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Gestörte Sauerstoffverwertung in der Peripherie Eine normale gemischt-venöse Sättigung ist im allgemeinen ein Zeichen für ein ausgeglichenes Verhältnis von Sauerstoffangebot und Sauerstoffverbrauch.

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Es gewährleistet eine, für die jeweiligen Anforderungen des Organismus, ausreichende Sauerstoffversorgung der Gewebe. Zwischen Sauerstoffangebot und Sauerstoffverbrauch wird im Organismus ein Gleichgewicht aufrecht erhalten.

Dies ist ein ganz wesentlicher Faktor für das Auftreten oder Nichtauftreten von Organstörungen bei Intensivpatienten. Der Weg des Sauerstoffs von den Lungen in die Zellen. Aus den Lungenbläschen Alveolen diffundiert der Sauerstoff in die Lungenkapillaren. Dort herrscht beim gesunden Menschen ein Sauerstoffpartialdruck von etwa mmHg Millimeter Quecksilbersäule.

Näheres dazu im Kapitel Der normale Luftdruck in Meereshöhe ist ungefähr mmHg. Daraus kann der Partialdruck des Sauerstoffs in der Luft leicht ausgerechnet werden: Wieviel hängt zum einen von der Art des Gases und der Flüssigkeit ab, zum anderen vom Partialdruck des Gases. Der Partialdruck ist dabei im Gas und in der Flüssigkeit gleich.

Manchmal wird der Partialdruck auch als "Spannung" bezeichnet. Darauf wird im Kapitel 10 näher eingegangen. Leider ist Sauerstoff ein Gas, das in Blut sehr schlecht löslich ist. Der Organismus behilft sich deshalb mit einem besonderen " Transportvehikel" für den Sauerstoff: An das Hämoglobin kann eine erhebliche Menge Sauerstoff chemisch gebunden werden. Die gebundene Menge ist vom Partialdruck abhängig.

Die beiden Ausdrücke benennen dieselbe Beziehung. Wir wollen im folgenden den einfacheren Ausdruck Bindungskurve benutzen. Der flache obere Teil der Kurve entspricht dem Blut in den Lungenvenen und in den Arterien, der steilere Teil zwischen ca. Dazu näheres weiter unten.

Eine bestimmte Menge Hb kann nur eine bestimmte Menge Sauerstoff binden. Man kann sich das Hb als Eisenbahn-Waggons vorstellen, die jeweils mit einer festgelegten Menge Sauerstoff beladen werden können. Sauerstoffgehalt des Blutes Wie in Abb. Das ist praktisch bedeutsam: Der Sauerstoffgehalt des Blutes fällt entsprechend nur um diesen Anteil.

Das Umgekehrte gilt bei Werten darunter. Stellen Sie sich die Bindungskurve als vereiste Schlittenbahn vor: Oben steht man sicher, je weiter man nach links geht, desto eher kommt man ins Rutschen.

Warum ist die Sauerstoffbindungskurve eine Kurve? Die Kurve wäre dann eine Gerade. Erst die Bindung des vierten Moleküls O 2 erfolgt wieder etwas schwerer. Auf diese Weise kommt die physiologisch sehr vorteilhafte "S-Form" zustande. Die in diesem Kapitel verwendeten Eisenbahnwaggons sollen die Sauerstoffsättigung der gesamten Hämoglobinmenge veranschaulichen. Die Waggons stellen nicht die vier Bindungsstellen des Hb-Moleküls dar.

Praktisch kann die darüber hinaus physikalisch gelöste Menge vernachlässigt werden. Allerdings sollte man schon wissen, von welchen Faktoren der Sauerstoffgehalt des Blutes abhängt. Eine linksverschobene Bindungskurve führt zu einer höheren Sauerstoff-Aufnahme des arteriellen Blutes und umgekehrt.

Wichtiger ist der kapilläre Bereich: Je weiter links die Kurve liegt, desto weniger Sauerstoff wird an die Gewebe abgegeben: Es stellt sich immer der Sättigungswert ein, der zum jeweiligen O 2 -Partialdruck gehört. Da das häufig schwer verstanden wird, ein Beispiel: Die Bindungskurve wird durch verschiedene Faktoren unter Beibehaltung ihrer Form in der waagerechten Achse verschoben: Der P50 ändert sich.

Normalerweise liegt er bei ungefähr 27 mmHg Abb. Bei Unterkühlung ist infolge der Linksverschiebung die Sauerstoffabgabe vermindert. Dies betont die Wichtigkeit intraoperativer Wärmekonservierung und einer angemessenen Behandlung von postoperativer Unruhe und "Shivering" bei intraoperativ ausgekühlten Patienten. Patienten mit schwerer Unterkühlung akzidentelle Hypothermie sollten über eine Erwärmung des Blutes wiedererwärmt werden. Warmes Blut gibt den Sauerstoff gut ab, während die kühlen Körpergewebe noch einen relativ niedrigen Sauerstoffbedarf haben.

So ist während der Erwärmung eine sichere Sauerstoffversorgung gewährleistet. Bei Fieber ist die Sauerstoffabgabe gebessert Rechtsverschiebung , was dem in dieser Situation erhöhtem Verbrauch entgegenkommt.

Chronisch Nierenkranke haben häufig eine Anämie und Azidose. Durch die Azidose Rechtsverschiebung wird Sauerstoff besser an die Gewebe abgegeben, eine sinnvolle Kompensation der durch die Anämie verminderten Transportkapazität.

Deshalb soll bei solchen Patienten die Azidose nicht ausgeglichen werden. Die Gewebsversorgung mit Sauerstoff nach Transfusionen ist niedriger als vom Hb-Anstieg her zu erwarten wäre. Verfolgen wir den Weg des Sauerstoffs weiter: Der Sauerstoff ist jetzt zwar im arteriellen Blut gebunden, aber noch nicht in den Geweben, in denen er gebraucht wird.

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Nein, du machst zwei Fehler. Zunächst musst du die zur affinen Abbildung gehörende lineare Abbildung betrachten, für eine affine Abbildung reicht die Angabe einer Matrix nicht aus.

Diese Matrix, die du dort aufgestellt hast, hat dementsprechend auch nicht wirklich viel mit der affinen Abbildung zu tun. Des Weiteren macht deine Aussage, dass die Abbildung nicht surjektiv sein kann, weil die Matrix nur den Rang Zwei hat, nicht viel Sinn, da der Bildraum ebenfalls zweidimensional ist. Er wird ja nur von den beiden Vektoren und aufgespannt. Meiner Meinung nach enden alle Möglichkeiten des Rechnens hier darin, dass man verkomplizierte Darstellungsmatrizen aufstellt.

Dazu müsste man nämlich z. An dieser könnte man dann mit deiner Methode die Surjektivität überprüfen. Das macht aber wirklich kaum Sinn.

Lieber denken statt rechnen. Ok ich hab hier nochmal eine gerechnet die mit 2 Vektorräumen zu tun hat. Ist das denn jetzt richtig wenn ich die Basis vom R2 nehme und gucke was die Abbildung mit den Vektoren macht?