Dividenden-Ratgeber


Sie unterliegen Beschränkungen hinsichtlich der Möglichkeit, jederzeit Anteile von der Kapitalanlagegesellschaft Kapitalverwaltungsgesellschaft zu erwerben und zurückzugeben. Einige Blue-Chip-Aktien sind sehr teuer pro Aktie und machen es damit für einen kleinen Investor schwierig, sie zu kaufen. Langfristig orientierte Anleger können ihre Investitionen in Blue-Chip-Aktien mit der Zeit kontinuierlich steigern und Dividendenzahlungen erhalten. Er kann als internationaler Aktienfonds weltweit investieren oder in Aktien einer bestimmten Region oder Landes. Grafische Darstellung der Kernprozesse Seitenanfang.

Die Sicherheit von Blue-Chip-Aktien


Während Anleger bei Festgeld eine bestimmte Laufzeit vereinbaren oder bei einem Sparbuch eine bestimmte Kündigungsfrist zu beachten haben, können Anteile an einem Geldmarktfonds börsentäglich zurückgegeben werden. Geldmarktfonds eignen sich für eine kurzfristige Anlage. Sie werden teilweise ohne Ausgabeaufschlag angeboten. Seitenanfang Garantiefonds Garantiefonds sind Fonds, die am Ende der festgesetzten Laufzeit entweder mindestens die Rückzahlung des ursprünglich eingezahlten Anlagebetrags, eines bestimmten Prozentsatz davon z.

Zusätzlich wird der Anleger bis zur Endfälligkeit des Fonds mit einer bestimmten Partizipationsquote an der Entwicklung des dem jeweiligen Fonds zugrundeliegenden Aktienindex beteiligt. Der Sinn eines Garantiefonds liegt darin, dass Kursrisiko der Märkte durch die Anwendung entsprechender Options- oder Absicherungsstrategien zu begrenzen. Diese Sicherheit wird durch eine gegebenenfalls geringere Rendite gegenüber eines Direktinvestments erkauft. Der übrige Teil des ursprünglichen Anlagebetrages wird dann in Optionen auf den zugrundeliegenden Basiswert investiert.

Sie bieten damit eine doppelte Risikostreuung. Das Fondsvermögen wird auf mehrere Zielfonds verteilt. In den Zielfonds befinden sich eine Vielzahl von unterschiedlichen Wertpapieren. Diese Anlageart ermöglicht eine standardisierte Vermögensverwaltung für relativ geringe Beträge. Die Auswahl der entsprechenden Zielfonds trifft das Fondsmanagement.

Anleger mit Ziel eines mittel- bis langfristigen Anlagehorizonts nutzen diese Form der Geldanlage. Durch die breite Streuung auf mehrere Fonds sind aber normalerweise Risiko und Chance geringer als bei den Einzelfonds. Diese Teilfonds können in unterschiedliche Vermögenswerte oder Märkte investieren und haben somit unterschiedliche Anlageschwerpunkte. Sie agieren rechtlich und wirtschaftlich eigenständig.

Umbrella Fonds dürfen jedoch nicht mit Dachfonds verwechselt werden. Der Anleger hat die Möglichkeit in verschiedene Anlagen zu investieren zwischen den Teilfonds zu switchen , ohne erneut einen Ausgabeaufschlag bezahlen zu müssen. Nur beim Kauf des Umbrella Fonds fällt einmalig der Ausgabeaufschlag an.

In Deutschland ist die Auflage dieser Fonds nicht möglich. Seitenanfang Hedgefonds Eine neu eingeführte Fondsart sind die Hedgefonds. Hedgefonds investieren in alles, was Rendite verspricht.

Zur Steigerung des Investitionsgrads können Hedgefonds unbeschränkt Kredite aufnehmen, in Derivate investieren und Vermögensgegenstände verkaufen, die sich nicht im Fondsvermögen befinden die sogenannten Leerverkäufe.

Das Ziel ist, unabhängig von der aktuellen Kapitalmarktentwicklung, eine möglichst hohe Wertentwicklung zu erzielen. Da für Hedgefonds fast keine regularischen Beschränkungen bestehen, besteht für den Anleger ein potentiell höheres Risiko als bei anderen Fondsanlagen.

Hedgefonds gibt es in 2 Ausprägungen:. Diese Entwicklung konnte sich von bis aufgrund der weiteren Harmonisierung auf europäischer Ebene verstärken. Ziel ist die Vereinheitlichung des Europäischen Binnenmarkts für Investmentfonds.

Im Investmentgesetz sind verstärkt Ermächtigungen zum Erlass von Rechtsverordnungen vorgesehen, um technische Detailregelungen z. Insbesondere durch die Einführung eines beschleunigten Genehmigungsverfahrens für Vertragsbedingungen von Investmentfonds werden bei der BaFin Kapazitäten für wesentlichere Aufsichtsaufgaben frei.

Im Rahmen einer verbesserten Marktaufsicht werden zusätzlich neue Meldepflichten eingeführt, die die BaFin in die Lage versetzen, zeitnah und gezielt gegen Missstände vorzugehen. Ergänzt werden diese aufsichtsrechtlichen Regelungen durch eine Neufassung des Katalogs der Ordnungswidrigkeiten. Besonders die anfallenden Kosten und Gebühren müssen transparenter dargestellt werden. Durch diese vereinheitlichten Anforderungen wird der Anleger in die Lage versetzt, einen besseren Vergleich der auf dem Markt angebotenen in- und ausländischen Produkten vorzunehmen.

Investmentsteuergesetz Ziel dieses Gesetzes ist die Sicherstellung der Besteuerung von Investmentgewinnen. Die Leitidee der Investmentbesteuerung ist das Transparenzprinzip. Das Gesetz schafft keine eigene Investmentsteuer, sondern enthält Regelungen, wie Anteile an Investmentfonds im Rahmen der Einkommen- und Körperschaftsteuer zu behandeln sind. Zwar gibt es auch eine besondere Kapitalertragsteuer für Fondserträge, diese wird jedoch mit der Einkommensteuer verrechnet und dient so praktisch der Absicherung gegen Steuerhinterziehung.

Das Gesetz trat am Januar in Kraft. Datum der letzten Änderung ist der Inkrafttreten der letzten Änderung: Ein wesentlicher Schwerpunkt bildet hierbei die Regelung der zulässigen Vermögensgegenstände in die investiert werden darf.

Diese Richtlinie schreibt ferner eine Reihe von Pflichtinformationen für Anleger vor: Ausführliche und vereinfachte Verkaufsprospekte, sowie die Jahres- und Halbjahresberichte.

Hierbei ist insbesondere geplant, das Anzeigeverfahren für den grenzüberschreitenden Vertrieb zu vereinfachen, grenzüberschreitende Fondsfusionen zu ermöglichen und ein neues Konzept der Anlegerinformation einzuführen, welches den bisherigen vereinfachten Verkaufsprospekt ablösen soll.

Des weiteren soll durch dieses Gesetz der Schutz des Anlegers gewährleistet werden. Die Kontrollfunktion wird durch die BaFin wahrgenommen. Verletzungen werden mit Schadenersatzansprüchen geahndet. Insidergeschäfte sind verboten und werden von der Staatsanwaltschaft verfolgt.

Darüber hinaus verpflichtet das Wertpapierhandelsgesetz die Wertpapierdienstleistungsunternehmen zu einer anlage- und anlegergerechten Beratung sowie zur Einholung und Dokumentation von Angaben des Kunden zu seinen Erfahrungen, Anlagezielen, Vermögensverhältnissen und seiner Risikobereitschaft.

Februar regelt den Derivate-Einsatz in den Investmentfonds. Davon ausgenommen sind ausdrücklich Hedgefonds Fonds mit besonderen Risiken. In der Verordnung ist festgelegt worden, dass Sondervermögen, die derivate Produkte beinhalten, einem Risikomanagement unterliegen müssen. Dieses Risikomanagement hat die Aufgabe, die Risiken des Sondervermögens permanent zu messen und zu steuern.

Die Kapitalanlagegesellschaft Kapitalverwaltungsgesellschaft muss jedem Sondervermögen einen risikoadäquaten Stresstest unterziehen. Die Stresstests müssen in das Risikomanagement integriert sein und ihre Ergebnisse müssen bei den Anlageentscheidungen für das Sondervermögen angemessen berücksichtigt werden.

Die Stresstest sind mindestens monatlich durchzuführen. Als Grundlage ist für jedes Sondervermögen ein Programm für die Durchführung von Stresstests zu entwickeln. Die Derivateverordnung sieht den Einsatz eines vereinfachten und eines qualifizierten Ansatzes zur Ermittlung der Auslastung der Marktrisikogrenzen vor.

Er erfordert einerseits den Einsatz teurer Risikomess-Systeme, erweitert aber andererseits die Anlagemöglichkeiten der Fonds erheblich. Einfacher Ansatz Er darf angewendet werden, wenn alle im Sondervermögen enthaltenen Marktrisiken genau erfasst und bemessen werden können.

Ausübung entweder während der gesamten Laufzeit oder zum Ende der Laufzeit möglich; der Optionswert hängt zum Ausübungszeitpunkt linear von der positiven oder negativen Differenz zwischen Basispreis und Marktpreis des Basiswerts ab und wird Null, wenn die Differenz das andere Vorzeichen hat.

Qualifizierter Ansatz Der qualifizierte Ansatz erlaubt Derivate und strukturierte Produkte, deren Risiko die Kapitalanlagegesellschaft Kapitalverwaltungsgesellschaft messen und bewerten kann. Er sieht unter anderem ein Vergleichsvermögen vor. Hierbei handelt es sich um ein derivate freies Vermögen, dessen Marktwert dem aktuellen Marktwert des Sondervermögens entspricht und somit als Benchmark zur Messung des Risikos herangezogen wird.

Der einem Sondervermögen zuzuordnende potentielle Risikobetrag für das Marktrisiko darf zu keinem Zeitpunkt das Zweifache des potentiellen Risikobetrags für das Marktrisiko des zugehörigen Vergleichsvermögens übersteigen. Zugehöriges Vergleichsvermögen Hierbei handelt es sich um ein derivate freies Vermögen, dessen Marktwert dem aktuellen Marktwert des Sondervermögens entspricht. Die Zusammensetzung des Vergleichsvermögens muss den Vertragsbedingungen und den Angaben des vollständigen und vereinfachten Verkaufsprospektes den Anlagezielen und der Anlagepolitik des Sondervermögens entsprechen sowie die Anlagegrenzen des Investmentvermögens, mit Ausnahme der Ausstellergrenzen, einhalten.

Im Zweifelsfall sind für das Vergleichsvermögen diejenigen Vermögensgegenstände zu wählen, die den geringeren potentiellen Risikobetrag für das Marktrisiko ergeben. Zusammenfassung Investmentgesetz InvG heute: Kapitalverwaltungsgesellschaft KVG Kapitalanlagegesellschaften Kapitalverwaltungsgesellschaften sind Unternehmen, deren Geschäftsbereich darauf ausgerichtet ist, inländische Investmentvermögen zu verwalten und Dienstleistungen zu erbringen.

Allgemeine Bankgeschäfte dürfen sie nicht oder nur ganz eingeschränkt betreiben. Da Kapitalanlagegesellschaften Kapitalverwaltungsgesellschaften keine Einlagenkreditinstitute sind, dürfen sie keine Kredite geben und keine Kundenkonten führen. Sie ist für die Fondsverwaltung verantwortlich, auch wenn bestimmte Aufgaben auf andere Gesellschaften outgesourct worden sind.

Kapitalanlagegesellschaften Kapitalverwaltungsgesellschaften unterliegen der Aufsicht durch die Bundesanstalt für Finanzleistungsaufsicht BaFin. Rechtsform Als Rechtsform darf nur die Aktiengesellschaft oder eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung gewählt werden.

Der Aufsichtsrat soll die Interessen der Anleger gewährleisten. Erlaubnisantrag In dem Antrag muss ein Nachweis der zum Geschäftsbetrieb erforderlichen Mittel enthalten sein. Einen Geschäftsplan, aus dem die Art der geplanten Geschäfte sowie der organisatorische Aufbau und die geplanten internen Kontrollverfahren hervorgehen. Sie handelt bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben unabhängig von der Depotbank. Im Einzelnen bedeutet das: Überwachung der Anlagepositionen bezogen auf das Gesamtrisikoprofil des Investmentvermögens geeignete Regelungen für die persönlichen Geschäfte der Mitarbeiter geeignete Regelungen für die Anlage des eigenen Vermögens in Finanzinstrumenten Kontroll- und Sicherheitsvorkehrungen für den Einsatz der elektronischen Datenverarbeitung vollständige Dokumentation der ausgeführten Geschäfte angemessene Kontrollverfahren interne Revision Kapitalanforderungen Anfangskapital von Voraussetzung dafür ist, dass das Auslagerungsunternehmen über die entsprechende Qualifikation verfügt.

Sie hat sich insbesondere die erforderlichen Weisungsbefugnisse und die Kündigungsrechte vertraglich zu sichern. Anzeigen Die nachfolgend aufgeführten Aktionen setzen eine unverzügliche Mitteilung an die BaFin voraus: Die Möglichkeiten des 4. Das bisherige Fondsmanagement von Spezialfonds zeichnete sich überwiegend dadurch aus, dass pro Investmentfonds ein Institut für alle Tätigkeiten ausgesucht wurde.

Solange die entsprechende Performance der einzelnen Fonds stimmte, bestand kein Bedarf an dieser Situation etwas zu ändern. Seit dem speziell im Jahr die Performance der Fonds sank, wurde über neue Lösungen nachgedacht. Es reicht nun vollkommen aus, das vertraglich zu regeln und die Verwaltung des Fonds bei dem ursprünglichen Verwalter zu lassen. Die aggregierte, konsolidierte Gesamtbetrachtung erfolgt über einen "virtuellen Master Fonds", der alle Positionen und Berechnungen zusammenführt und simuliert, dass alle Sondervermögen in nur einem Fonds zusammengefasst sind bilanziell und steuerlich bleiben die einzelnen Sondervermögen jedoch weiterhin getrennt.

Zusammenfassung aller Assetklassen und Mandate in einem einzigen realen Spezialfonds. In dieser Variante ist nur noch der Master Fonds als juristische Einheit zu betrachten bilanziell und steuerlich eine Bewertungseinheit. Master KVG mit entsprechenden einzelnen Unterfonds: Geltendmachung von Ansprüchen der Anleger: Verwahrung Geld und Wertpapiere Die Verwahrung der zum Investmentvermögen gehörenden Wertpapiere und Gelder sind in einem gesperrten Depot und auf Sperrkonten vorzunehmen.

Die Wertpapiere dürfen nur einer Wertpapiersammelbank, einem anderen in- oder ausländischen Kreditinstitut oder einem anderen ausländischen Verwahrer, sofern dieser die Voraussetzungen des Depotgesetzes erfüllt, zur Verwahrung anvertraut werden. Die zum Investmentvermögen gehörenden Guthaben sind auf Sperrkonten zu verwahren. Die Depotbank ist berechtigt und verpflichtet, auf den gesperrten Konten vorhandene Guthaben auf Sperrkonten bei anderen Kreditinstituten zu übertragen, wenn die Kapitalanlagegesellschaft Kapitalverwaltungsgesellschaft die Depotbank anweist.

Der Bestand an Immobilien sowie Beteiligungen an Immobilien-Gesellschaften und weitere nicht verwahrfähige Vermögensgegenstände sind laufend zu überwachen.

Anteile dürfen nur gegen volle Leistung des Ausgabepreises ausgegeben werden. Der Preis für die Ausgabe von Anteilen der Ausgabepreis muss den Wert des Anteils am Sondervermögen zusätzlich eines in den Vertragsbedingungen festzusetzenden Aufschlags entsprechen.

Der Ausgabepreis ist an die Depotbank zu entrichten und von dieser abzüglich des Aufschlags unverzüglich auf einem für das Sondervermögen eingerichteten gesperrten Konto zu verbuchen. Der Preis für die Rücknahme von Anteilen der Rücknahmepreis muss dem Wert des Anteils am Sondervermögen abzüglich eines in den Vertragsbedingungen festzusetzenden Abschlags entsprechen. Der Rücknahmepreis ist, abzüglich des Abschlags, von dem gesperrten Konto an den Anleger zu zahlen. Der Ausgabeaufschlag und der Rücknahmeabschlag können an die Gesellschaft ausgezahlt werden.

Zahlung- und Lieferung Der Kaufpreis aus dem Verkauf von Vermögensgegenständen des Investmentvermögens, die anfallenden Erträge, Entgelte für Wertpapier-Darlehen und der Optionspreis, den ein Dritter für das ihm eingeräumte Optionsrecht zahlt, sowie sonstige dem Investmentvermögen zustehende Geldbeträge, sind von der Depotbank auf einem für das Investmentvermögen eingerichteten gesperrten Konto zu verbuchen.

Zustimmungspflichtige Geschäfte Die Kapitalanlagegesellschaft Kapitalverwaltungsgesellschaft darf die nachstehend aufgeführten Geschäfte nur mit Zustimmung der Depotbank durchführen: Geldanlage bei anderen Kreditinstituten Kontrolle der Fondspreisermittlung Anlagegrenzprüfungen Einrichtung der gesetzliche und vertraglichen Anlagegrenzen Verfügung von Immobilien Belastung sowie Abtretung von Forderungen auf Immobilien 3.

Kontrollfunktionen im täglichen Prozessablauf Anlagegrenzprüfungen Einrichten der Anlagegrenzen Die Anlagegrenzen werden im Fondsbuchhaltungssystem durch die Kapitalanlagegesellschaft Kapitalverwaltungsgesellschaft bei Auflegung eines neuen Fonds eingerichtet und bei Bedarf geändert.

Die Erfassung und Freigabe unterliegen dem 4-Augen-Prinzip. Die Depotbank ist verpflichtet, das Aufsetzen der Grenzprüfungen und die jeweiligen Änderungen, ebenfalls nach dem 4-Augen-Prinzip, zu kontrollieren und zu dokumentieren.

Da die Depotbank bei jeder neuen Fondsauflage involviert ist, wird gewährleistet, dass sie auch über die aufzusetzenden vertraglichen Anlagegrenzen informiert ist. Über Anlagegrenzenänderungen wird die Depotbank über Protokolle der jeweiligen Anlageausschusssitzungen informiert. In diesen Sitzungen wird entschieden, ob die Anlagepolitik und damit die einzuhaltenden Anlagegrenzen geändert oder beibehalten werden. Die gesetzlichen Anlagegrenzen sind im Gegensatz dazu fest definiert und dürfen können nicht geändert werden.

Streng genommen, müsste sie vor der Abwicklung des jeweiligen Kauf- bzw. Verkaufsauftrags prüfen, ob diese zu einer Anlagegrenzverletzung führt.

Wenn ja, dürfte das entsprechende Geschäft nicht getätigt werden. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass eine Prüfung eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen würde und in Grenzfällen mit erheblichen juristischen Unsicherheiten zu rechnen wäre, so dass das bereits eingegangene Geschäft unter Umständen nicht rechtzeitig erfüllt werden könnte.

Dieses wäre nicht mit den Interessen der Anleger vereinbar. Da diese zeitnahe Kontrolle in der Praxis durch die Depotbank nicht durchführbar ist, wird die Kontrolle der Anlagegrenzen nach der Abwicklung des Geschäftes durch die Wirtschaftsprüfer akzeptiert.

Vorgehensweise der Kontrollen Die Prüfung der Anlagegrenzen kann nur im Sinne des Investmentgesetzes Kapitalanlagegesetzbuches KAGB durchgeführt werden, wenn die Depotbank entweder Zugriff auf das Fondsbuchhaltungssystem und damit auf die Anlagegrenzprüfungen der Kapitalanlagegesellschaft Kapitalverwaltungsgesellschaft hat oder ein eigenes System betreibt.

Die Depotbank fragt börsentäglich im Fondsbuchhaltungssystem der Kapitalanlagegesellschaft Kapitalverwaltungsgesellschaft oder im eigenen System die Verletzungen der Anlagegrenzen ab. Bei Publikumsfonds ist eine tägliche Abfrage gesetzlich vorgeschrieben. Bei Spezialfonds kann mit Zustimmung der Anleger eine wöchentliche Anlagegrenzprüfung erfolgen, wobei sämtliche Transaktionen der jeweils vorangegangenen Woche in die Prüfung einbezogen werden müssen.

Aufgrund dieser täglich stattfindenden Abfragen werden Verletzungen und deren Ursachen aufgedeckt und müssen lückenlos und fortlaufend dokumentiert werden. Für Anlagegrenzen, die mit dem Anlagegrenzenprüfungssystem nicht oder noch nicht überprüft werden können weil das Aufsetzen der Grenzen so kompliziert ist, dass sie einer separaten Programmierung unterliegen müssen , hat die Depotbank eigene Kontrollprozesse zu definieren.

Kontrolliert die Depotbank anhand des Fondsbuchhaltungssystems die Anlagegrenzen, sind folgende Punkte im Depotvertrag zwingend zu vereinbaren: Des weiteren werden die Kapitalanlagegesellschaften Kapitalverwaltungsgesellschaften und die Investmentaktiengesellschaften nach dem Investmentgesetz Kapitalanlagegesetzbuch KAGB überwacht Marktaufsicht.

Darüber hinaus prüft sie auf Grundlage des Investmentgesetzes Kapitalanlagegesetzbuches KAGB die Vertriebsanzeigen ausländischer Investmentfonds, die in Deutschland öffentlich vertrieben werden sollen.

Sie kann dafür den öffentlichen Vertrieb untersagen, wenn die Voraussetzungen nicht oder nicht mehr erfüllt sind. Die BaFin arbeitet bei der Aufsicht der Kapitalanlagegesellschaften Kapitalverwaltungsgesellschaften , die in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union oder einem anderen Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum im Rahmen des Investmentgesetzes Kapitalanlagegesetzbuches KAGB tätig werden, mit den zuständigen Stellen dieses Staates eng zusammen und übermittelt den Stellen die erforderlichen Auskünfte.

Gegenstand der Erhebungen sind die von der Kapitalanlagegesellschaft Kapitalverwaltungsgesellschaft und Investmentaktiengesellschaft gebildeten Investmentfonds Wertpapierfonds, Offene Immobilienfonds, Geldmarktfonds, Dachfonds, Gemischte Fonds, Hedgefonds, Dachhedgefonds, Derivatefonds, Altersvorsorgefonds.

Diese Zahlen werden in monatlichen Statistiken für jedermann zugänglich veröffentlicht. Die Meldungen sind elektronisch zu erstatten. Bei übergeordneten Fonds ist die Meldung für jede Anteilsklasse beziehungsweise jeden Teilfonds gesondert abzugeben. Bei übergeordneten Fonds ist die monatliche Meldung für jede Anteilsklasse beziehungsweise jeden Teilfonds gesondert zu erstatten.

Anlagen in Wertpapieren und Schuldscheindarlehen, jeweils gegliedert nach Art und Sitz des Schuldners sowie nach der Laufzeit. Gliederung der nach Art der Anlage und nach Art und Sitz des Schuldners differenzierten Forderungen sowie der nach Sitz und Mindestreservepflicht der Gläubigerbank unterschiedenen aufgenommenen Kredite nach Währungen.

Ausgenommen sind die Angaben zu den monatlichen Ergänzungsmeldungen für Geldmarktfonds. Es sei denn, die Risikolage der Kapitalanlagegesellschaft Kapitalverwaltungsgesellschaft erfordert ein kürzeres Prüfungsintervall. Der Zeitraum, auf den sich die Prüfung erstreckt Berichtszeitraum , ist in der Regel das am Stichtag des Jahresabschlusses Bilanzstichtag endende Geschäftsjahr Berichtsjahr.

Bei vom Geschäftsjahr abweichenden Berichtszeiträumen muss der Prüfungsbericht mindestens das Geschäftsjahr umfassen, das am Bilanzstichtag endet. Wurde die Prüfung unterbrochen, ist in dem Bericht darauf hinzuweisen und die Dauer der Unterbrechung unter Darlegung der Gründe anzugeben. Geprüft wird nach den Grundsätzen der risikoorientierten Prüfung und der Wesentlichkeit. Der Prüfungsbericht muss übersichtlich und vollständig sein.

Bei den im Prüfungsbericht vorgenommenen Beurteilungen sind die aufsichtsrechtlichen Vorgaben zu beachten. Für die Beurteilung der Tätigkeit der Gesellschaft bedeutsame Ereignisse, die nach dem Bilanzstichtag der Gesellschaft eingetreten und dem Abschlussprüfer bekannt geworden sind, sind im Prüfungsbericht darzulegen.

Die Prüfungsberichte sind der Bundesanstalt in dreifacher Ausfertigung an den Dienstsitz in Frankfurt am Main einzureichen. In einer zusammenfassenden Schlussbemerkung ist auf alle wesentlichen Fragen Bezug zu nehmen, so dass hier ein Überblick über die wirtschaftliche Lage der Kapitalanlagegesellschaft Kapitalverwaltungsgesellschaft und die Einhaltung der aufsichtsrechtlichen Vorgaben gewonnen werden kann.

Hinsichtlich der Lage der Kapitalanlagegesellschaft Kapitalverwaltungsgesellschaft ist insbesondere auf die geschäftliche Entwicklung sowie die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage einzugehen. Der Prüfungsbericht ist unter Angabe von Ort und Datum zu unterzeichnen.

Änderungen der Rechtsform und der Satzung oder des Gesellschaftsvertrages. Änderung der Kapital- und Gesellschafterverhältnisse. Änderungen der personellen Zusammensetzung der Geschäftsleitung sowie Änderungen der Zuständigkeit der einzelnen Geschäftsleiter. Änderungen der Struktur des Geschäftsbetriebs, der erbrachten Dienstleistungen und Nebendienstleistungen. Änderungen der rechtlichen und geschäftlichen verbundenen Unternehmen, über wirtschaftlich bedeutsame Verträge geschäftspolitischer Natur, die die zwischenbetriebliche Zusammenarbeit regeln, wobei insbesondere Angaben über Art und Umfang der vereinbarten Leistungen zu machen sind.

Über wesentliche auf andere Unternehmen ausgelagerte Aufgaben ist gesondert zu berichten. Dabei sind für diese Zweigniederlassung deren Ergebniskomponenten, deren Einfluss auf das Risikoprofil sowie die Risikolage und die Risikovorsorge der Gesellschaft insgesamt sowie deren Einbindung in das Risikomanagement zu beurteilen. Eigenmittel Darzustellen sind Höhe und Zusammensetzung der Eigenmittel der Kapitalanlagegesellschaft Kapitalverwaltungsgesellschaft nach dem Stand bei Geschäftsschluss am Bilanzstichtag und unter der Annahme der Feststellung des geprüften Abschlusses.

Anzeigenwesen Die Organisation des Anzeigewesens ist zu beurteilen. Lage der Kapitalanlagegesellschaft Kapitalverwaltungsgesellschaft.

Seine wesentlichen Aufgaben sind: Betreuung und Unterrichtung der Mitglieder Vertretung der Rechte und Interessen der Mitglieder Beratung und Unterstützung von Behörden Aufklärung der Öffentlichkeit über das Investmentwesen und die Vermögensverwaltung Aufnahme und Pflege von Beziehungen zu Verbänden und Wirtschaftsvereinigungen auf nationaler und internationaler Ebene Mitglied werden können Investmentgesellschaften, Investmentaktiengesellschaften, Vermögensverwaltungsgesellschaften sowie Holding-Gesellschaften.

Unternehmen und Privatpersonen, denen eine ordentliche Mitgliedschaft nicht möglich ist, können Informationsmitglied im BVI werden. Informationsmitglieder profitieren vom umfangreichen Informations- und Statistikangebot des Verbandes.

Das Leitbild des Bundesverbandes lautet: Wir nehmen ihre Rechte unabhängig wahr. Unsere Fonds sind vor Insolvenz geschützt, denn die Vermögensgegenstände in den Fonds werden gesondert verwahrt. Sie stehen unter der unabhängigen Kontrolle der Depotbank, die ebenfalls staatlich überwacht wird.

Wir wollen dauerhaften Anlageerfolg. Unser Erfolg ist der Erfolg unserer Anleger. Hierbei sind nicht nur eine überzeugende Rendite, sondern auch Risikostreuung und Liquidität besonders wichtig. Wir unterstützen eine anlegergerechte Beratung, indem wir klar und umfassend über Chancen, Risiken und Kosten informieren.

Wir erzeugen Nutzen für Wirtschaft und Gesellschaft. Für die kapitalgedeckte Altersvorsorge liefern wir geeignete Lösungen. Wir fördern die finanzielle Bildung der Anleger. Sie muss zum Einlagen- und Depotgeschäft zugelassen sein. BaFin Bundesaufsichtsamt für das Finanzwesen. Bundesbank Erstellt Statistiken über die Fondsstruktur in Deutschland.

Gegenstand der Erhebungen sind die von Kapitalanlagegesellschaften Kapitalverwaltungsgesellschaften und Investmentaktiengesellschaften gebildeten Investmentfonds. Wirtschaftsprüfer Prüfung der Kapitalanlagegesellschaften Kapitalverwaltungsgesellschaften alle 2 Jahre und der Depotbanken jährlich. Wertpapiertransaktionen Erträgnistransaktionen Zins- und Dividendenforderungen Anteilscheintransaktionen Geldvermögenstransaktionen Bilanz und GuV Prinzipiell gibt es im fondsbezogenen Rechnungswesen 3 Kontenarten: Bestandskonten Ertrags- und Aufwandskonten Abschlusskonten Bestandskonten Bei den Bestandskosten wird zwischen aktiven und passiven Konten unterschieden.

Die Bewertung dieser Konten findet täglich statt. Aufgrund der börsentäglich stattfindenden Fondspreisermittlung ist es notwendig, die Wertpapiere und die Forderungen und Verbindlichkeiten des Sondervermögens aktuell zu bewerten. Ertrags- und Aufwandskonten Für die im Sondervermögen befindlichen Wertpapiere können täglich Dividenden und Zinsen gezahlt werden. Diese dem Fonds zustehenden Zahlungen werden entsprechend auf den Ertragskonten als ordentliche Erträge gutgeschrieben.

Diese zwei Sammelkonten entsprechen dem aus der Finanzbuchhaltung bekannten Gewinn- und Verlustkonten. Am Fondsgeschäftsjahresende werden in der Regel die ordentlichen Erträge an die Anteilseigner ausgeschüttet. Die Kursgewinne Kursverluste verbleiben im Sondervermögen und werden auf Vortragskonten gebucht. Die Bestandskonten dienen der täglichen Bilanzierung des Sondervermögens, die Abschlusskonten Erfolgskonten der Erstellung einer Gewinn- und Verlustrechnung am Geschäftsjahresende des Fonds.

Hier nun exemplarisch die wichtigsten Bestands- und Abschlusskonten in der Zusammenfassung: Abschlusskonten aus den Abschlusskonten wird zum Fondsgeschäftsjahresende eine GuV erstellt.

Im Rechnungswesen der Investmentfonds werden die Bestandskonten, im Gegensatz zu den Bestandskonten der Finanzbuchhaltung jährliche Bewertung , täglich bewertet und somit faktisch bilanziert. Das Sondervermögen unterliegt einer täglichen Bewertung der Wertpapiere, Forderungen und Verbindlichkeiten - als notwendige Voraussetzung der täglich stattfindenden Fondspreisermittlung.

Die Summe der Wertpapiere und Forderungen abzüglich der aufgelaufenen Verbindlichkeiten ergibt den Gesamtwert des Sondervermögens. Tägliche Bilanzerstellung Fondsbewertung per Der Abschluss dieser beiden Konten entspricht einer Gewinn- und Verlustrechnung der üblichen Finanzbuchhaltung. Erträge an Ausschüttungskonto 3. Erträge an Fonds-Vortragskonto Aktien Effekten Inland an Anlagekonto Anlagekonto an Aktien Effekten Inland Aktien Effekten Inland an Kursgewinne ,10 Kauf einer Rente Die Zinsansprüche von festverzinslichen Wertpapieren werden täglich in das Fondsvermögen eingebucht.

Dadurch wird gewährleistet, dass der Anteilspreis mit dem richtigen Forderungsbestand errechnet werden kann. Bezugsrechtsbuchungen Sondervermögen mit Aktienbestand können bei einer Kapitalerhöhung der Aktiengesellschaft unter anderem folgende Möglichkeiten wahrnehmen: Buchungssatz Bezugsrechtskonto an Aktien Effekten Inland Buchungssatz Aktien Effekten Inland an Anlagekonto 2. Buchungssatz Aktien Effekten Inland an Bezugsrechtskonto Buchungssatz Anlagekonto an Bezugsrechtskonto Buchungssatz Bezugsrechtskonto an Kursgewinne Ausgabeaufschlag Der Ausgabeaufschlag wird dem börsentäglich ermittelten Anteilswert Rücknahmepreis des jeweiligen Fonds prozentual zugeschlagen.

Der Ausgabeaufschlag dient hauptsächlich zur Deckung der Beratungs- und Vertriebskosten. Diese Vergütung erhält die Kapitalanlagegesellschaft Kapitalverwaltungsgesellschaft für ihre Portfolio-Management- und Verwaltungsleistung. Sie wird börsentäglich abgegrenzt und bereits in dem veröffentlichten Fondspreis berücksichtigt.

Depotbankgebühr Ähnlich wie bei der Verwaltungsvergütung verhält es sich bei der Depotbankgebühr. Sie muss dafür eine unabhängige Depotbank beauftragen. Dadurch wird sichergestellt, dass das Fondsvermögen vom Vermögen der Investmentgesellschaft getrennt ist. Für diese Tätigkeiten erhebt die Depotbank eine Gebühr - die Depotbankgebühr. Diese wird dem Anleger nicht direkt belastet, sondern aus dem Fondsvermögen bezahlt.

Performance Fee Für die Kapitalanlagegesellschaft Kapitalverwaltungsgesellschaft besteht zusätzlich die Möglichkeit eine erfolgsabhängige Vergütung Performance Fee zu erheben. Sie stellt eine leistungsabhängige Vergütung für ein erfolgreiches Fondsmanagement dar.

Es gibt hierbei verschiedene Arten: High-Watermark-Methode bei dieser Methode muss ein definierter Höchststand des Anteilspreises Rücknahmepreis überschritten werden. Hurdle-Rate-Methode bei dieser Methode muss eine festgelegte Wertentwicklung z. Die relevanten Zeiträume können sowohl das Kalenderjahr als auch das Geschäftsjahr des Fonds sein. Die Details der Berechnung einer erfolgsabhängigen Vergütung werden im Verkaufsprospekt des jeweiligen Fonds beschrieben.

Im ausführlichen Verkaufsprospekt wird angegeben, dass eine Gesamtkostenquote zu berechnen ist und unter Einbeziehung welcher Kosten. Diese Quote stellt das Verhältnis aller bei der Verwaltung zulasten eines Sondervermögens anfallenden Kosten zu dem durchschnittlichen Nettoinventarwert des Sondervermögens innerhalb des vorangegangenen Geschäftsjahres dar. Zweidimensionale Messung Die Volatilität drückt den jährlichen durchschnittlichen Schwankungsgrad der Wertentwicklung aus.

Die Volatilität wird berechnet, in dem aus den unterschiedlichen Teilwerten ein Mittelwert gebildet und die Abweichungen der einzelnen Teilwerte von diesem Mittelwert gemessen wird.

Derivate Gewinne inländischer Investmentfonds Gewinne aus Termingeschäften und Optionsprämien, die an einen privaten Anleger ausgeschüttet werden, können von diesen steuerfrei vereinnahmt werden.

Bei thesaurierenden Fonds gelten diese Gewinne als nicht zugeflossen. Der institutionelle Anleger hingegen hat derartige Zuflüsse voll zu versteuern. Bei thesaurierenden Fonds erfolgt die Versteuerung erst bei der Ausschüttung, Rückgabe bzw. Mieterträge inländischer Investmentfonds Mieterträge aus im Fonds gehaltene inländische Immobilien sind sowohl beim Privatanleger als auch beim betrieblichen Anleger voll steuerpflichtig.

Beim Privatanleger werden diese Erträge als Einkünfte aus Kapitalvermögen klassifiziert, wogegen sie beim institutionellen Anleger Einkünfte aus Gewerbebetrieb darstellen. Innerhalb der Spekulationsfrist sind entsprechende Erträge voll mit dem persönlichen Steuersatz zu versteuern.

Im Gegensatz dazu unterliegen entsprechende ausgeschüttete Erträge beim institutionellen Anleger stets der vollen Steuerpflicht, unabhängig von der Haltedauer.

Thesaurierende Gewinne gelten jedoch nur dann als zugeflossen, wenn der Verkauf innerhalb der Spekulationsfrist erzielt wurde. Diese werden dann bei der Ausschüttung bzw. In den Kursgewinnen sind die bis dahin nicht als zugeflossen geltenden thesaurierten Erträge z. Damit ist die Steuerschuld abgegolten. Dieses gilt sowohl für ausschüttende wie auch für thesaurierende Sondervermögen.

Thesaurierende Gewinne gelten mit Ablauf des Fondsgeschäftsjahres als zugeflossen. Ausländische Dividendenerträge werden im Ausland in der Regel mit Quellensteuer belastet. Die Belastung von Abgeltungsteuer erfolgt durch die inländische Lagerstelle. Als besonderes Novum ist hervorzuheben, dass die im Ausland gezahlte Quellensteuer die in Deutschland fällige Abgeltungsteuer sofort bei Zufluss mindert.

Bisher wurde die ausländische Quellensteuer erst im Zuge des Steuerfestsetzungsverfahrens berücksichtigt. Befinden sich die Fondsanteile in einem ausländischen Depot, sind derartige Erträge stets im Rahmen der Steuererklärung anzugeben. Ausländische Mieterträge sind für den privaten Anleger in Zukunft komplett steuerfrei.

Auch de bisherige Progressionsvorbehalt im Rahmen der Freistellungsmethode für ausländische Mieterträge wird abgeschafft. Bei institutionellen Anlegern gestaltet sich die Besteuerung von laufenden Erträgen etwas differenzierter.

Zudem muss unterschieden werden, ob es sich um eine Personengesellschaft oder eine Kapitalgesellschaft handelt. Gibt es bestimmte Haltefristen nach der Hauptversammlung? Ein verbreiteter Irrtum ist, dass man die Aktie ein gesamtes Jahr halten muss, um die volle Dividende zu kassieren.

Keinesfalls bekommen Sie bspw. Und natürlich müssen Sie in diesem Fall die Aktie nicht noch weitere sechs Monate halten, um den vollen Dividendenanspruch zu erwerben. Ist die Dividende vergleichbar mit einer Zinszahlung auf dem Tagesgeldkonto?

Am Tag der Dividendenauszahlung wird die Aktie mit Dividendenabschlag gehandelt. Unterm Strich ändert sich Ihr Vermögen durch die Dividendenzahlung nicht.

Streng genommen handelt es sich also um ein Nullsummenspiel. Vielen Börsenneulingen ist das nicht bewusst. Sie gehen davon aus, dass sie innerhalb eines Tages um die Höhe der Dividendenrendite reicher werden. Doch das ist ein Irrtum. Der Dividendenabschlag kommt zustande, weil sich der Wert der Firma — ausgedrückt im Aktienkurs — genau um die Höhe der Überweisung an die Aktionäre verringert.

Werden von der Dividende noch Steuern abgezogen? Der deutsche Fiskus zieht von der Dividende eines inländischen Unternehmens 25 Prozent Abgeltungsteuer und 5,5 Prozent Solidaritätszuschlag ein. Ohne Berücksichtigung von Kirchensteuern ergibt sich dann ein Abschlagsatz von 26, Prozent.

Von einer Bruttodividende von bspw. Zu beachten sind allerdings noch die Sparerpauschbeträge von Euro für Ledige und Euro für Verheiratete. Deutlich komplizierter ist die Rechnung bei Steuern, die von ausländischen Gesellschaften bezogen werden. Zwar gibt es im Zuge von Doppelbesteuerungsabkommen Erstattungsverfahren, doch in der Regel handelt es sich um sehr zeitaufwändige Verfahren mit ungewissem Ausgang Italien, Spanien. Als vorbildlich in der Abwicklung gilt die Schweiz.

Eine Liste mit den jeweiligen Quellensteuersätzen und deren Anrechenbarkeit können Sie im Internet auf der Seite des Bundeszentralamts für Steuern herunterladen. Wie berechnet sich die Dividendenrendite? Die Dividendenrendite in Prozent ergibt sich durch die Division der Dividende durch den aktuellen Aktienkurs — multipliziert mit dem Faktor Auf den im Jahr stattfindenden Hauptversammlungen wird über die Verwendung der im Jahr erzielten Gewinne entschieden.

Wirklich steuerfrei sind diese Ausschüttungen aber nur für Investoren, die das jeweilige Papier bereits vor — also vor Einführung der Abgeltungsteuer — im Depot haben.

Für alle anderen Anleger setzt lediglich eine zeitliche Verschiebung der Besteuerung ein. Sobald ein Anleger seine Aktie dann verkaufen will, wird die Abgeltungsteuer fällig — und zwar auf die Differenz zwischen Verkaufspreis und ursprünglichem Kaufpreis, der um die erhaltenen Dividenden gekürzt wurde.

Was genau sind eigentlich Garantiedividenden? Relevant für Privatanleger ist im BuG neben dem Barabfindungsangebot insbesondere die Höhe der jährlichen Ausgleichszahlung. Dieser Betrag wird während des Vertrags durch die beherrschende Firma garantiert, daher auch der Name Garantiedividende. Der Vertrag läuft in der Regel so lange, bis er gekündigt oder ein Rückzug von der Börse angestrebt wird. Mitunter kann solch ein Squeeze-out zwar vergleichsweise rasch umgesetzt werden.

Meist dauert es bis zu diesem Schritt jedoch sehr lange. In dieser Zeit bieten Garantiedividenden attraktive Verzinsungen. Welche Fristen gibt es bei Sonderausschüttungen zu beachten? Immer wieder kommt es vor, dass Unternehmen Sonderausschüttungen vornehmen, da sie ihre Kapital- und Liquiditätsausstattung für überdimensioniert halten.

Aus Gründen des Kapitalerhalts dürfen solche Rücklagen aber nicht einfach an die Aktionäre weitergereicht werden. Vorab notwendig für einen solchen Schritt ist eine Umwandlung in ausschüttungsfähige Mittel. Nach Beurkundung im Handelsregister gilt eine Sperrfrist von sechs Monaten. Diese dient dem Gläubigerschutz. Beschlossen wurde die Ausschüttung von 5,50 Euro je Aktie. Der Eintrag ins Handelsregister fand am 5.

Die Dividende könnte dann theoretisch ab 5. Sollte dieser Termin feststehen, reicht es im Normalfall aus, wenn der Anleger die Aktie am 4. September im Depot hat. Nicht von Bedeutung ist in diesem Fall das Datum der ordentlichen Hauptversammlung. Die jeweils relevanten Termine werden meist von den Unternehmen auf ihrer Homepage veröffentlicht. Um den Aktionären einen bessere Planbarkeit für ihr Investment zu geben, ging das Businessnetzwerk Xing bei seiner Sonderausschüttung im Jahr einen etwas anderen Weg.

Mai wurde auf der Hauptversammlung die Ausschüttung einer Sonderdividende von 3,76 Euro pro Aktie beschlossen. Bereits ab dem 2. Jeder Investor, der am 1. Die tatsächliche Auszahlung erfolgte aber erst am 7. Auch im Fall einer Sonderausschüttung wird die Dividende vom Kurs abgezogen. Es ist also nicht so, dass man an einem Tag um etwa 30 oder 40 Prozent reicher wird. Mitunter sacken die Aktienkurse solcher Unternehmen am Tag der Ausschüttung über ihren Dividendenabzug hinaus ab.

Auf diese Weise kann ein Kursdruck entstehen, der bei relativ marktengen Papieren in überdurchschnittlichen Verlusten mündet. Wo gibt es den besten Dividendenkalender für Aktien aus Deutschland? Hier sind wir ganz selbstbewusst und sagen: Jedenfalls kennen wir kein leistungsfähigeres Tool als diesen, von uns selbst entwickelten Analyser.

Eine Dividendenausschüttung hat am folgetag nicht stattgefunden. Nach meinen Nachvorschungen bin ich auf den Bitte um eine Info, da ich diesbezüglich noch ein Anfänger bin und erst später über den verzögerten Auszahlungstag erfuhr.

Zunächst einmal wurde auf der Hauptversammlung am Mai eine Dividende von 0,75 Euro je Aktie beschlossen. Juni an diejenigen Aktionäre, die das Papier am 2.

Juni in ihrem Depot haben. Demnach ist der 2. Juni auch der Stichtag für die Dividendenberechtigung. Hallo das mit Dividenden von Aktien abziehen hab ich nicht verstanden. Bitte geben Sie ein Beispiel. Gern erläutere ich Ihnen den Dividendenabschlag am Beispiel Siemens. Januar eine Dividende von 3,30 Euro je Aktie vorgeschlagen. Insgesamt gibt es von Siemens Davon befinden sich Übrig bleiben demnach Wenn jede Aktie mit 3,30 Euro bedient wird, ist dafür eine Summe von rund 2, Mrd.