung der zusätzlichen Rente. Peter , folgender kleiner Gedankengang , durch suchenwi und Haralds Frage bzgl. Wäre ja auch eine Variante der Verlagerung dieser unpassenden Einkünfte.

Also erst Berufständisches Versorgungswerk mit AG Anteil weiterfüllen lassen , dann die Möglichkeiten im Angestelltenverhältnis Teilzeit in der GRV mit den möglichen Flexi Zusatzfüllungen ausschöpfen , alles was darüber nicht abgefrühstückt werden kann , über Rürup wegzubügeln. Oder wie würdest Du das sehen??? Ich glaube das könnte ja auch ein Weg sein , um nochmal voller Tatendrang , in das Berufsleben mit ca. Das könnte doch eine Möglichkeit sein , oder?????

Insbesondere wegen der Hochzeitsreise!!!!! Ich habe am Ende völlig den Faden verloren und mich gefragt: Ehrlich gesagt, habe ich maximal die Hälfte verstanden.

Es wäre vielleicht einfacher, wenn Du nicht alles zusammen betrachten würdest und die Punkte einzeln klären würdest. Aus meiner Sicht sollte es nicht das einzige Argument sein, aber ohne dem würde ich es auch nicht machen. Beiträge eines Arbeitgebers mit in diesen Maximalbetrag einfliessen. Auch der Vertrag mit der GRV. Wenn man da dann mal länger darüber nachdenkt , könnte sich halt die Förderquote , ggf.

Da könnten ja dann ganz merkwürdige Konstellationen entstehen Nicht einzeln geprüft , aber m. Oder der andere ist bereits in Rente , hat aber noch zusätzlich soviel Einnahmen , das die Steuer auch die Einzahlung des Ehepartners mitsubventionieren würde , oder , oder , oder ……….. Ein weites Feld tut sich auf!!!

Beide Pflichtversicher , dann kann , wie es z. Also eigener Leistungsbezug aus Versicherung ohne eigenen Rechtsanspruch bei gleichzeitigen Vorliegen eigener Ansprüche aus Rürup Wird zumindest m. Oder hast Du da andere Kenntnisse????? Oder sind da deiner Meinung nach , irgendwelche Gedankenfehler????? Zu A Richtig, für können maximal Es zählen nur die Summen.

Zu D2 Dein Einwand ist richtig. Ausgleichszahlungen für Rentenabschläge kann man auch als Pflichtversicherter leisten. Alles was als Basisversicherung zählt, ist steuerlich gleichberechtigt. Zu D4 Das Thema Witwen- bzw. Witwerrente wäre mehr als ein eigenes Kapitel wert steht bei mir auf der ToDo-Liste.

Würde hier aber wohl den Rahmen sprengen. Meine im obigen Beitrag ausgerechneten Summe von ca. Allerdings hätte ich wohl nicht mehr einzahlen können. In einer Rürup-Versicherung hingegen könnte man auch Bei Eheleuten , bin ich da so auf etwa 60 bis 70k p. Brutto gekommen , um den maximalen Förderbetrag bei ca. Null EK-Steuer von der vorgelagerten in die nachgelagerte Verst.

Oder würdest Du das anders sehen??? Und um da dann so ca. Die Steuerklasse III … … gibt es nur für verheiratete Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, der andere Ehepartner wird dann wenn er ebenfalls angestellt ist in die Steuerklasse V eingestuft.

Heiratet ein Paar und sind beide angestellt, werden beide automatisch in die Steuerklasse IV eingeordnet. Sie gilt damit ebenfalls nur für verheiratete Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Sie kommt nur dann zum Zug, wenn man einen zweiten Job hat — oder bei seinem neuen Arbeitgeber noch nicht die Lohnsteuerkarte eingereicht hat.

Letztlich entscheidet zwar die jährliche Steuererklärung über die individuelle Steuerlast. Aber über die richtig gewählte Steuerklasse können Steuerpflichtige schon vorab ihre Abzüge steuern. Denn in den einzelnen Steuerklassen werden unterschiedliche Frei- und Pauschalbeträge bereits berücksichtigt. Dazu kommt, dass der Lohnsteuerabzug in der Steuerklasse V den progressiven Verlauf des Einkommensteuertarifs abbildet. Um das zu vermeiden, gibt es seit einiger Zeit das Faktorverfahren.

Das ist ein Modell, das die Besteuerung der Eheleute nach ihrem Anteil am Familieneinkommen abbilden soll. Das Faktorverfahren soll dafür sorgen, dass jeder Ehepartner beim monatlichen Lohnsteuerabzug bereits die ihm persönlich zustehenden Steuerentlastungen erhält. Deswegen wird beim Faktorverfahren der Splittingtarif auf beide Ehepartner verteilt.

Aus diesen Informationen ermittelt die Behörde dann die Einkommensteuerlast und setzt sie ins Verhältnis zu der Summe, die beide Ehepartner in Steuerklasse IV als Lohnsteuer zahlen müssten. Dieser Faktor ist immer kleiner als eins und wird mit drei Stellen nach dem Komma auf die Lohnsteuerkarten eingetragen.

Mit diesem Faktor errechnen dann die jeweiligen Arbeitgeber die zu zahlende monatliche Lohnsteuer der Ehepartner. Quellentext Die Abgeltungsteuer Mit der Unternehmensteuerreform ist eine neue Spielart der Einkommensteuer ins Steuerrecht eingeführt worden: Januar greift bei Kapitalerträgen die Abgeltungsteuer. Das bedeutet, dass sämtliche Zinsen, Dividenden und Investmenterträge sowie alle Gewinne aus dem Verkauf privater Wertpapiere einheitlich mit 25 Prozent besteuert werden.

Dazu kommen noch der Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls die Kirchensteuer. Für viele Anleger ergibt sich dadurch eine Steuerersparnis. Zum einen werden die Kapitalerträge nicht mehr auf das übrige Einkommen aufgeschlagen und erhöhen auf diese Weise nicht mehr den individuellen Steuersatz.

Zum anderen gibt es weiterhin einen Freibetrag; mit dem Sparer-Pauschbetrag bleiben Kapitalerträge bis zu einer Höhe von Euro pro Person steuerfrei Stand Seitdem ziehen zunächst die Banken die Abgeltungsteuer direkt an der Quelle des Gewinns ab.

Dieser Steuerabzug hat abgeltende Wirkung — daher der Name der Steuer. Das bedeutet, dass der Anleger Kapitalerträge in aller Regel nicht mehr in seiner Steuererklärung angeben muss. Allerdings besteht weiterhin die Möglichkeit, eine Steuererklärung abzugeben und die Zinsen dann rückwirkend mit einem möglichen niedrigeren persönlichen Steuersatz zu versteuern. Zuviel einbehaltene Abgeltungsteuer wird dann erstattet. Darüber hinaus sind Steuerzahler verpflichtet, Kapitalerträge in der Steuererklärung anzugeben, wenn die Abgeltungsteuer noch nicht zum Einsatz gekommen ist.

Das kann zum Beispiel bei Fonds der Fall sein, die im Ausland investieren, oder bei Gewinnen, die über ausländische Depots realisiert worden sind. Dann kommt die Kapitalertragsteuer — als eine weitere Erhebungsform der Einkommensteuer — zum Einsatz. Mit der Reform wurde zusätzlich das sogenannte Halbeinkünfteverfahren abgeschafft; Dividendenerträge werden damit nicht mehr nur zu 50 Prozent erfasst, sondern sind in voller Höhe zu versteuern. Auch die Spekulationsfrist für Aktien ist gefallen: Früher waren diese Spekulationsgewinne steuerfrei.

Die Investition in die Altersvorsorge bleibt übrigens von der Abgeltungsteuer unberührt: Die staatlich geförderten Altersvorsorge-Produkte etwa die Riester- und Rürup-Rente sowie die betriebliche Altersversorgung werden nachgelagert besteuert. In der Sparphase bezuschusst der Staat den Aufbau der Altersvorsorge, und von den Kapitalerträgen wird keine Abgeltungsteuer abgezogen.

Im Ruhestand unterliegen die Auszahlungen dann der Einkommensteuer. So wird ein Ehepaar steuerlich entlastet. So werden Familien steuerlich entlastet. Vor allem die Kommunen wehren sich gegen eine Abschaffung, denn obwohl sie einen Teil der Gewerbesteuereinnahmen an Bund und Länder abgeben müssen, ist und bleibt die Gewerbesteuer eine Haupteinnahmequelle der Städte und Gemeinden. Mit dem Hebesatzrecht verfügen sie zudem über eine gewisse finanzielle Unabhängigkeit.

Denn die Kommunen setzen so mit einem prozentualen Hebesatz die eigentliche Berechnung für die Steuer fest. Dieser Hebesatz, der mindestens bei Prozent liegen muss, variiert von Kommune zu Kommune ganz erheblich.

Laut Statistischem Bundesamt lag der durchschnittliche Hebesatz für die Gewerbesteuer im Jahr bei Prozent und damit um drei Prozentpunkte höher als im Vorjahr. Auch das Gewerbesteueraufkommen an sich stieg auf knapp 36 Milliarden Euro — und damit um gut zehn Prozent im Vorjahresvergleich.

Immer wieder fordern Unternehmensverbände ebenso wie Politikerinnen und Politiker unterschiedlichster Parteien, die Gewerbesteuer komplett einzustellen und die Gemeindefinanzierung von Grund auf zu reformieren. Meist jedoch ohne Erfolg: Eine von der Bundesregierung eingesetzte Gemeindefinanzkommission sollte die Gewerbesteuer auf den Prüfstand stellen und Alternativen vorschlagen.

Dieses Gremium diskutierte ein knappes Jahr darüber, wie die kommunalen Finanzen saniert werden könnten — ohne Ergebnis. Dann erklärten alle Beteiligten — der Bundesfinanzminister wie die kommunalen Spitzenverbände —, dass sie sich im Grunde auf nichts verständigen können. Und das, obwohl diese Möglichkeit im Grundgesetz schon längst vorgesehen ist.

Das Nähere bestimmt ein Bundesgesetz, das der Zustimmung des Bundesrates bedarf. Es kann bestimmen, dass die Gemeinden Hebesätze für den Gemeindeanteil festsetzen.

Quellentext Kriterien für Mehrwertsteuersätze — ein Thema mit Konfliktpotenzial Nachdem der Bundesfinanzminister sich in der Currywurstfrage entschieden hat und die Popcornfrage in Luxemburg geklärt wurde, kam zuletzt die Ballettschulenfrage auf den Tisch.

Bleibt die Ballett- und Musikfrage: Privater Unterricht in entsprechenden Schulen soll nach dem Entwurf des Steuergesetzes für von der Umsatzsteuerbefreiung ausgenommen werden. Bildungsleistungen durch einzelne Privatlehrer sind hingegen befreit. Auf alles, was auch der Freizeitgestaltung dient und nicht nur der Vermittlung von Fähigkeiten, die für Berufe nötig sind, wird Umsatzsteuer erhoben, es sei denn, die Schule strebe keine Gewinne an.

Violinunterricht und Ballettstunden würden damit behandelt wie der Hochzeitscrashkurs mit Cha-Cha-Cha. Allerdings hat schon der Bundesfinanzhof entschieden, dass es nach europäischem Recht gleichgültig ist, ob nur zwei von hundert Ballettschülerinnen später Berufstänzerin werden. Es komme nicht einmal auf die Ziele der Schüler und ihrer Eltern an, entscheidend sei nur die Art der erbrachten Leistung, vereinfacht gesagt: Bildet sie oder nicht?

Aber was ist Bildung? Hobbys hingegen seien steuerpflichtig und bei Mischformen werde es der private Anbieter auch. Da kann man nur viel Prozessvergnügen beim Streit über Mischformen wünschen. Schulschwimmen umsatzsteuerfrei, auch wenn nur einer von zehntausend Bademeister wird, Tanzschule neunzehn Prozent, obwohl die Ehe, eventuell mittels Discofox angebahnt, kein Hobby ist, und Blockflöte weiterhin unbesteuert, weil zweifelsohne ein Fall von Unfreizeitgestaltung.

Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 7. Zwei Mehrwertsteuersätze, zwei Klassen von Produkten und Dienstleistungen. Aber die Realität sieht anders aus. Ein Anhang zum Umsatzsteuergesetz führt darüber hinaus in 54 Punkten und noch mehr Unterpunkten die verschiedensten Waren auf, die im Gesetz selbst noch nicht konkret benannt sind: Das Thema beschäftigt auch den Bundesrechnungshof schon seit vielen Jahren, der dem Gesetzgeber in einem gesonderten Bericht empfahl, die Umsatzsteuer grundlegend zu über arbeiten.

Denn früher war es in aller Regel so, dass die Umsatzsteuer und die Verbrauchsteuern vor allem auf Massengüter erhoben wurden — was zur Folge hatte, dass Menschen mit niedrigem Einkommen hart von diesen Steuern getroffen wurden.

Der deutsche Steuergesetzgeber zog aus diesen historischen Erfahrungen Konsequenzen: Man wollte zwar eine ertragreiche Einnahmequelle etablieren — und mit der Einführung einer allgemeinen Umsatzsteuer in Höhe von zunächst zehn Prozent erreichte man in der Tat genau dieses. Und auch für Pferde und Maulesel wurde nur der halbe Umsatzsteuersatz verlangt. Dabei waren die Tiere schon in den er-Jahren in der Landwirtschaft kaum noch im Einsatz.

Bei der Umsatzsteuer bestimmt inzwischen die Europäische Union den Takt. Denn auf dem Binnenmarkt müssen alle Steuern, die diesen Markt betreffen, harmonisiert werden. Quellentext Wer die Kirche verlässt, soll Ethik-Steuer zahlen? Er schlage deshalb eine Ethiksteuer nach italienischem Vorbild vor.

Damit könne die Zahl der Kirchenaustritte möglicherweise gebremst und Trittbrettfahrerverhalten unterbunden werden, sagte der Wirtschaftswissenschaftler. Sie will jetzt offensiver gegen die steigende Zahl von Austritten reagieren.