Short Message Service


Ätsch, hab ich jetzt gewonnen, meiner hat einen Nobelpreis, ihrer nicht.

Wie soll ich meine ETFs kombinieren?


Die verschiedenen Netzbetreiber sind untereinander verbunden interkonnektiert. Die Verwendung auch nur eines bit-Sonderzeichens ändert das Codierschema einer Kurzmitteilung und reduziert ihre Teil- Länge auf 70 Zeichen, was kostenrelevant sein kann. Der Empfänger sofern dazu fähig setzt die Teile dann wieder zu einem zusammenhängenden Text zusammen.

Ist eine Nachricht nicht zustellbar, weil das Empfangsgerät ausgeschaltet ist oder sich in einem Funkloch befindet, speichert sie die Kurzmitteilungszentrale SMSC des Netzes, zu der die Empfängernummer gehört, für eine Vorhaltezeit zwischen mindestens 5 Minuten und maximal 63 Wochen.

Die maximale Vorhaltezeit ist vom Anbieter abhängig. Die Netzbetreiber berechnen in einem solchen Fall trotzdem die normalen Versandgebühren. Ein Benutzer kann von einem Handy eine Kurzmitteilung verschicken und sich die Übermittlung bestätigen lassen. Dadurch erfährt der Absender, in welchem Moment der Empfänger sein Handy einschaltet, wenn es zuvor z.

Da die Netzbetreiber die dafür geschaffenen Standards nicht immer einhalten, besitzen SMS-Empfangsbestätigungen nur bedingte Aussagekraft. Beispielsweise quittieren manche Netzbetreiber jede SMS aus einem Fremdnetz automatisch sofort, unabhängig davon ob das Handy eingeschaltet ist und der Empfänger die SMS erhalten hat oder auf Grund der Vorhaltezeit je erhalten wird, andere quittieren nie.

Shortcodes werden direkt in der Kurzmitteilungszentrale des Netzbetreibers verwaltet, sind also nicht an eine SIM-Karte gebunden. Es gibt ebenfalls sogenannte Langnummern long codes, z. Neben einer internationalen Erreichbarkeit bieten Langnummern Unternehmen wie Werbeagenturen die Möglichkeit, eigene und somit personalisierte Nummern langfristig für ihre Marketingkampagnen zu verwenden.

Diese können mobile Werbeaktionen, Fernsehabstimmungen, Gewinnspiel-Kampagnen etc. Das erfundene Texteingabesystem Text on 9 keys , kurz T9 genannt, machte die Texteingabe deutlich einfacher und komfortabler, weil das Mehrfachtippen einer Taste für den richtigen Buchstaben im Regelfall entfällt. T9 basiert auf einer intelligenten Texterkennung anhand eines im Mobiltelefon gespeicherten Wörterbuches.

T9 funktioniert nicht für Schweizerdeutsch , das vor allem bei der jungen Generation in der Schweiz beliebt ist. In Motorola-Mobiltelefonen wird das ähnlich funktionierende iTap verwendet. So ist es beispielsweise möglich, das Öffnen eines Garagentors oder die Ausgabe eines Getränks aus einem Getränkeautomaten durch das Senden einer Kurzmitteilung an eine bestimmte Telefonnummer zu veranlassen.

Die Abrechnung erfolgt über das Bankkonto. Bei Alarmanlagen und bei Heizungen kann sich der Besitzer mittels vorgefertigter, in der Anlage gespeicherter Nachrichten per Kurzmitteilung alarmieren bzw. Die Gefahr, die von der Verwendung der SMS-Funktion und der damit einhergehenden Ablenkung ausgeht, ist laut einer repräsentativen Studie nicht zu vernachlässigen.

Obwohl die Mobilfunknetze in Deutschland gut ausgebaut sind, kann es zum Jahreswechsel zu Netzüberlastungen und somit zu Verzögerungen von Kurzmitteilungen kommen oder gar dazu, dass es nicht mehr möglich ist, eine Kurzmitteilung abzusetzen. Weltweit wurden beim nächtlichen Übergang von zu 43 Milliarden versendete Kurzmitteilungen gezählt, davon Millionen in Deutschland. SMS ist eine Weiterleitung auf diesen Artikel. Weblink offline IABot Wikipedia: Ansichten Lesen Bearbeiten Quelltext bearbeiten Versionsgeschichte.

Navigation Hauptseite Themenportale Zufälliger Artikel. In anderen Projekten Commons. Diese Seite wurde zuletzt am 1. Dezember um Möglicherweise unterliegen die Inhalte jeweils zusätzlichen Bedingungen. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzrichtlinie einverstanden.

Dieser Artikel wurde am 1. Januar in dieser Version in die Liste der lesenswerten Artikel aufgenommen. Ich bin mir auch nicht sicher, ob das für den Aspekt der Lebensentstehung so angeraten scheint — dafür liegt noch? Und noch mal Alderamin: Natürlich kann man glauben, dass es viele Hochzivilisationen in unserer Galaxie gibt. Ich glaube aber, dass das Gegenteil naheliegender ist, weil mir die Gründe dafür plausibler erscheinen.

Es wäre ein Wunder, wenn wir heraus fänden, dass die Elemente des Universum kein Leben hervor bringen können — und wir trotzdem existieren. Das ist aber nicht der Fall. Für uns ist das Leben nur ein Phänomen, dessen Entstehung wir nicht erklären können. Es gibt vieles, deutlich weniger spektakulärere Phänomene, die wir nicht erklären können. Sind das auch alles Wunder? Das wir derartige Phänomene nicht beobachten, bedeutet nicht, das keine anderen Zivilisationen existieren oder existiert haben.

Es bedeutet nur, dass keine Zivilisation derartige Gebilde konstruiert — weil es wahrscheinlich schlichtweg unmöglich ist, derartige Gebilde zu konstruieren, egal wie alt und weit entwickelt eine Zivilisation ist. Was ist belebte Materie? Es gibt nur eine Materie, die ist weder belebt noch unbelebt sondern einfach Materie. Ein Kohlenstoffatom eines Lebewesens unterscheidet sich in nichts von einem in einem Carbonatgestein. Also, was meinst du mit belebter Materie?

Fangen wir mit Zelle an. Organische Moleküle, abgeschlossene Kompartimente Micellen , Replikation … und los gehts. Was soll an den Schritten denn kritisch sein? Ich kenne keinen Evolutions-Biologen, der sowas äussert. Welchen Vorgang hättest du denn gerne wiederholt? Welches Zeichen sollte denn Millionen Jahre halten? Lange lag-Phase des Lebens: Kambrische Explosion zeigt ja eben wie einfach es ist, wenn die Bedingungen erst mal eingestellt sind.

Alderamin hat sich solche Mühe gegeben zu zeigen, weshalb das FP inzwischen, sagen wir, reichlich überholt erscheint. Ich hoffe jemand kann mir noch bei meinem Logik Problem helfen das ich seit letztem Jahr aus dem Physik Unterricht habe. Folgendes… Ich bin der Meinung das es nicht möglich ist ein Space Shuttle von der Erde zu starten zu einem Klon der Erde zu fliegen und von dort aus wieder zurück zur Ursprungs Erde ohne zu tanken.

Irgendwie bin ich da etwas durcheinander weil ich immer denke z. Würde mich wirklich freuen wenn ich meinen Logik Fehler mal ausmerzen könnte. Falls das im oberen Artikel beschrieben wurde, tut es mir leid. Ich habs nicht verstanden. Aber wie wahrscheinlich ist das? Wie beliebig andersartig kann eine fremde Welt sein, um noch Leben von irdischer Komplexität hervor zu bringen?

Und wenn andere Planeten. In dem Falle wäre vielleicht die Wahrscheinlichkeit nicht klein, dass eine Unterart genau die richtigen Eigenschaften mitbringt, die beim Eintreten eines bestimmten Ereignisses, das vielleicht auch nicht absolut unwahrscheinlich sein muss, zu einer entsprechenden Entwicklung führt. Und wenn wenn die Diversität der erwähnten Eigenschaften nicht besonders ausgeprägt ist, ist das nicht vielleicht auch ein Hinweis, dass die passenden Eigenschaften nicht nur wahrscheinlich sondern zwangsläufig auftreten ok, jetzt kommen wir dem Anthropischen Prinzip gefährlich nahe.

Der Grat, den unsere Vorfahren gegangen sind, mag sehr schmal gewesen sein, aber ich bin noch nicht überzeugt, dass die Wahrscheinlichkeit, dass eine Spezies bzw.

Ups, da fehlt etwas: Es haben ja nun schon einige Kommentatoren versucht, zu zeigen, warum man diesen Schluss nicht ziehen kann. Sowohl Start, Flug und Landung sind bei beiden Strecken identisch. Die Zeitdauer allein, die für diese Schritte erforderlich war und die speziellen externen Einflüsse machden doch mehr als derutlich, wie kritisch und unwahrscheinlich diese Schritte sind.

Du meinst, weil man den Treibstoff für Start 2 mitnehmen muss. Klar, dann brauchen Beschleunigung 1 und Abbremsung 1 etwas mehr Treibstoff, weil mehr Masse an Bord ist. Wenn der spezifischer Impuls zu gering ist, kann das tatsächlich unmöglich werden. Nexus Ja genau, dadurch das ich den Treibstoff für Start 2 mitnehmen muss erhöht sich ja wieder der Treibstoff bedarft für Start 1 aber der Treibstoff an sich muss ja auch wieder transportiert werden und irgend bin ich dann der Meinung das das nicht geht von Erde1 auf Erde2 und wieder zurück.

Die Zeitdauer macht gar nichts in Hinblick auf kritisch oder unwahrscheinlich deutlich. Einfach Frage der Zeit dauer. Weder verwunderlich noch unwahrscheinlich. Vergleichen wir das mal mit einem Auto auch wenn kein Raketenantrieb, so sollte es als Analogie doch recht gut funktionieren. Das muss seinen Treibstoff auch mitnehmen. In der Raumfahrt ist das allerdings ein Kernproblem.

Da besteht die Hauptmasse fast nur aus Treibstoff. Was soll da klar werden? Je länger in einem Gewinnspiel, dessen Grundbedingungen Anzahl der Zahlen aus denen man richtige wählen muss man nicht kennt, kein Gewinn erzielt wird, umso mehr kann man annehmen, dass die Gewinnwahrscheinlichkeit sehr gering ist.

Als Leben wird allegmeinhin das erachtet, was es gemeinsam hat und von unbelebter Materie unterscheidet. Es ist nach wie vor völlig unklar, wie sich Atome zu den Grundbausteinen des Lebens zusammenfügen konnten und warum sie es überhaupt taten. Wär ich nicht so eine Pfeife in Physik. Um T2 jedoch zu transportieren wird der Rote Treibstoff Tank benötigt. Um diesen wiederum mitzunehmen wird der Lila farbende gebraucht usw.

Oh man seit dem Wettlauf von Achilles und der Schildkröte bin ich total durcheinander. Mehr braucht es nicht. Es ist darüber hinaus in keiner Weise unklar, wie sich Atome zu Molekülen zusammenfügen. Diese sind die Grundbausteine des Lebens. Besonders erscheint einem das nur, wenn man Wissen veweigert. Daher schrieb ich eingangs: Dann würde allerdings das gesamte Raumschiff auch so schon nicht besonders weit kommen.

Je mehr Treibstoff mitgenommen wird, umso mehr Probleme bekommt man auch irgendwann mit dem Schub. Aber wenn ich das richtig verstehe beruht dein logischer Fehler darauf, dass dein Antrieb zu uneffektiv ist s. Bislang hat die Evolutionsbiologie die Entstehung von Leben nicht restlos klären können, es sind viele Schritte in diesem Prozess nach wie vor rästelhaft. Keine Theorie und kein Modell hat bislang allgemeine Anerkennung gefunden.

Das gilt es als Fakt festzuhalten, alles weitere ist Spekulation. Aber dennoch erlaube ich mir den Luxus, davon zu träumen, dass wir bislang doch noch irgendetwas in der Physik übersehen haben, was der Menschheit irgendwann einmal die entscheidende Hintertür zum schnellen Reisen durchs All öffnet….

Wenn überlichtschnelles Reisen möglich sein sollte, wäre dies ein weiteres Indiz dafür, dass wir allein sind oder es noch niemand in die Tat umgesetzt hat. Danke für den tollen Beitrag. Hochinteressant und ernüchternd, was die Reisetätigkeit durch unvorstellbar gigantische Räume betrifft. Gibt es wenigstens realistische Erfolgsaussichten dafür, mit ausserirdischen Lebensformen in Kontakt zu treten und mit ihnen zu kommunizieren, ohne sich dafür selbst räumlich in Bewegung zu bringen mal abgesehen von noch besseren Teleskopen?

Gibt es in diesem Bereich noch Wissen, welches noch erschlossen werden könnte? Ist die Möglichkeit, von Aliens besucht zu werden, viel geringer als jene, von Aliens längst beobachtet zu werden welche jedoch vor dem gleichen Problem wie wir stehen — sie können uns nicht erreichen?

Der Mensch lebt und forscht einfach noch zu wenig lange, als dass er schon den Horizont des Machbaren erreicht hätte. Fragt mal Hawking, der hätte vielleicht auch noch ein paar Vermutungen. Deine Annahmen, welche Spuren hochentwickelte Zivilisationen hinterlassen sollten, sind völlig abwegig. Es ist nach wie vor völlig unklar, wie sich Atome zu den Grundbausteinen des Lebens zusammenfügen konnten. Das stimmt schlichtweg nicht. Schon vor knapp 60 Jahren hat man im Experiment Prozesse nachgebildet , in denen organische Verbindungen als Grundbausteine des Lebens entstehen.

Wenn überhaupt ist nach wie vor unklar, wie der Sprung zu tatsächlichen Leben von statten geht und ob die Bedingungen dieser Experimente auch für die frühe Erde zutreffen — aber Antworten auf die Frage, wie sich Atome zu Grundbausteinen des Lebens zusammenfügen können, sind vorhanden.

Aus dem gleichen Grund, aus dem sich Zucker in Wasser auflöst: Wenn geeignete Elemente und Verbindungen unter den richtigen Bedingungen mit geeigneten Katalysatoren zusammen gebracht werden, dann bleibt ihnen gar nichts anderes übrig, als sich zu verbinden.

Man hat übrigens schon Grundbausteine des Lebens in interstellaren Wolken nachgewiesen. Und darum geht es auch, nicht wahr? Dass ein Schöpfer uns geschaffen haben soll. Wann wäre denn trotz allen vorhandenen Wissens für sie die Entstehung von Leben geklärt? Da ist soviel bekannt, dass es inzwischen synthetische Biologie gibt. Aber das sind Fusionskraftwerke auch, obwohl Fusion verstanden ist und in sozusagen explosiver Form auch funktioniert.

Und was wäre wohl allgemeine Anerkennung? Schneller bedeuted ja nicht automatisch unendlich schnell; selbst fache Lichtgeschwindigkeit würde ja für die Durchquerung der Galaxis 10 de von Jahren bedeuten — u.

Reinhard Bauernfeind Wenn der Schritt von organischen Verbindungen hin zu Verbindungen, die den Kriterien des Lebens genügen, im Labor nachgebildet werden könnte oder in Natura nachgewiesen werden kann, wäre die Theorie weitestgehend bestätigt.

So fehlt aber noch dieser Teil. Wie oft das dann im Universum vorkommt und wie oft sich daraus dann intelligentes Leben entwickelt… darüber kann dann aber ohne Beobachtungen auch nur sehr grob spekuliert werden. Ob nun viele oder wenige Zivilisationen, das ist dann wohl gegenwärtig eher Glaubenssache. Interstellare Reisen halte ich nur für den Menschen selbst für unmöglich bzw. Aber ich verstehe, dass alles Wunderbare verloren geht, wenn man die Entwicklung von Leben und in späterer Folge sogar Bewusstsein mit dem Auflösen von Zucker in Wasser gleichsetzt.

Ich möchte auch sicher nicht auf Kreatonismus hinaus, wie du vermutlich annimmst. Nichts liegt mir ferner. Mehr als ein Lebenszeichen ist nicht drin, und wenn wir ein Lebenszeichen erhalten und eine eigenes Lebezeichen zurück schicken, sind die anderen schon zehntausende Jahre weiter — und vielleicht gar nicht mehr da.

Die anderen müssten uns schon sehr, sehr nahe sein — was noch nicht ausgeschlossen werden kann, aber als sehr unwahrscheinlich angenommen werden muss — und selbst wird eine Kommunikation schwierig.

Bis zum nächsten Stern sind es immerhin schon vier Lichtjahre. Wir betreiben seit rund 60 Jahren Raumfahrt. Die Wahrscheinlichkeit, dass ausgerechnet jetzt und ausgerechnet in unserer unmittelbaren Nähe eine andere Zivilisation existiert, ist verschwindend gering. Quanten-Verschränkung hat nichts mit Informationsübertragung zu tun und kann auch nicht zur Kommunikation genutzt werden.

Lies dir mal diesen Artikel durch und versuch ihn zu verstehen. Wenn du etwas nicht verstehst, frag nochmal nach. Aber jede neue Theore muss die bestehenden Experimentaldaten bestätigen, und die sagen nun mal auch recht eindrucksvoll aus, dass sich lokal keine Information schneller als mit Lichtgeschwindigkeit bewegen. So wird es sein. Selbst wenn die Wahrscheinlichkeit für die Bildung einer Zivilisation gar nicht so schlecht sein sollten, siehe oben, in Raum und Zeit wird es schwierig, sich über den Weg zu laufen.

Beschäftige dich nicht mit der Hoffnung, dass vielleicht doch alles ganz anders, sondern mit Lösungen innerhalb der Gesetze der Physik. Dort warten ganze Universen, die erobert werden wollen. Aber nicht innerhalb der Milliarden von Galaxien. Aber ich gebe dir Recht, es ist mehr im Sinne der Wissenschaft, wenn man sich an das Bewährte hält, bis es widerlegt ist. Doch es braucht dennoch einen kleinen rebellischen Rest an Willen, das Unvorstellbare zu erschliessen, oder?

StefanL Du vergisst die Zeitdilatation. Bei zehnfacher Lichtgeschwindigkeit wäre die Reise für die Astronauten ein Wochenendtrip- Allerdings erleben sie ihr blaues Wunder, wenn sie nach Hause kommen. Ich habe gesagt, dass geeignete Elemente und Moleküle unweigerlich die entsprechenden Verbindungen eingehen, wenn die Bedingungen dafür gegeben sind. Was ich sehr beruhigend. Bräuchte es ein Wunder, um Leben entstehen zu lassen, können wir auch gleich über einen Schöpfer reden.

Ich bin aber lieber Herr meiner Selbst und der Physik, die wir verstehen und beherrschen können. Vielleicht hast du ja nur eine etwas eigenwillige Auffassung dieses Begriffes und dessen Verwendung. Nukleinsäuren, Proteine, Fette, Kohlenhydrate. Alle in Natur nachgewiesen. Der Faktor Zeit ist entscheidend wollte man dieses im Experiment nachbauen. Wir kennen die Entstehungsbedingungen für einen Stalagmiten. Wieviel Jahrtausende sollte man diesem Experiment zusehen?

Ob viele oder wenige Zivilisationen ist nebensächlich; denn wie Aderamin zeigte, wir werden es praktisch nicht erfahren können. Aus dieser Unfähigkeit aber abzuleiten wir wären die einzigen … nur zu, wer sowas braucht. Solange man Quantenphysik und allgemeine Relativitätstheorie nicht unter einen Hut gebracht hat, finde ich nicht, dass diese Aussage stimmt. Eine vereinheitliche Theorie müsste allen Erfolgen und Experimentaldaten der Quantenphysik und der Relativitätstheorie genügen.

An der Bedeutung der Lichtgeschwindigkeit als universelle Geschwindigkeitsbegrenzung wird sich nichts mehr ändern. Aber aus einer vereinheitlichen Theorie können natürlich neuartige Lösungen hervor gehen, so wie einst aus der Relativitätstheorie einst neuartige Lösungen hervor gegangen sind.

Ob uns diese Lösungen gedankenschnell zu den Sternen bringen? Ich träume gerne davon, aber ich hoffe nicht darauf, dass es so sein wird. Ist das nicht extrem unbefriedigend?

Und da gibt es einiges zu entdecken. Dennoch, abends, vor dem Einschlafen, träume ich doch ein wenig …. Rarehero tsts- ich schrieb: Es wird hier angenommen unabhängig davon, woher Antrieb und Treibstoff kommen , dass man die Hälfte des Hinflugs die ganze Zeit über konstant mit 1 G beschleunigt und auf der zweiten Hälfte konstant mit 1 G verzögert, auf dem Rückflug das gleiche.

Mit zunehmender Entfernung zum Umkehrpunkt nähert sich die Durchschnittsgeschwindigkeit immer mehr der Lichtgeschwindigkeit, deswegen kommt nur in der letzten Zeile heraus, dass die Zeit auf der Erde genau gerundet das Doppelte der Entfernung in Lichtjahren geteilt durch c ist da c nie erreicht wird und immer beschleunigt wird, gilt das Doppelte auch hier nur annähernd. Also in allen Zeilen ist die Flugzeit für die Erdbewohner länger als das Doppelte der Entfernung geteilt durch c. Ihr meint also, dass es schon viele Hochzivilisationen in unserer Galaxie gab oder auch noch gibt, aber keine davon einen technischen Entwicklungsstand erreicht bzw.

Bei dieser Überlegung geht man aus meiner Sicht zu sehr davon aus, dass der Mensch schon nahe an den Grenzen des tatsächlich Machbaren angelangt ist. Organische Moleküle sind nicht gleichzusetzen mit lebenden Verbindungen. Erst der spezifische Aufbau macht es dazu. Demnach wäre das der passendere Satz: Der Vergleich mit Stalagmiten finde ich etwas unpassend. Das Zeit ein entscheidender Faktor ist, stimmt sicherlich.

Aber Zeit lässt sich zumindest in anderen Bereichen künstlich simulieren. Vielleicht gelingt es ja irgendwann mit einem dem Miller-Urey-Experiment ähnlichen Versuch, den Prozess zur Entstehung des Lebens nachzuweisen. Kann aber auch sein, dass das aus diversen Gründen nicht möglich ist. Auf dem Gebiet bin ich kein Spezialist. Lichtjahre bis Andromeda 15 Mio. Lichtjahre bis Centaurus A 28 Mio.

Lichtjahre bis zum Sombreronebel 37 Mio. Alderamin Nein, das beantwortet die Frage nicht. Ob es schon viele Hochzivilisationen in unserer Galaxie gab oder gibt, wissen wir nicht.

Wie sollte so ein weithin sichtbar gesetztes Zeichen eigentlich aussehen? Der nötige Sender würde Mal mehr Energie verbrauchen als die gesamte Menschheit. Und diese Sendeleistung müsste über Jahrtausende oder Jahrmillionen aufrecht erhalten werden, damit zumindest eine kleine Chance besteht, dass die ausgesandten Lebenszeichen irgendwann im Lichtkegel einer anderen Zivilisation auftauchen.

Zum nächsten Stern fliegen. Die Zeitkapseln müsste nicht besonders schnell unterwegs sein. Sprich, man bräuchte nicht viel Energie, um sie auf die Reise zu schicken. Das könnten tatsächliche alle Zivilisationen irgendwann tun. Aber vielleicht finden wir irgendwann eine solche Sonde, die um die Sonne kreist.

Oder du bist nicht bewusst, was tatsächlich machbar ist und vor welchen Herausforderungen wir stehen. Aber eines davon können wir möglicherweise beweisen oder durch umfassende Daten zumindest stützen. Es gibt ja auch die Vorstellung, dass das für uns sehr übel enden würde. Und Alderamin schreibt ja auch: Die Argumente, mit denen man dem Fermi-Paradoxon beikommen möchte, kommen ganz offenbar von hoffnungslosen E.

Was immer gerne vergessen wird: Die Astronauten dürften das nicht unbeschadet überstehen, dass von der Materialermüdung gar nicht zu reden. Die Tabelle habe ich nicht gerechnet, sondern abgeschrieben, aber von parsec in Lichtjahre umgerechnet. In der Zeile mit 20 steht im Originaltext Jahre und 42 parsec. Ich nehme an, die Autoren haben das auf glatte abgerundet und die 42 parsec waren wahrscheinlich auch bereits aufgerundet, so dass ein Wert näher an als herausgekommen ist.

Ich hatte mich auch schon eine Weile mit dem Thema beschäftigt und vor Kurzem einen Blog dazu veröffentlicht aber nicht so umfangreich und gut geschrieben wie deiner: Als Nichtpyhsiker hatte ich auf die Kernfusion gehofft um relativistische Geschwindigkeiten erreichen zu können. Dann dauert so ein Flug wirklich sehr lange.

Gibt es irgendwo eine Übersicht über die Formeln? Wenn man 22,5 Jahre mit 1 G beschleunigen und dann 22,5 Jahre mit 1 G abbremsen könnte, dann kommt man also lediglich Lichtjahre weit.

Ich kannte bisher nur diese Webseite und dort steht man könnte das in der halben Zeit schaffen: Ich konnte bisher noch kein Buch zu dem Thema finden. Von-Neumann-Sonden sind selbstreplizierende Sonden und etwas anderes als die Zeitkapseln, die ich im Sinn habe. Aber ob Von-Neumann-Sonden oder Zeitkapseln, es wäre — vor allem solange wir das Sonnensystem nicht erobern — extrem schwierig, solche Artefakte zu finden.

So kann man natürlich auch mit Gegenargumenten umgehen. Anstatt sich mit diesen auseinander zu setzen, diese einfach als Schwachsinn abtun. Die in diesem Artikel und auch vielen Kommentatoren zu denen auch ich zähle propagierte Lösung ist, dass interstellare Reisen nahezu unmöglich sind und interstellare Kolonisation daher nicht statt findet. Dir wurden eine Vielzahl an Argumenten und Berechnungen geliefert. Mit diesen könntest du dich ja mal auseinander setzen.

Was ist deine Lösung des Fermi-Paradoxons? Dass wir die Ersten und Einzigen sind? Und darf ich aus deinen Aussagen entnehmen, dass du für eine Zivilisation wie die unsrige annimmst, dass sie beliebig potente Technologien entwickeln wird, wenn sie nur genug Zeit hat? Andere in diesem Strang haben ähnliche Aussagen gemacht. Mach dir einfach mal klar, wie aufwändig es für eine Zivilisation wäre, weithin auf sich aufmerksam zu machen.

Das ist alles, nur kein Kinderspiel. Wenn interstellare Reisen so anspruchsvoll sind, wie wir annehmen müssen, dann wird es m. Damit die anderen uns erreichen können, müssen sie zwei Dinge beherrschen:. Sie hätten Zugriff auf die Ressourcen, die in Asteroiden gespeichert sind. Sie müssen in der Lage sein, künstliche Habitate zu schaffen, in denen sie bequem beliebig lange existieren können, selbst wenn sie die Reise im Kälteschlaf überdauern.

Die weitaus meisten Rohstoffe sind in Asteroiden gespeichert, wo sie deutlich einfacher abzubauen sind als einem Planeten. Sie müssen in der Lage sein, ausreichend dimensionierte künstliche Lebensräume zu schaffen, den sonst könnten sie uns nicht erreichen. Dann sind aber nicht mehr darauf angewiesen, die Erde zu erobern. Dafür nehmen sie eine beschwerliche Reise auf sich, die mehrere Generationen dauern kann? Und wem erzählen sie von ihrem Sieg und dass die Erde jetzt eine Kolonie des Imperiums soundso ist und das Krümelmonster huldigt?

Sagan etwa schätzte auf 10 Zivilisationen. Aber ich gebe gerne zu, dass es eine reine Glaubensfrage ist, du versuchst aber mit Unmöglichkeiten etwas zu beweisen. OK, ich habe die Q-Verschränkung verstanden. Es braucht den Schlüssel in max. Lichtgeschwindigkeit sowie das vorgelagerte Einrichten, ebenfalls in Lichtgeschwindigkeit. Hmmm… Lasst mich überlegen.

Ich bin zwar Betriebswirtschafter und nicht Wissenschafter, aber ich überlege mir mal über Nacht, wie wir sonst noch im Handumdrehen andere Galaxien erreichen könnten… Es muss irgendwie möglich sein…. Rarehero, ein Gedanke zu den langsamen Zeitkapseln: Wozu bitte solchen Aufwand? Damit in vielleicht 1, 10, Mio. Jahren eine irgendwo gefunden wird?

Woher wissen wir, dass sie gefunden wurde? Das Signal würde uns tausende Jahre später mit Lichtgeschwindigkeit erreichen. Wir sind an unsere Sonne gebunden. Obs uns recht ist oder nicht. Die Frage, obs irgendwo Andere gibt, die ähnlich ticken wie wir, hat für uns wenig Relevanz. Thanus a Ich glaube nicht, dass sich sich sehr lange mit dem Thema beschäftigen, falls doch, dann bitte aus welchen Quellen?

Hierbei ist es gar nicht möglich Wahrscheinlichkeiten anzugeben. Das Signalargument ist nicht falsch, es ist lediglich deine persönliche Annahme, dass es falsch ist. Ansonsten muss ich zugeben, dass du mich durchschaut hast und ich mich erst seit heute Nachmittag mit dem Thema befasse, daher auch nur Wikipedia-Links.

Zehn Zivilisationen sind mehr als eine oder keine. Dazu ist aber zu sagen, dass Sagan von zehn hochentwickelten Zivilisationen spricht.

Die Anzahl aller Welten, auf denen mindestens eine Zivilisation entstanden ist, beziffert er auf eine Milliarde! Gut, das finde auch ich viel zu hoch gegriffen, vor allem auch da Sagan einige Faktore der Drake-Gleichung viel zu hoch angesetzt hat. Darunter aber auch die Wahrscheinlichkeit, dass sich eine hochentwickelte Zivilisation frühzeitig auslöscht. Natürlich haben wir auch noch viele Probleme, aber wir sind nicht mehr einen Knopfdruck davon entfernt, uns auszulöschen, und mit dem heutigen Wissen würde Sagan die Drake-Gleichung sicherlich anders angehen.

Aber worüber reden wir eigentlich? Die Entstehung von Leben oder die Entstehung von Zivilisationen? Die Entstehung von Leben halte ich für sehr wahrscheinlich. Dass aber zwei Zivilisationen voneinander erfahren, halte ich für sehr unwahrscheinlich. Es ist eine gewaltige Herausforderung, auf solchen Distanzen das Wirken anderer Zivilisationen zu beobachten oder anderen Zivilisationen von der eigenen Existenz zu berichten.

Dann mach dir doch mal klar, was nötig ist, um der Galaxie mitzuteilen, dass man da ist. Damit bei den anderen aber nicht nur ein nahezu bedeutungsloses Wow-Signal ankommt oder überhaupt ein Chance besteht, dass unsere Signale irgendwann entdeckt werden, müssen wir sehr lange senden. Wir müssten vielleicht über Jahrtausende das fache der Energiemenge, die wir heute produzieren, in die Sendeleistung stecken. Das werden wir nicht tun.

Das werden wir auch in tausend Jahren nicht tun. Ein solches Unterfangen würde nur gewagt werden, wenn es mit Leichtigkeit nebenher erledigt werden kann. Kann in unserem Sonnensystem überhaupt eine solche Energiemenge produziert werden?

Natürlich kann man die nötige Energiemenge stark senken, wenn man nur ausgewählte Ziele, auf denen man Zivilisationen vermutet, anfunkt. Aber auch in dem Fall gilt: Es ist einfach extrem unwahrscheinlich, dass eine Zivilisation zuhört, während die andere gerade funkt. Es ist sehr wahrscheinlich, dass die wir Signale der anderen einfach verpasst haben und schon lange verschwunden sein könnten, wenn hier wieder Signale eintreffen.

Dann doch lieber Zeitkapseln in die Galaxie schicken. Bei ausreichend weit entwickelter Antriebstechnologie kann man nahezu beliebig viele Zeitkapseln ins All schicken.

Richtig; denn sie können nicht eine Quelle nennen. Dem setze ich einen entgegen, Christian de Duve. Ätsch, hab ich jetzt gewonnen, meiner hat einen Nobelpreis, ihrer nicht.

Bekomm ich jetzt den Lolli? Ich hätte von ihnen schon mal ein wissenschaftliches Argument erwartet, weshalb alle ausser ihnen falsch liegen. Bisschen anstrengen, vielleicht klappts. Dumm nur, dass viele Annahmen der Rare-Earth-Hypothese strittig sind. Und zwar ist die Bahn der Sonne um das galaktische Zentrum zwar in der geforderten Weise kreisförmig, aber die Bewegung des Sonnensystems ist wahrscheinlich nicht mit der Rotation der umliegenden Spiralarme synchronisiert, so dass das Sonnensystem immer wieder Spiralarme durchläuft — was nach der Rare Earth-Hypothese dramatische Folgen für das Leben haben soll.

Davon mal ist die Rare Earth-Hypothese nur eine Hypothese wobei selbst das strittig ist — die im Moment beinahe monatlich durch spektakuläre Planetenfunde und Hochrechnung zur wahrscheinlichen Anzahl und Verteilung terrestrischer Planeten immer weiter in Frage gestellt wird.

Ich bin euch sehr dankbar für eure Ausführungen und eure Bemühungen, mich vom Gegenteil zu überzeugen, aber ich halte andere Ausführungen aktuell für plausibler und wenn echte Kapazitäten das tun, sehe ich kein Problem, warum ich das nicht tun könnte. Ich hoffe, ihr leidet da jetzt nicht zu sehr darunter. Wir saugen uns unsere Ausführungen auch nicht aus unseren Fingern, sondern berufen uns unsererseits Kapazitäten und verlässlichen Daten. Im Übrigen solltest du die Kapazitäten, auf die du dich berufst, auch richtig verstehen, ehe du diese zitierst.

Von daher leidest du hoffentlich nicht zu sehr darunter, wenn ich dir unterstelle, dass du nicht in der Lage bist, eine Diskussion unvoreingenommen und faktenbezogen zu führen. Man muss doch nur den Higgs-Bosonen ausweichen, dann wird man beim Beschleunigen nicht schwerer. Ich bin dir also den entscheidenden Fakt voraus. Sie haben gar nichts, und schon gar keinen Fakt. Vielleicht mal ein paar Stunden Logik und fehlschlossfreies Denken üben?

Na, na, das ist schon Fakt und dann bitte bei Gelegenheit auch noch mal über Humes Gesetz nachdenken. Als seti home heute boinc Nutzer frage ich mich ob Aliens wirklich einen galaktischen Rundstrahldienst betreiben würden? Wir Habens mal gemacht, aber wie gut sichtbar war der denn, bei der Sonnenaktivität, Protuberanzen und Flares?

Und wie viele mit der sonne zu vergleichen sind? Ich kannte bisher nur diese Webseite und dort steht man könnte das in der halben Zeit schaffen:. Also, die Formeln findet man hier. In jedem der 4 Segmente gelten die Formeln für die Zeitdilatation tau und die Strecke x t. Wenn wir also z. Der Wert für tau mal 4 ergibt dann die Gesamtzeit aus Sicht der Besatzung hin und zurück.

Der Wert für x mal 2 ergibt die Entfernung des Umkehrpunkts. Die tatsächlich geflogene Strecke sind aber alle 4 Segmente, also zweimal bis zum Umkehrpunkt, das ist der Faktor 2, der Dir fehlt. So habe ich die Tabelle nachgerechnet. Eigentlich hatte ich angenommen, die Werte Bordzeit in der ersten Spalte seien exakt und die anderen daraus berechnet.

Die Gleichung für tau lässt sich aber nicht nach t auflösen. Dann kamen ganz andere Erdzeiten heraus und auch die Entfernung stimmte nicht.

Dann habe ich vorwärts gerechnet und die Erdzeiten glatt eingesetzt, und das kam heraus:. Weitere Abweichungen kann es noch geben, weil die Definition des verwendeten Jahres nicht eindeutig ist. Ich habe alles in Metern und Sekunden gerechnet, aber wieviele Tage hat ein Jahr? Beim Lichtjahr verwendet man wohl das Julianische Jahr habe ich auch getan. Es ist völlig klar, dass diejenigen, die behaupten, in der Nachweispflicht stehen. Der Nachweis ist m. Er wird gelingen, wenn es Leben gibt.

Solange das nicht passiert ist, hat meine Behauptung den Status einer unbewiesenen These. Der Ausgang ist offen. Umgekehrt wird es heikler. Die Rare-Earth-Behauptung ist Unfug. Sie arbeitet mit Wahscheinlichkeiten von Ereignissen unter der Annahme, dass Leben nur dann entsteht, wenn die Ereignisfolge, die zu den Bedingungen geführt haben, genauso oder fast genauso stattfindet, wie auf unserem Planeten.

Diese Wahrscheinlichkeit ist tatsächlich die geringst mögliche. Das Ergebnis wurde durch die Annahme vorweggenommen. Man kann zwar Bedingungen benennen, die technisch erfüllt sein müssten und wir können unterschiedliche Absichten unterstellen und diskutieren, aber letztlich bleibt das Ganze doch sehr spekulativ. Ich habe da jedenfalls noch keine endgültige Meinung zu. Ja, es gibt SETI. Aber von all dem willst du ja nichts hören.

Deine einzige Auseinandersetzung mit solchen Argumenten besteht darin, dass du sie ignorierst, oder dass du sie als unbedeutend abtust. Und warum sind sie unbedeutend? Weil du das so sagst! Du erinnerst mich an ein Kind, dass sich die Finger in die Ohren steckt und laut vor sich hin singt, weil es etwas nicht hören will. Aber das tust du nicht.

Das Traurigste ist aber vielleicht, dass du deine eigenen Quellen nicht verstehst und Begrifflichkeiten und Aussagen munter durcheinander würfelst. Du hast schon Carl Sagen völlig falsch verstanden, zitierst ihn aber trotzdem. Den Artikel selber nicht gelesen oder nicht wahr haben wollen, was da steht? Hast du dich da einfach unsauber ausgedrückt oder etwa gehofft, dass es schon stimmen wird, was du sagst, wenn du es nur oft genug wiederholst?

Dir ist aber schon bewusst, dass die seit Menscheit rund zwei Millionen Jahren existiert, wir aber erst seit 60 Jahren Raumfahrt betreiben? Überschlag es mal selber: Von all den Zivilisationen, die existieren können, wie viele davon können bereits im Zeitalter der Raumfahrt angekommen sein?

Der von dir zitierte Carl Sagan schätzt die Zahl aller Welten, auf denen Zivilisationen auf eine Milliarde, die Zahl der raumfahrenden Zivilisationen nur auf zehn. Weiter oben habe ich eine Annahme zur Gestalt unserer Galaxie gepostet. Diese Annehme beruhte auf Fehlern.

Aldemarin hat mich aufgeklärt. Ich habe es nachgeschlagen und meinen Fehler erkannt. Danke Aldemarin, wieder was gelernt. Aber nur ganz knapp vor der Lichtgeschwindigkeit. Im Text kamen wir auf einen Lorentzfaktor von maximal 5. Siehe dazu meinen Post oben. Rarehero wenn es interstellare Nomaden geben sollte, muss einer damit angefangen haben. Was ist wenn in unsere Galaxie die Rolle der esten Nomaden auf den homo sapiens fällt. In der ein oder anderen Galxie wimmelt es vielleicht von Million von Nomaden-Schiffen — nur wir können noch nix merken.

Oder halt — vielleicht war ja die letzte Super-Nova von neulich ein Angriffskrieg? Du vergisst die Zeitdilatation. Die Zeitdilatation ist schon bei exakt einfacher Lichtgeschwindigkeit 0, es vergeht keine Zeit mehr, man legt in keiner Zeit jede Entfernung zurück. Auch ein Grund, warum mehr nicht geht hängt alles über den Lorentzfaktor zusammen. Und natürlich ist das alles nur Spekulation. Dennoch halte ich meine Annahme für nicht unvernünftig.

Angesichts der enormen Erschwernisse und Anstrengungen, die mit interstellaren Reisen einher gehen, muss es m. Ich kann mir kein ausreichend starkes Motiv vorstellen. Und wenn Zivilisationen durch das All kreuzen, um anderen Planeten zu erobern, dann hindert sie ja nichts daran, nach einem Planeten halt zu machen. Warum nicht beim nächsten und übernächsten Planeten weiter machen? Schnell sind wir wieder im Fermi-Paradoxon.

Ich lasse mich aber gerne eines Besseren belehren, bspw. Was du versuchst ist niedlich, aber geraezu grotesk. Wenn man mit Argumenten nicht mehr weiterkommt, wird man dreist? Passt zum Glauben faith, nicht belief Ich verabschiede mich mit der Erkenntnis, dass man mit Leuten nicht diskutieren sollte, die keine Argumente haben.

Und die Zahl möglicher terrestrischer Planeten steigt rasant an. Dass wir nach sechs bis acht? Milliarden Jahren unter scheinbar so vielen möglichen Welten die ersten sein sollen, die den Sprung zu den Sternen wagen, halte ich für sehr, sehr unwahrscheinlich. Um diesen Punkt wirklich zu klären, müsste man aber vernünftig einschätzen können, wie wahrscheinlich oder unwahrscheinlich die Entwicklung von Leben und Zivilisationen tatsächlich ist. Wahrscheinlich verrät uns aber die Exoplaneten-Forschung eher etwas über die Wahrscheinlichkeit und Verteilung von Leben.

Wenn wir in den nächsten Jahrzehnten auf tausenden terrestrischen Planeten, auf denen Leben entstehen könnte, kein Leben fänden, hätte man vielleicht ausreichend viele belastbare Daten für die Annahme, dass wir tatsächlich die Ersten Raumfahrer in unserer Galaxie sind.

Das wird schon schwierig in unserer eigenen Galaxie. Die anderen könnten nur ein Lichtjahre entfernt sein, und wir würden sie nicht bemerken.

Das ist tatsächlich ein mögliches Problem mit relativistischen Geschwindigkeiten und Lichtgeschwindigkeiten. Wenn sich die anderen Asteroiden mit Lichtgeschwindigkeit um die Ohren donnern, dann sollte es ganz schön knallen. Ich versuchs einfach noch mal und hoffe, dass das ok ist.

Viel konnte ich dazu online bisher nicht finden. Ich hab bei wiki ne Liste mit den ernächsten Sternen gefunden, aber die umfasst halt nur 80 Sterne oder so. Wenn wir schon nicht zu andereren Sternen reisen können dann schaffen wir es ja vielleicht wenigstens den Erstkontakt herzustellen.

Alle, die deinen Ausführungen nicht folgen, immerhin Leute wie Tippler oder Kurzweil, sind also wie Kinder, die die Finger in die Ohren stecken?

Die Entstehung von Leben ist nicht geklärt und da hilft es dir auch nichts, wenn du mich an meiner schwachen Formulierung aufhängen möchtest.

Summiert sich zu 18,8 Kandidaten. Alderamin super vielen Dank für die schnelle Antwort. Wenn um fast alle Sterne Planeten kreisen, dann sind das doch schon ein paar Lottoscheine die wir da in der Verlosung haben.

Sind noch nicht alle Positionen von den Sternen in Sonnenumgebung genau bekannt? Also ich meine muss man den Wert der Sterne errechnen oder könnte man einfach eine lange Liste mit allen Sternen erstellen? Leutchens, wir haben bisher keinen zweiten Datenpunkt für Leben gefunden nicht, weil es solche nicht gibt oder sie besonders selten sein müssten, sondern weil wir bisher einfach nicht die Möglichkeiten haben, solche Daten zu gewinnen.

Insofern ist keine Statistik möglich und alles Spekulation, da kann keiner mit Fug und Recht behaupten, seine Schätzung wäre die richtige. Wir wissen es einfach nicht. Was für die Entwicklung von Intelligenz ebenso gilt. Also kann man auch verschiedener Ansicht sein, solange man bereit ist, zu akzeptieren, dass die eigene Ansicht nicht notwendigerweise die korrekte ist.

Niemand kann aktuell einschätzen, wie wahrscheinlich oder unwahrscheinlich die Entwicklung von Leben geschweige denn Zivilisationen, die zu interstellarer Raumfahrt fähig sind, tatsächlich ist. Der TychoKatalog wäre ein Anfang, der umfasst wohl nicht die schwächeren, entfernten Sterne, er ist nur komplett bis Da werd ich mal versuchen mich ein bisschen reinzufuchsen. Ich finde ohnehin, dass man sich bei der Suche nach Exoplaneten mehr auf eine nährere Umgebung konzentrieren sollte.

Kommunikation ist dann jedenfalls ausgeschlossen. Oder einen tollen neuen Planeten entdeckt aber Gibts da eigentlich keine Programme oder Planungen die ernsthaft versuchen den nächsten belebbaren Planeten zu finden. Kepler sucht überall, oder?

Wird es eigentlich mit zunehmender Entfernung nicht immer schwere Planeten zu entdecken? Das ist richtig, aber kann schon mehr oder weniger sauber argumentieren und man kann auch versuchen, logische Fehlschlüsse zu vermeiden. Spielarten wie den Laserantrieb, bei denen ja gerade kein Treibstoff mitgeführt werden muss, hast du absichtlich weggelassen?

Ist der Informationssprung, den der Übergang von den einfachen Aminosäuren zu den komplexen Reproduktionsstrukturen ausmacht, schon gelöst? Warum hat sich auf unserem Planeten mit seiner Milliarde unterschiedlicher Tierarten nur eine einzige mit höherer Intelligenz entwickelt? Das ausreichend starke Motiv, das eine Zivilisation zur Kolonisierung der Galaxie veranlassen würde, ist schlicht und einfach die Unbewohnbarkeit ihres aktuellen Heimatplaneten, also der ureigene Überlebenstrieb.

Selbst bei einer Reisegeschwindigkeit von einem Hundertstel der Lichtgeschwindigkeit Generationenraumschiff bzw. Aber es ist offenbar nicht passiert. Ich habe kein Problem damit, wenn andere Leute andere Meinungen.

Der Unterschied zwischen dir und anderen Leuten in diesem Thread: Mal redest du von der Entstehung des Lebens, mal von der der Entstehung der Grundbausteine des Lebens. Zwei unterschiedliche Aussagen, die du aber synonym verwendest. Und so zieht sich das durch deine ganze Argumentation. Alles was dir nicht passt, wird weg ignoriert oder als Blödsinn abgetan, wobei den Diskussionsteilnehmern als Argument genügen muss, dass du es für Blödsinn hälst.

Mir ist deshalb völlig schleierhaft, wie manche derart von ihrer Meinung überzeugt sein können, denn es ist bislang nichts anderes, als eine Glaubensfrage, bei aus meiner Sicht,. Willst du mich jetzt total veralbern? Du bist doch, der hier vehement behauptet, es gäbe keine anderen Zivilisationen. Dass wir aber noch keine ausreichenden Beobachtungsdaten haben, um eine fundierte Aussage über die Wahrscheinlichkeit und Häufigkeit von anderen Zivilisationen machen zu können geschweige denn wie lange sie als Hochzvilisationen existieren , war das Erste, was ich dir gesagt habe, und ich habe es dir immer wieder gesagt.

Was war deine übliche Reaktion darauf? Die anderen hätten mit extrem starken auf EM-Emissionen auf sich aufmerksam gemacht Kleinigkeit, kann jede hochentwickelte Zivilisation , aber de wir keine solchen Emissionen beobachten, gibt es sie auch nicht. Hat man dir dann aber mal vor Augen geführt, wie ungemein schwierig es ist, der Galaxie die eigene Existenz mitzuteilen oder die Anwesenheit anderer Zivilisationen zu beobachten, und wir extrem unwahrscheinlich es ist, dass eine Zivilisation im Lichtkegel einer anderen Zivilisation sichtbar wird selbst wenn sie wie bekloppt Signale aussendet und die andere Zivilisation über Super-Teleskope verfügt , dann hast diese leicht nachzuvollziehenden Aussagen gekonnt ignoriert oder in einem Nebensatz als Blödsinn abgetan, ohne einen Gegenbeweis anzutreten.

Und jetzt stellst du dich hierhin und spielst dich plötzlich als die Stimme der Vernunft auf, die du die ganze Zeit so beharrlich ignoriert hast und redest so daher. Es ist fast zum lachen. Hast du dich eigentlich mittlerweile mal mit dem Punkt auseinander gesetzt, dass wir erst seit rund zwei Millionen Jahren existieren und erst seit 60 Jahren Raumfahrt betreiben?

Zwei Millionen Jahre sind ein Witz verglichen mit den vielleicht vier bis sechs Milliarden Jahren, in denen Zivilisationen in der Galaxie existieren können. Und 60 Jahre sind ein Witz verglichen mit der Zeitspanne, die wir existieren.

Selbst wenn wir noch Millionen Jahre als raumfahrende Hochzivilisation existieren, ist extrem unwahrscheinlich, dass eine andere Zivilisation in naher Zukunft in unserem Lichtkegel sichtbar wird. Wahrscheinlich existieren in dem Lichtkegel, den wir in den nächsten Jahrhunderten untersuchen können, nicht einmal andere Zivilisationen.

Ich habe immer nur gesagt, dass mich die Argumente der Gegnerschaft mehr überzeugen und habe im Gegensatz zu dir zumindest Hypothesen gepostet. Du machst nichts anderes, als die bekannten Gegenargumente dieser Hypothesen aufzuzählen und meinst deshalb sind diese widerlegt.

Dem würde ich entgegen halten, dass eine solche Zivilisation in der Lage sein muss, künstliche Habitate zu schaffen. Es könnte der logische und naheliegende Schritt sein, diese Fähigkeit zu perfektionieren, um dem Überlebenstrieb in perfekter Weise zu entsprechen. Die nächste habitable Welt könnte hunderte Lichtjahre entfernt sein, der nächste für künstliche Habitate angenehme Stern aber nur wenige Lichtjahre wir könnten auf Habitaten um Alpha Centauri eine neue Heimat finden, wenn es hier erst unangenehmen und dann dunkel wird.

Auch löst man sich sich von vielen Problemen, die mit Planeten einher gehen, etwa die Schwerkraft, mit der man sich ständig auseinander setzen müsste, und die Anpassung an die neue Heimat bzw. Eine Zivilisationm die zu interstellaren Reisen fähig ist, hat Zugriff auf nahezu alle Rohstoffe ihres Sonnensystems. Das ist eine ganze Menge aber natürlich nicht unendlich viel. Nach meiner Auffassung wächst eine Zivilisation nicht einfach nur weil sie den Platz und die Ressourcen hat.

Die Erde kann noch viel, viel mehr Menschen ertragen, aber aber die Wachstumsrate der Weltbevölkerung ist bereits rückläufig, und das nicht, weil wir uns so schwer tun, die Ressourcen effizient zu nutzen, sondern weil eine hochentwickelte Wohlstandgesellschaft offenbar weniger Kinder kriegt, bis zur Stagnation des Wachstums oder gar eines Rückganges der Bevölkerung.

Natürlich könnte eine Zivilisation bedeutend wachsen, wenn sie den Raum und die Ressourcen ihres Sonnensystems für künstliche Habitate und Para-Terraforming nutzt, aber damit dies geschehen kann, muss sie wie oben beschrieben die Nutzung von künstlichen Habitaten nicht nur perfektionieren, es wäre sogar so, dass diese sie bereits überwiegend auf künstlichen Habitaten lebt. Der Schritt zu einer Zivilisationen, die sich von Planeten gelöst hat, wäre also extrem klein, wenn dieser nötig werden sollte.

Für das Fermi Paradoxon ist es völlig irrelevant, wie lange wir schon in den Weltraum blicken können. Genaugenommen wäre gar kein Blick erforderlich gewesen, bzw.

Mal sprichst du vom Leben an sich, mal von Grundbausteinen des Lebens. Mal von wenigen Zivilisationen, mal von gar keinen. Also seien dies allesamt qualitativ gleichwertige Aussagen. Schön, dass du dich noch entschlossen hat, konkret bei einer Aussage zu bleiben. Gut, reden wir von anderen raumfahrenden Zivilisationen. Ist es nicht die Intention dieses Blogs zu zeigen, wie extrem schwierig und unwahrscheinliche interstellare Raumfahrt ist?

Das ist ein gültige Lösung des Fermi Paradoxons. Du hast aber unzählige Male erklären wollen, dass die Existenz anderen Lebens beinahe sicher ausgeschlossen werden muss und begründest dies damit, dass in den mehr als dürftigen Beobachtungsdaten, über wie wir bisher verfügen, kein Leben gefunden wurde. Ich warte darauf, dass du meine Argumente widerlegst und du mir zeigst, wo ich mich irre. Du brauchst mir das Fermi-Paradoxon nicht erklären.

Die prinzipielle Unmöglichkeit interstellarer Raumfahrt ist eine gültige Lösung des Fermi-Paradoxons. Starke EM-Emissionen und auch bemannte Raumfahrt sind nicht notwendig, um auf sich aufmerksam zu machen. Man könnte auch deine Zeitkapseln mit Signalen ausstatten und in vielversprechende Winkel der Galaxie senden und dort positionieren.

Ein Reproduktionsmechanismus ala Von-Neumann-Sonden wäre dabei natürlich hilfreich. Die Frage, ob man allein im Universum ist, dürfte alle Hochzivilisationen ähnlich beschäftigen und deshalb halte ich es für naheliegend, dass man auf sich aufmerksam machen möchte oder ein Erbe hinterlässt so wie es der Mensch auch schon gemacht hat, wenn auch bislang wenig vielversprechend. Eine solche Kapsel sendet nicht mal eben Signale über einige Lichtjahre oder auch Lichtstunden für eine Distanz von zehn Lichtjahren müsste sie die Energie aufwenden, die die Erde pro Sekunde von der Sonne erhält , vor allem nicht über viele Jahrhundertausende oder Jahrmillionen, die sie bräuchte, um irgendwo anzukommen und lange genug zu senden, um irgendwann im Lichtkegel einer anderen Zivilisation aufzutauchen.

Eine Zivilisation, die Von-Neumann-Sonden baut, riskiert ihre Auslöschung und die Auslöschung allen Lebens in der Galaxie, es sei denn, sie ist konfiguriert, dass sie ihre eigene Existenz beenden muss, wenn sie sich reproduziert, etwa in dem sie stets eine kritische, nicht reproduzierbare Komponente übergeben muss man kann auch sagen, dass sich eine Sonde einfach ständig erneuert. So wird diskutiert, dass hochentwickelte Zivilisationen Neutrinos verwenden könnten. Diese könnten einige gravierende Vorteile haben, zum Beispiel dass sie deutlich unempfindlicher auf Materie und Strahlung im interstellaren Medium reagieren.

Der Aufwand, mit Neutrinos Signale über kosmologische Distanzen auszutauschen wäre noch immer enorm, könnte aber deutlich geringer ausfallen als bei der Verwendung von EM-Emissionen. Wir sind zwar eine raumfahrende Zivilisation, aber noch weit davon entfernt, derartige Leistungen zu vollbringen. Vielleicht werden auch wir noch auf schmerzhafte Weise erfahren, dass es beinahe ausgeschlossen ist, so weit zu kommen.

Thanus und Rarehero Nachdem ihr hier nun inzwischen bald Kommentare abgesetzt habt, könnt ihr die Diskussion bitte beilegen oder woanders hin überwechseln? Ich glaube kaum, dass einer von euch beiden noch einlenken wird und dass das noch zu etwas führt.

Ne, das sehe ich anders. Ich finde die Diskussion spannend und würde sie gerne hier weiterverfolgen. Wen das Thema nicht interessiert, der kann doch die Kommentare der beiden überblättern und gezielt nur die anderen lesen.

Ich wollte den Text nicht noch länger machen, aber hier ein paar Worte dazu:. Wie kann man die Wärme wieder abstrahlen um zu verhindern, dass der Reflektor weggeschmolzen wird? So, dann hat man auf ein gewisses Tempo beschleunigt, und muss am Ziel wieder abbremsen. Dann bräuchte es nochmal einen Laser am Ziel, der dem Raumschiff entgegenfeuert, und daran scheitert das Konzept dann endgültig. Ganz zu schweigen von der Rückkehr.

Ja, davon habe ich gehört, aber wie vollständig kennen wir die Umgebung von Lichtjahren? Danach war ja gefragt worden, ob wir alle Sterne in diesem Umkreis kennen. Ich denke, die Braunen Zwerge in LJ kennen wir definitiv noch nicht alle, bei den Roten Zwergen mag man die meisten kennen, wenn sie nicht gerade enge Partner in Binärsystemen sind. Mittlerweile drehen sich beide nur noch im Kreis und eine Lösung ist kaum in Sicht.

Das ist auch teilweise dem geschuldet, dass es, wie Alderamin schon geschrieben hat, dafür keine absolut korrekte Lösung gibt. Die vermeintlichen logischen Schlüsse beruhen auch nur auf der eigenen beschränkten Vorstellungskraft und bietet viel Raum für Hintertüren. Das kann also ewig so weitergehen. Das finde zumindest ich langweileig und ich denke dass auch die meisten anderen Casual-Leser keine Lust auf so eine ausufernde Diskussion haben, wenn das eigentliche Thema doch die Machbarkeit der Interstellaren Raumfahrt ist.

Jemand, der Von-Neumann-Sonden konstruieren kann, wird das vermutlich so bewerkstelligen können, dass seine eigene Existenz dadurch nicht bedroht ist und auch, dass sich in den vergangenen Millionen Jahren in jedem relevanten Sonnensystem eine installiert hat. Betrachtet man die extrem rasante technische Entwicklung des Menschen in den letzten Jahren, ist es soagr denkbar, dass schon in den nächsten Jahren solche Maschinen zu konstruieren sind.

Das erscheint mir jedenfalls viel wahrscheinlicher als autarke Generationenschiffe. Wozu eine Zivilisation, die uns tausende Jahre an technischer Entwicklung voraus liegt, imstande ist, lässt sich nur vermuten. Leute wie Kurzweil träumen aber nicht umsonst von der technischen Singularität uns sagen sie sogar innerhalb der nächsten Jahrzehnte voraus. Jemand, der Von-Neumann-Sonden konstruieren kann, wird das vermutlich so bewerkstelligen können, dass seine eigene Existenz dadurch nicht bedroht ist und auch, dass sich in den vergangenen Millionen Jahren in jedem relevanten Sonnensystem eine installiert HÄTTE.

Daneben gibt es auch noch Lightcraft. Das sieht dann so ähnlich wie bei einer Satelliten-Schüssel aus. Die Laserstrahlen treffen auf den Reflektor und werden in einem Brennpunkt gebündelt. Allerdings wird dann trotzdem Treibstoff an Bord gebraucht, der im Brennpunkt verbrennt und durch seine Ausdehnung Impuls an das Raumschiff weiterleitet.

Auch hier ist das Problem, dass der Laser nur aus einer Richtung kommt und nicht bei der Abbremsung verwendet werden kann. Deshalb kann ich nur für mich sprechen und sagen, dass ich die Diskussion nach wie vor sehr spannend finde. Es wurden dabei eine Menge interessante Details beleuchtet und insgesamt ist das Thema auch lange nicht so OT wie in vielen anderen Threads.

Aber vielleicht sollte man Alderamin als Autor des Beitrags oder Florian als Blogbetreiber fragen, wie sie das grundsätzlich sehen, ob sie sich durch die Diskussion gestört fühlen. Spannend war es bei den ersten 20 Kommentaren. Die Diskussion wird ja schon ziemlich emotional geführt. Falls andere Autoritäten das getan haben und diesen Widerspruch mit Daten überzeugend belegen können am überzeugendsten wäre halt der Nachweis von Leben auf anderen Himmelskörpern, oder ein Funksignal von einer Intelligenz , dann sähe das anders aus, aber darüber ist mir nichts bekannt.

Über höheres Leben oder Intelligenzen schreibt er in dem Artikel allerdings nichts. Das sind recht gewagte Vermutungen. Man redet schnell von Dyson-Spähren und Typ III-Zivilisationen oder auch nur Von-Neumann-Sonden als seien dies Entwicklungen, von denen auch wir nicht mehr weit entfernt sind oder die wir irgendwann erreichen müssen. Derartige Hypothesen gehen schnell davon aus, dass sich Zivilisationen nahezu beliebig weit entwickeln können.

Sicherlich sind interstellare Sonden bedeutend wahrscheinlicher als Generationenschiffe.