Wie wichtig ist die Währungsabsicherung bei einem weltweit anlegenden Indexfonds?


Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass Inflation durch eine restriktive Geldpolitik verhindert werden kann. Warren Buffett dann sollten Sie vorsichtig mit solchen Regio-Wetten sein. Wenn ich Trombonist richtig deute, dann geht das aber doch irgendwie.

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Sollte dies der Fall sein würde dies ein gutes Stück der Rendite fressen. Daher bleibt die Frage ob es nicht sinnvoller sein könnte im Moment in einen hedged ETF einzusteigen? Ist es tatsächlich nicht genau umgekehrt? Wer billiger gekauft hat, als er heute verkaufen kann, hat Anlass zur Freude; wer teurer gekauft hat, als er heute verkaufen kann, eher nicht.

Ich frage mich aber, ob es sich nicht lohnenswerter gewesen wäre in diesem Fall ein EUR hedged Position zu kaufen? In diesem Falle hätte man nämlich den Kursverlust nicht erlitten!

Ich frage deshalb weil ich momentan mein langfristiges Weltporfolio am aufbauen bin. Meine Heimwährung ist CHF. Meine Beispiele dienten lediglich der Verdeutlichung. Wenn du eine gehedgte schreibt man das so? Variante kaufst, sicherst Du Dich gegen Fremdwährungsschwankungen ab - das kostet aber Geld. Versicherungen kosten immer Geld. Man sollte allerdings beachten, dass Fremdwährungsschwankungen in beide Richtungen erfolgen können und somit von Vor- als auch von Nachteil sein können.

Ich verzichte auf jeden Hedge in der Hoffnung dass sich beide Bewegungen langfristig ausgleichen und ich mir somit die entstehenden Kosten sparen kann - diese kenne ich bereits heute, der mögliche Benefit ist hingegen unbekannt.

Wenn Du diesen Hedge brauchst, weil denkst, dass die anderen Währungen ggü. Den Link kennst Du bestimmt schon, gell: Ich gehe davon aus, dass Du weisst, dass Währungsentwicklungen stark von verschiedenen Faktoren wie Zinsen, Inflation etc.

Raiffeisen hat dies kürzlich im Bondbereich folgendermassen veröffentlicht:. Damit geht ein Anleger jedoch ein zusätzliches Risiko ein: Theorie und Praxis zeigen, dass die höhere Verzinsung in der Regel durch Währungsverluste kompensiert wird. Grössere Wechselkursschwankungen sind insbesondere über längere Perioden nichts Ungewöhnliches.

Für einen in Schweizer Franken denkenden Anleger lohnen sich Fremdwährungsobligationen langfristig in der Regel kaum.

Hallo Benny, ich werde nicht versuchen, Dich von einer gegenteiligen Meinung zu überzeugen, aber ich fürchte, wir reden etwas aneinander vorbei:. Dass Währungsschwankungen von verschiedenen Faktoren abhängen ist mir bewusst.

Dass Raiffeisen vor Fremdwährungsanleihen warnt, kann ich auch verstehen. Wir reden hier aber nun über den Aktienbereich. Sowohl der Artikel als auch mein Beispiel beziehen sich jedoch auf Aktienanlagen. Und insbesondere da sehe ich meine oben zitierte Hoffnung als realistisch an. Übrigens bin ich da nicht alleine: Hedge kostet Geld und kann bei kurzfristigen Anlagen sinnvoll sein. Bei längerfristigen Anlagen eher weniger.

Es gibt auf diversen Internetseiten seit Jahren Behauptungen, dass das "weltweite Geldsystem" zum Scheitern verurteilt sei, und wir uns "kurz" vor dem Kollaps befünden. Ist das ein ernstzunehmendes Szenario, das man im Hinterkopf haben sollte, oder ist das reine Verschwörungstheorie? Die grundlegende Argumentation, auf die sich dort gestützt wird, ist, dass sich die Spirale aus Zins, Geldmenge und Schulden, immer weiter zuspitzt und dies zwangsläufig zum Kollaps des Geldsystems führen muss.

Gibt es einen Punkt, den diese Leute, z. Michael Mross, nicht berücksichtigen? So lange aber alle entwickelten Länder kein Interesse am Zusammenbruch des Geldsystems haben, werden sie alles tun, um genau das zu verhindern. Vielleicht kann mir ein Experte die diesbezüglichen Sorgen nehmen. Prinzipiell kann ich dir raten, immer die "cui bono"-Frage zu stellen: Damit meine ich nichtmal "wem nützt der Kollaps des globalen Geldsystems", sondern viel direkter: Welches Interesse haben eigentlich die Crashpropheten, die immer den Untergang herbeischreien?

Ein Paradebeispiel dafür sind mir die ganze "Goldbug"-Szene, die im Internet gegen das zum Scheitern verurteilte Papiergeld wettern, nur um einen gleich ihr gelbes Altmetall verkaufen zu wollen. Nun würde ich mir doch denken, wenn sie wirklich davon überzeugt sind, dass Gold die Rettung ist, warum wollen sie ihr Gold dann überhaupt noch so schnell an uns loswerden und gegen unsere ja achsowertlosen Scheinchen eintauschen?

Würden sie nicht eher ihr tolles Gold horten, um dann aus dem Crash als Gewinner herauszugehen? Und so weiter, daneben gibts halt noch viele andere Dinge und Wege die ähnlich suspekt sind. Bei jedem Crashpropheten sollte man deshalb auch immer nüchtern hinterfragen, welches Geschäft er eigentlich betreibt. Viele von denen wollen ja im Endeffekt damit auch nur ihre eigenen Bücher, Newsletter, Seminare, "alternative" Investments und was auch immer vertreiben. Das wir alle "kurz" vom Untergang stehen kann man eigentlich seit Jahrzehnten schon hören.

Für jedes Jahr in der Vergangenheit hat irgendjemand schonmal den Crash ausgerufen bis man halt einmal damit zwangsläufig zufällig recht hat , und es gibt wohl psychologisch im Menschen auch eine gewisse "Lust am Untergang", die die Anziehung solcher Investmentpornographie oder eher Investmenthorrorstories ausübt.

Das mal soweit zu den Crashpropheten. Niemand kann dir seriös sagen, ob alles "wunderbar in Ordnung ist, brauchst dir keine Sorgen zu machen" oder doch eher "oh Gott die Welt stürzt ein, alle ab in den Bunker! Am Ende liegt die Realität wohl irgendwo dazwischen: Ja, es gibt natürlich Probleme, und die werden auch nicht so einfach und ohne Verlierer gelöst werden können. Die Geschichte war ja auch noch nie ein schnurgerader Weg nach oben, sondern immer mal mit Wirrungen und Rückschlägen durchsetzt.

Meine Oma hatte auch fünf Währungen erlebt, und 's Lebbe geed woida ;-. Danke für die ganzen Antworten. Dem ist wenig hinzuzufügen. Was den Untergang angeht: Nikita Chruschtschow im Oktober - das war Krise. Das dumme Geschwätz der Chrash-Auguren ist reine Geschäftemacherei.

Wie bei einer Uhr die stehen bleibt. Die zwigt auch zwei mal am Tag die richtige Zeit an. Wenn ich jedes Jahr den Chrash ausrufe, muss ich zwangsläufig auch mal richtig liegen. Da stimme ich ChrisS voll zu. Aber wie genau das ablaufen wird, keine Ahnung.

Aber es wird dann gut sein, wenn man Freunde und ein paar Whisky-Pullen hat ;-. Vielleicht habe ich das in der Hitze gerade falsch herum gedeutet, aber: Ich erlaube mir als unbelekter Neuling, auch mal eine Frage zu stellen, weil ich derzeit auch einen möglichst "diversen" Weg zur Geldanlage suche und die Währungsthematik mir Kopfzerbrechen macht.

Wir bekommen aus einem Immo - Verkauf demnächst eine sechstellige Summe. Nun möchten wir 58 zwei Dinge erreichen: Geht ohne jedes Problem. Wir müssen Euro in USD tauschen. Für uns ist es wahrscheinlich bitte: Wenn nun der Dollar das macht, was wir hoffen: Profitiere ich dann am gestiegnene Dollar?

Wenn ich die Erklärungen hier lese, ist das doch offenbar gar nicht möglich weil der Umtausch in Euro immer die Währungsveränderungen auffrisst. Oder verstehe ich da etwas nicht? Wenn ich Trombonist richtig deute, dann geht das aber doch irgendwie. Schon mal danke für die Antworten. Hi Wolfiko, angenommen du kaufst zB fuer Dann haettest du Assets im Wert von Wenn du das tatsaechlich auf einmal machen wuerdest, muesstest du den Gewinn von Im Prinzip wird hier deshalb so oft die weltweite Diversifikation gepredigt.

Hallo Joerg, zunächst ganz herzlichen Dank für Deine umfassende Erklärung. Ich habe mich in den letzten Tagen überall schlau er gemacht. Wenn ich das richtig verstanden habe: Dann nehme ich sozusagen die Dollarentwicklung - trotz Kauf in Euro - als Beigabe mit natürlich auch die Negativentwicklung. Sicher auch nicht zu verachten.

Die sehr teure Dollar-Kontoversion in CH werden wir sterben lassen. Eines haben wir schon in Australien. Deshalb wird es doch auf jeden Fall noch ein CH Konto geben. Jeder kann und muss für sich ja bei Anlageentscheidungen auch die innenpolitische Entwicklung eines Landes im Auge haben. Ich hoffe zwar , wir werden die nächsten 30 Jahre immer in Ruhe in D zur Bank gehen können.

Aber mein Vertrauen in eine verlässliche und glaubhafte Politik hat doch massiv gelitten und leidet weiter und ich schlafe mit diesen Lösungen erheblich besser. Teuere als deutsche Direktbanken ist das leider allemal. Aber Versicherungen gibts leider nicht umsonst. Und ich habe mit coop und migross Alternativen, die sich in einem vernünftigen Rahmen bewegen. Nochmals Dank und einen schönen Tag. Was ist dann für mich relevant? Warum sollte es dort anders sein als bei replizierenden ETFs?

Beide bilden den gleichen Index ab und unterscheiden sich nur in der Replizierungsart. Beide bewegen sich also mehr oder weniger genau gleich. Ob der Swap jetzt über deutsche oder amerikanische Aktien gebildet wird, ist völlig unerheblich. Beide werden sich anders als der MSCI World bewegen und deswegen wird der Swap bei einer entsprechenden Abweichung wieder glatt gezogen vgl. Relevant in Bezug auf was?

Dass die Währung des Index keine Rolle spielt, habe ich hoffentlich oben http: Dass die Währungsräume, in denen die Unternehmen operieren, entscheidend sind, wurde dabei hoffentlich auch klar. Dass eine Währungsabsicherung bei global operierenden Unternehmen wenig sinnvoll ist, hat der Finanzwesir im Artikel erläutert. Die Euro-Dollar-Problematik ist mir klar. Schwieriger wird es, wenn zu diesen beiden eine oder mehrere weitere Währungen hinzukommen. Beispielsweise bei einem aktiv gemanagten Aktienfonds, der in "exotische" Märkte mit vielen weiteren Währungen investiert.

Was ich gut find eund dem Prinzip der Diversifizierung entspricht. Für diese Fonds gibt es manchmal keine Euro-Tranchen. Beim Verkauf in Deutschland wird er natürlich wieder in EUR umgerechnet, aber hat man nicht ein zusätzliches Währungsrisiko, weil man ungewollt mit dem gesamten Investment auch noch in USD investiert ist, obwohl keine Aktie aus dem Dollarraum stammt?

Sonst müsste es doch so sein, dass sich alle Währungen gleich gegenüber dem Euro verhalten, also zum Beispiel der Euro gegenüber dem Dollar aufwertet. Andernfalls entstünden Arbitragemöglichkeiten, also die Möglichkeit sicherer, unendlicher Gewinne. Von den Spesen für die Umrechnung können wir absehen.

Ebenso von der Tatsache, dass jedem Währungsrisiko auch eine Chance innewohnt. Nein, ich bin kein Freund von aktiv gemanagten Fonds, aber gerade in diesen exotischen Märkten sind die oft ohne Alternative und zwecks Diversifikation sinnvoll. Um die Quintessenz vorweg zu nehmen: Übertragen wir das Beispiel nun auf die Drittwährung des Entenhausener Talers ;-. Für den Wechselkurs Euro in Doller nehme ich fiktive Zahlen - das macht das Rechnen mitunter schöner. Investieren wir den Anlagebetrag von 1.

In der Euro-Variante hält man somit Fondsanteile von 1. In der Dollar-Variante hält man hingegen 2. Was passiert, wenn sich der Entenhausen-Taler nun zwischen Euro und Dollar bewegt: Wir erhalten neue Wechselkurse: Der Euro-Anleger sieht also in seinem Depot, dass sein investiertes Vermögen nur noch 1. Der Dollar-Anleger sieht in seinem Depot, dass sein investiertes Vermögen nur noch 1.

Wichtig ist, was mit der Währung in Entenhausen passiert. Was passiert, wenn sich der Dollar gegenüber Euro und Taler bewegt: Der Euro-Anleger sieht also in seinem Depot keinerlei Veränderung.

Es ist immer noch 1. Der Dollar-Anleger sieht, dass sein Depot auf 1. Wenn eine Drittwährung hier Dollar sich verändert, aber der Wechselkurs zwischen Investitionsort Entenhausen und in der Heimat Euro stabil bleibt, spielt die Drittwährung keine Rolle. Ich hoffe, das Beispiel hilft bei der Verständnis.

Das Beispiel lässt sich auf beliebig viele weitere Währungen und Mischungen zwischen den beiden Fällen erweitern. Die beiden Erkenntnisse bleiben die selben und lassen sich bezogen auf Deine Frage zusammenfassen zu: Nein, die Fondswährung spielt keine Rolle.

Das Thema "aktiver Fonds" vs. ETF spare ich hier bewusst aus, um das Thema "Währung" nicht mit einem Nebenschauplatz zu verwässern. Berechnet der Broker, bzw.

Gehe ich in der Annahme recht mit einem Swapper, dessen Fondswährung der Euro ist, dem Währungsrisiko zu entgehen, oder ist das falsch gedacht? Global operierende Firmen haben nun einmal ein Währungsrisiko. Wenn es schlecht läuft und die Firma sich nicht hinreichend gegen Währungsrisiken abgesichert hat, dann kann das die Gewinne schmälern. Dann geht der Aktienkurs zurück. Das ist nun einmal bei einer Aktienanlage so, dass sich Firmengewinne verringern können.

Wodurch das passiert ist mir eigentlich egal. Hast du meine Kommentare dazu weiter oben gelesen? Dabei werden die Ausgaben gemessen, die Wirtschaftssubjekte zum Erreichen eines bestimmten Nutzenniveaus tätigen müssen.

Während die so beschriebene Inflation genauer als Verbraucherpreisinflation bezeichnet werden kann, spricht man von einer Vermögenspreisinflation , wenn die Preise von Vermögensgütern wie Aktien und Immobilien steigen. Auf Grundlage dieses Warenkorbs und des damit festgelegten Basisjahres werden für jedes Jahr die Lebenshaltungskosten und daraus die prozentuale Steigerung zum Vergleichs- oder Vorjahr ermittelt.

Probleme bei der Messung dieser Zahlen resultieren vor allem daraus, dass mit zunehmendem Abstand zum Basisjahr der Warenkorb immer weniger repräsentativ ist, da das Konsumentenverhalten sich permanent ändert. So finden zum Beispiel Innovationen im Warenkorb nur teilweise Berücksichtigung. Der Wert ist auch über alle Einkommensgruppen aggregiert, sagt also nichts darüber aus, inwieweit einzelne Einkommensgruppen betroffen sind.

Die Höhe der Inflation wird von den Konsumenten unterschiedlich wahrgenommen. Die Wahrnehmung von Preisveränderungen ist für die Waren des täglichen Bedarfs höher als diejenige für langlebige Konsumgüter. Damit liegt die gefühlte Inflation höher als die gemessene, wenn die Preise für Waren des täglichen Bedarfs stärker steigen als die langlebiger Konsumgüter und umgekehrt. Beispiel Preis für einen Liter Benzin: Beispiel für einen Liter Kuhmilch: Der Milchpreis lag bei 0,49 Euro, inflationsbereinigt entspricht dies etwa 1,40 Euro Ob etwas tatsächlich teurer wird, hängt im Wesentlichen davon ab, ob die Lohnerhöhungen die Inflation ausgleichen siehe Reallohn.

Es ist aber auch eine Frage der sich durch Soziale Mobilität verändernden Kaufkraft. Dies ist darauf zurückzuführen, dass alltägliche Ausgaben für Lebensmittel, Benzin oder Verkehr einen höheren Preisanstieg hatten als teurere, superiore Güter wie Computer, Autos oder Pauschalreisen. Inflation und Kaufkraft Konsum sind zu unterscheiden. In der Realität wirkt sich die Inflation aber häufig auf die Kaufkraft aus.

Wenn die Preise stärker steigen als die Löhne, dann kommt es zu sinkenden Reallöhnen und sinkender Konsum-Kaufkraft. Steigen die Löhne stärker als die Preise, dann kommt es zu steigenden Reallöhnen und steigender Kaufkraft.

Bei zeitlich vor der Inflation abgeschlossenen Verträgen verschiebt sich das wirtschaftliche Gleichgewicht. So wird generell der Schuldner besser gestellt, während sich die Position des Gläubigers verschlechtert.

Das gilt zum Beispiel für Mieten, Unterhaltszahlungen, Renten- und Pensionsansprüche und Honorarforderungen aufgrund gesetzlich geregelter Honorarordnung wie bei Rechtsanwälten und Ärzten. So wurden die Immobilienbesitzer beispielsweise in der Deutschen Inflation bis faktisch vollständig entschuldet, während die Immobilien den Wert beibehielten.

Der Gesetzgeber versuchte, diese Inflationsgewinne über die Hauszinssteuer abzuschöpfen. Der Realwert seiner Verschuldung nimmt wegen der Inflation deutlich ab. Durch kalte Progression steigen zudem die realen Steuereinnahmen. Bei schwerer Inflation steigt auch die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes, denn da das Geld ständig entwertet wird, will niemand es lange behalten.

Kann nicht genug werthaltiges Sachkapital produziert werden, wird versucht, Wert in Devisen anzulegen. Die Entwertung des Geldes wird so beschleunigt. Versucht der Staat, die freie Preisbildung zu regulieren, entsteht statt offener verdeckte oder zurückgestaute Inflation. Im Falle flexibler Wechselkurse erfolgt eine Anpassung durch Abwertung des Wechselkurses der inländischen Währung gegenüber ausländischen Währungen.

Bei festen Wechselkursen erfolgt keine automatische Korrektur. Ist die Inflationsrate höher als in anderen Ländern, verbilligen sich die Importe, die Exporte verteuern sich.

Dies führt zu Handelsbilanzdefiziten. Je nach Stärke und Tempo der Preissteigerung unterscheidet man zwischen schleichender Inflation, trabender Inflation, galoppierender Inflation und Hyperinflation. Die Inflation kann man in Phasen einordnen: Die dezelerierte Phase wird auch als Disinflation bezeichnet.

Heute wird er losgelöst von der tatsächlichen Geschwindigkeit der Erhöhung des Preisniveaus in einem Land gebraucht. Es kommt zur Flucht in wertstabile Sachwerte und zu Kapitalflucht. Auf den Kapitalmärkten nimmt das Kapitalangebot ab, da die Anbieter wegen der Inflation mit einem Werteverzehr rechnen, der Kapitalzins steigt. Aus gleichem Grund werden langfristige Kredite kaum noch angeboten, schon gar nicht mit festem Zins. So besteht auch für Kreditnehmer keine Planungssicherheit mehr.

Bisher knapp lohnende Investitionen werden durch Zinssteigerung unrentabel; Unternehmen, deren Rendite nicht mehr ausreicht, gehen bankrott. Hyperinflationen kamen in der Geschichte schon mehrmals auch deshalb zum Stillstand, weil selbst der Realwert des Papiers zum Drucken der Banknoten höher war als der Wert einer Banknote.

Häufig gibt es nach einer Hyperinflation eine Währungsreform. Den historisch ältesten Erklärungsansatz für Inflation bietet die Quantitätsgleichung:. Empirisch ist die Quantitätstheorie sehr gut belegt. Diese Untersuchungen zeigen, dass Inflation entsteht, wenn die Zentralbank die Geldmenge zu stark ausweitet. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass Inflation durch eine restriktive Geldpolitik verhindert werden kann.

Durch zyklisches und unkontrolliertes Geldwachstum entstünden Kredite ex nihilo mit künstlich niedrigen Zinsraten. Durch die Inflation und die Kreditexpansion würde das gesamte Preissystem verzerrt, der Preis verliere seine Funktion der Information über Knappheit, unproduktive Produktionsweisen würden dadurch künstlich am Leben gehalten. Neu geschaffenes Geld gelangt von den Zentral- und Geschäftsbanken zu Marktteilnehmern , die mit diesem neuen Geld Güter nachfragen.

Diese zusätzliche Nachfrage wird in steigenden Preisen sichtbar. Die Ursache für Inflation ist damit in der Schöpfung von ungedecktem Geld so wie in gesetzlich privilegierten Institutionen des Bank - und Finanzwesens zu finden Annahmezwang von Gesetzlichen Zahlungsmitteln , Zentralbankwesen , Teilreservebanken , Währungsmonopol usw.

Grundsätzlich wird hierbei zwischen einer Nachfragesoginflation und einer Angebotsdruckinflation unterschieden. Kommt es zur Nachfragesoginflation englisch Demand-pull inflation , [21] sind die Ursachen, wie aus dem Wort zu entnehmen, auf der Nachfrageseite zu suchen. Betrifft dies alle Güter, ist jedoch ceteris paribus aggregiert ein Preisanstieg nicht möglich. Erfolgt eine monetäre Alimentierung, entsteht Inflation.

Kurzfristig kann diese Alimentierung durch eine Erhöhung der Umlaufgeschwindigkeit des Geldes erfolgen.

Längerfristig kann Inflation aber nur bestehen, wenn sie durch eine entsprechende Ausweitung der Geldmenge alimentiert wird. Auf der anderen Seite steht die Angebotsdruckinflation auch: Die Kosteninflation tritt allerdings nur dann als Erhöhung des Preisniveaus in Erscheinung, wenn die teurer produzierten Güter auch auf dem Markt zu den geforderten höheren Preisen Käufer finden und es keine Substitution aus anderen Märkten gibt Verkäufermarkt.

Auch diese Inflationsart kann nur bei einer entsprechenden Ausweitung der Geldmenge längerfristig bestehen. Eines der Grundprinzipien des Keynesianismus ist die negative Abhängigkeit zwischen Inflation und Arbeitslosigkeit.

Grundlage für diese Annahme bildeten empirische Untersuchungen auf der Basis historischer Daten, die mit sinkender Arbeitslosigkeit ein höheres Preisniveau verbanden Phillips-Kurve.

Theoretisch erklärt wurde dieses Prinzip damit, dass mit sinkender Arbeitslosigkeit das Volkseinkommen steigt und hierdurch die Konsumgüternachfrage stärker ansteigt als Produktionskapazitäten geschaffen werden können.

Dazu kommt, dass bei Vollauslastung die Preise ansteigen und die Gewerkschaften bei geringerer Arbeitslosigkeit höhere Lohnforderungen durchsetzen können, was sich auf die Preise auswirkt siehe auch Grundlohnsummenveränderungsrate.