Magenkarzinom


Metastasen entstehen, indem sich Krebszellen vom ursprünglichen Tumor ablösen, mit dem Blut oder mit der Lymphe wandern und sich in anderen Körperteilen wieder ansiedeln und vermehren. Bei Patienten mit kleineren Magentumoren reicht es meist aus, nur einen Teil des Magens zu entfernen. Rückenmarkshaut ausgeht, mehr dazu hier. Nozizeptor Nervenende, das Schmerzreize registriert und weiterleitet. Rezeptorhemmer, Rezeptorinhibitor; Substanz, die einen Rezeptor so blockiert, dass der zugehörige Botenstoff dort nicht mehr andocken kann und seine Wirkung ausgeschaltet wird.

Inhaltsverzeichnis


Wir tun alles dafür, dass Ihr Aufenthalt bei uns für Sie erfolgreich wird. Hochqualifizierte Mitarbeiter und eine moderne medizinische Ausstattung ermöglichen eine ganzheitliche Behandlung auf physischer, psychischer und sozialer Ebene. Wir sind eine seit Jahrzehnten anerkannte Fachklinik mit Schwerpunkt Onkologische Rehabilitation in privater Trägerschaft Familienunternehmen in 4.

Unsere Patientinnen und Patienten sollen Lebensfreude und Lebensqualität zurück gewinnen und nach der Reha den Alltag wieder selbständig bewältigen können, sei es in Beruf, Studium und Schule aber auch im häuslichen Umfeld und in der Familie. Es kommt in dieser Phase des Heilungsprozesses besonders darauf an, neben der körperlichen Regeneration auch die seelischen Kräfte zu stärken und den Betroffenen Angst und Unsicherheit zu nehmen.

Nur so ist es möglich, Selbstvertrauen und neuen Lebensmut zu gewinnen. Bereits seit arbeiten wir als Krebs-Rehaklinik mit bewährten und innovativen Therapiekonzepten, die langjährige Erfahrung aus der Schulmedizin und aus der Ganzheitsmedizin erfolgreich vereinen bio-psychosoziales Konzept der WHO. Ambiente Klinikpark Landschaftliche Umgebung Ambiente Das Ambiente unserer Klinik ist gekennzeichnet durch die gastfreundliche familiäre Atmosphäre eines inhabergeführten Hauses und durch das besondere Flair eines Ensembles historischer Fachwerkhäuser inmitten weitläufiger landschaftlich reizvoller Natur- und Parkanlagen.

Die Klinikgebäude sind eingebettet in Stoffwechsellage mit Übergewicht, einem erhöhten Taillenumfang, erhöhtem Blutdruck sowie hohen Blutfett- und Blutzuckerwerten.

Diese chronische Stoffwechselschieflage scheint das Risiko für einige Tumorarten zu erhöhen. Tochtergeschwulst; Absiedlung von über Blut- oder Lymphbahnen gestreuten Krebszellen an einer vom Ursprungstumor entfernten Stelle im Körper, mehr dazu hier.

Hodgkin-Lymphom, eine Form von Lymphdrüsenkrebs, Lymphom, mehr dazu hier. Hauptinhaltsstoff des Opiums; eines der stärksten Schmerzmittel; unterliegt wie alle Opioide dem Betäubungsmittelgesetz, mehr dazu hier. Sterblichkeit, Sterberate; Anzahl der Todesfälle durch eine Erkrankung innerhalb eines bestimmten Zeitraums meist ein Jahr bezogen auf eine bestimmte Bevölkerungszahl z.

Entzündung der Schleimhaut, etwa als Nebenwirkung einer Chemotherapie, mehr dazu hier. Tumoren der Mundhöhle; betroffen sein können: MDS; Oberbegriff für verschiedene Erkrankungen des Knochenmarks, bei denen aufgrund von Veränderungen der Stammzellen keine reifen, voll funktionsfähigen Blutzellen gebildet werden; kann in eine Leukämie übergehen. Knochenmarkdepression, Knochenmarksuppression, als mögliche Nebenwirkung mancher Krebsmedikamente, Chemotherapie.

Tiefstwert eines Messwerts; bezeichnet in der Krebsmedizin u. Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen, bietet u.

Form der Anästhesie, Schmerzempfinden und Bewusstsein sind weitgehend oder ganz ausgeschaltet, bei belastenden Untersuchungsverfahren oder Operationen. Epithelkörperchen; vier kleine hormonbildende Drüsen in der Nähe der Schilddrüse; produzieren Parathormon, das die Freisetzung von Kalzium aus den Knochen fördert und dadurch den Blutkalziumspiegel erhöht.

Anders als bei einer "Nebenwirkung" besteht bei einem "unerwünschten Ereignis" nur ein zeitlicher, aber nicht unbedingt ein ursächlicher Zusammenhang mit der Einnahme eines Arzneimittel, mehr dazu hier.

Wilms-Tumor; bösartiger Nierentumor, der bei Kleinkindern auftritt und aus embryonalem Gewebe entsteht, mehr dazu hier. Schwannom, Neurilemmom; meist gutartiger Tumor, der von den Hüll- und Stützzellen von Nerven Nervenscheide ausgeht, mehr dazu hier. Teilgebiet der Medizin, das sich mit der operativen Behandlung von Erkrankungen des Nervensystems beschäftigt. NET; Gruppe gut- oder bösartiger Tumoren, entstehen aus Zellen, die sowohl Ähnlichkeit mit Nervenzellen als auch mit hormonproduzierenden Drüsenzellen haben, überwiegend im Magen-Darm-Trakt; bilden häufig Hormone oder hormonähnliche Substanzen, was dann die Symptomatik bestimmt.

NSAR; Gruppe von Schmerzmitteln, die auch entzündungshemmende Wirkung haben; unterscheiden sich in ihrem Wirkungsmechanismus von Opioiden, mehr dazu hier.

Lymphknotenstatus N ; beschreibt, ob bei einer Tumorerkrankung Lymphknoten befallen sind positiver Nodalstatus oder nicht negativer Nodalstatus , mehr dazu hier. Fachbereich der Medizin, der sich mit der Anwendung radioaktiver Substanzen in Diagnostik und Behandlung befasst, mehr dazu hier.

Der Nutzen ist nicht zu verwechseln mit der Wirksamkeit, die unter den Idealbedingungen einer klinischen Studie ermittelt wird. Speiseröhrenkrebs, mehr dazu hier. Follikelhormone; weibliche Geschlechtshormone, vor allem in den Eierstöcken, zu einem geringen Teil in der Nebenenierenrinde und im Fettgewebe gebildet, einige Krebsarten entwickeln sich hormonabhängig, vor allem viele Formen von Brustkrebs.

Netz, Bauchnetz; "Schürze" aus Fett und Bindegewebe, die vom Magen und queren Dickdarm herabhängt und über den Dünndarmschlingen liegt. Gene, die bei der Zellteilung aktiv sind und diese fördern; Mutationen, die zur Überfunktion solcher Gene führen, spielen bei der Krebsentstehung eine wichtige Rolle, mehr dazu hier. Zusammenschluss auf Krebs spezialisierter Kliniken einer Region, mehr dazu hier. Versorgungseinrichtung, in der mehrere Krebserkrankungen unter einem Dach behandelt werden; muss bestimmte Anforderungen erfüllen, was im Rahmen eines Zertifizierungsverfahrens nachzuweisen ist, mehr dazu hier.

Viren, die gezielt Krebszellen befallen und zerstören können; manche Viren tun das natürlicherweise, andere kann man künstlich tumorspezifisch machen.

Sammelbegriff für alle natürlichen, körpereigenen und künstlich hergestellten Stoffe mit morphinartiger Wirkung Morphin , die zur Behandlung starker und stärkster Schmerzen eingesetzt werden; unterliegen dem Betäubungsmittelgesetz, mehr dazu hier.

Saft aus den Samenkapseln des Schlafmohns, mehr dazu hier. Form der künstlichen Ernährung, bei der Betroffene mehr oder andere Lebensmittel erhält beispielsweise Trinknahrung, diese aber normal zu sich nimmt. Versorgungseinrichtung, die auf die Diagnose, Behandlung und Nachsorge einer bestimmten Krebsart spezialisiert ist; muss spezielle Qualitätsanforderungen erfüllen, die in einem Zertifizierungsverfahren nachzuweisen sind; Beispiel: Waise; Arzneimittel mit spezieller Zulassung für die Behandlung seltener Krankheiten, für die wenige Therapiemöglichkeiten zur Verfügung stehen, sogenannten "orphan diseases", mehr dazu hier.

Knochenschwund; Verminderung der Knochensubstanz und der Knochendichte unter eine bestimmte Grenze mit erhöhter Anfälligkeit für Knochenbrüche; durch altersbedingte Stoffwechselveränderungen verursacht oder Folge von bestimmten Erkrankungen oder Behandlungen. Bereich der Medizin, der sich der ganzheitlichen Behandlung und Betreuung von Patienten mit fortgeschrittener Erkrankung und begrenzter Lebenserwartung widmet; das Augenmerk liegt auf der Linderung von Schmerzen und anderen Beschwerden und auf der unterstützenden Begleitung des Patienten entsprechend seiner Bedürfnisse, mehr dazu hier.

Bauchspeicheldrüsenkrebs, mehr dazu hier. Paraneoplasie; Begleitsymptome einer Krebserkrankung, die nicht direkt durch das Tumorwachstum ausgelöst werden; Ursache sind vom Tumor freigesetzte Hormone oder hormonähnliche Stoffe oder aber eine Immunreaktion des Körpers gegen den Tumor; vielfältige Erscheinungsformen möglich, mehr dazu hier. Facharzt, der krankhafte Veränderungen von Organen, Geweben und Zellen beurteilt; pathologisch: Epiduralanästhesie; Methode der örtlichen Betäubung durch Gabe eines Medikaments zur Lokalanästhesie in den Periduralraum in die Nähe des Rückenmarks; Anwendung bei operativen Eingriffen oder zur Schmerzbehandlung.

Raum im Wirbelkanal zwischen harter Hirnhaut, die das Rückenmark umhüllt, und Knochenhaut der Wirbelkörper. Sonde, die über die Bauchhaut in den oberen bis mittleren Dünndarm Jejunum gelegt wird, meist zur Ernährungstherapie unter Umgehung von Mund, Speiseröhre und Magen. Er gibt den Säuregehalt von Flüssigkeiten an. Schmerzempfindung, die in der Wahrnehmung in ein nicht mehr vorhandenes Körperteil lokalisiert wird, so als sei dieses noch vorhanden, nach Amputationen.

PDT; Behandlung, die auf der Aktivierung eines zuvor in den Körper verabreichten Farbstoffs durch Laserlicht einer bestimmten Wellenlänge beruht; der verwendete Farbstoff, der die Lichtempfindlichkeit erhöht, reichert sich in bestimmten Tumoren verstärkt an, und die gezielte Laserbestrahlung löst in den Anreicherungsbezirken zusammen mit Sauerstoff gewebezerstörende Reaktionen aus.

Scheinmedikament; enthält keinen wirksamen Arzneistoff, wird z. Auftreten vermeintlich therapeutischer Wirkungen, während in Wirklichkeit eine Scheinbehandlung oder ein Scheinpräparat "Placebo" verwendet wurde. Methode zur Behandlung bei krankhafter Flüssigkeitsansammlungen im Brustraum Pleuraerguss: So soll verhindert werden, dass sich immer wieder Flüssigkeit im Pleuraspalt ansammelt, zum Beispiel wegen Tumor- oder Metastasenbefall des Lungenfells.

Kombination verschiedener Chemotherapeutika Zytostatika mit unterschiedlichen Wirkmechanismen, um Tumorzellen an unterschiedlichen Stellen und in unterschiedlichen Phasen des Zellzyklus zu treffen und die Chance auf ihre Zerstörung zu erhöhen. PET; bildgebendes Untersuchungsverfahren der Nuklearmedizin, mit dem sich Stoffwechselaktivität in Organen und Geweben darstellen lässt; beruht auf der gezielten Anreicherung von schwach radioaktiv markierten Substanzen Tracer , die Positronen aussenden; die bei der Verbindung der Positronen mit Elektronen entstehende elektromagnetische Strahlung lässt sich messen und bildlich umsetzen; die PET erlaubt die Unterscheidung zwischen vitalem lebendem und abgestorbenem Gewebe bzw.

Untersuchungen einer Substanz oder einer Methode vor der Anwendung beim Menschen. Anzahl der zu einem bestimmten Zeitpunkt mit einer bestimmten Erkrankung lebenden Personen in einer Bevölkerung; Angabe meist bezogen auf PE; chirurgische Entnahme einer Gewebeprobe aus einem krankheitsverdächtigen Bereich zu Untersuchungszwecken; siehe auch Biopsie. Fortschreiten der Erkrankung, erneutes oder anhaltendes Tumorwachstum trotz oder nach einer Behandlung. Gruppe von körpereigenen Botenstoffen mit unterschiedlichen Wirkungen; teilweise entzündungs- und schmerzfördernd, mehr dazu hier.

Studienprotokoll; genaue Beschreibung von wissenschaftlichem Hintergrund, Zielen, Einschlusskriterien und Ablaufplan einer klinischen Studie; Grundlage der Genehmigung zur Durchführung einer Studie.

Kanüle in den Körper; kann der Einspritzung von Flüssigkeiten in den Körper z. Psoralen-plus Ultraviolett-A-Licht; Behandlung mit der Substanz Psoralen, die die Lichtempfindlichkeit erhöht, und Bestrahlung mit langwelligen ultravioletten Strahlen; kann in der Krebsmedizin zur Behandlung von malignen Lymphomen der Haut eingesetzt werden. Lebensqualität, mehr dazu hier. Kürzel für Residualtumor; zurückgebliebener Resttumor nach einer Behandlung; Zusatz 0 bis 2 bezeichnet Fehlen R0 oder mikroskopisches R1 bzw.

Strahlenchirurgie; Anwendung energiereicher Strahlen wie ein chirurgisches Messer zur gezielten und punktgenauen Zerstörung z. Fachbereich der Medizin, der sich mit der Anwendung von Strahlen in Diagnostik und Behandlung befasst. Lehre von der Anwendung energiereicher ionisierender Strahlen Strahlentherapie zur Behandlung von Krebserkrankungen, mehr dazu hier.

Medikament, das radioaktive Stoffe enthält oder aus einer radioaktiven Substanz besteht; wird in der Nuklearmedizin zu diagnostischen Zwecken z. Szintigraphie und zur inneren Bestrahlung eingesetzt.

Normalbereich für Laborwerte, aus Untersuchungen bei Gesunden ermittelt; dient dazu, einen gemessenen Wert als normal, erhöht oder erniedrigt einordnen zu können; aufgrund der natürlichen Streuung wird nicht ein Normalwert angegeben, sondern ein Schwankungsbereich mit unterer und oberer Grenze, innerhalb dessen ein Wert als normal gilt; je nach Messmethode können sich die Referenzbereiche für ein und denselben untersuchten Laborwert unterscheiden. Widerstandsfähigkeit; bezeichnet in der Medizin die Unwirksamkeit einer normalerweise wirksamen Behandlung; kann von Anfang an der Fall sein primäre Resistenz oder sich im Lauf der Zeit entwickeln sekundäre, erworbene Resistenz ; unterschiedliche Ursachen möglich.

Arzneimittel, das nach Einnahme den Wirkstoff verlangsamt freisetzt; manchmal auch für Depotpräparate gebraucht. Bindungsstelle auf oder in Zellen für Boten- oder Signalstoffe; setzt nach dem Andocken des Signalstoffs die Weiterleitung des Signals zum Zellkern in Gang, wo die für die entsprechende Wirkung zuständigen Gene aktiviert werden.

Rezeptorhemmer, Rezeptorinhibitor; Substanz, die einen Rezeptor so blockiert, dass der zugehörige Botenstoff dort nicht mehr andocken kann und seine Wirkung ausgeschaltet wird. Rückfall; Wiederauftreten einer Tumorerkrankung nach einer symptomfreien Zeit entweder am ursprünglichen Ort Lokalrezidiv oder entfernt Metastasen. Form der elektromagnetischen Strahlung; energiereiche Strahlung, die für die Röntgentechnik eingesetzt wird; nicht mit radioaktiver Strahlung gleichzusetzen.

Methode der patientengesteuerten Schmerztherapie; über eine mit Schmerzmedikamenten gefüllte Pumpe kann ein Patient sich bei Bedarf Schmerzmittel über ein Portsystem spritzen, mehr dazu hier. Saat, Korn; kleine, ummantelte Strahlenquellen Radionuklide , die zur inneren Bestrahlung in Tumorgewebe eingebracht werden; Brachytherapie, mehr dazu hier. Bei dieser Form der Behandlung werden verschiedene Therapieverfahren oder Wirkstoffe einzeln und nacheinander eingesetzt, nicht wie bei der Kombinationstherapie gemeinsam und gleichzeitig.

In der Krebstherapie wird dieser Begriff meist im Zusammenhang mit Chemotherapien verwendet. STI; Substanz, die gezielt in die Signalübertragungswege einer Zelle eingreift und diese blockiert; bei Krebs kann dies dazu führen, dass eine unkontrollierte Zellteilung verhindert oder verlangsamt wird; Prinzip der zielgerichteten Therapie, mehr dazu hier. Tumoren mit festem Gewebeverband, die von einem Organ bzw. Gewebe ausgehen und zunächst örtlich auf dieses begrenzt sind; bei bösartigen Tumoren wird der Begriff zur Abgrenzung insbesondere von Krebserkrankungen des blutbildenden Systems verwendet, bei denen die entarteten Zellen nicht im Gewebeverband auftreten und von Anfang an im ganzen Körper zirkulieren können.

Form der Ernährung von Kranken, die auf normalem Weg gar nicht mehr oder nur sehr eingeschränkt essen und trinken können; sie erhalten über Mund, Nase oder direkt über die Bauchdecke einen dünnen, biegsamen Schlauch, eine Ernährungssonde, in Magen oder Dünndarm; darüber erhalten sie Sondennahrung.

Ultraschalluntersuchung, Echographie; bildgebende Untersuchungsmethode, bei der mit Schallwellen weit oberhalb der Hörschwelle Bilder des Körperinnern erzeugt werden; keine Strahlenbelastung, mehr dazu hier. Auswurf, abgehustete Ausscheidung der Rachen- und Bronchialschleimhaut, enthält auch abgelöste Schleimhautzellen. Bestimmung des Krankheitsstadiums unter Berücksichtigung verschiedener Untersuchungsbefunde; Grundlage der individuellen, an die jeweilige Situation eines Patienten angepassten Behandlungsplanung, mehr dazu hier.

Körperzellen, die die sich einerseits durch Teilung selbst erneuern und andererseits zu verschiedenen Zelltypen entwickeln können. SZT; Blutstammzelltransplantation, mehr dazu hier. Speiseröhre, Luftröhre eingelegt werden kann, um sie wieder durchgängig zu machen; das Geflecht entfaltet sich nach der Einlage und drängt das einengende Gewebe an den Rand.

Mortalität, mehr dazu hier. Beispiel ist etwa die stereotaktische Bestrahlung von Hirntumoren, unter Schonung des umliegenden Gewebes, mehr dazu hier. Radiotherapie; Anwendung energiereicher Strahlen zur Zerstörung von Tumorgewebe, mehr dazu hier. Prüfplan, Ablaufbeschreibung für eine Studie, mehr dazu hier. Tablette, die unter der Zunge zergeht; die Wirkstoffe werden durch die Mundschleimhaut aufgenommen. Begleittherapie zur Unterstützung einer Behandlung, zur Linderung von Nebenwirkungen oder langfristigen Krankheits- oder Therapiefolgen, mehr dazu hier.

Behandlung, die im gesamten Körper wirksam ist; meint in der Regel die Behandlung mit Medikamenten; Gegensatz: Stammzelltransplantation, mehr dazu hier. Untergruppe der Lymphozyten mit wichtiger Funktion in der Immunabwehr, die im Thymus ausreifen; tragen auf ihrer Oberfläche Moleküle, die körperfremde Merkmale auf anderen Zellen erkennen und diese fremden Zellen selbst oder im Zusammenwirken mit anderen Mechanismen des Immunsystems zerstören können, mehr dazu hier.

Antiöstrogen; besetzt die Rezeptoren für Östrogene in Zellen und blockiert sie für das Hormon, so dass die Östrogenwirkung ausgeschaltet wird; zur Behandlung von Tumoren eingesetzt, die durch Östrogen zum Wachstum angeregt werden, etwa Brustkrebs; Antihormontherapie, mehr dazu hier. Ganzkörperbestrahlung; Form der Strahlentherapie, die im Rahmen der Konditionierung vor einer allogenen Blutstammzelltransplantation zum Einsatz kommen kann.

Partialremission, partielle Remission, Abk. Verringerung der Zahl von Blutplättchen auf weniger als Bries; hinter dem Brustbein gelegenes Organ des lymphatischen Systems, in dem die Lymphozyten ausreifen; bildet sich ab der Pubertät nach und nach zurück. Tumordurchmesser und -ausdehnung, Lage und Zahl befallener Lymphknoten , mehr dazu hier. Markierungsstoff; Begriff in der Krebsmedizin meist für strahlende Teilchen verwendet; Radiopharmakon.

Transversus abdominis myokutaner Lappen; quer aus dem Unterbauch entnommenes Gewebestück aus Haut, Fettgewebe und Muskel, das zur Rekonstruktion der weiblichen Brust nach Mastektomie verwendet werden kann. Onkoviren, onkogene Viren; Viren, die an der Entstehung von Krebserkrankungen ursächlich beteiligt sein können. Tyrosinkinasehemmer; neue Klasse von Krebsmedikamenten, die die Funktion bestimmter Tyrosinkinasen blockieren und dadurch die Weiterleitung von Wachstums signalen zum Zellkern unterbinden; Form der zielgerichteten Krebstherapie, mehr dazu hier.

Tumorzentrum, Zusammenschluss auf Krebserkrankungen spezialisierter und forschender Einrichtungen einer Region.

Diagnose einer eigentlich nicht behandlungsbedürftigen Erkrankung; führt ggf. Schallwellen mit einer Wellenlänge oberhalb des Hörbereichs; wird in der Medizin zu Untersuchungszwecken genutzt; Sonographie. Gewebeschicht, die die ableitenden Harnwege Nierenbecken, Harnleiter, Blase, Harnröhre auskleidet; sog. Schema zur Beurteilung der Schmerzstärke durch den Patienten selbst. Verfahren bei der Durchführung randomisierter klinischer Studien zur Prüfung von neuen Therapien, mit dem sichergestellt wird, dass der Patient einfache Verblindung oder sowohl Patient als auch Arzt doppelte Verblindung nicht wissen, wer das Prüfmedikament beziehungsweise die Prüfbehandlung erhält und wer der Kontrollgruppe zugeordnet ist; soll Verzerrungen in der Bewertung der Ergebnisse vermeiden helfen.

Krebstherapie mithilfe von Viren; diese sollen die Tumorzellen befallen und zerstören, sowie das Immunsystem aktivieren, weitere Krebszellen zu vernichten. Man ist nicht bei Bewusstsein und empfindet keine Schmerzen. Oberbegriff für verschiedene bösartige Tumoren mit Ausgang von Binde-, Fett- oder Muskelgewebe, mehr dazu hier.

Die Wirksamkeit wird unter den kontrollierten Bedingungen einer wissenschaftlichen Arbeit nachgewiesen Idealbedingungen. Die Wirksamkeit ist nicht zu verwechseln mit dem Nutzen. Phase im Leben einer Zelle von einer Zellteilung bis zur nächsten; gegliedert in mehrere Abschnitte, in denen in der Zelle bestimmte Vorgänge ablaufen. Second-Line-Therapie; zweiter Behandlungsversuch, wenn die Erkrankung nach einer vorausgegangenen Therapie erneut fortschreitet oder wenn die erste Therapie Erstlinientherapie keine Wirksamkeit zeigt.

Harnblasenentzündung, mögliche Nebenwirkung mancher Krebstherapien, mehr dazu hier. Röntgenuntersuchung der Harnblase mit Kontrastmittel; das Röntgenbild wird als Zystogramm bezeichnet. Oberbegriff für eine Vielzahl von meist in Zellen des Immunsystems gebildeten Signal- bzw.

Botenstoffen, die bestimmte Vorgänge in anderen Zellen auslösen können z. Teilung, Aktivierung, Ausreifung, Absterben ; gentechnisch hergestellte Zytokine werden auch als Medikamente eingesetzt z. Interleukin, Interferon, Wachstumsfaktoren , mehr zu Zytokinen in der Krebstherapie hier. Zelllehre; in der Medizin die mikroskopische Untersuchung von einzelnen Zellen aus Abstrichen, Körperflüssigkeiten oder Gewebeproben Zytodiagnostik , mehr dazu hier. Untersuchung von krankhaft veränderten Zellen oder von Tumorzellen, mehr dazu hier.

Substanzen, die die Zellteilung und das Zellwachstum hemmen wörtl. Risiken kennen und vermeiden Krebsfrüherkennung. Abtragung, Ablösung; Entfernung von Körpergewebe oder Körperteilen. Abrasio uteri Ausschabung der Gebärmutterschleimhaut Kürettage. Entfernung von Körpergewebe durch Abschaben oder Abkratzen. Abszess Eiter, der sich in einem durch entzündetes Gewebe entstandenen Hohlraum ansammelt. Adenokarzinom bösartiger Tumor, der von Drüsengewebe ausgeht.

Adenom gutartiger Tumor, der von Drüsengewebe ausgeht. Aderhautmelanom Melanom an der Aderhaut des Auges. Adjuvans Hilfsstoff, der die Wirkung eines Arzneistoffs verstärkt, jedoch keine eigene Wirksamkeit hat, mehr dazu hier. Anhangsgebilde; in der Medizin meist für Eierstöcke und Eileiter gebraucht. Aflatoxine von Schimmelpilzen gebildete Giftstoffe, leberschädigend und krebserregend.

Afterloading "Nachladeverfahren"; Form der Brachytherapie: Agonist Substanz, die an einen spezifischen Empfänger Rezeptor auf oder in Zellen bindet und dort eine ebenfalls spezifische Wirkung auslöst. Akustikusneurinom gutartiger Tumor, der von den Hüllzellen des Hör- und Gleichgewichtsnerven im Innenohr ausgeht; kann durch sein Wachstum und Druck auf die Umgebung zu Hörminderung, Störungen des Gleichgewichts, Schwindel und Lähmung der Gesichtsmuskulatur führen.

Alkylanzien Klasse von Zytostatika. ALL akute lymphatische Leukämie. AML akute myeloische Leukämie. Amputation Abtrennung eines Körperteils durch eine Operation.

Anästhesie Zustand der Betäubung, völlige Unempfindlichkeit gegenüber Schmerzen, Temperatur und Berührung; gezielt herbeigeführt, um Schmerzfreiheit bei Untersuchungen und Behandlungen zu erreichen; Anwendung örtlich oder systemisch, also den gesamten Körper betreffend,als Narkose, mehr dazu hier.

Analgesie Ausschaltung der Schmerzwahrnehmung. Analgetikum Schmerzmittel; Substanz, welche das Schmerzempfinden unterdrückt; analgetisch: Analkarzinom Krebs im Bereich des Darmausgangs Afters ; entsteht aus Plattenepithel; nicht mit Darmkrebs zu verwechseln. Anatomie Lehre vom Bau des Körpers. Androgene männliche Geschlechtshormone, v. Anorexie ausgeprägte Appetitlosigkeit, häufig bei fortgeschrittenen Krebserkrankungen, mehr dazu hier.

Ansprechrate prozentualer Anteil einer Gruppe von Patienten mit vergleichbarer Krankheitssituation, bei denen durch eine bestimmte Behandlung die Krankheitszeichen teilweise oder gänzlich zurückgehen; in der Krebsmedizin meist für die Rate an Tumorrückbildungen Remission durch eine bestimmte Therapie gebraucht; Ansprechen ist nicht gleichbedeutend mit Heilung. Antagonist Stoff, der einer anderen Substanz, dem Agonisten, entgegenwirkt oder deren Wirkung umkehrt.

Anthrazykline Klasse von Zytostatika, mehr dazu hier. Antiandrogene Medikamente, die die Wirkung männlicher Geschlechtshormone, v. Antibiotikum Medikament gegen bakterielle Infektionen. Antiemetikum Medikamente gegen Übelkeit und Brechreiz, mehr dazu hier.

Antigen Merkmal oder Struktur, die vom Immunsystem als "fremd" erkannt wird. Antihistaminikum Medikament zur Behandlung von allergischen Reaktionen. Antihormontherapie medikamentöse Unterdrückung der Wirkung oder der Bildung von körpereigenen Hormonen; Anwendung zur Behandlung von bösartigen Tumoren, deren Zellen durch Hormone v.

Antikonvulsivum Arzneimittel zur Behandlung von Krampfanfällen, teilweise auch bei Nervenschmerzen wirksam. Antimetabolit Medikament, das Stoffwechselvorgänge hemmt, in der Krebsmedizin werden Antimetabolite als Zytostatikum eingesetzt. Antimykotikum Medikamente zum Bekämpfen von Pilzinfektionen. Antiöstrogene Medikamente, die die Wirkung von weiblichen Geschlechtshormonen , der Östrogene, blockieren, mehr dazu hier.

Antiphlogistikum Arzneimittel mit entzündungshemmender Wirkung. Antitussivum Arzneimittel mit Wirkung gegen Hustenreiz. Anus praeter künstlicher Darmausgang in der Bauchwand, dauerhaft erforderlich nach Entfernung des Enddarms; die heute gebräuchliche Bezeichnung ist Kolostoma.

Apherese Technik zum Filtern und Trennen von Blutbestandteilen. Apoptose programmierter Zelltod; natürlicher Vorgang im Zellstoffwechsel: Apudom früher gebräuchliche Bezeichnung für neuroendokrine Tumoren. ASS Acetylsalicylsäure, "Aspirin", wird als möglicher Schutz vor einigen Krebsarten diskutiert, zur allgemeinen Anwendung aber wegen der Nebenwirkungen nicht empfohlen. Asthenie Schwäche, Kraftlosigkeit, mehr dazu hier. Astrozytom Gehirntumor, der von den Stützzellen im zentralen Nervensystem ausgeht; zählt zu den Gliomen, mehr dazu hier.

Aszites Flüssigkeitsansammlung in der Bauchhöhle, verursacht u. Aszitespunktion Entnahme von Flüssigkeit aus der Bauchhöhle mithilfe einer Kanüle, auch Aszitesdrainage oder Parazentese genannt, mehr dazu hier. Atelektase zusammengefallener und nicht belüfteter Teil der Lunge, der nicht für die Atmung zur Verfügung steht.

Ausschlusskriterien im Prüfplan für eine klinische Studie festgelegte Kriterien hinsichtlich Krankheitssituation und Vorbehandlung, die eine Aufnahme in die betreffende Studie verhindern; ergeben sich aus der Fragestellung der Studie und den Wirkungen und Nebenwirkungen der Behandlung; diese Kriterien dienen dazu, dass die Patienten in der Studie vergleichbar und die Ergebnisse für die jeweilige Fragestellung aussagekräftig sind.

B-Lymphozyten Untergruppe der Lymphozyten; können nach dem Kontakt mit einem Antigen zu Plasmazellen ausreifen, die speziell gegen dieses Antigen gerichtete Antikörper bilden, mehr dazu hier. B-Symptomatik Begleitsymptome bei manchen bösartigen Erkrankungen: Barrett-Ösophagus Umwandlung der Schleimhaut der Speiseröhre bei anhaltendem Rückfluss von Magensaft aus dem Magen; erhöht langfristig das Risiko der Entstehung von Krebs, mehr dazu hier.

Basaliom Basalzellkarzinom, mehr dazu hier. Basalmembran Grenzschicht zwischen Oberflächen oder Hohlräume bedeckenden Zellen Oberflächenepithel und Bindegewebe bzw. Bauchwassersucht Aszites, mehr dazu hier. Beckenkammbiopsie Entnahme einer Probe aus dem roten, blutbildenden Knochenmark im Beckenknochen mit einer Hohlnadel, die nach örtlicher Betäubung am hinteren oberen Rand des Beckenknochens Beckenkamm eingestochen wird Knochenmarkpunktion.

Bestrahlungsplanung Festlegung des Zielgebiets und der benötigten Dosis für eine Strahlentherapie mittels Berechnung und Simulation am Computer, mehr dazu hier. BET brusterhaltende Therapie, mehr dazu hier. BfR Bundesinstitut für Risikobewertung. BfS Bundesamt für Strahlenschutz. Bias systematischer Fehler, zum Beispiel in Studien zur Krebsforschung. Bilirubin Gallenfarbstoff, der als Abbauprodukt des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin entsteht; stärkere Erhöhung des Blutspiegels führt durch Ablagerung in der Haut zu Gelbsucht Ikterus , als Warnsignal für Leberschäden.

Biomarker Oberbegriff für Laborwerte oder andere messbare Merkmale, die mit einer Tumorerkrankung in Verbindung stehen und deren Bestimmung zusätzliche Informationen zur Krankheitssituation, zum wahrscheinlichen Verlauf oder zur Wirksamkeit von Behandlungen gibt; siehe auch Tumormarker, mehr dazu hier. Biopsie Entnahme einer Gewebeprobe zu diagnostischen Zwecken, zum Beispiel mit einer Kanüle Nadelbiopsie, Stanzbiopsie oder mit einer kleinen Zange Knipsbiopsie , mehr dazu hier.

Blasten unreife, nicht voll funktionsfähige Zellen. Blut-Hirn-Schranke nur teilweise durchlässige Grenzschicht zwischen Blutkreislauf und Hirngewebe; Schutzbarriere, die schädliche Stoffe von den Nervenzellen abhält.

Blutplasma flüssiger Anteil des Blutes nach Abtrennung der Blutzellen. Blutstammzellen "Urzellen" der Blutbildung im Knochenmark; können sich selbst durch Teilung erneuern und in alle Blutzellarten ausreifen, mehr dazu hier. Blutstammzelltransplantation Übertragung von Blutstammzellen als Knochenmarkersatz; Behandlungsmethode nach hochdosierter Chemotherapie, die das blutbildende Knochenmark komplett zerstört hat; als Patient erhält man eine Infusion mit Blutstammzellen; diese siedeln sich im Knochenmark an und setzen die Blutbildung wieder in Gang; die Stammzellen können vor der Chemotherapie aus dem Blut des Patienten selbst autolog oder von einem gewebsverträglichen Spender allogen entnommen werden; hat die Knochenmarktransplantation weitgehend abgelöst, mehr dazu hier.

Brachytherapie Kurzdistanz-Strahlentherapie; Bestrahlung, bei der die Strahlenquelle ganz nah an den Tumor herangebracht wird; die Brachytherapie kann mit Afterloading oder durch dauerhaftes Einbringen von Strahlenquellen Seeds in den Tumor erfolgen, mehr dazu hier.

Bronchialkarzinom Lungenkrebs; von den Bronchien ausgehender bösartiger Tumor, mehr dazu hier. Bronchoskopie Spiegelung der tiefen Atemwege; Patienten wird dafür ein flexibler Schlauch Endoskop über Mund, Kehlkopf und Luftröhre eingeführt; dabei lassen sich auch Gewebeproben entnehmen, mehr dazu hier.

BTM in der Medizin Abkürzung für Betäubungsmittel, deren Anwendung besonderen gesetzlichen Vorschriften unterliegt; auch bestimmte Medikamente zur Schmerzbehandlung Opioide fallen unter diese Regelung. Burkitt-Lymphom in Afrika und Südamerika bei Kindern und Jugendlichen häufiges, bei uns seltenes, vermutlich durch eine Virusinfektion verursachtes Non-Hodgkin-Lymphom; tritt besonders im Kopfbereich und im Bauchraum auf.

Candida albicans Hefepilz, der normalerweise Haut- und Schleimhautinfektionen hervorruft, bei geschwächter Immunabwehr aber auch innere Organe befallen kann oder schwere Allgemeininfektionen verursachen kann, mehr dazu hier. Candidose Pilzinfektion, ausgelöst durch Hefepilze der Gattung Candida, mehr dazu hier.

Cannabinoide natürliche oder künstlich synthetisch hergestellte Inhaltsstoffe der Hanfpflanze Cannabis ; bei Krebs gegen Übelkeit und zur Appetitsteigerung diskutiert, mehr dazu hier. Carcinoma in situ Abk. Chemotherapiezyklus Therapieeinheit während einer Chemotherapiebehandlung; Patienten erhalten innerhalb eines Zyklus Medikamente nach einem bestimmten, für jedes Behandlungsschema vorgeschriebenen Dosierungsplan; in der Regel umfasst eine Chemotherapie mehrere Zyklen mit behandlungsfreien Zeiten dazwischen, mehr dazu hier.

CIN zervikale intraepitheliale Neoplasie, mehr dazu hier. CIS Carcinoma in situ. CLL chronische lymphatische Leukämie. CML chronische myeloische Leukämie. Corticosteroide Oberbegriff für eine Gruppe in der Nebennierenrinde Nebennieren gebildeter Hormone mit ähnlicher chemischer Grundstruktur Steroide und unterschiedlichsten Wirkungen; auch für künstlich synthetisch hergestellte, als Medikamente eingesetzte Stoffe mit vergleichbarem Aufbau gebraucht.

Cortisol in der Nebennierenrinde gebildetes Hormon mit wichtigen Funktionen: Cortison inaktive Form des in der Nebennierenrinde gebildeten Hormons Cortisol; oft umgangssprachlich anstelle von Cortisol verwendet.

CT Computertomographie, mehr dazu hier. Cyberknife Markenname für ein Bestrahlungsgerät zur Radiochirurgie ; im Gegensatz zum Gamma-Knife werden die energiereichen Strahlen durch einen Linearbeschleuniger erzeugt. Dapo Deutsche Arbeitsgemeinschaft für Psychosoziale Onkologie e. DCIS duktales Carcinoma in situ; von den Zellen der Milchgänge ausgehende Frühform von Brustkrebs, die oberflächlich wächst und nicht streut; unbehandelt Übergang in invasiven Brustkrebs möglich, mehr dazu hier.

Depotpräparat Arzneimittelzubereitung, die den Wirkstoff kontrolliert über längere Zeit abgibt; im engeren Sinne Arzneimittel, das als Depot in die Haut oder in einen Muskel verabreicht wird; teilweise auch gleichbedeutend mit Retardpräparat verwendet.

Diagnose Feststellung und Bestimmung einer körperlichen oder psychischen Krankheit durch einen Arzt. Differenzierung Ausreifung von Zellen für ihre spezialisierte Funktion; Krebszellen sind häufig undifferenziert, unreif, mehr dazu hier. Digitale rektale Untersuchung Abk. Dignität in der Medizin: Wertigkeit; Eigenschaft von Tumoren: Diphosphonate Bisphosphonate, mehr dazu hier.

Dissektion in der Krebsmedizin das Herausschneiden von Weichteilgewebe oder Lymphknoten. Diuretikum Medikament zur Diurese, also Entwässerung. DKG Deutsche Krebsgesellschaft e. DKH Deutsche Krebshilfe e. DNS Desoxyribonukleinsäure, mehr dazu hier. Doppelblindstudie vergleichende klinische Studie, bei der weder Patienten noch Ärzte wissen, welcher Patient welche der Vergleichsbehandlungen erhält; dient dazu, Verzerrungen der Ergebnisse durch voreingenommene Beobachtungen zu vermeiden, mehr dazu hier.

Drainage Ableitung oder Absaugung von Körperflüssigkeiten oder Wundsekret. DRU digital-rektale Untersuchung, mehr dazu hier. Drüse Organ oder Gewebe, das Sekrete absondert; exokrine Drüsen sind normalerweise in Haut oder Schleimhäuten zu finden; endokrine Drüsen geben ihre Produkte direkt ins Blut ab.

Durchbruchschmerz Verschlimmerung chronischer Schmerzen trotz Behandlung mit Schmerzmedikamenten; kann Folge abklingender Wirkung der Schmerzmittel sein oder z. Dysästhesie Empfindungsstörung mit Wahrnehmung normaler Reize als unangenehm oder schmerzhaft. E-Nummer System zur eindeutigen Bezeichnung von Lebensmittelzusatzstoffen, mehr dazu hier. EbM evidenzbasierte Medizin; eine Medizin, die voraussetzt, dass jedes Verfahren nachweislich als wirksam belegt ist, mehr dazu hier.

Einschlusskriterien im Prüfplan für eine klinische Studie festgelegte Kriterien hinsichtlich Krankheitssituation und Vorbehandlung, die für die Aufnahme in die betreffende Studie erfüllt sein müssen; ergeben sich aus der Fragestellung der Studie und den Wirkungen und Nebenwirkungen der Behandlung; ihre Funktion: Ektozervix in das Scheidengewölbe ragender sichtbarer Teil des Gebärmutterhalses, der mit Plattenepithel überzogen ist. Emesis Erbrechen, mehr dazu hier. Endoskopie Spiegelung, Untersuchung von Körperhohlräumen mittels eines Endoskops.

Endosonographie Ultraschalluntersuchung "von innen": Ependymom Tumor des Zentralnervensystems, geht von den Zellen aus, die die Innenwände der Hirnkammern Ventrikel und des Rückenmarkkanals auskleiden. Ergotherapie Beschäftigungs- und Arbeitstherapie zur Behandlung von Störungen der Bewegungsabläufe Motorik , der Sinnesorgane und der geistigen und psychischen Funktionen. Erhaltungstherapie Behandlung über einen längeren Zeitraum, um das Ergebnis einer vorher erfolgten Therapie zu festigen und zu erhalten.

Ernährungsassessment Erfassen der gesamten Ernährungssituation eines Menschen; das Ergebnis kann die Grundlage für eine Ernährungstherapie sein; Fachleute berücksichtigen dabei unter anderem den Energie- und Nährstoffbedarf, die tatsächliche Nahrungsaufnahme, Körpergewicht, Taillenumfang, eventuelle Schluckstörungen, Mund- und Zahnprobleme, Verdauungsstörungen, Medikamenteneinnahme, aber auch individuelle Vorlieben beim Essen und Trinken.

Erstlinientherapie auch First-Line-Therapie; allg. Erythrozyten rote Blutkörperchen; sauerstofftransportierende Zellen im Blut, mehr dazu hier. Ethikkommission Gremium aus Ärzten, Juristen, Theologen und Wissenschaftlern anderer Disziplinen; prüft und bewertet Forschungsvorhaben an Menschen daraufhin, ob sie nach ethischen, rechtlichen, medizinischen und sozialen Gesichtspunkten vertretbar sind, und entscheidet über die Durchführung; dient dem Schutz des Einzelnen vor möglichen ungünstigen Folgen der Forschung; siehe auch klinische Studie.

Evidenz in der Medizin: Die endoskopische Entdeckung früher Läsionen kann durch Chromoendoskopie verbessert werden. Ziele der weiteren Diagnostik sind die Festlegung des Krankheitsstadiums und die Therapievorbereitung, siehe Tabelle 1. Computertomographie Thorax, Abdomen und Becken mit Kontrastmittel.

Die Diagnose des Magenkarzinoms soll aus einer gastroskopisch oder chirurgisch gewonnenen Biopsie erfolgen, welche durch zwei erfahrene Pathologen beurteilt wird [ 10 ]. Histologisch zeichnet sich das Magenkarzinom durch eine starke Heterogenität aus, oftmals existieren in einem Tumor mehrere unterschiedliche histologische Elemente. Der diffuse Subtyp wird mehr bei Frauen und Menschen jüngeren Lebensalters gefunden, während der intestinale Typ häufiger bei Männern und Menschen älteren Lebensalters anzutreffen ist und mit intestinaler Metaplasie und Helicobacter-pylori-Infektion einhergeht [ 74 ].

Die Klassifikation basiert auf dem prädominant vorliegenden histologischen Muster des Karzinoms, welches oftmals mit weniger dominanten Elementen oder anderen histologischen Mustern koexistiert. Jüngste Studien unterteilen das Magenkarzinom in vier molekulare Subtypen basierend auf Untersuchungen des Genoms, Transkriptoms, Epigenoms und Proteoms [ ].

Die Einteilung in vier Subtypen. Januar wird in Europa die 8. Tumor infiltriert Subserosa ohne Invasion des viszeralen Peritoneums. Anzeichen für Malignität im EUS beinhalten [ 18 ].

Eine multidisziplinäre Planung ist für jede initiale Behandlungsempfehlung erforderlich. Sie sollte in einem qualifizierten multidisziplinären Tumorboard erarbeitet werden.

Zu den Kernmitgliedern des multidisziplinären Boards zählen: Wenn immer möglich, sollen Patienten im Rahmen klinischer Studien behandelt werden. Die Behandlung erfolgt Stadien-adaptiert. Ein Therapiealgorithmus für die Erstlinientherapie ist in Abbildung 4 dargestellt. Da die Wahrscheinlichkeit einer Lymphknotenmetastasierung beim mukosalen Magenkarzinom T1a sehr gering ist, kann eine endoskopische Resektion ER als ausreichend angesehen werden [ 16 ].

Sie erlaubt eine vollständige histologische Beurteilung der lateralen und basalen Ränder. Die empfohlenen endoskopischen Kontrollintervalle liegen bei 3 Monaten im ersten und 6 Monaten im zweiten Jahr. Danach sollten Kontrollen jährlich stattfinden. Ein begrenztes chirurgisches Vorgehen stellt eine Alternative dar. Beim Ösophaguskarzinom zeigte eine Intensivierung von 12 gegenüber 6 Wochen präoperativer Chemotherapie und Hinzunahme von Epirubicin zu Cisplatin und Capecitabin eine Zunahme der histopathologischen Responserate, allerdings nicht des Gesamtüberlebens [ 7 ].

Da diese Studie allerdings keine Patienten mit Magenkarzinom einschloss und eine postoperative Chemotherapie nicht vorgesehen war, sind die Kenntnisse aus dieser Studie auf die Situation des Magenkarzinoms nur eingeschränkt übertragbar. Die Rate an perioperativen Komplikationen war in beiden Armen vergleichbar [ 6 ]. Eine subtotale Gastrektomie kann durchgeführt werden, wenn eine proximale Tumorfreiheit zwischen dem Oberrand des Tumors und dem ösophago-gastralen Übergang von mindestens 5 cm erreicht werden kann.

Bei Karzinomen vom diffusen Typ wird ein Sicherheitsabstand von 8 cm empfohlen. In allen anderen Fällen ist eine totale Gastrektomie indiziert. Nach R1 Resektion kann eine adjuvante Radiochemotherapie durchgeführt werden, siehe Kapitel 6. Die Therapie ist palliativ. An erster Stelle steht die systemische Therapie, ggf. Ein Algorithmus ist in Abbildung 5 dargestellt. Bei der Indikationsstellung zur Chemotherapie sind der Allgemeinzustand des Patienten, die Komorbidität, die Patientenpräferenzen sowie die Toxizität der geplanten Schemata zu berücksichtigen.

Eine Resektion des Primärtumors bei metastasierter Situation ist nicht zu empfehlen [ 36 ]. Doublet-Chemotherapien auf der Basis von Platin und einem Fluoropyrimidin sind der empfohlene Standard. Der Nutzen von Triplets wird kontrovers bewertet. Der höheren Wirksamkeit von Triplets steht eine vermehrte Therapie-bedingte Toxizität gegenüber. Aus dem Wechsel ergibt sich ein anderes Toxizitätsspektrum; Cisplatin verursacht mehr Übelkeit, Erbrechen und renale Toxizität, während Oxaliplatin mehr Neuropathie hervorruft.

Eine weitere Option ist die Kombination von oralem S-1 und i. Cisplatin [ 1 ]. Aufgrund des vergleichsweise ungünstigen Nebenwirkungsprofils wird bei Anwendung eines Docetaxel-haltigen Triplet-Regimes in der Regel auf das klassische dreiwöchentliche DCF-Regime [ ] , welches allerdings die stärkste wissenschaftliche Evidenz hat, verzichtet und dafür trotz der kleineren Studien auf dem Boden der klinischen Erfahrung eines der modifizierten Protokolle angewendet.

Ältere Patienten mit Magenkarzinom sind in Studien unterrepräsentiert. Generell ist in dieser Altersgruppe die Anwendung eines geriatrischen Screenings zur Detektion und besonderen Berücksichtigung von Komorbidität zu empfehlen, siehe Wissensdatenbank Geriatrische Onkologie.

Magenkarzinome haben eine starke molekulare Diversität und oftmals auch eine hohe intratumorale Heterogenität. Bei einigen Magenkarzinomen sind relevante genetische oder epigenetische Treiber der Tumorpathogenese bekannt. Dieses Schema stellt nun den empfohlenen Behandlungsstandard dar. Bei Patienten mit adäquatem Allgemeinzustand in den Studien definiert als ECOG Performance Status oder führt eine Zweitlinientherapie zur Verlängerung der Überlebenszeit, besserer Symptomkontrolle und einer verlängerten Zeit bis zur Verschlechterung von Allgemeinzustand und Lebensqualität [ 49 ].

Die in einer Metaanalyse aggregierte Evidenz dieser Studien bestätigt die signifikante Überlebensverlängerung Hazard Ratio 0,63 [ 50 ]. Die Wirksamkeit von Ramucirumab mono scheint in etwa vergleichbar mit einer Mono-Chemotherapie.

Als Alternative zur Einleitung einer Zweitlinientherapie mit neuen Medikamenten kann bei Patienten, die eine Progression mehr als 3 Monate nach Ende einer Erstlinientherapie zeigen, eine Reexposition mit der gleichen Medikamentenkombination durchgeführt werden [ 71 ] []. Eine Studie, welche die Immuncheckpoint-Blockade Pembrolizumab in der zweiten Therapielinie mit Standardchemotherapie vergleicht, zeigt keinen generellen Vorteil für die Immuncheckpointblockade [ 90 ].

Eine europäische Zulassung für den Einsatz von Immuncheckpoint-Inhibitoren beim Magenkarzinom liegt derzeit noch nicht vor. Biomarker zur Selektion der geeigneten Patienten für eine Immuncheckpointblockade werden gesucht. Validierte Biomarker zur Selektion von Patienten, die von einer Immuncheckpoint-Blockade besonders profitieren, liegen noch nicht vor.

Die endoskopische Resektion ist ein minimal-invasives Verfahren zur Resektion von Frühkarzinomen. Die Operation des Primärtumors ist zentrales Element der kurativen Therapie. Ziel der Operation ist das Erreichen einer R0 Situation. D1 Resektion beinhaltet die Entfernung der perigastrischen Lymphknoten und bei D2 Lymphadenektomie werden zusätzlich die Lymphknoten entlang der Arteria gastrica sinistra, Arteria hepatica communis, Arteria splenica und der zoeliakalen Achse entfernt [ 51 ].

Langzeitergebnisse einer randomisierten Studie aus den Niederlanden zeigten eine niedrigere lokale Rezidivrate und ein besseres Krebs-spezifisches Überleben nach D2 versus D1 Lymphadenektomie [ 94 ]. Edition Klassifikation empfiehlt die Entfernung und Untersuchung von mindestens 15 Lymphknoten für ein verlässliches Staging [ ]. In der aktuellen S3 Leitlinie zum Magenkarzinom wird die Entfernung von mindestens 25 Lymphknoten als adäquat betrachtet [ 10 ].

Die Operation sollte an einem spezialisierten high-volume Zentrum mit ausreichender chirurgischer Expertise und perioperativer Betreuung durchgeführt werden soll [ 10 ]. Zahlreiche Studien belegen eine bessere kurzfristige Überlebenschance für Patienten, die an Zentren mit ausgewiesener Expertise behandelt werden. Diese Therapie ist als ein Behandlungsstandard in Nordamerika empfohlen. Diese Zurückhaltung wird gerechtfertigt durch eine holländische Studie, die nahelegt, dass eine adjuvante Radiochemotherapie die Lokalrezidivrate nach D1 Resektion senkt, hingegen keinen Benefit nach D2 Resektion aufweist [ 28 ].

Die jüngst präsentierten Ergebnisse der holländisch-skandinavischen CRITICS-Studie zeigen, dass eine adjuvante Radiochemotherapie nach neoadjuvanter Chemotherapie und qualitätsgesicherter Chirurgie keinen Überlebensvorteil bringt [ ]. Es wurden 3 Zyklen präoperativ 9 Wochen und 3 Zyklen postoperativ 9 Wochen verabreicht. Eine gleichzeitig durchgeführte französische Studie verwendete ein Tage Regime von Cisplatin und 5-FU 2 Zyklen entsprechend 8 Wochen präoperative Behandlungsdauer und berichtete vergleichbare Ergebnisse [ ].

Eine perioperative Chemotherapie kann deshalb für beide Lokalisationen als wissenschaftlich begründet angesehen werden. Das Ansprechen auf die präoperative Chemotherapie bestimmt nach aktueller Datenlage nicht die Wahl der postoperativen Chemotherapie, weder in Bezug auf ihre Durchführung noch auf eine Intensivierung oder einen Medikamentenwechsel.

Einzig bei Progress unter der präoperativen Therapie soll diese Therapie nicht fortgesetzt werden. Es gibt derzeit auch keine ausreichende wissenschaftliche Evidenz für die Integration von biologisch zielgerichteten Substanzen in die perioperative Therapie, auch nicht für Trastuzumab bei HER2- positiven Karzinomen.

Patienten mit lokalisierten HER2-positiven Adenokarzinomen des Magens und des ösophago-gastralen Übergangs sollten im Rahmen der laufenden Studien behandelt werden. Capecitabin ist ein orales Fluoropyrimidin, das im Körper zu 5-FU metabolisiert wird. Es kann in der palliativen Therapie anstelle von 5-Fluorouracil eingesetzt werden. Platinderivate gehören zu den wirksamsten Einzelsubstanzen. In Kombination mit anderen Zytostatika ist Cisplatin Bestandteil des medikamentösen Standards in der perioperativen und der palliativen Therapie.

Docetaxel gehört zu den Taxanen. Besonders belastend ist eine z. Epirubicin gehört zu den Anthrazyklinen. Seltenere kritische Komplikation von Anthrazyklinen ist die linksventrikuläre Herzinsuffizienz aufgrund von Kardiomyopathie oder Rhythmusstörungen, diese ist nicht reversibel. Das Risiko kardialer Komplikation ist geringer bei Epirubicin als bei Doxorubicin.

Übelkeit und Erbrechen können durch adäquate supportive Therapie verhindert werden, siehe Onkopedia Antiemese.

Angesichts der aktuellen Daten ist fraglich, ob Anthrazykline beim Magenkarzinom noch eine Rolle spielen. Die Wirksamkeit wird durch Kombination mit Folinsäure gesteigert.

Eine Alternative ist die orale Therapie mit Capecitabin. Schwere Nebenwirkungen sind Diarrhoe und Stomatitis. Patienten mit funktionell relevanten Polymorphismen der Gene des 5-FU Abbaus haben ein erhöhtes Risiko für schwere Nebenwirkungen einschl. Neutropenie und neutropenischem Fieber. Irinotecan ist ein Topoisomerase I Inhibitor. Die Substanz kann als Monotherapie wöchentlich, zwei- oder dreiwöchentlich appliziert werden.

Paclitaxel gehört zu den Taxanen. Paclitaxel ist wirksam als Monotherapie in der palliativen Zweitlinientherapie. Häufige Nebenwirkungen wie allergische Reaktionen können zum Teil durch adäquate supportive Therapie verhindert werden.

In Kombination mit Paclitaxel führt Ramucirumab gegenüber einer Paclitaxel-Monotherapie zur Verlängerung der progressionsfreien Überlebenszeit Hazard Ratio 0,64; median 1,5 Monate , zur Verlängerung der Gesamtüberlebenszeit Hazard Ratio 0,81; median 2,2 Monate sowie zu einer Steigerung der Remissionsrate. Er ist wirksam in der palliativen Situation. Magenkarzinome mit Siegelringzellen sind mit einer schlechteren Prognose assoziiert. Diese geht zumindest teilweise auf eine spätere Diagnosestellung mit Auftreten höherer Tumorstadien bei Erstdiagnose zurück [ 76 ].

Eine retrospektive Studie aus einem nationalen französischen Register, allerdings ohne zentrales histopathologisches Review der Befunde, legt eine schlechtere Prognose für Patienten mit Siegelringkarzinomen nahe, die zusätzlich zur Resektion eine perioperative Chemotherapie erhalten [ 66 ]. Die Evidenz aus diesen Studien ist allerdings nicht ausreichend für konkrete Therapieempfehlungen. Die Magenkarzinomerkrankung sowie die Therapien, sowohl operativ als auch medikamentös, führen zu zum Teil erheblichen Folgestörungen wie Gewichtsabnahme bis zur Tumorkachexie, Maldigestion, Neuropathie und ähnlichen.