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Wieviel ist genung? Im Bondboard wird zurzeit diskutiert, wieviel Vermögen man als „Privatier“ so auf der hohen Kante haben sollte. Die genannte Bandbreite geht dabei von TEuro bis hin zu 12 Mio. Euro.

Autonome Zellen Die Finanzwesir-Community: Die Kommentare, die auf unserem Portal geschrieben werden, können nicht als Kontaktaufnahme zu Zweisam genutzt werden, da der Anbieter unsere Kommentare nicht verfolgt. Füglich muss für das Eingehen spekulativ motivierter Termingeschäfte die Klugheitsregel greifen, dass nur so viel Risikokapital aufs Spiel gesetzt werden sollte und darf, dass ein damit geschultertes Risiko auf jeder Stufe tragbar bleibt. Aber die hatten ja überhaupt nichts getan".

Bitcoins sind eine kleine Revolution

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Von Erik Türk Die deutsche Politik hat sich Anfang der er Jahre dazu entschieden, die Rentenniveaus in der gesetzlichen Rentenversicherung GRV sukzessive zurückzufahren und stattdessen verstärkt auf kapitalgedeckte Vorsorge Riester-Rente und betriebliche Altersvorsorge zu setzen. Gleichheit ist ein wichtiger Wert. Gesprächskreise Aufruf Liste unserer Gesprächskreise. Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste.

Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Beitrag nicht abgeschickt - E-Mail Adresse kontrollieren! Lassen sich denn allein mit Hilfe der Charttechnik, von Zufallstreffern abgesehen, auf längere Sicht überhaupt überdurchschnittlich hohe Gewinne erreichen? Nun gibt es aber Spekulanten, die nachweislich nur mit Hilfe der technischen Analyse überdurchschnittliche Gewinne erzielt haben. Warum vermag Charttechnik dennoch nicht das zu leisten, was sie verspricht?

Was für einen Nutzen könnten Termingeschäfte für mich haben? Was sind Hedgegeschäfte, wer ist Hedger? Was ist der Unterschied zwischen einem Termingeschäft und einem Terminkontraktgeschäft? Immer wieder ist im Zusammenhang mit Termingeschäften von einem "Hebeleffekt" zu hören. Was versteht man eigentlich unter dem Begriff "Hebeleffekt"? Alle Geldgeschäfte, die in Aktien, Anleihen, Terminkontrakten, Optionen oder in den sonstigen Marktinstrumenten aus freier Hand abgeschlossen werden, setzen ein Doppeltes voraus: Ungleiche Erwartungen auch bei gleichem öffentlich zugänglichen Wissen haben ihren Ursprung in der unterschiedlichen Auslegung dieses Wissens.

So wird der Käufer einer Aktie entweder einen anderen Wissensstand haben als der Verkäufer, oder beide gelangen im Falle gleichen Wissens zu ungleichen Markteinschätzungen.

Ein flüssiger, fortgesetzter Handel an der Börse erfordert somit nicht nur verschiedene, sondern notwendig auch im Ablauf der Zeit veränderliche Erwartungen. Hierbei geht es um ein Denkkonstrukt, das vom Vorstellungsinhalt her dem nicht beobachtbaren Ertragswert aus der Investitionstheorie entspricht. Als Ertragswert bezeichnet man den in eine Summe zusammengefassten Wert aller künftigen Nutzleistungen aus dem fraglichen Marktgegenstand. Grundsätzlich ist die Frage zu bejahen.

Aktien werden an den Börsen durchgehend der Werteinschätzung unterzogen. Aktien werden von allen denen gekauft, die sie für unterwertig halten, wogegen sie von denen verkauft werden, die sie für überwertig halten. Senkt sich der Kursstand herab, so wird verdeckte Nachfrage zur wirksamen Nachfrage; steigt der Kursstand empor, so wird verdecktes Angebot zum wirksamen Angebot. Die persönliche Preisgrenze für eine infrage stehende Aktie wird theoretisch bestimmt durch das Sicherheitsäquivalent der finanzmathematischen Barwerte aus dem Zahlungsstrom aller künftigen Einnahmen und Ausgaben, die sich aus dem Besitz der Aktie einspielen und in sich den einzelnen denkbaren Zukunftslagen verwirklichen können.

Zu ihrer praktischen Ausmittlung jedoch ist sowohl die Kenntnis der Wahrscheinlichkeitsverteilung der Renditen der Aktie als auch die der persönlichen Nutzenfunktion des Entscheiders erforderlich sofern eine solche überhaupt existiert. Zum Mindesten steht soviel fest: Auf Aktien, die streng genommen zu hoch oder zu tief im Werte stehen, trifft man mit allgemeingültiger Tendenz desto häufiger, je weniger der an sich verfügbaren Nachrichten vollständig und richtig im Kurs ihren Widerschein gefunden haben "eskomptiert sind" , was namentlich auf sogenannte informationsineffiziente Märkte im Verstande der Theorie Anwendung finden sollte.

Alle Börsenkurse sind das Ergebnis der Bündelung von Kauf- und Verkaufsentscheidungen Einzelner und der Wechselbeziehung, wodurch sich das Austauschverhältnis von Marktgegenstand Kaufgut und Preisgut verwirklicht. Zukunftserwartungen ihrerseits stützen sich insbesondere auf Prognosen, welche Einschätzungen andere Börsenteilnehmer über den künftigen Kursgang des jeweiligen Marktgegenstandes hegen. Sämtliche der in dieser Hoffnung verwirklichten Anlageentscheidungen stellt der Markt in der Folge anhand von Fakten auf die Probe, die ihm unbeirrt die Richtung weisen.

Je nach tatsächlich eingeschlagenem Gang der Preise wird der Händler Gewinne oder Verluste zu realisieren haben. Gewinne und Verluste entstehen Geldanlegern demnach geradewegs aus ihren Einschätzungen der Marktlage, wobei die Einschätzungen sich nach ihrer Verwirklichung im Nachhinein entweder als richtig oder unzutreffend erweisen. So gesehen ändert sich der Zustand der Märkte fortlaufend, vergleichbar einem endlosen Strom von Wissensänderungen im unaufhörlichen Spiel und Widerspiel fortwährender Erwartungsanpassungen und darauf aufbauender Anlageentscheidungen.

In diesem endlosen Strom von Wissensänderungen ist die unversiegbare Quelle auszumachen, woher, sowie in die Sprache des Marktes übersetzt, Investitionsgewinne oder -verluste ihren Ursprung nehmen. Es sei nicht versäumt, in diesem Zusammenhang darauf hinzuweisen, dass in sog. Tendenziell gilt zudem der Satz: Nicht zuletzt lässt sich an der Publizität des Preisgeschehens durch die Börsen gleichsam ein Signal ablesen, wo vorteilhafte Handelsmöglichkeiten einst bestanden haben oder künftighin denkbar sind.

Nein, eine wirklich regellose Abhängigkeit der Marktverhältnisse vom Zufall kann bestenfalls dann geltend gemacht werden, wenn zweifelsfrei keinerlei Ursache für eine in Rede stehende Änderung im Kurse eines Marktinstruments in dieser oder jener Richtung zu ergründen ist. Es darf also nicht deshalb schon von einer "zufälligen Kursbewegung" gesprochen werden, wenn erkennbare ökonomische Ursachen benannt, diese aber in ihrem Zusammenwirken und Einschlag auf den Kursbildungsprozess nicht zu durchschauen verstanden werden "aleatorische Komponente".

So werden mit einiger Gewissheit Begleitumstände des wirtschaftspolitischen Umfeldes, wie beispielshalber Wachstumsraten und Konjunkturzyklen, die Geldpolitik oder die Ausstattung der Wirtschaft mit finanziellen Mitteln, fernerhin auch physisch-psychisch vorzufindende Verbraucherpräferenzen auf dem angehenden Geschäftsfeld, Hoffnungen und Befürchtungen — also die "Stimmungen und Strömungen an der Börse" — sowie sonstige Fremdereignisse, zu gewissen Grade einen Einfluss auf die Bildung von Börsenkursen ausüben.

Ob beziehungsweise dass der zurückliegende Kursverlauf einer Aktie, Währung, Ware usw. Diese Frage betrifft einen Forschungsgegenstand, mit dem sich insbesondere die Theorie des Random Walk eingehend auseinanderzusetzen liebt. Aus finanzierungstheoretischer Sicht versteht man in Gelehrtenkreisen heutigentags allgemein unter "Random Walk", und zwar stets in Bezug auf einen ganz bestimmten künftigen Zeitpunkt, dass für jeden beliebigen Kurs der Gegenwart die Wahrscheinlichkeit für einen Kursanstieg um einen beliebigen Prozentsatz sich immerfort gleichstellt der Wahrscheinlichkeit für einen Kursrückgang in dem gleichen Verhältnis.

Aufeinander folgende Kursänderungen sind sonach, wie man sagt, voneinander stochastisch unabhängig. Von den Varianten des "Random Walk-Modells in seiner strengen Form verdienen Erwähnung erstens, das weniger restriktive " Martingale-Modell ", das keine Annahme zur Wahrscheinlichkeitsverteilung unterstellt, und zweitens das restriktivere Modell eines " Wiener Prozess " benannt nach dem Mathematiker Norbert Wiener , das auch als " Brown'sches Modell " bezeichnet wird.

Durch verwirklichte Börsenkurse erfährt der Börsenkundige auf einen Blick, auf welchen augenblicklichen Wert die Marktteilnehmer eine Aktie, Anleihe, Währung und dergleichen schätzen und veranschlagen. In musterhafter Weise, d. Ein heute an der Börse verwirklichter Kurs lässt sich mitunter als Signal für den folgenden Handel deuten, indem der heute registrierte Kurs sonst weit verstreutes Wissen nutzbar macht.

Zur Verdeutlichung, worauf die Signalfunktion von Preisen anspielt, mag ein arg vereinfachtes Illustrationsbeispiel für Geld- und Briefkurse "bid"- und "ask-prices" angeführt sein: So wird auf wahrhaftigen, d. Ein laufender Börsenkurs spiegelt nur unter sehr engen Modellannahmen den "wahren" inneren Wert eines in Untersuchung stehenden Wertpapiers wieder: Durch die Beschaffenheit eines liquide gestellten Marktes wird es — auch bei sehr umfangreichem Geschäftsgang Einzelner — keinem Markthändler gelingen, einen spürbaren Einfluss auf die Bewegungsrichtung des Marktpreises auszuüben Mengenanpasser, " price taker ".

Ein liquider Markt geht im Allgemeinen einher mit einer vergleichsweise eng begrenzten Kurs-Schwankungsbreite Volatilität , auch und gerade bei ausnehmend hohem Tauschverkehr " volume ". Ein Vermögensgegenstand " asset " gilt in diesem Sinne für liquide, sofern es dem Investor möglich ist, das darin beschäftigte Geldkapital, wann immer er möchte, in einer von ihm erwünschten Frist zu einem fairen Preis wieder frei zu machen "zu versilbern", "zu verflüssigen".

An manchen Börsenplätzen stärken sogenannte " market-maker " die Liquidität eines Marktes, indem sie während der Abhaltungszeit laufend Preise stellen, zu denen sie in Eigengeschäften jeweils zu kaufen oder zu verkaufen bereit sind. Nur auf liquiden Märkten lassen sich Anpassungsentscheidungen an marktrelevante Tagesneuigkeiten durch darauf abgestimmte Käufe und Verkäufe blitzschnell und ohne Reibungsverluste umsetzen " market immediacy ".

Die Liquiditätsverhältnisse an den Bar- und Terminmärkten sind oftmals unterschiedlich verteilt. Diese sollten aus leicht zu durchschauenden Gründen von allen Seiten so gering wie es irgend angeht gehalten werden. Unmittelbar einleuchtend erscheint dies insofern, als Transaktionskosten die eingebrachten Gewinne schmälern, beziehungsweise die anfallenden Verluste vermehren. Um überhaupt einen Gewinn zu machen, müssen die mit jedem Handel verbundenen Transaktionskosten offenbar zunächst erst wieder eingebracht werden.

Überdies wirken Kosten des Markthandels störend insofern sie die für ein richtiges Arbeiten der Märkte nötige ungesäumte Informationsverarbeitung verteuern. Wie leicht einzusehen, können allzu hohe Transaktionskosten der Durchschlagskraft des Marktmechanismus ganz beträchtlich Abbruch tun. Den Transaktionskosten angehörig sind grundsätzlich sämtliche der durch ein Handelsgeschäft auf der Börse verursachten Kosten. Hierzu zählen im Einzelnen: Kosten für die Anbahnung und den Marktzutritt z.

Informations- und Telefonkosten, Online-Gebühren für Standleitungen usw. Kosten für eine Wertpapierleihe , "up-tick"-Regelungen bei Wertpapierleergeschäften oder Andienungsgebühren bei Futures- bzw. Forwardgeschäften und nicht zuletzt allgemeine Such- und Entscheidungsfindungskosten für Börsengeschäfte. In dem Grade, als die Transaktionskosten insgemein sinken, steigt der Organisationsgrad des Marktes.

Der auf den Kopf genaue Belauf der gesamten Ex-post- Transaktionskosten einer Markthandlung hängt nicht unwesentlich ab 1. Die erwartete Rendite einer Investition ergibt sich, nach Abrechnung der Transaktionskosten, alsdann im Ausdruck der Nettorendite. Mit dem englischen Gesamtnamen des Market-Maker " maket maker ", " price maker ", auch "Designated Sponsor" oder "Market Expert" genannt werden im Bank- und Börsenwesen besondere, an wohlgeordneten organisierten Sekundärmärkten anzutreffende ständig ansprechbare Marktteilnehmer Makler belegt.

In der Stellung eines Kursmaklers Handelsmakler an der Börse geben sie während der Abhaltungszeiten für die ihnen zugewiesenen und von ihnen betreuten Werte Aktien, Obligationen, Devisen u.

Der angerufene Market-Maker nimmt sodann für den Verkäufer die Stellung des Käufers gleichwie für den Käufer die des Verkäufers ein, allerdings im Falle der beidseitigen Kursstellung jedes Mal in der Ungewissheit, ob er bei dem Geschäft als Käufer oder Verkäufer auftreten wird.

Market-Maker erfüllen ihren Daseinszweck ebenso wohl in einem herkömmlichen Auktionsmarkt mit Rufhandel als inmitten eines elektronischen Netzes verlaufenden Handelsverkehrs des Börsenbetriebs. Der Kursmakler betätigt sich also gleichzeitig als Anbieter und Nachfrager im Markt und wird in Ausübung dieser seiner Aufgabe als " market-maker ", " broker -dealer ", an der NYSE Euronext als " specialist ", im deutschen Sprachraum auch als " Betreuer ", oder salopp als " Marktmacher " bezeichnet.

Wann immer Market-Maker ihre Quotationen stellen, fassen sie diese zunächst und vor allem nach der dann gerade herrschenden Auftragslage ab. Darüber hinaus können sich Quotationen, je nach Amt des Market-Maker und nach den Freiheitsgraden, die er im Markt für sich beanspruchen kann, zum Teil auch auf seine eigenen Prognosen über die künftige Preisentwicklung im betreffenden Markt stützen.

Zwar darf ein "market-maker" die von ihm aufgestellten Quotes bei fortlaufender Notierung und fortlaufenden Abschlüssen an sich nach Belieben ändern; er hat indes gemeinhin die Verpflichtung, auf Anforderung anderer Marktteilnehmer " quote request " — zumindest für ein festgesetztes Mindestvolumen, gewöhnlich aber nur bis zu einem vorgegebenen Maximalbetrag — über einen festgelegten Zeitraum "Mindesthaltefrist" zu den genannten Preissätzen den "quotes" auf eigene Rechnung zu kaufen resp.

Seine Vergütung für die Leistungsabgabe "jederzeitige Handelsbereitschaft ' immediacy ' " und das durch Schaffung offener Posten damit auf sich genommene Risiko sucht und findet der "market-maker" zum guten Teile darin, dass er von einer Seite billig nimmt und nach anderer Seite teuer gibt, d.

Überdies werden im Maklerwesen den Market-Makern mitunter erweiterte Handlungsmöglichkeiten eingeräumt: So werden ihnen unter verfügten Marktmodellen in bestimmten Märkten Spekulationen "Selbsteintritt" in eigener Regie mit Absicht ermöglicht, oder ebenso wohl kann es sein, dass sie sowohl als "market-maker" als auch fallweise im Auftrage von Kunden als Broker tätig werden.

Market-Maker dieses Schlags werden "broker-dealers " oder, seltener, auch " dual capacity traders " genannt. Die Hauptaufgabe eines jeden Market-Maker besteht darin, die Liquidität des betreffenden Marktes zu befördern sowie dessen Transparenz aufzubessern, indem er darauf hinwirkt, als Konterpart anderer Marktteilnehmer durch öffentliche, jederzeitige Transaktionsbereitschaft einen stabilen, beständigen Handel in dem Handelsinstrument zu gewährleisten, dessen er sich angenommen hat "Marktpflege"; " qualified liquidity provider ".

Da gemeinhin die hierbei notwendig zur Entstehung gelangenden und daraufhin offen bleibenden Posten einer alsbaldigen Deckung Eindeckung, Hedging bedürfen, liegt es in der Natur der Sache, dass "market-maker" in erster Reihe die Stellung eines Hedgers oder eines Arbitragehändlers versehen, denn die eines Spekulanten.

Nein, Arbitragevorgänge der Wirklichkeit sind vom Fluss der Zeit untrennbar. Mit dessen Dasein sind sie unzweifelhaft von selbst dem Risiko ausgesetzt Arbitragespekulation. Neben der nötigen Achtsamkeit und Sachkenntnis ist die technische Voraussetzungsgrundlage für ein zielsicheres Aufdecken von offenstehenden Arbitragefenstern samt deren unverzüglicher Ausnützung ein unmittelbarer, ungestörter Zugang auf kürzester Linie nah des Marktes, verwirklicht durch eine blitzschnelle sich selbst steuernde Handelseinrichtung.

Die Umsetzung einer Arbitrage erfordert im Handelsleben zum Mindesten zwei gesonderte Geschäftsabschlüsse. Verkauf des teureren, und zwar ohne dass hernach in der Gesamtbilanz nennenswerte Nettoausgaben auf seine Rechnung gehen. Nebenumstände, wie persönliche Risikoneigungen, mathematische Erwartungswerte der Renditen oder Zeitpräferenzen des Entscheiders, sind für die den Arbitragehandlungen voraufgehenden Überlegungen beinahe immer ganz ohne Belang.

Die eingeheimste Summe, die sich als finanzielles Ergebnis aus einer musterhaft durchgeführten Arbitrage ergibt, beziffert sich allemal nach dem verwirklichten Unterschied Marge im Preise beider Instrumente, gewendet auf den Aufhebungszeitpunkt des Geschäfts. Die Zeitspanne aber, die eine jede Arbitrage notwendig ausfüllt, ist unabweisbar mit Zufallsereignissen durchsetzt; folgerecht werden angestrebte erwartete Arbitragegewinne stets auch unsichere sein.

Überdies müssen bei jeder wirklichen Umsetzung einer Arbitrage immerzu allfällige Handelsspesen eingerechnet und auch getragen werden Arbitragekosten; Transaktionskosten , womit aus sich heraus jeder in Aussicht genommene Arbitrageertrag von Anfang bis zu Ende fraglich wird. Nach dem Gesagten ist das eine sofort einleuchtend: Der Arbitrage wird im Allgemeinen eine wichtige ökonomische Aufgabe bei der Herbeiführung "fairer" und angemessener Preise zugeschrieben: So wird wiederholt die Anwesenheit einer stattlichen Zahl von Arbitrageuren, die mit wachsamem Auge zur Durchführung von Arbitragen immerzu bereit stehen und die aus ihren höchst eigennützigen Bestrebungen das Marktgeschehen mit regem Eifer pausenlos zu verfolgen wissen wie es die unermüdlichen Handelsmannschaften von Hedge- und Investmentfonds, Banken und Versicherungen usw.

Der vordem sich vorfindenden Kluft zwischen dem Marktpreis und seinem erkannten Richtstand ist keine Dauer beschieden, sie wird durch die nivellierende Kraft der Arbitrage sogleich wieder getilgt. Von der eben erörterten zeitlichen und örtlichen Arbitrage mit aller Strenge zu sondern ist der Begriff der " Risikoarbitrage ", die oft auch mit dem technischen Namen der " merger arbitrage " benannt ist: Auf Risikoarbitrage trifft man häufig und gern z.

Die das Differenzspiel betreibenden Risiko-Arbitrageurs erwerben Aktien der zu übernehmenden Unternehmung, während sie fast gleichzeitig Aktien der aufkaufenden Unternehmung leer- verkaufen. Einen noch gänzlich anderen Begriffsinhalt erfährt der Arbitragebegriff im deutschen Handelsrecht: Darnach geht es um Vereinbarungen vor einem Schiedsgericht " arbitration ".

Die Mitglieder von Börsen sind übrigens ebenso wie Broker i. Eben dieser Richtsatz bildet überdies eine Grundsäule der wirtschaftlichen Werttheorie. Lohnenswerte Arbitragegelegenheiten setzen als ein wesenbestimmendes Merkmal die Beobachtung von "Ungleichgewichtskursen" voraus, die ihrerseits wieder in aller Regel auf Uneinheitlichkeit des Wissenstandes unter den Marktteilnehmern zurückgehen.

Allein auf wahrhaftigen Märkten sind solcherart beständige Preisungleichgewichte von gesichertem Erfolg "free lunch"-Situationen offenbar keiner langen Dauer fähig, käme dies tatsächlich doch dem Dasein einer Geldmaschine " money machine " gleich. Dies aber lehrt, dass Erfolg versprechende Arbitragegelegenheiten letzten Endes immer nur auf und zwischen sogenannten in effizienten Märkten im Sinne der Kapitalmarktgleichgewichtstheorie möglich sein können; denn das Eine ist gewiss: Solange auf einem Markte noch Spielraum für gewinnträchtige Arbitragemöglichkeiten verbleibt, wird er sich kaum je in einem Gleichgewichtszustand befinden.

Ohne erkenntnistheoretischen Begründungszusammenhang ist dieser Glaube doch noch immer nichts als barer Aberglaube. Das Genauere darüber siehe Thema Computer-gestützte Software zur börslichen Anlageplanung erleichtert zwar die anschauliche Darstellung und Übersichtlichkeit von Börsenkursen, vermag letztlich aber nicht um ein Deut mehr zu leisten, als die bereits vorliegenden Informationen stilgerecht aufzubereiten, die ohnehin schon durch verwirklichte Ex-post- Kurse vorhanden sind.

Das Nähere darüber siehe Thema Unter einem Termingeschäft " forward contract " versteht man ein Zeitgeschäft schuldrechtlicher Natur, das in der gegenwärtigen Gegenwart des Vertragsschlusses eine Anwartschaft auf ein in einer künftigen Gegenwart vorzunehmendes Rechtsgeschäft begründet Vertrag über "Verträge" eines ferneren Tages.

Der Schlüsselgedanke, der sich um alle Formen von Termingeschäften rankt, ist mithin der, dass das zeitlich kausale Nacheinander von wechselseitiger Einwilligung in die Vertragsverpflichtungen und Erfüllung derselben zum anvisierten Termin um eine gewisse Spanne Zeit von gemeinhin mehreren Tagen, meist aber um Wochen oder vielleicht sogar um Monate auseinandergelegen ist. Bei den Bargeschäften vollzieht sich im Zeitpunkt des Geschäftsabschlusses der Leistungsaustausch gleichsam synchron.

Bezeichnend für Letzte dagegen ist, dass die Leistung der einen Partei, die des Gläubigers, in die Gegenwart, die Gegenleistung en der anderen, des Schuldners, in die Zukunft fällt fallen. Der besondere Vorzug der derivativen Finanzmarktinstrumente liegt damit auf der Hand.

Vermöge ihrer ausgedehnten Variationsbreite lassen sich diese haarscharf ausrichten auf die bestehende Markterwartung ihres Anwenders nicht minder als auf seine psychische Disposition. Die Letztgenannte umfasst insbesondere das persönliche Verhältnis zu wirtschaftlichen Unsicherheiten, d.

Nochmals Dank und einen schönen Tag. Was ist dann für mich relevant? Warum sollte es dort anders sein als bei replizierenden ETFs? Beide bilden den gleichen Index ab und unterscheiden sich nur in der Replizierungsart.

Beide bewegen sich also mehr oder weniger genau gleich. Ob der Swap jetzt über deutsche oder amerikanische Aktien gebildet wird, ist völlig unerheblich. Beide werden sich anders als der MSCI World bewegen und deswegen wird der Swap bei einer entsprechenden Abweichung wieder glatt gezogen vgl. Relevant in Bezug auf was? Dass die Währung des Index keine Rolle spielt, habe ich hoffentlich oben http: Dass die Währungsräume, in denen die Unternehmen operieren, entscheidend sind, wurde dabei hoffentlich auch klar.

Dass eine Währungsabsicherung bei global operierenden Unternehmen wenig sinnvoll ist, hat der Finanzwesir im Artikel erläutert. Die Euro-Dollar-Problematik ist mir klar. Schwieriger wird es, wenn zu diesen beiden eine oder mehrere weitere Währungen hinzukommen. Beispielsweise bei einem aktiv gemanagten Aktienfonds, der in "exotische" Märkte mit vielen weiteren Währungen investiert. Was ich gut find eund dem Prinzip der Diversifizierung entspricht. Für diese Fonds gibt es manchmal keine Euro-Tranchen.

Beim Verkauf in Deutschland wird er natürlich wieder in EUR umgerechnet, aber hat man nicht ein zusätzliches Währungsrisiko, weil man ungewollt mit dem gesamten Investment auch noch in USD investiert ist, obwohl keine Aktie aus dem Dollarraum stammt?

Sonst müsste es doch so sein, dass sich alle Währungen gleich gegenüber dem Euro verhalten, also zum Beispiel der Euro gegenüber dem Dollar aufwertet. Andernfalls entstünden Arbitragemöglichkeiten, also die Möglichkeit sicherer, unendlicher Gewinne.

Von den Spesen für die Umrechnung können wir absehen. Ebenso von der Tatsache, dass jedem Währungsrisiko auch eine Chance innewohnt. Nein, ich bin kein Freund von aktiv gemanagten Fonds, aber gerade in diesen exotischen Märkten sind die oft ohne Alternative und zwecks Diversifikation sinnvoll. Um die Quintessenz vorweg zu nehmen: Übertragen wir das Beispiel nun auf die Drittwährung des Entenhausener Talers ;-.

Für den Wechselkurs Euro in Doller nehme ich fiktive Zahlen - das macht das Rechnen mitunter schöner. Investieren wir den Anlagebetrag von 1. In der Euro-Variante hält man somit Fondsanteile von 1.

In der Dollar-Variante hält man hingegen 2. Was passiert, wenn sich der Entenhausen-Taler nun zwischen Euro und Dollar bewegt: Wir erhalten neue Wechselkurse: Der Euro-Anleger sieht also in seinem Depot, dass sein investiertes Vermögen nur noch 1.

Der Dollar-Anleger sieht in seinem Depot, dass sein investiertes Vermögen nur noch 1. Wichtig ist, was mit der Währung in Entenhausen passiert. Was passiert, wenn sich der Dollar gegenüber Euro und Taler bewegt: Der Euro-Anleger sieht also in seinem Depot keinerlei Veränderung.

Es ist immer noch 1. Der Dollar-Anleger sieht, dass sein Depot auf 1. Wenn eine Drittwährung hier Dollar sich verändert, aber der Wechselkurs zwischen Investitionsort Entenhausen und in der Heimat Euro stabil bleibt, spielt die Drittwährung keine Rolle. Ich hoffe, das Beispiel hilft bei der Verständnis. Das Beispiel lässt sich auf beliebig viele weitere Währungen und Mischungen zwischen den beiden Fällen erweitern.

Die beiden Erkenntnisse bleiben die selben und lassen sich bezogen auf Deine Frage zusammenfassen zu: Nein, die Fondswährung spielt keine Rolle. Das Thema "aktiver Fonds" vs. ETF spare ich hier bewusst aus, um das Thema "Währung" nicht mit einem Nebenschauplatz zu verwässern. Berechnet der Broker, bzw. Gehe ich in der Annahme recht mit einem Swapper, dessen Fondswährung der Euro ist, dem Währungsrisiko zu entgehen, oder ist das falsch gedacht? Global operierende Firmen haben nun einmal ein Währungsrisiko.

Wenn es schlecht läuft und die Firma sich nicht hinreichend gegen Währungsrisiken abgesichert hat, dann kann das die Gewinne schmälern. Dann geht der Aktienkurs zurück. Das ist nun einmal bei einer Aktienanlage so, dass sich Firmengewinne verringern können. Wodurch das passiert ist mir eigentlich egal. Hast du meine Kommentare dazu weiter oben gelesen? Alternativ hat jetzt auch Finanztest das Thema recht anschaulich erklärt: Ich würde dem Thema Währungsrisiko nicht zu viel Bedeutung schenken.

Wer international investiert, ist dem immer ausgesetzt und hat Unternehmen im Boot, die darüber hinaus auch in allen Währungen unterwegs sind. Ich verstehe euch so, dass nur die Währung der Aktien in die der Fonds investiert, relevant ist. Die Ausführungen hier sprechen ja aber dagegen. Vermutlich, weil der Vergleich von Äpfel mit Birnen gemacht wurde. Ich habe mal beide ETFs auf justetf miteinander verglichen da gibt's ne Möglichkeit, die beiden auszuwählen und dann konkret zu vergleichen.

Beide liegen ziemlich eng beieinander. Bei justetf kann man zwischen beiden Anzeigen wechseln. Ich hoffe, es ist jetzt für Dich klar geworden: Das wird sich sicherlich auch wieder mal umkehren. Ich hatte mir tatsächlich die Performance Berechnung der Diba angeschaut. Daher stammen die Zahlen. Die Antwort auf meine Frage per E-Mail war leider auch nicht wirklich ergiebig:. Zusätzlich werden Reverse- Splits und Ausschüttungen berücksichtigt.

Es ist also schwierig die Angaben nachzurechnen, daher haben wir auf die Informationen zur Berechnung auf unserer Homepage verzichtet. Hallo zusammen, ich habe eine Verständnisfrage zur Währung.

Es geht mir nicht ums Währungsrisiko. Ich glaube das habe ich soweit verstanden. Ich möchte einen grösseren Betrag in Schweizer Franken anlegen. Meine Antwort wäre bezüglich Währungsrisiko nicht, weil dieses immer vorhanden ist. Entscheidend für die Wertentwicklung ist am Ende immer das Verhältnis von Deiner Währung zu dem Währungsraum, in dem die Unternehmen operieren. Wie viele Umrechnungsschritte dazwischen liegen, ist im Prinzip egal.

Oder gehst Du davon aus, dass du Verluste durch für Dich ungünstige Wechselkurse machst? Wenn Du tatsächlich die Wahl zwischen zwei identischen!

Aber achte darauf, dass Du nicht Äpfel mit Birnen vergleichst. Hallo Dummerchen, Danke für die Antwort. Genau, mir ist schon klar, dass wenn ich in einen SP investiere, dass es dann am Schluss auch wichtig ist, wie sich der Dollar entwickelt. Mein Frage als Schweizer ist es eben, dass es sinnvoller ist, wenn meine ETF auf Franken lauten statt Euro unabhängig von der Währung des Fonds , weil ich zuerst meine Franken in Euro wechseln muss, was ja ungünstig ist Wechselkursverluste.

Ist es immer sinnvoll die ETFs in seiner Heimatwährung zu halten, weil dadurch keine Wechselkurskosten entstehen? Es geht nicht ums Währungsrisiko. Jetzt kommt es darauf an, wo also an welcher Börse du den kaufst. Um da irgendwas konkretes dazu zu sagen, was nicht pauschal ist, müsste man noch mehr zu deinem individuellen Vorgehen wissen: Warum machst du überhaupt die ganze Rigamarole mit den Franken?

Bist du bei einem Schweizer Broker oder einem deutschen? Für eventuelle Währungsumtäusche bei der Order ist ja dein Broker zuständig, und wie da die Konditionen sind, können wir ja nicht von aussen auswendig sagen, sondern musst du immer im Einzelfall nachschauen wie die Umtauschkosten sind. Der Kundenservice deines Brokers ist dazu auch sicher der schnellere, passendere und kompetentere Ansprechpartner für dein Anliegen als irgendwelche fremden Kommentarier von nem Blog: Ich glaub auch da könnte dir eine Anfrage direkt gerichtet an die ETF-Anbieter selbst am meisten weiterhelfen.

Die sind es ja, die diese Produkte einführen, betreiben, und auch entscheiden ob sie ggf angepasst oder abgeschafft werden müssen. Mit den ganzen Währungsszenarien haben die sich wohl bestimmt auch schon intern auseinandergesetzt, von daher könnten sie dir wahrscheinlich kompetenter antworten als wir hier auf nem Blog, die darüber nur mehr oder weniger spekulieren können.

Es ergibt dann ja keinen Sinn mehr in EUR abzusichern. Die Frage reduziert sich also eher auf, was passiert mit den monatlichen Forward-Verträgen, die zur Währungsabsicherung eingesetzt wurden, wenn eine der Währungen aufhört zu existieren, da gibt es vielleicht was im Kleingedruckten dieser Verträge.

Kann das überhaupt passieren, dass eine Währung von heute auf morgen abgeschafft wird, würde es nicht immer eine Übergangszeit geben, wo noch weiterhin in der alten Währung gerechnet wird??? Also das schlimmste was passieren kann, scheint zu sein, dass der Euro wegen seiner hypothetischen Abschaffung massiv an Wert verliert und der ETF aufgrund der Euro-Währungsabsicherung nicht davon "profitiert".

Und wenn die neue Währung irgendwie am alten Euro festgemacht ist, dann ändert sich erstmal nicht viel, die Währungsabsicherung müsste weiter funktionieren, ansonsten hält man auf einmal einen ETF, der Wechselkursschwankungen unterliegt, obwohl man sich dagegen ursprünglich absichern wollte Alternativ könnte man lesen. Die schriftliche Antwort von iShares lautet nichtssagend:.